Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå

Ein Gastbeitrag von Frau Lapplandblog

Vergangenes Wochenende haben wir einen historischen Ort am Ortsrand von Malå besucht. Als direkte Begrüssung ist auf dem freien Gelände, einstmals ein Flugplatz, ein archäologisches Fundstück für die Besucher aufgestellt. Es handelt sich um einen mannshohen Behälter, der höchstwahrscheinlich aus Metall besteht. Brandspuren deuten auf einen möglichen Krieg in der Region hin.

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


Die rund um den Metallbehälter noch erkennbaren Gegenstände scheinen Kultgegenstände aus der damaligen Zeit zu sein. Möglicherweise war das grosse Behältnis sogar ein überdimensionales Opfergefäss, der die Ursache des Konfliktausbruches gewesen sein könnte.

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


Weit verstreut um den Metallbehälter Überreste von Gegenständen, welche die damaligen Bewohner nutzten. Der Metallkäfig auf dem Container liegend, diente vermutlich als Gefängnis für Eindringlinge in die Region von Malå. Welch Qualen mussten die Gefangenen erdulden?

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


In der Nähe des Containers gibt es einen Findling besonderer Art. Den Aussagen zahlreicher Experten zufolge scheint dieses ein Teil eines damaligen Fortbewegungsmittel der Bewohner gewesen zu sein. Wie auf der Aufnahme zu erkennen ist, suchen Pflanzen die Nähe des Findlings.
Womöglich wollen sich Fauna und Flora dort ansiedeln.

So wie auf dem nächsten Bild dokumentiert:

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


Eine Waffe, die mit blosser Muskelkraft gegen die Feinde eingesetzt wurde, verschmilzt mit der Natur. Das Material, so die Experten, wird viele Jahre dem Kampf gegen seine Verrottung standhalten können.

Als Archäologen den aus Hartplastik und mit Elektronikbauteilen gefertigten Gegenstand entdeckten, erreichte die Nachricht über den Fund schnell eine breite Öffentlichkeit. Es wird vermutet, dass die Bewohner vor dem grossen Kriegsausbruch nicht nur sesshaft waren, sondern auch umherzogen. Denn dieser Gegenstand wird vermuten, dass er Elektrizität lieferte. Aus Papier gefertigte Dokumente aus der fraglichen Zeit lassen den Schluss zu, dass dieses „Umherziehen“ auch als „Camping“ bezeichnet wurde. Camping diente den Menschen anscheinend als Freizeitvergnügen und nicht als Überlebensstrategie.

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Aus dem gleichen Material wie das oben erwähnte elektrizitätsspendende Fundstück nur etwas geschmeidigere, wurde am Ort eine Fussbedeckung gefunden. Es wird vermutet, dass die Klimabedingungen in der damaligen Zeit wesentlich angenehmere Temperaturen vorweisen konnten. Die Fussbedeckung weist nach ersten Untersuchungen keinerlei wärmende Materialien auf.

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Ganz in der Nähe der offenen Fussbedeckung konnte diese gut erhaltene Bedeckung gefunden werden. Es scheint, dass die Farbe blau die Farbe der damaligen Bewohner ein Erkennungszeichen war. Nach einer neuen Deutung gehörte dieser Schuh einem Herrscher, da die Verarbeitung und das Material sich deutlich von der ersten Bedeckung unterscheidet. Die fein gearbeitete Musterung verrät die hohe Stellung des Trägers.

Regierte in Malå ein König?

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Hinzugezogene Fachkräfte aus dem Ausland identifizierten diesen Fund als Teil einer Bodenplatte. Die Mosaike sind nach ersten Augenschein in keinem Muster angeordnet, doch frühere Auffindungen lassen darauf schliessen, dass vorwiegend Frauen sich in dem Raum, aus der die Platte stammt, aufgehalten haben müssen. Andere Stimmen widersprechen dieser These entgegen und sind der Auffassung, dass auf den Mosaiken Schlachtopfer zur Nahrungsaufnahme hergerichtet wurden.

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Forscher aus der Umgebung sind auf diesen seltsamen Strick gestossen. Es darf angenommen werden, dass Gefangene mit diesem elektrizitätsführenden Strick misshandelt wurden, um sie geständig zu machen.

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


Neben der grossen und gerade gezogene Strasse türmen sich mehrere kleine Hügel auf. Die Vermutung liegt nahe, dass die noch recht gut erhaltene Strasse für Aufmärsche des Herrschers von Malå mit seiner Gefolgschaft gedient hat. Da neben Steinen, Stricken jeder Art und verschiedenen Materialien auch Eisenstangen auf und neben den Erderhebungen aufgefunden wurden, ist zu vermuten, dass es sich um Gräber von verstorbenen Kämpfern aus der damaligen Zeit handeln könnte.

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Die Vermutung, dass es sich bei den Erhebungen neben der gefestigten Strasse um Gräber handelt, wurde beim Besuch des Areals bestätigt. Aus einem Hügel ragt deutlich sichtbar eine Grabbeilage heraus. Teils schon von der Natur überwuchert, scheint es sich hier um ein grösseres Gefäss für den Transport von Wasser gehandelt zu haben.

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå



Die mysteriösen drei Pyramiden von Malå

Die Wissenschaft steht aber noch vor einem echten Rätsel. Nachdem das weiträumige Areal mit seinen Fundstücken katalogisiert wurde widmeten sich die Archäologen drei Erdhügeln, die als „Pyramiden von Malå“ bezeichnet werden.

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


Touristen wundern sich schon lange über die drei Erhöhungen am Rande einer alten Strasse. Sie informierten eine Forschungsgruppe. Die Expertengruppe nahm sich des Fundes an und entdeckte Erstaunliches. Es ist einer der bemerkenswertesten archäologischen Entdeckungen in Schwedisch-Lappland.

Werden die Pyramiden von Malå einmal zum Weltkulturerbe der UNESCO gekürt?

Bisher waren die Zwecke der imposanten Hügelanordnung nicht geklärt, doch es scheint, die Menschheit kommt ihrem Ziel ein Stück näher.

Was wir bisher wissen:

Die Erdhügel werden ungefähr auf das Jahr 2019/2020 geschätzt. Ihre imposante Höhe beträgt im Durchschnitt 3 - 4 Meter beziffert. Ob im Zuge der bisherigen Entdeckungen weitere Hügel ans Tageslicht kommen werden, ist noch ungewiss.

Die nähere Untersuchung der Pyramiden von Malå brachte den Forschern einiges an Erkenntnissen, die sie bis heute nicht kannten.

An der ersten, höheren Pyramide fanden die Forscher wiederum Stricke in blauer Farbe. Blau ist das Erkennungszeichen von Königshäusern und es ist zu vermuten, dass sich in dieser grössten Erderhebung die Grabkammer des Königs und Herrschers von Malå befindet.

Sensationsfund: Die Pyramiden von Malå


Schon von Weitem können Grabbeigaben ausserhalb der Pyramiden gesichtet werden. Wieder deutet die Herrscherfarbe auf eine aussergewöhnliche Vergangenheit der kleinen Kommune Malå in Västerbotten hin. Das rote Gefäss scheint eine besondere Beigabe des Herrschers gewesen zu sein. Tranken die Menschen damals auch ölhaltige Getränke? Konnten ihre Körper das braune Nass überhaupt vertragen oder war gar eine Vergiftung die Ursache vom Untergang dieses Reiches?

Weitere Fundreste deuten auf eine Leichtbauweise das Pyramideninneren hin. Das damalige Styroporgemisch, was rund um die Pyramide verstreut liegt, ist laut antiken Aufzeichnungen bis zu 50 Jahre überlebensfähig und soll den Menschen als Wärmedämmender Baustoff gedient haben.

Wurde der König von Malå lebendig begraben und wartete in den Mauern seines eigenen Grabes auf den Tod?

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Bizarr wirkend ist die vermutete Grabplatte, die aus dem oberen Teil einer der Pyramiden herausragt. Inschriften auf der im vorderen Bildausschnitt sichtbaren Steinplatte wurden bis jetzt noch nicht gefunden. Ein Rätsel geben die dunkelblauen zerbrochenen Rohre auf, die neben den Metallstäben, die als Kriegswaffen dienten, liegen.

Ist das ein Pyramidengrab einer Königin? Die Frau des damaligen Herrschers? Warum wurde sie nicht neben ihrem Mann beigesetzt?

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Auf der Spitze des höchsten Pyramidengrabes sind Reste einer Stele noch gut erhalten. Sie diente dem Herrscher von Malå als Apotheose.

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Die Natur braucht den Menschen nicht -
aber der Mensch braucht die Natur!


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