Schneehöhennormalisierung in Lappland - Alles gut mit Wetter und Klima - Quo vadis Gesellschaft?

Das Wetter hier um den Polarkreis hatte uns diesen Winter über etwas Kopfzerbrechen bereitet.

Sehr unterschiedliche Winterverläufe haben wir in den Jahren in Lappland schon erlebt, aber dieser Winter war wirklich aussergewöhnlich. Ein sehr später Winteranfang und der Schnee liess lange auf sich warten. Die Temperaturen ungewöhnlich hoch mit einer ausgeprägten Wärmeperiode um Weihnachten, die uns beinahe zwei Wochen mit Temperaturen über dem Gefrierpunkt (und ausserdem schlichtweg chaotische Verkehrsverhältnisse mit spiegelblanken Strassen) beschert hatte.

Auch der Januar war ungewöhnlich mild und schneearm.

Ein Gespräch mit einem Meteorologen im Januar hatte ergeben, dass wir noch nicht einmal bei der Hälfte der normalen Schneehöhe angekommen waren. Sehr unbehaglich im Hinblick darauf, dass die Schneeschmelze die Trinkwasserreservoirs in unseren Breitengraden speist.

Aber wie heisst es so schön: „Unverhofft kommt oft“.

Schneehöhennormalisierung in Lappland Januar 2020
“Unverhofft kommt oft“ - eine Woche Dauerschneefall

Und so hat sich die Schneehöhe binnen nur einer Woche wieder normalisiert. In der letzten Januarwoche hat es im Prinzip durch geschneit. Eine Woche am Stück hatten wir ein durchgängiges Schneegestöber und als kleines Extra waren drei Tage mit ausgeprägten Schneestürmen darunter.

Ein Härtetest für Menschen und die Technik. Aber herrlich!

schnee_lappland_januar_2020_4
Härtetest für Mensch und Maschine - Nach nur 5 Minuten draussen gefriert alles ein :-)


Mehrere Stunden täglich waren wir mit Schneefräsen und Schaufeln bewaffnet am schuften, um der Schneemassen Herr zu werden.

Nun ja, andere bezahlen hohe Jahresgebühren im Fitnesscenter, wir haben die Gymnastik kostenlos und sogar an der frischen Luft.

Der besagte Meteorologe hat berechnet, dass im Laufe dieser einen Woche ungefähr ein Meter Schnee gefallen ist. Die Ordnung wäre damit wieder hergestellt (wie man auf Schwedisch sagt) und die Schneehöhe ist wieder normalisiert.

Schneehöhennormalisierung in Lappland Januar 2020
Schneehöhennormalisierung - Das Resultat ist ein bildhübscher Minimalismus


Die Sorgen um Klimawandel und Wetterveränderung dürfen also getrost wieder eingemottet werden. Das passt übrigens gut zu einem Fundstück bei Sky News Australien (LINK).

In der Reportage geht es um die Klima- und Forschungsgläubigkeit. Es hat sich nämlich kürzlich heraus gestellt, dass viele wissenschaftliche Forschungsartikel, die den politischen Klimawandel stützen, schlicht völlig falsch sind.

Ein Wissenschaftler äussert dabei wörtlich

„Die Menschen realisieren nicht, dass ungefähr 50% der wissenschaftlichen Literatur fehlerhaft sind“.

Schon ein merkwürdiges Phänomen:

Die verzweifelt nach Sinn und Glauben suchenden Menschen, landen wegen der Abwesenheit von Spiritualität automatisch bei der Wissenschaftsgläubigkeit. Und diese Wissenschaftsgläubigkeit beruht auch noch zu 50% auf fehlerhaften Studien.

Und was auch sehr merkwürdig ist, ist dass solche kritischen Berichte in der deutschen oder schwedischen Medienwelt nicht vorkommen.

Eigentlich dachte ich immer, dass ausgewogene Berichterstattung in den Medien eine Voraussetzung für funktionierende Demokratien ist, weil nur informierte Staatsbürger Entscheidungen treffen können.

Schauen wir uns doch einmal kurz und ohne Wertung einige Schlagworte der letzten Monate in puncto Klima an und machen uns Gedanken über deren Aussagen:

• „Klimaleugner“

Was ist ein Leugner?
Es ist jemand, der etwas in Abrede stellt oder verneint.
Deswegen ist bereits das Wort eine Kontradiktion („Falschform“), denn es wird wohl niemand an und für sich leugnen, dass es überhaupt ein Klima gibt. Aber das genau bedeutet der Begriff.

Der Oberbegriff von Leugner ist Lügner.

Mit dem Wort "Leugner" bin ich aufgrund meiner Herkunft sozialisiert worden und zwar im Zusammenhang des Holocaust. Ein „Holocaustleugner“ wird nämlich strafrechtlich verfolgt.

Wie könnte die Zukunft eines angeblichen Klimaleugners aussehen?

Betrachten wir sodann den

• Politischen Klimawandel

Nun, was hat bitte schön das Klima, das bekanntlich zur Natur zählt, mit Politik zu tun?

Engagiert sich das Klima neuestens in der Politik? Will es sich zur nächsten Kanzlerwahl aufstellen lassen oder gar gleich ins EU-Parlament einziehen?

Interessant dabei sind beim Stichwort "politischer Klimawandel" die an den Börsen gehandelten Emissionszertifikate.

Lassen wir doch die Gedanken kreisen, nur so hin und her, her und hin:

Politik - Börse - Handel - Gewinne

Schauen wir zum besseren Verständnis mit der Lupe auf ein Beispiel:

Die Grenze der Emissionen werden von der Politik aufgrund des Wunsches der Wirtschaft auf 100 % begrenzt.

Land A produziert in einem Geschäftsjahr nur 70 % Emissionen (wie werden diese eigentlich gemessen und von wem?) und Land B kommt auf 130 % Emissionen.

Land B überschreitet also die 100% Grenze.

Nun kann Land A dem Land B 30 % Emissionen abkaufen und somit sind beide Länder auf der festgelegten 100% Zielmarke.

Kauf und Verkauf der Papiere werden an der Börse gehandelt.

Toll! Schon sind die Länder auf 0% Emissionsausstoss gekommen.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich die Schlagzeilen:

"Hurra, wir sind Klimaneutral".

Aber ist es dann wirklich so?

Wer es nicht „glaubt“,der möge sich einmal mehr als nur Knietief in die Materie einarbeiten. Ein guter Ausgangspunkt dafür wäre z. B. auf Wikipedia zu finden (LINK).

Nächstes Schlagwort:

• Gesellschaftliche Transformation

Was steckt in dieser Aussage drin?

Gesellschaft, ja, das versteht ja noch fast jeder. Gesellschaft, das bist du und du und du und ich. Wir bilden also die Gesellschaft.

Transformation bedeutet auf Deutsch übersetzt: Umformung.

Eine gesellschaftliche Transformation ist also die Umformung einer vorhandenen Gesellschaft. Du und du und du und ich sollen "umgeformt" werden.

Nur hat irgendjemand einmal genau das Ziel der Umformung beschrieben?

Welches Ziel hat die momentan in Angriff genommene Umformung der Gesellschaft?

Was geschieht mit denjenigen, die sich nicht umformen lassen wollen?

Die netteste Aussage, eigentlich eher eine Drohung, ein Angstargument, haben wir mit:

• Wir sterben alle morgen (also wegen des Klimas)

Mit Angst halte ich Menschen "klein", ich kann einen ängstlichen Menschen derart psychologisch manipulieren, dass er genau das macht, was ich will.

Auch diese Art der politischen Führung gegenüber den Einwohnern eines Landes ist hinreichend bekannt, sei es aus der vergangenen Geschichte oder aus dem Heute.

Auf solchen Schwachsinn, "wir sterben", weil wir daran Schuld sind, dass das Klima einen politischen Wandel vollzieht, reinzufallen und unreflektiert „den politischen Machthabern“ hinterher zu dackeln, die das verbreiten, ist extrem gefährlich.

Zumindest beantwortet mir die momentane Entwicklung auf dem politischen und wirtschaftsorientierten Parkett eine sehr wichtige Frage:

Wie kam es eigentlich dazu, dass so viele damals "dem" bereitwillig gefolgt und hinterher gerannt sind?

Druck, Manipulation, Vorgabe von Zielen, die nicht in Frage gestellt werden dürfen und noch vieles mehr sind die Antworten.

Das führt dann konsequent zur Denunzierung von Nachbarn oder von Familienmitgliedern bei der Obrigkeit. Allen eben, die der Angst-Druck-Kulisse keinen bedingungslosen Gehorsam leisten wollen.

Wenn das einmal richtig durchdacht würde, was momentan im Gesamten abläuft und wer das alles propagiert...

Für mich stellt sich auf alle Fälle die Frage des Todes mit nur einer einzigen Frage, in der das Klima keinen Platz haben wird und hat: Wie sterbe ich mit meinem HERRN?