Wahrnehmungs-Schutzfaktor „30“

Auf Fratzenbuch habe ich gerade eine Diskussion von überragendem Interesse für den Fortbestand der Welt gelesen.

Das muss erst einmal sacken!

Der Winter beginnt langsam dem Frühling zu weichen. Überall tropft und tropst es von den Dächern. Die Strassen sind grösstenteils eisfrei und auch nächtens balanciert das Thermometer um die null Grad. Was ist also wichtiger, als das sonnige Wetter in und um die Sommarstuga (bevorzugt im Fjäll) konsequent auszunutzen und sich zu sonnen?

Und die alles entscheidende Frage für die Gesundheit und den Fortbestand des Individuums und der Gesellschaft im Allgemeinen dreht sich dabei um die richtige Wahl des Sonnenschutzfaktors.

Der Sonnenschutzfaktor gibt bekanntlich an, wie viel mal länger man sich mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies mit der jeweils individuellen Eigenschutzzeit möglich wäre.

Sonst gibt es keine Probleme in der Welt?

Ist bisher schon einmal eine weltweite Sonnenantischutz-Seuche ausgebrochen oder gibt es schon Sonnenschutzmilch in Tarnfarben um sich vor seinen Feinden zu tarnen?

Warum also dieser Faktoren-Hype?

Statt sich mit überlebens-wichtigen Themen zu beschäftigen ist die Frage nach der Wahl des richtigen Sonnenschutzfaktors eindeutig wichtiger, oder?

Ich kann mich des Verdachtes nicht verwehren, dass da ein ganz anderer Schutzfaktor am Werke ist:

Der Wahrnehmungs-Schutzfaktor. Dieser gibt an, wie viel mal länger man sich mit seinem Gehirn den Nachrichten aussetzen kann, ohne das ein Nachdenken und sachliches Diskutieren beginnt, als dies mit dem jeweils eigenen Wahrnehmungsvermögen möglich wäre.


Ob der Schutzfaktor „30“ überhaupt ausreichend wäre?

Einen sonnigen Sonntag allen Leserinnen und Lesern.

Ein schöner und sonniger Tag - oops - was ist denn das?
Ein schöner und sonniger Tag - oops - was ist denn das?