Foto-Futter 3/2011 - Input und Know-How rund um die Fotografie

• Auch heute zum Einstieg wieder eine Fotoblogempfehlung

Heute das sehr inspirierende Fotoblog von Fabrizio Perelli aus dem schönen Italien. Fabrizio lebt übrigens in Rom.


• In eigener Sache

Wir haben die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um aus den privaten Archiven nicht mehr genutzte und benötigte Sachen auszusortieren.

Hier die Liste mit dem Fotozubehör und hier die Liste mit dem Computerzubehör. Bei Interesse bitte einfach eine Mail senden.


• In der zurückliegenden Woche hatte ich viele erbauliche Gespräche mit Fotografinnen und Fotografen, die einfach “besser” werden wollen. Viele haben nach Bildkritik und dem Nutzen von Fotocommunities gefragt. Und diesem Thema möchte ich den ersten grossen Block heute widmen:


-> Zum Einstieg empfehle ich einen Klassiker zur Lektüre: Die Seite der Buxtehuder Fotofreunde. Eine echte Schatzgrube.

Zum Thema Bildkritik findet sich dort folgender wunderbarer Artikel.

Und ganz besonders möchte ich dem geneigten Leser auch die Reihe “Mein Nachbar Kurt” ans Herz legen.


-> Und jetzt bitte die ganz grossen Popcorntüten auspacken. Es wird sehr unterhaltsam, denn nun geht es um Fotocommunities.

Ein Artikel auf dem Illuminateblog von Boris hat diese Woche Wellen geschlagen. Unbedingt auch die Kommentare lesen - und nicht vergessen, dabei das Popcorn zu knabbern :).


-> Dazu passt auch sehr schön ein Artikel bei Bogenheimer’s Photography Blog, der sich mit derselben Thematik befasst.

Zitat einer der Kernaussagen: “Zu was taugt nun eine Fotocommunity? ... Schwieriger wird es, wenn man seinen eigenen Stil entwicklen möchte oder kreative Experimente wagt. Die Community bestimmt den Stil indem sie lobt oder schweigt. Der Community-Stil entspricht dem Mainstream und das Postkartenmotiv ist oft das höchste Ziel. Wer sich zu sehr in einer Community bewegt, merkt früher oder später, dass er für die Community fotografiert und das bedeutet oft ein Ende der Kreativität.

Auf den Punkt getroffen und das kann doch nicht das Ziel sein, oder?

(Die Popcorntüten dürfen jetzt wieder beiseite gelegt werden).


• Ein schöner Artikel zum Thema “10.000-Stunden-Regel” ist bei Eric Kim nachzulesen. Fazit: Leute greift zur Kamera!


• Ausnahmsweise mal ein rein technischer Link: Mit Pirawnha ist jetzt die erste RAW-Develoment Software für das iPad erschienen. Ich habe sie noch nicht getestet, bin aber einigermassen erstaunt und erwartungsvoll. Wir werden sehen.


Zum Abschluss noch 3 Artikel mit sehenswerten Videos:


Chase Jarvis geht in die Luft. Und zwar mit dem Helicopter zu Landschaftsaufnahmen über Neuseeland im Rahmen eines privaten Projektes. Lehrreich anzusehen und einfach sehr schöne Fotos.


• Und nochmals Chase: Diesmal mit einem Beitrag über “The Sartorialist” (Scott Schumann), dessen Blog sich seinerseits hier findet. Beeindruckend. Er tut es einfach und mit seinem eigenen Stil und auf seine eigene Art und Weise: Fotografieren. Unbedingt ansehen! Gutes fotografisches Vorbild!


• Und schliesslich noch ein interessanter (pratkischer und nicht wissenschaftlicher) Vergleichstest von Eric Kim: Autofocus contra manueller Fokus (in Form einer Leica M9 Rangefinder) in der Street-Photography.


So. Und jetzt allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Wochenende!