Sonntagsgedanken: Was macht ein gutes Foto aus?

In der zurückliegenden Woche bin ich erstaunlicherweise gleich mehrere Male in der angeregten Diskussion gelandet, was denn ein gutes Foto ausmacht.

Ich denke, wir müssen trennen:

- Bei kommerziellen Fotos ist das „relativ einfach“: Das Bild ist gut, wenn es den Kunden begeistert und den intendierten Zweck optimal erfüllt.

- Aber bei künstlerischen Fotos? Eine herausfordernde und sehr subjektive Sache. Meine Arbeitsdefinition, was denn ein gutes Bild ausmacht ist folgende:

Ein Foto ist für mich gut, wenn das Bild den Betrachter zum innerlichen und/oder äusserlichen Verweilen einlädt, und den Betrachter berührt oder verändert.

Das kann verschiedene Bereiche des Verweilens, der Berührung und der Veränderung betreffen:

- Die Augen, d.h. im Bild zu bleiben und es zu erforschen oder schlicht den angenehmen oder unangenehmen Eindruck zu geniessen.

- Den Geist, d.h. sich mit der Aussage zu beschäftigen.

- Die Seele, d.h. die vermittelte Botschaft aufzusaugen.

Und noch mehr...

Je mehr Bereiche (“Sinne”) angesprochen werden, um so eindrücklicher und besser ist das Bild. 

Diskussion gefragt: Was meinst Du dazu? Was macht für Dich ein gutes Bild aus?

PS: In diesem Beitrag ist bewusst kein Foto :)