Bitte: Brot statt Böller

Eine Bitte an alle, die sich gerade mit dem Gedanken beschäftigen, was sie denn zum Silvesterfeuerwerk einkaufen sollen:

Lasst es bitte ganz einfach sein und investiert statt dessen in etwas Sinnvolles.

Das aus zwei Gründen:

1. Feuerwerke sind extrem ungesund für Mensch und Tier. Wer Haustiere hat, kann das ohne weiteres selbst beurteilen. Tragische Unfälle gehen Jahr für Jahr durch die Medien. In Österreich erleiden z. B. rund 1000 Menschen Jahr für Jahr schwere Hörschäden durch Silvesterböller.

Neue Studien belegen ausserdem ganz erhebliche Partilkelemissionen bei Feuerwerken.


Kurz gesagt: Feuerwerke sind zwar in den Augen mancher Betrachter schön anzusehen, aber eine große Belastung für Gesundheit und die Umwelt. Die Nebenwirkungen in Form von Gesundheitsgefährdungen, Umweltbelastung und Sicherheitsgefährdungen sind erheblich.




2. Mit dem Silvesterfeuerwerk wird - im wahrsten Sinne des Wortes - jede Menge Geld völlig sinnlos "verpufft". Die letzte belastbare Zahl stammt aus dem Jahr 2011; sie dürfte aber seitdem nicht gesunken sein.

Nach Informationen des Verbandes der pyrotechnischen Industrie werden Silvester 2011 rund 113 Millionen Euro für Knallkörper und Raketen ausgegeben.


Dieses Geld kann viel sinnvoller verwendet werden, z. B. so.

Also, liebe Leserinnen und Leser: Tut Euch und anderen etwas Gutes und verzichtet auf das Feuerwerk. Tut statt dessen lieber etwas Gutes und Sinnvolles! Danke!

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Renmärkning - Erleben Sie einen Hauch von Wildwest in Lappland

Ende Juni erreicht uns gegen Mittag eine SMS. Heute abend sei der beste Zeitpunkt. Wir sollten uns ab ca. 19 Uhr bereit halten. Genauere Details würden folgen. Einige Minuten später dann eine weitere SMS, es geht um eine Reportage über das diesjährige Renmärkning. 

Auf der längeren Anfahrt zum Termin beschleicht mich - während Frau Lappland den Wagen im Tiefflug, aber dennoch sicher über ungeheuerlich-abenteuerliche Waldwege steuert, welche die Bezeichnung "Weg" eigentlich nicht mehr verdienen - ein Gefühl, das ich selten habe. Wenn wir hier irgendwo eine Panne haben, findet uns nie jemand. Schon allein deswegen, weil der aktuelle Standort beinahe unmöglich zu beschreiben wäre. Glücklicherweise sind wir im Konvoi unterwegs.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Renmärkning"? Wie der Name andeutet geht es um Rentiere. Viele Angehörige der Samen (der samischen Ursprungsbevölkerung in Lappland) gehen nach wie vor der traditionellen Rentierzucht nach. Die Rentiere leben den grössten Teil des Jahres in der freien Natur, gelten aber dennoch als zahme Tiere. 

Im späten Frühjahr werden die Kälbchen geboren. Da die Herden frei umherstreifen gibt es ein Problem: Die Zuordnung der Rentiere zu ihren Besitzern. Manche Rentiere tragen ein bestimmtes Halsband oder sind farblich markiert. Halsbänder können aber verloren gehen und die Farbe verschwindet aus dem Fell. Von Alters her gibt es deswegen eine spezielle Art der Markierung und wer zu schwache Nerven hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen. 

Die Tiere eines Besitzers werden jeweils mit einem speziellen Muster der sog. "Renmärke" gekennzeichnet. Das geschieht nach alter Weise durch ein "Schnittmuster" im Rand der Ohren. Die Kennzeichnung erstreckt sich auf beide Ohren und aus dem Gesamtmuster beider Ohren ergibt sich die Zuordnung zum Besitzer. Klingt kompliziert? Ist es für Aussenstehende auch. Der Aufbau der Markierungen folgt einer bestimmten Ordnung. Das jeweilige Sameby (entspricht der Verwaltungseinheit) und die Familienbezeichnung sind die Obermerkmale, die mit Untermerkmalen für den jeweiligen individuellen Besitzer ergänzt werden. Die samische Verwaltung ist modern und so gibt es eine Webseite (und auch eine Version für ältere Mobiltelefone mit einem SMS-Dienst), mit deren Hilfe die genauen Kennzeichnungen ermittelt werden können. 

Das Renmärkning ist ein grosses Ereignis, das üblicherweise um Midsommar herum stattfindet. Rentiere sind sehr schlau und haben einen guten Instinkt. Zu dieser Zeit sammeln sie sich von sich aus an bestimmten Plätzen. Der Herdenverband, der aus mehreren Hundert Rentieren bestehen kann, bietet einen grösseren Schutz gegen Raubtiere (z. B. Bären oder Wölfe). Nach aktuellen Schätzungen und Statistiken fallen ein Drittel der Rentiere jedes Jahr Raubtieren um Opfer, ein anderes Drittel kommt bei Verkehrsunfällen zu Tode. Die Rentierzucht ist ein hartes Gewerbe.

Der Schutzinstinkt der Rentiere hat eine weitere Folge: Die Sammelplätze sind meistens sehr abgelegen und nur schwer zu erreichen.

Ist die Zeit gekommen versammeln sich - meist mit extrem kurzer Ankündigungsfrist, denn die Rentiere bestimmen den Zeitplan - alle Familien, deren Rentiere vor Ort sind. Das Renmärkning beginnt. Wildwest-Romantik ist es für die Beteiligten allerdings nicht, sondern harte und vor allem sehr viel Arbeit. 

Frühmorgens werden die Tiere in einen oder mehrere Round-Pens mit einem Durchmesser von 100-300 Metern getrieben. Die Kälbchen folgen dicht ihren jeweiligen Müttern. Dann stellen sich mehrere Rentierhüter mit grossen Notizblöcken in die Herde und halten Ausschau nach ihnen bekannten Muttertieren. Ist ein Tier identifiziert eilt ein anderer Helfer mit einer Fangschlinge zur Stelle. Die Fallschlinge ist an einer grossen ausziehbaren Stange befestigt.

Sehr behutsam wird das Kälbchen nun eingefangen, was oft nicht beim ersten Versuch gelingt. Tritt das Kälbchen in die Schlinge, zieht der Helfer an der Stange und die Schlinge um einen der Hinterläufe zieht sich zu. Der Helfer zieht weiter und geht gleichzeitig auf das Kälbchen zu, das dann meist schon am Boden liegt. Beinahe liebevoll setzt sich der Helfer auf den Rücken des jungen Rentieres und fixiert dessen Hinterläufe mit seinen Beinen. Dann eilt der Besitzer herbei, zückt sein traditionelles Messer, und schneidet die Kennzeichnung in die Ohren. Der ganze Vorgang dauert nicht länger als zwei, drei Minuten und geht mit einer unbeschreiblichen Ruhe vonstatten, um das Tier keinen unnötigen Belastungen und keinem Stress auszusetzen. Bei mehreren Hunderten von Tieren dauert das ganze Märkning mitunter einen Tag, oder gar länger. Die Helfer aus den einzelnen Familien wechseln sich ab und wer gerade frei hat, grillt etwas oder macht ein Nickerchen. Damit wird das Renmärkning auch zum sozialen Ereignis und zur Kommunikationsplattform. 

Alle Beteiligten sind dankbar, wenn das Wetter mitspielt. Mitunter regnet es in Strömen, was die Arbeit nur noch härter und beschwerlicher macht. Wir hatten Glück: Mildes Wetter, kein Regen und vor allem keine Mückeninvasion.

"Das Renmärkning ist für uns das, was Erntedank für die Landwirte ist", erklärt der Vorsitzende des Samebys. "Hier dürfen wir die Früchte unserer Arbeit sehen".

Am Rande: Es ist äusserst unhöflich, ja geradezu unanständig, einen Rentierzüchter danach zu fragen, wieviele Rentiere er denn besitzt. Die Frage gleicht der Frage, wieviel Geld sich gerade auf dem Bankkonto befindet. Deswegen fragen Sie bitte erst gar nicht, und ersparen Sie sich Peinlichkeiten.

Eine Sache fällt uns auf. Das Alter der Anwesenden ist bunt gemischt, Jung und Alt helfen mit, essen gemeinsam und unterhalten sich. Die Teenager fallen aus dem Raster der Gleichaltrigen. Nur zwei konnten wir erspähen, die während der Arbeitspausen mit einem Smartphone hantierten. Wobei einer dieser Teens höchstwahrscheinlich über beide Ohren verliebt war und mit seiner Liebsten eine Reihe von SMS verschickte.

Die übrigen nehmen "völlig normal" und mit voller Aufmerksamkeit am sozialen Leben der Gruppe teil. Die Naturverbundenheit scheint gegen die technische Reizüberflutung zu helfen.

Rein fotografisch ist das Renmärkning beeindruckend. In freier Wildbahn haben Rentiere eine Fluchtdistanz von etwa 10 Metern. Beim Renmärkning ergibt sich aber die Chance auf Tuchfühlung (besser: Fellfühlung) zu gehen. Und inmitten hunderter Rentiere mit der Kamera auf dem Boden zu liegen ist ein neues Erlebnis, zudem eines das Material und Kleidung fordert.  

Zwei Stunden später verlassen wir den Sammelplatz der Rentiere und das Renmärkning wieder, wissend, dass die harte Arbeit dort noch mehrere Stunden weiter gehen wird. Die Bilder für die Reportage sind im Kasten. Der Heimweg - diesmal ohne Konvoi, aber dank Frau Lapplandblog ohne Zwischenfälle - führt uns gegen Mitternacht an traumhaften und bezaubernden Landschaften vorbei. 

Wir haben die Freigabe, einige Begleitbilder der Reportage hier in einer Bilderstrecke zu zeigen:

-> Zur Bilderstrecke: Renmärkning 2014

Renmärkning
Renmärkning

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Dinosaurier am Wegesrand? - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Für Überraschungen ist der Alltag hier immer wieder gut: Aus dem Augenwinkel beschlich mich das Gefühl, beim Vorbeifahren beobachtet worden zu sein. Rückwärtsgang. Tatsächlich. Gruselig, gespenstisch starrte ein Schädel auf die Strasse. Ein Dinosaurier? Nicht wirklich. Das Skelett eins verendeten Rentieres, das anderen Teilen der Tierwelt als Nahrung gedient hatte, lehnte so an einem Baum, dass diese skurrile Szene zustande kam.

Das ist übrigens der letzte Beitrag zur Serie „Arktischer Sommer in Lappland 2013“, denn der Herbst hat nun begonnen. Das Wetter hat sich in den letzten Tagen verändert, und heute ist der erste richtige Herbsttag. Nicht mehr lange bis zum ersten Schneefall...

Dinosaurier am Wegesrand? - Arktischer Sommer in Lappland 2013
Dinosaurier am Wegesrand?

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Malå in Lappland - einst ein Mekka für Naturliebhaber und Ornithologen - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Malå ist eine kleine, beschauliche Kommune in Västerbotten. Bei 3.203 Einwohnern auf 1.599 Quadratkilometern ist das auch kein Wunder. Ja und Malå hat auch beachtliche Vogelbestände  und ist ein Mekka für Ornithologen. Oh. Entschuldigung. War ein Mekka für Ornithologen. Oder noch genauer: Ist ein Mekka für Ornithologen gewesen.

Warum das? Vor drei Jahren kamen vermeintlich schlaue Köpfe auf die Idee, in Malå in grossem Umfang Windkraftwerke anzusiedeln. Völlig umweltfreundlich. Natürlich. Schneisen wurden in unberührte Wälder geschlagen. Felsen wurden gesprengt. Neue Hochspannungsleitungen gezogen. Und vieles mehr. Nun stehen jede Menge Windkraftwerke in dem, was einst unberührte Natur war. So hat es Malå auch auf die Top-20 Liste der Windkraftkommunen in Schweden geschafft.

Der lokalen Bevölkerung wurden die Wohltaten der Windkraft angepriesen. Die Nachteile wurden geflissentlich verschwiegen. Womit wir beim Thema wären. Dass Windkraftwerke systematisch Vögel schreddern ist nicht neu. In Malå war es anscheinend völlig unbekannt. Und das in einer Kommune, über deren ornithologische Artenvielfalt sogar ein eigenes Buch verfasst wurde: „Fåglar i Malå“ von Leif Bildström, Ingemar Olofsson, 2005, 273 Seiten, ISBN 91-631-7125-2.

Am vergangenen Wochenende haben Frau Lapplandblog und ich zu Studienzwecken einen Spaziergang in einem der Windparks unternommen. Und das Fundstück des Tages war alles andere als erfreulich (s.u.). Wer das Thema Windkraft in Lappland eingehend studieren möchte, dem sei die – mitunter schockierende - Serie von Frau Lapplandblog  ans Herz gelegt. Dort gibt es hier auch die weiteren Details zum traurigen Fund.
 
Nach Auskunft von Experten ist das übrigens erst der Anfang. Wenn die Zugsaison im Herbst beginnt, wird mich massenhaft getöteten Vögeln gerechnet…

Naturtouristen und insbesondere Ornithologen können jetzt also Malå getrost von der Liste streichen.

Von Windkraft geschredderter Vogel in Malå Lappland

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Kreuzottern - Ungebetene Gäste in Lappland

Über Flora und Fauna haben wir schon häufig berichtet. Lappland - die letzte Wildnis Europas – hat einige ungewöhnliche Pflanzen und Tiere zu bieten. Der Braunbärenbestand ist gross, und über das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Bären hatten wir hier schon einmal gebloggt.

Es gibt aber auch noch andere unangenehme Zeitgenossen: Kreuzottern. Ziemlich viele sogar. Der unbedachte Wanderer kann leicht auf eine Schlange treten und sich deren Reaktion einfangen: einen Schlangenbiss. Der ist oft nicht ungefährlich. Für Menschen mit schwachem Kreislauf oder Herzproblemen kann er sogar tödlich sein.

Vorsicht ist also angesagt. Bei Wanderungen also bitte nicht nur nach Elchen und Bären Ausschau halten, sondern auch auf den Boden achten. Aufgeschreckte Kreuzottern können sich bis zu einem Meter hoch aufrichten, um zu beissen.  Besondere Vorsicht ist angesagt beim Beerenpflücken oder anderen bodennahen Tätigkeiten. Wer sich auf Beeren und Pflanzen konzentriert geht das Risiko ein, von einer aufgeschreckten Schlange ins Gesicht oder den Hals gebissen zu werden. In diesem Fall ist die Prognose düster. Also: Augen auf und festes, mindestens knöchelhohes Schuhwerk!  

Sehr häufig sind auch Hunde von Schlangenbissen betroffen. Mehrere Veterinäre haben uns berichtet, dass sie während der Sommersaison mehrere Hunde pro Tag mit Schlangenbissen behandeln. Besonders tückisch sind Schlangenbisse in die Schnauze. Kommen wohl leider sehr häufig vor, weil sich der Hund gebückt und schnüffelnd dem merkwürdigen Tier, der Schlange, nähert und damit eine perfekte Angriffsfläche bietet.

Für Mensch und Hund gilt, dass nach einem Schlangenbiss grösstmögliche Ruhe angesagt ist. Der Kreislauf darf nicht zu sehr in Fahrt gebracht werden, damit sich das Gift nicht im Körper verteilen kann. Den Hund also bitte nach Möglichkeit zum Auto tragen. Für einen Menschen ist in ernsten Fällen der Rettungshubschrauber die erste Wahl. Die schwedenweite Notrufnummer ist übrigens die 112. Ein tragbares GPS oder eine entsprechende App auf dem Smartphone sind Pflicht, um die aktuelle Position beim Notruf durchgeben zu können.
 

 Kreuzottern - Ungebetene Gäste in Lappland
Ungebetener, aber häufiger Gast in Lappland: Kreuzottern


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Kahlschlag - Forstwirtschaft in Lappland

Holz und Mineralerze sind die beiden natürlichen Hauptressourcen, die Lappland zu bieten hat. Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft sehen aber völlig anders aus, wie in den mitteleuropäischen Breitengraden.

„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet
„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet

 
Die vorhandenen Waldflächen sind gigantisch und der Wald in Lappland wird „geerntet“ (so das schwedische Wort), nicht abgeholzt oder gerodet. Wir reden hier über Quadratkilometer.

Der Forstwirtschaft am Polarkreis liegt ein anderes Verständnis der Zeitabläufe zugrunde. Wald ist sehr wertvoll und wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Alle 80 bis 100 Jahre kann „geerntet“ werden. Die „Ernte“ geschieht heutzutage mit modernster Technik. Gigantisch grosse Maschinen ziehen querfeldein. Sie fällen, entasten und verstauen die Stämme auf der Ladefläche. Mit Ketten versehen gibt es praktisch keine Hindernisse für die Kolosse. Sie hinterlassen eine unwirtliche Landschaft, die einem Schlachtfeld gleicht.

„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist
„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist

 
Früher verblieben die Baumstümpfe als Dünger für den später neu gepflanzten Wald im Boden. Mittlerweile wurde sogar eine Spezialmaschine entwickelt, welche die Stümpfe aus dem Boden reisst. Aus dem Wurzelwerk werden nun Pellets für Heizanlagen hergestellt.

„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer
„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer

 
Egal ob Winter oder Sommer: Wald wird in Lappland immer geerntet, auch bei minus 30 Grad und zwei Metern Schnee. Für den Abtransport des Holzes werden – quer durch den Wald und die Landschaft – eigene Wege gezogen. Für den Mitteleuropäer sind die Dimensionen ungewohnt. Ganze Ökosysteme werden binnen Stunden „umgepflügt“. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich binnen kürzester Zeit anpassen und umstellen. „Zurück auf Start“ für die nächsten paar Jahrzehnte.

„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht
„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht

Obwohl die Walsarbeit stressig ist - es wird oft rund um die Uhr gearbeitet - sind die körperlichen Anstregungen heute passé. Und gute Laune scheint die Arbeit im Cockpit der Maschinen auch zu machen, wie dieses Fundstück beweist. Wahrscheinlich bei einer Fikapause enstanden.

„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?
„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?

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Projekt November Blues - Und was ich von den Bären lerne

Mitte Oktober begeben sich die Braunbären bei uns in Lappland zu ihren Überwinterungsplätzen, die sie den Sommer über ausgekundschaftet und ausgesucht haben. Die Bären, die ein Alter von bis zu 40 Jahren erreichen, sind sehr clever. Warum den kalten Winter hindurch umherstreifen, wenn es sich den Winter über gemütlich ruhen lässt? Den Winter über schöpfen die Bären so Kraft für die nächste Saison.
 
Die Wintersaison über werde ich hier im Blog etwas kürzer treten. Die Frequenz wird sinken. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, findet Bilder von den laufenden Projekten auf Instagram und den einschlägigen Sozialen Medien (siehe Menüleiste links).
 
Seit einigen Wochen habe ich mich bei meinen persönlichen Fotoprojekten absichtlich eingeschränkt. Ausserhalb von kommerziellen Aufträgen bleiben die "richtigen" Kameras im Schrank und nur ein Smartphone begleitet mich. Ganz privat ist das übrigens kein iPhone.
 
Die Beschränkung ist gut für die Kreativität und zwingt zur Beschränkung auf das Wesentliche. Die letzten drei Wochen ist so die Serie "November Blues" entstanden: Das Thermometer ist unter Null angekommen. Der Schnee verwandelt die Landschaft und gibt nur noch wenige Details frei. Wasser wird zu Eis. Die Nacht übernimmt den Tag. Wenige Stunden ist es nur noch hell. Und dennoch gibt es faszinierend Lichtblicke; Momentaufnahmen auf dem Weg zum Ruhepunkt des Winters: November Blues


-> Zur Galerie: November Blues

-> Till bildspelet: November Blues


Projekt November Blues - Und was ich von den Bären lerne
November Blues


PS: Die Serie ist - je nach Wunsch - ganz oder in Teilen als Print erhältlich. Anfragen bitte per Mail.

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Über US622, DEET und Plastik

Der Peak in der Sommersaison scheint vorüber zu sein. In diesem Sommer war ungewöhnlich viel los: Wir waren auf dem Rücken von Pferden und auf Trainingswägen unterwegs, haben Anglergruppen begleitet und lagen bei Autorennen auf dem Teer. Natürlich fehlten auch einsame, verträumte Seen und Strände nicht. Tourismus-Fotografie - noch dazu in Lappland - ist eben eine spannende Sache. 

Einen Wermutstropfen gab es dieses Jahr: Die Insektenplage war extraordinär (und ist es immer noch). So viele Mücken, "Knotts" (die besonders unangenehmen und aggressiven Kriebelmücken), Bremsen und allerlei andere stechende und beissende Flugsaurier gab es seit Jahren nicht mehr. Die allgemeine Hoffnung zum Beginn der Saison war, dass die Fluggetierplage sich dieses Jahr wegen des sehr kühlen Sommeranfangs in Grenzen halten würde. Dem war aber leider nicht so. Im Gegenteil.

Stechmücke beim Angriff
„Das Grauen Lapplands: Flugsaurier beim Angriff“
Danke an
© Petra Fuelbert 2012 für das Bild (bei dem ich Modell stehen durfte...:)


Ich hatte schon einige Male über MyggA unsere "Allzweckwaffe" gegen unerwünschte, stechende Fluginsekten geschrieben.

Beim Fotografieren ist aber Vorsicht abgesagt, denn der Hauptinhaltsstoff von MyggA (und den meisten anderen Insektiziden zum Auftragen) ist DEET. Das hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Es greift Kunststoffe an. Beim Kontakt mit DEET kommt es zur Materialauflösung. Viele Uhrenarmbänder, Handys und Sonnenbrillen sind dem schon zum Opfer gefallen.

ACHTUNG: Leider gilt das auch für die Kamerabelederung (bzw. Kameragehäuse aus Kunststoff) und anderes fotografisches Zubehör.

Häufiges Händewaschen hilft zwar, den meistens kommt die Chemie via Hände ans Plastik. Das ist aber mitten in einem Fotoshooting völlig unpraktikabel.

Hier kommt US622 ins Spiel. Genauer gesagt, die "US622 Myggspiraler". Ich war gegen diese Räucherteile zum Abbrennen bislang immer recht skeptisch. In der diesjährigen Verzweiflung habe ich ihnen aber eine Chance gegeben. Und siehe da: Die Wirkung ist zwar nicht so gut wie bei direkt aufgetragenem MyggA, aber dennoch ganz ordentlich. Für alle (Arbeits-)Situationen sind die Spiralen zwar nicht einsetzbar. In statischen Situationen und bei Windstille oder in halbgeschlossenen Räumen ist die Anzahl der Flugsaurier in einem Umkreis von ca. drei Metern um die glimmende Spirale deutlich gemindert. Die Brenndauer beträgt ca. zwei bis drei Stunden. Bei zwei in einem Abstand von ca. drei bis fünf Metern aufgestellten Spiralen lässt es sich arbeiten. Einziger Haken: Manchmal ist etwas Qualm zu sehen, der natürlich nicht ungeplant ins Bild geraten darf :)

US622 Myggspiral
„Hilfe in der Not: US622 Myggspiral - ohne DEET“

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*Cat-Content*

Heute überschreite ich wieder die Grenze: Es gibt echten „Cat Content“. Mit gutem Grund allerdings. Viele Freunde, Bekannte und nicht zuletzt Workshopteilnehmer haben sich nach dem Wohlergehen unserer „Blogkatze“ (auch unter dem Namen „Lappland Katze“ bekannt) erkundigt.

Ich konnte sie kürzlich zu einem Portrait überreden, während sie sich majestätisch auf dem Sofa räkelte :)

Cat Content aus Lappland: Unsere Blogkatze
„Mit den besten Empfehlungen von unserer Blogkatze aus Lappland“

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Endlich ist es soweit: Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012

Während sich die Menschen in Süd- und Mitteleuropa bereits an den Baggerseen räkeln und dort wahrscheinlich die ersten Hitzewellen im Anmarsch sind, ist es bei uns am Polarkreis in Schwedisch-Lappland endlich soweit: Richtiges Tauwetter.

Seit etwa 2 Wochen liegen die Tagestemperaturen über null Grad und damit beginnen die Eisschichten auf Flüssen und Seen und die Schneedecke in der Natur kräftig zu schmelzen.

Die fliessenden Gewässer sind mittlerweile nahezu völlig eisfrei. Auf stehenden Gewässern liegt zwar noch eine Eisdecke, diese sollte allerdings nicht mehr begangen werden!

Auch das Tierleben und die Pflanzenwelt haben jetzt „den Schalter umgelegt“:

Überall zwitschert es - die Zugvögel sind angekommen und bereits voll bei der Arbeit. Sträucher und Bäume beginnen zu spriessen und die ersten Mückenschwärme ziehen auch schon ihre Bahnen (bin heute sogar schon zweimal gestochen worden...).

Das faszinierende am Wetter in Lappland (und generell in den polaren Regionen) sind diese radikalen Wechsel. Gestern noch mit langer Winterunterwäsche und Daunenjacke, sind heute T-Shirt und Sportschuhe angesagt. Frühjahr und Herbst, so wie sie in Mitteleuropa vorkommen, sind hier auf zwei Wochen begrenzt.

Nachdem am Freitag dicke Wolkendecken über die Region gezogen sind uns es beinahe so aussah, als wolle es nochmals kräftig schneien, habe ich mich mit der Kamera bewaffnet und bin an einige bevorzugte Plätze gefahren, um dort das Tauwetter zu fotografieren. Alle Aufnahmen aus der Galerie stammen vom Freitagnachmittag (18. Mai).

-> Zur Galerie: Tauwetter in Lappland

-> Till bildspelet: Töväder i Lappland

-> To the gallery: The thawing of Lapland



Update 20/5-14 Uhr: Die schnelle Schneeschmelze zeigt jetzt auch ihre unangenehmen Nebenwirkungen in Form von ungewöhnlich starken „Frühjahrsüberschwemmungen“. Das schwedische Wetteramt (SMHI) hat deswegen für einige Gebiete in Norrbotten die höchste Alarmstufe ausgerufen und spricht von noch nie dagewesen Überflutungen.


Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012
„Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012“

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Cat-Content, oder: Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wäre unsere Katze

Ist "Cat-Content" jetzt eigentlich erlaubt, oder verboten? Trotz langer Beschäftigung mit dem Thema habe ich es noch immer nicht heraus gefunden. Falls er aber verboten sein sollte, habe ich für diesen Blogeintrag zumindest eine gute Entschuldigung :-)

Beim Aufräumen des Reise-Notebooks ist da plötzlich ein Ordner mit unbearbeiteten RAWs aufgetaucht. Aah. Stimmt. Da waren doch noch irgendwo einige experimentelle Bilder. Weg damit. Oder vielleicht doch erst mal in den Ordner hinein schauen. Jedenfalls sind die Bilder so eben gerade noch dem Transport ins Daten-Nirvana entgangen.  

Und unter den Aufnahmen waren dann - neben stinklangweiligen Testbildreihen - auch einige Fotos unserer verwöhnten Lapplandkatze aus den kalten Wintertagen. Während draussen nämlich minus 30 Grad herrschten, räkelte sich der Kater genüsslich auf dem Sessel neben dem Ofen (und pendelte nur dreimal täglich zwischen Futternapf und Schlafstelle). Es kam was kommen musste: Des Fotografen Herz schmolz dahin und flugs waren ein paar Bilder auf der Speicherkarte.

Während Bibble (ja, ich mag bewährte Software und weigere mich, ein "running system" ohne zwingende Notwendigkeit upzudaten) eben in der gewohnten Lichtgeschwindigkeit die RAWs entwickelte, kam mir Reinhard Mey in den Sinn. Nur eben nicht mit Hund, sondern in der lappländischen Version mit Katze :-)

Cat-Content, oder: Es gibt Tage, da wüscht ich, ich wäre unsere Katze
„Warning: Cat-Content“

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Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur

Auf der Agenda für den Samstag stand eine Reportage von der diesjährigen Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur. Beinahe wäre daraus aber nichts geworden, denn das Wetter hat sich nach Kräften bemüht, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Angebot war ein mehrstündiger Schneesturm mit 20 cm Neuschnee und jeder Menge Schneeverwehungen. Zudem waren die Seitenstrassen nicht geräumt. Die Fahrt wurde beinahe zum Abenteuer. Aber Herausforderungen nehmen wir gerne an :)

Die Jagd und das Outdoorleben sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in Nordschweden. Von den Einheimischen wird hier oben nicht hauptsächlich aus "Spass an der Freude" gejagt, sondern um die Tiefkühltruhe zu füllen. Bei den Jagdtouristen ist das freilich anders, aber die klammern wir hier einmal aus.

Die Liebe zum Leben in der freien Natur ist den Schweden generell "angeboren". So sind denn Jagd- und Outdoor-Ausstellungen ein Publikumsmagnet - sogar wenn im Mai noch Schneestürme über den Landstrich hinweg fegen. 

Das Flair ist speziell und dem durchschnittlichen Mitteleuropäer möglicherweise fremd. Waffen türmen sich auf den Tischen der Aussteller und Jung wie Alt fachsimpeln über Zielfernrohre, Messerklingen und Thermounterwäsche.

Frau Lapplandblog hat für Sie einige Eindrücke zum Miterleben eingefangen:  

-> Zur Galerie: Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5.

-> Klick här så kommer du till bildspelet: Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5

-> To the gallery: Hunting fair in Arvidsjaur, may 5th


Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5. - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5
„Präzision“

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Im Fokus: Tierfotografin Kathrin Jung

Im Fokus: Tierfotografin Kathrin Jung

Es ist uns eine besondere Freude, heute die Fotografin Kathrin Jung als Gast im Interview zu haben. Kathrin Jung ist 39 Jahre jung und lebt mit einem Pferd, einem Hund, sechs Katern und Ihrem Mann, dem Webdesigner Robert Jung, in der Nähe von Berlin.

Ihre erklärte Passion gilt der Tierfotografie. Unserer Meinung nach gehört Sie zu den Besten auf diesem Gebiet. Deswegen ist es eine Ehre für uns, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen hat.

Fotografin Kathrin Jung, spezialisiert auf Tierfotografie
„Kathrin Jung ist spezialisiert auf Tierfotografie“, Foto: Robert Jung


-> Kathrin, wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Als Kind habe ich meinem davon wenig begeisterten Vater die heilige Spiegelreflexkamera aus dem Schrank entwendet und angefangen ohne Ende draufzudrücken.

Meine Tiere waren schon immer meine Modelle und eine kleine Kamera hatte ich immer bei mir. Die Filme habe ich dann vom Taschengeld entwickeln lassen und mich immer irre auf die Fotos gefreut.

Erst 2006 gab es die ernste Wendung in Form einer Canon 20D und einem 70-200 2,8 L USM und ab sofort war kein 4-Beiner mehr vor mir sicher.


-> Auf was bist Du spezialisiert?


Hunde, Pferde und Katzen.

Fotografin Kathrin Jung, spezialisiert auf Tierfotografie
Foto: Kathrin Jung


-> Warum (gerade und nur) Tiere?

Tiere gehören zu meinem Leben, sie geben so viel Liebe und Energie. Ein Tier mit seiner Ausstrahlung und Lebensfreude fotografisch festzuhalten ist das, was mich begeistert.

Das Herz muss hüpfen! Und meines hüpft eben bei Tieren - nicht bei Babys oder Architektur. Das ist wie es ist.



-> Fotografieren für Dich: Job, Handwerk, innerlicher Bezug?

Berufung.

Fotografin Kathrin Jung, spezialisiert auf Tierfotografie
Foto: Kathrin Jung


-> Dein grösstes fotografisches Vorbild, und warum?

Ich habe kein Vorbild. Stattdessen habe ich einen hohen Anspruch an mich selbst. Ich bin Perfetktionistin und möchte immer alles zu 100%.

Location, Wetter, Licht, Model. Alles muss stimmen und genau vorbereitet sein.
Geht es los zum Shooting habe ich die fertigen Bilder im Kopf. Die Location und Hintergründe werden passend zur Farbe und Größe des Modells ausgesucht und während des Shootings durchaus mehrmals gewechselt und angepasst.

Das Modell soll Spaß haben und darf auf keinen Fall überfordert werden. Sicherheit steht immer an erster Stelle.

Ich habe ein ausgesprochen feines Gespür für Tiere und merke sofort, ob sich das Modell in der ungewohnten Shootingsituation wohl fühlt und konzentriert mitarbeitet, ob es Durst bekommt, oder eine Pause braucht. So entscheide ich immer im Sinne des Tieres wie das Shooting gestaltet wird und wie es für alle Beteiligten zu einem positiven Erlebnis wird.


-> Was war Dein bestes, was Dein schlimmstes Erlebnis beim Fotografieren?

Bestes Erlebnis...

Grundsätzlich sind die Tiere alle begeistert bei der Sache, auch die, die erst einmal 30 min zum "auftauen" brauchen. Sie stehen im Mittelpunkt, alle anwesenden Menschen kümmern sich nur um das Modell - dem somit alle Aufmerksamkeit und Energie zuteil wird.

Die Tiere genießen es, ich merke das und freue mich daran. Beim Shooting geben sie alles und danach schlafen sie meist sehr lange und sehr tief *lacht*.

Bemerkenswert war für mich das Shooting mit der 18-jährigen Dackeldame Cindy. Sie war komplett blind und taub. Das wusste selbst die Besitzerin nicht. Es stellte sich beim Shooting heraus.

Uns blieb nur die Motivation mit lecker riechenden Belohnungshappen an der Angel. Über zwei Stunden (mit Pausen) probierten wir die tiefergelegte Dackeldame dazu zu bewegen, die Ohren nett hochzunehmen oder auch mal langsam von A nach B zu laufen. Ich lag so flach es ging am Boden, sprang oft auf um mich dann gleich wieder hinzuwerfen, damit die kurzbeinige Cindy keinen Schritt umsonst tut.

Als wir dann das Shooting beendet hatten - Kamera im Auto - Verabschiedung, da legte Cindy plötzlich los. Sie rannte auf dem Parkplatz herum - fegte um die Ecken, wir standen fassungslos da und ich rannte nach der Kamera. Ich habe für die Besitzerin unbeschreiblich wichtige Aufnahmen machen können von Cindy, im Galopp mit einem Lächeln im Gesicht. Cindy ist 6 Monate später in den Hundehimmel gegangen und die Fotos haben für ihr Frauchen eine große Bedeutung.


Und das Schlimmste Erlebnis... hmmm - die Technik...

Ich hatte einen Shootingtermin bei einem Hundezüchter: Ein Wurf mit 8 Welpen - was bei der großen schweren Rasse sehr selten ist - sollte nebeneinander aufgereiht festgehalten werden, bevor sie schon am nächsten Tag zu den neuen Besitzern (auch ins Ausland) gegeben werden sollten. Daneben noch Actionaufnahmen und Portraits der Zuchttiere.

Die Ausrüstung ( 2 EOS 1D Mark III und 2 x 70-200 2,8 L USM) war wie immer top in Schuss und alle Einstellungen (AF-Punkt) hatte ich überprüft. Das Shooting lief prima. Alle hatten Spaß und die kleinen Welpen haben toll mitgemacht. Zu Hause stellte ich dann fest - dass die Mark III mit den Welpenbildern 20cm Frontfokus hatte! Ich kann mich an keine Erschütterung der Ausrüstung, wie z.B. ein Schlagloch erinnern, die dazu geführt haben könnte, dass sich der AF verstellt. Nun arbeite ich gern mit offener Blende und ziele sehr genau (angeboren *lacht*). Dass heißt, ich hatte kaum "danebengezielte" Bilder die nun vielleicht mit dem verstellten Frontfokus scharf gewesen wären. Tja, wie bringt man das dem Züchter bei: Shooting vorbei, die Welpen aus dem Haus und auf den Fotos sind statt der Hunde die Grashalme knackscharf.


Fotografin Kathrin Jung, spezialisiert auf Tierfotografie
Foto: Kathrin Jung

-> Wen oder was würdest Du gerne einmal fotografieren und warum?

Da habe ich keine speziellen Wünsche. Jedes Tier hat eine Seele. Jedes Tier ist auf seine Art schön und einzigartig. Einen tollen Hengst mit zwei Meter langer Mähne bei Sonne am Strand in Spanien zu fotografieren - das ist keine Herausforderung.

Aber wenn es gelingt, das braune Pony mit Stehmähne auf der Koppel des ländlichen Reitvereins in Brandenburg dazu zu begeistern, seine schönsten Hopser vorzuführen und davon Aufnahmen zu machen, die der Besitzerin die Tränen in die Augen treiben, dann bin ich zufrieden.



-> Wie siehst Du die Zukunft der Fotografie? Wohin geht die Reise?

Ich möchte mir keine Zeit nehmen, mir darüber Gedanken zu machen - das mag falsch sein - aber ich will es irgendwie auch gar nicht wissen...


Fotografin Kathrin Jung, spezialisiert auf Tierfotografie
Foto: Kathrin Jung

-> Dein Tipp für alle, die sich fotografisch weiter entwickeln wollen?

Hinsehen. Zeit nehmen. Nicht knipsen, sondern mit Herz fotografieren.

Kathrin, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und alles Gute für Dich, Deine Familie und Deine Fotografie!


(Die Interviewfragen stellten Henning Wüst und Petra Fuelbert)

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Dies und das

Hier im Blog war es die letzten Wochen etwas ruhiger. Viel Arbeit und viele Projekte haben die Zeit geradezu aufgesaugt. Zwei Dinge gibt es aber zu berichten:

Die letzten drei Wochen habe ich u.a. für eine Motorzeitung eine Reportage über Wildunfälle und deren Vermeidung bebildert. Sehr spannend und gleichzeitig sehr herausfordernd. Mehr Hintergrundinfos und Details über den Auftrag, das Fotoprojekt und die Durchführung sind hier in meinem englischsprachigen Blog nach zu lesen.

Vergangene Woche hat mich Michael Kirchner von Fotografr interviewt. Es ging u.a. um die Arbeit als Fotograf am Polarkreis, die sich in manchem von der Arbeit in mitteleuropäischen Breiten unterscheidet. Das Interview ist hier online bei Fotografr.de zu finden.

Henning Wüst Fotograf in Lappland
„Ausnahmsweise ein Portrait von mir selbst / Ich bin übrigens links im Bild“
Foto: Petra Fuelbert

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Wochenrückblick KW 49: 14 Tage bis Weihnachten und ein ungewöhnliches Casting

Wochenrückblick aus Lappland: 14 Tage bis Weihnachten und ein ungewöhnliches Casting

Das Wetter bessert sich. Zumindest aus touristischer Sicht. Gestern fegte das erste richtige Schneegestöber des Jahres über uns hinweg und nun haben sich einige cm Schnee angesammelt. Den Prognosen nach bleibt der Schnee auch liegen und Lappland erweist sich - dem Klimawandel zum Trotz - noch immer als schneesicher. Auf den umliegenden Skihängen laufen die Schneekanonen trotzdem seit Tagen im Dauerbetrieb, denn für die Pisten reicht der Schnee noch nicht. Einige erste Hundeschlitten sind auch schon unterwegs. Die Schneeskoter bleiben aber einstweilen noch in der Garage, denn für die Ketten wäre es pures Gift, jetzt schon zu fahren. Immerhin: Die Tourismussaison scheint auch dieses Jahr wieder gerettet :)

Thema Fotografie: Vor einigen Tagen hatten wir ein - zumindest für uns - ungewöhnliches Casting. Für einen grossen Reitverein sollten Bilder für  Weihnachtskarten und einen Kalender geschaffen werden. Aber da durfte natürlich nicht jedes Pferd mit aufs Foto. Nein, ein Casting wurde durchgeführt. Viele Pferde mit ihren Besitzern und jeder wollte natürlich seinen Liebling in der Auswahl haben (weswegen die Auswahl strikt der Kunde gemacht hat). Etwas ungewohnt das Ganze. Mit Menschen und Hunden haben wir ganz gute Routine. Aber die Kommunikation mit Pferden hat sich als bedeutend herausfordernder erwiesen. Wenn Frau Lapplandblog nicht das beneidenswerte Händchen für Tiere hätte, hätte die Aktion mindestens zehnmal so lange gedauert. Unser Eindruck: Pferde sind bedeutend sturer, als alle Tierarten, die wir bislang vor der Linse hatten :) Nichtsdestotrotz ist das Shooting zur grossen Zufriedenheit unseres Kunden verlaufen und im Bild ist der Gewinner zu sehen, der es auf die Weihnachtskarten geschafft hat (allerdings nicht mit dieser Pose).  

Weihnachtliches Pferd in Lappland
„Shooting Star“

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Über Wetterkapriolen und Rentiere - Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47

Über Wetterkapriolen und Rentiere - Wochenrückblick und Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47 


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-> Klick här så kommer du till bildspelet „Veckans bilder från Lappland v 46 och 47“

-> To the gallery „Lapland in pictures week 46+47“



Das liebe Wetter

Hier in Lappland beginnt sich Nervosität breit zu machen. Warum? Im Tourismus steht eine Hochsaison vor der Tür, aber der Schnee lässt noch immer auf sich warten. Es wird zwar langsam etwas kälter. Bis dato liegen aber nur einige cm Schnee.

Üblicherweise liegen um diese Zeit bereits 40-50 cm Schnee bei Temperaturen um die minus 10 bis 15 Grad. Dieses Jahr sind es lediglich ein paar Zentimeter pampiger Schnee und null bis minus 5 Grad. Skoter- oder Skifahren ist derzeit schlicht unmöglich (die Lage im Fjäll ist allerdings etwas besser). 

Rein privat ist uns das Recht, entfällt doch das lästige Schneeschieben derweilen. Für unsere Kunden im Tourismus aber bahnt sich eine mögliche Katastrophe an. Wenn es so weiter geht werden die Gäste über Weihnachten und Neujahr weder mit dem Skoter, noch mit dem Hundeschlitten fahren können. Und der Wetterbericht verheisst für die nächsten 10 Tage keine grosse Veränderung. Es soll nur etwas kälter werden.

Mancherorts kommen bereits Zweifel an der jahrelang gepriesenen "Schneesicherheit" auf. So weit würde ich nicht  gehen, und es ist noch nicht Weihnachten. In den verbleibenden Tagen kann sich die Lage noch deutlich verändern. Ein besonderes Klimajahr ist 2011 aber in jedem Fall - für Mensch und Tier



Was und zum nächsten Thema führt: Den Rentieren


Vergangene Woche haben wir im Rahmen eines Fotoauftrages wieder einmal Rentiere fotografiert. Es ging um die Bebilderung eines Forschungsberichtes. Forscher haben sich nämlich intensiv damit beschäftigt, wie der Wärmehaushalt der Rentiere funktioniert. Einerseits müssen sie extreme Kälte aushalten. Andererseits müssen Rentiere jederzeit für die Flucht vor Raubtieren gerüstet sein. Dabei geht es schon einmal von null auf bis zu 80 km/h. Wie ist das möglich, ohne dass die Rentiere dabei lebensgefährlich überhitzen?

Die Forschung hat nun herausgefunden, dass Rentiere ein aus mehreren Komponenten und Mechanismen bestehendes Wärmeregulierungssystem haben:

- Das Winterfell als "wärmende Aussenhülle" ist extrem dicht. "Bauartbedingt" wärmt es immer. Die Regulierung erfolgt durch zwei zusätzliche Mechanismen.

- Ein Regulierungssystem läuft über die Atemluft. Das Rentier zieht Kaltluft durch die Nase ein. Dadurch verdunstet das Wasser auf den Schleimhäuten und kühlt den extrem gut durchbluteten Nasenraum. Kaltes Blut wird dem Kreislauf zugeführt. Das kühlt punktuell und gleichzeitig zentral. Ähnlich wie z.B. bei Hunden kann der Effekt durch eine heraushängende Zunge beim Rennen verstärkt werden.

- In einer Flucht- oder Hochleistungssituation kommt ein weiterer Mechanismus hinzu. Anatomisch verlaufen beim Rentier die Venen und Arterien nebeneinander. Das kühlere venöse Blut kühlt so das wärmere arterielle Blut, insbesondere auf dem Weg in Richtung Kopf und Gehirn. 


Inside the old house - Lapland
„Inside the old house“


Schliesslich noch in eigener Sache

Stammleser werden es bemerkt haben. Die Blogfrequenz hier hat abgenommen. Es gibt weniger Artikel, dafür längere und mehr Bilderstrecken. Wir planen künftig regelmässige, wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates als Wochenrückblick mit Bilderstrecke. Wer immer tagaktuell auf dem Laufenden sein möchte, schaut am besten einmal täglich bei Google+ oder Facebook vorbei. 

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Taxi bitte! - Lappländische Familiengeschichten

Symbiose zwischen Hund und Frosch oder Kröte
„Taxi bitte! - Symbiose in der Natur“


Behind the scenes: Heute aus dem lapplädischen Familienleben.

Aber zuerst die Vorgeschichte. Wer bei schönem Wetter schon einmal den Landeanflug auf einen der Flugplätze im Inland von Västerbotten oder Norrbotten erlebt hat, weiss es aus eigener Anschauung: Die Oberfläche Lapplands besteht zu einem ziemlich grossen Teil aus Wasser. 

Das hat verschiedene Folgen. Eine davon ist die manchmal auftretende Schnakenplage im Sommer. Eine andere - weniger bekannte - sind Frösche und Kröten. In manchen Jahren quakt und hüpft es einfach überall. Der regenreiche Frühling und Vorsommer haben das in diesem Jahr zusätzlich begünstigt. Ab Juli schlüpfen die Kleinen Frösche und Kröten. Ein wahrer Augenschmaus.

An einem der letzten richtig heissen Tage (vor ca. 3 Wochen) waren wir  an einer entlegenen Stelle (sehr schöner Sandstrand) am Vindelälven unterwegs. Ein wahrer Traum, besonders auch für die Vierpfoter. Die Hunde haben mit Hingabe im Sand gebuddelt und sich gewälzt. Und hier hat sich die im Bild festgehaltene "Symbiose" ergeben. 

Wieder auf dem Rückweg ist Frau Lapplandblog das neu gegründete Taxiunternehmen ins Auge gefallen. Ein kleiner Frosch (oder eine Kröte?) hatte sich offensichtlich für eine Innovation bei der Fortbewegung entschieden. Statt selbst zu hüpfen (anstrengend!) thronte er (oder sie) auf dem Rücken unserer Hündin und liess sich den Fahrtwind um den Kopf wehen. Zufall oder gewollt? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ein interessantes und schönes Erlebnis. Und keine Sorge: Wir haben den kleinen Hüpfer an einer fechten Stelle wieder behutsam ins Gras gesetzt.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Umwelt, oder einen Touristen

Naturreservat Lappland?
„Naturreservat Lappland?“


Behind the scenes:
Lappland wird gerne als “die letzte Wildnis Europas” beschrieben und beworben. Und in weiten Teilen stimmt das auch noch. Trotzdem sind auch hier leider Missstände zu beklagen. Und das auch noch ausgerechnet aus der “Öko-Ecke”. Konkret geht es um den Ausbau der Windkraft, die derzeit hier (wie lange noch?) hoch im Trend liegt. 

Um ganz deutlich zu sein: Im Vergleich zur Atomkraft sind mir Windkraftwerke immer noch hundertmal lieber. Keine Diskussion. 

Dass aber ausgerechnet in landschaftlich sehr schönen Gegenden mit erhaltungswürdiger Flora und Fauna die Windparks aus dem Boden schiessen, ist sehr bedauerlich.

Kürzlich hat es es ein Besucher kurz und bündig auf den Punkt gebracht: “Die Windkraft-Regionen in Lappland sind für mich als Besucher und Tourist gestorben. Hierher komme ich sicher nicht wieder.”

Umso mehr schade, als die unschönen “Stahlspargel mit Flügeln” für die nächsten 25-35 Jahre festbetoniert sind. So werden ganze Landstriche touristisch unbrauchbar gemacht. Aber es kommt noch schlimmer.

Einige Biologen und Naturkundler, die in den vergangenen Wochen hier zu Besuch waren, und für die wir in einigen Dokumentationsprojekten gearbeitet haben, zeigten sich sehr bestürzt über die immense Naturzerstörung. Kilometerlange Wege werden gezogen. Für die Hochspannungsleitungen entstehen breite Schneisen, die nicht nur hässlich sind, sondern Lebensräume seltener Arten zerschneiden und zerstören. 

Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der permanenten Lärmentwicklung (gerade auch im tieffrequenten Bereich), den Lichtreflexen und dem Elektrosmog.

Leider gilt es auch hier, der Realität und den Fakten ins Auge zu sehen. Auch wenn es für manche unbequem sein mag. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen werden ihre Spuren hinterlassen. Frage sich nur, zu was das führen wird.


„Zerstörte Natur“

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Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein

Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein
„Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein“


Behind the scenes:
Von unserem Projekt zur fotografischen Dokumentation des Rückbaues und der Renaturierung von ehemaligen Tagebaugeländen in Lappland und den damit verbundenen Tücken hatte ich hier schon einmal berichtet. 

Die Tage hat es mich wieder einmal dorthin verschlagen. Ehemalige Grubengelände sind eine sehr tückische Sache. Der Tagebau wird nach und nach mit riesigen Massen Schutt, Abraum uns Erde verfüllt. Die Flächen wachsen dann relativ schnell wieder zu und werden zu Biotopen für allerlei Pflanzen und Tiere. Das Ergebnis sieht nach einigen Monaten wieder beinahe wie normaler Erdboden aus.

Die Tücke liegt aber darin, dass dieser Boden an manchen Stellen extrem instabil ist. Durch beständige Senkungen im Boden können sich grosse Hohlräume unter der Oberfläche bilden, die einen Menschen einfach verschwinden lassen können. Beim Umherstreifen sind also genaue Geländekenntnis und extreme Vorsicht gefragt. Ausreichende Sicherungsmassnahmen sind Pflicht. 

Fotografisch rechnet sich die Mühe dann aber oft in Form von sehr schönem fotografischem “Beifang”.  Unser Hauptauftrag ist in diesem Falle die langfristige Dokumentation der Verwandlung von Abbaugebiet in Biotop. Allerdings bieten sich auch darüber hinaus oft sehr reizvolle Anblicke. Das durch den erz- und mineralhaltigen Boden angereicherte Grubenwasser, das nach wie vor durch die Verfüllung durchsickert, birgt unglaubliche Farbeffekte und schafft bizarre Mondlandschaften im Makro- wie im Mikrokosmos. Für manche Perspektiven sind die Anglerhosen aber unabkömmlich es darf im Schlamm gewatet werden.


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Howling Wolf - Aus der Not eine Tugend machen

Howling Wolf in Lappland
„Howling Wolf in Lappland“


Behind the scenes:
Auch freie Tage ohne Fotoauftrag können echte fotografische Herausforderungen beinhalten, oder: Aus der Not eine Tugend machen.

Einer der ersten richtig schönen Tage des Jahres. Bezauberndes Wetter in Lappland. Sonnig und leichter Wind. Ein abgelegener Fluss. Familie unterwegs.

Einer der uns begleitenden Vierpfoter witterte eine Herde Rentiere (oder anderes Getier...) auf der anderen Seite des Flusses, warf den Kopf elegent nach hinten und begann lautstark zu jaulen. Herrlich. Und zudem ein herrliches, ungestellt-natürliches Fotomotiv. 

Es gab nur ein klitzekleines Problem. Ein paar Minuten vorher hatte sich Vierpfoter Nummer 2 beherzt ins Wasser geschwungen und meine Kamera dabei mit einem kräftigen Schwung Wasser gebadet. Im Objektiv befand sich vermutlich genug Wasser, um ein angereichertes Feuchtbiotop über längere Zeit aktiv halten zu können.

Blick durch die Linse? Düster und “nebelig”. Potentieller Totalschaden. Eigentlich nicht so berauschend, aber wie geschaffen für genau diese Situation. Und so entstand denn die Aufnahme des “Howling Wolf”. Und die Kamera ist übrigens gerade mit Trocknen beschäftigt.

Lehre: Aus der Not eine Tugend machen, d.h. mit dem vorhandenen Equipment im befindlichen Zustand das Beste herausholen.


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En promenade

Kranich - En promenade in Lappland
„En promenade“


Behind the scenes: Viele Kraniche (wirklich drollige Wesen, wenn man sie eine Weile beobachtet - laufen wie Flugsaurier) tummeln sich derzeit in Lappland. Hier ein eher seltener Anblick: Ein einsamer Kranich. Normalerweise sind sie immer als Pärchen unterwegs. Ob Nummer zwei etwas schon brütet?


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My dear cat - You're watching too many films on YouTube

My dear cat - You're watching too many films on YouTube
„My dear cat - You're watching too many films on YouTube“


Behind the scenes: -->> Achtung „cat-content“ <<--

Klarer Nachahmer unser Kater. Insgeheim hat unsere Lappland-Katze wahrscheinlich all die vielen Filmclips auf YouTube gesehen, in denen irgendwelche Katzen auf irgendwelchen Computern herum turnen :) Und das wollte er dann endlich auch einmal selbst ausprobieren.

Im Ernst: Wegen der zahlreichen Nachfragen, wieder einmal ein aktuelles „Katzenbild“. Nicht gestellt übrigens. Als wir zur Tür hereinkamen, sass er da. Ob er insgeheim eine Mail schreiben wollte, ist nicht bekannt.

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Hausbesetzung / Squatting

Hausbesetzung / Squatting
„Squatting“ - You can license this picture

Behind the scenes: Another one from the golden autumn.

Btw this one is converted with kbarni’s iNDA-Plugin for Bibble. kbarni ported the well known GIMP Plugin to Bibble (imho the worlds best RAW-converter). iNDA is very easy to use and gives very descent results.

If you’re looking for a more sophisticated Plugin for b/w-conversion within Bibble you ought to have a look at Sean Puckett’s Andrea Plugin (the standard version is now included in the Bibble 5.1 package). Andrea includes a lot of film and paper simulations but is therefore a bit more complicated in the usage.

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Leave me alone (Warning: Cat content!)

Ich breche mit der Regel. Heute gibt es hier richtigen „cat content“ :)

Einige Leser hatten sich nach dem Wohlbefinden unseres Fotomodelles erkundigt. Angesprochen darauf, ob wir ihn wieder einmal ablichten dürften lautete der Kommentar nur schlicht: „Leave me alone“.

Allen Leserinnen und Lesern ein schönes und inspirierendes Wochenende!

Leave me alone (Warning: Cat content!)

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The last flight I

The last flight I

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Cute and snappish: model-shoot / Scharf und bissig: Model-Shoot

Common Viper Lapland Kreuzotter Lappland

Behind the scenes: Had a quite unusual model-shoot this week. Has been about this very cute and at the same time very snappish common viper. Thanks to the circumstances we had a good time together, because it had already been quite cold which ment that my viper-friend had been relatively slow in motion.

Hatte einen etwas unüblichen Model-Shoot diese Woche. Es ging um diese possierliche zugleich aber ziemlich bissige Kreuzotter. Dank der Umstände hatten wir eine gute Zeit zusammen, denn es war schon recht kalt und mein Schlangenfreund war in seinen Bewegungen sehr verlangsamt.

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Sommer in Lappland XVI - Ausgebrütet

Ausgebrütet

Behind the scenes: Im Vorbeiwandern.



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Sommer in Lappland XI - Take a break

Take a break

Behind the scenes: Eine kleine Pause auf der Fahrt. In der Nähe von Lycksele. Ein Parkplatz an einem See. Einige Möwen segeln und kreisen. Und natürlich machen auch sie eine Pause. Frau Lapplandblog sah sie dort sitzen und regte ein paar Fotos an. Zuvor sprach sie vermutlich mit der Möwe. Denn die blieb tatsächlich in aller Ruhe sitzen und liess sich von meinen fotografischen Annäherungsversuchen nicht irritieren. Ein beruhigendes Stilleben.

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Die Flugsaurier schlagen wieder zu...

Es ist schwül. Schwankende Temperaturen aber höchste Luftfeuchtuigkeit. Ein Paradies für Mücken, Schnaken und alle anderen Sorten an fliegendem Getier. Auf MyggA als Helfer in der Not, hatten wir ja schon verschiedentlich hingewiesen :)

Hier hatte sich ein Flugsaurier unbekannter Gattung auf der Fensterscheibe niedergelassen. Da das Makro sowieso gerade auf der Kamera war, drängte sich das Motiv geradezu auf :)

Insekt hinter Scheibe Glas


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Die kleine Flugschule: "Ready for take off?"

Herrliche Szenen spielten sich da am Donnerstag vor meinem Bürofenster ab: Dieser junge Herr (oder gar eine Dame? - Ornithologen sind gefragt) absolvierte seine routinemässigen Flugstunden. Ein Kreis nach dem anderen. Immer weitere und grössere Kreise zog er da. Und beinahe jedes Mal nach der Landung drehte er sich fragend zu mir um: „Ready for take off?“

Die kleine Fulgschule:

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Auerhennen Gelege

Die reiche Natur Lapplands bietet immer wieder schöne Überraschungen. Nachdem der Schnee nun weitgehend verschwunden ist, bin ich auf meinen Wanderungen wieder weit draussen an weitgehend unberührten Stellen unterwegs. So auch vorhin.

In der Nähe eines kleinen Flusslaufes flog plötzlich ungefähr einen Meter vor mir eine Auerhenne laut protestierend auf. Ich hatte Sie nicht bemerkt, denn Auerhennen sind durch die Farbe ihres Federkleides sehr gut getarnt (und ich muss zugeben, dass ich auch gerade das Kranichpärchen am Fluss beobachtet habe).

Einen Schritt weiter lag also die Stelle, an der die Henne gerade aufgeflattert war. Am Fusse eines Baumes ein schlichtes Nest aus kleinen Zweigen, einige kleine Federchen und - die Hauptsache - vier prachtvolle Eier, ungefähr in der Grösse von “normalen” Hühner-Speiseeiern. Nun war Eile angesagt, denn ich wollte die Henne nicht beim weiterbrüten stören. Schnell mehrmals geknipst und dann möglichst schnell wieder diese Stelle verlassen.

Auerhahn und Birkhahn gibt es hier übrigens noch zuhauf und Lappland ist ein echtes Paradies für Naturfotografen (auch wenn ich mich eigentlich nicht zu dieser Spezies rechne; aber wer lässt sich die Gelegenheit schon entgehen :).

Vielleicht ist das Gelege auch eine Symbolik für das morgige Pfingstfest: Etwas ist im Werden.

Allen Leserinnen und Lesern „Frohe Pfingsten!“

Auerhennen Gelege Eier Auerhahn Auerhenne
- Das ist das Auerhennen Gelege herangezoomt -

Auerhennen Gelege Eier Auerhahn Auerhenne
- Und so sieht das Nest in der Totale aus -

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Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland

Eines der Phänomene in Lappland ist die sog. “Vårflod” (Frühjahrsüberschwemmung). Was hat es damit auf sich?

Da die Temperaturen irgendwann im April/Mail plötzlich ziemlich sprunghaft ansteigen, gibt es eine schnelle Schneeschmelze. Besonders nach schneereichen Wintern - so wie dieses Jahr - kommt jede Menge Wasser zusammen.

Wenn dann schliesslich auch noch Regen dazukommt - wie ebenfalls in diesem Jahr - erreichen die Wasserstände schnell bedrohliche Höhen. Kurz gesagt: Wasser einfach überall.

Von verschiedenen Seiten habe ich z. B. gestern erzählt bekommen, dass an Seen und Stränden belegene Sommarstugas nun geflutet sind (was an den besagten Stellen seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen sein soll).

Auf der gestrigen Fahrt nach Umeå habe ich etliche Stellen gesehen, an denen Wege bereits gefährlich unterspült waren. Viele “Schleichwege” und Abkürzungen waren auch bereits gesperrt. Das schwedische Wetterinstitut (SMHI) hatte deswegen gestern eine akute Warnung (Warnstufe 1) heraus gegeben. Die Presse hat ausführlich berichtet.

„Glück im Unglück“ sind die reizvollen Fotomotive, die durch die temporären Wasserflächen entstehen.

Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland


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Better than "cat-content": Dog content!

dog content
- upptäckt i Malå -

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Birkhuhn (Birkhahn (Orre)) oder Auerhahn (Tjäder)?

Mit einigen Gästen hatten wir neulich über die Unterscheidungsmerkmale von Birkhahn und Auerhahn gesprochen. Gestern ist mir auf der Fahrt ein hübsches Exemplar sprichwörtlich über den Weg gelaufen, an dem sich die Unterscheidung gut festmachen lässt:

Für den flüchtigen Betrachter scheint der markante rote Punkt über den Augen ein deutliches Merkmal zu sein. Aber Achtung: Der rote Punkt kommt sowohl bei Auer- wie Birkhahn vor.

Der Auerhahn hat - im Unterscheid zum Birkhahn - eine grün schimmernde Brustpartie, die aber oft nicht so dutlich zu sehen ist.

Ein brauchbares Unterscheidungsmerkmal ist die Grösse: Bringt es der Auerhahn auf 3,5-5 Kg Lebensgewicht, ist der Birkhahn deutlich kleiner mit 1-2 Kg. Der Birkhahn hat zudem das charakteritische weisse Flügelband (was im Flug gut zu erkennen ist).

Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist aber auf dem Bild sehr schön zu sehen: Der Birkhahn hat den besonderen “gespaltenen” Schwanz (ornithologisch richtiger wäre wohl die Bezeichnung “Steuerfedern”).

Birkhuhn Birkhahn Orre Orrtupp

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Reportage: Mit Laptop und GPS - neue Wege in der Rentierhaltung



Kürzlich hatten wir im Rahmen eines Fotoauftrages die Möglichkeit, den Rentierhalter Jan Rannerud auf einer grösseren Tour durch Wald und Flur zu begleiten. Es ging um den Einsatz moderner Technik bei der Rentierhaltung. Aus der Fülle der entstandenen Aufnahmen haben wir einige ausgewählt, die nicht in der Printausgabe des Norran zu sehen waren, und einen eigenen Text dazu verfasst. Der Text gibt auch ein paar Einblicke „behind the scenes“.

-> Hier gehts zur Reportage: Mit Laptop und GPS - neue Wege in der Rentierhaltung

-> Klick här så kommer du till reportaget: Bärbara datorer och gps - nya metoder inom renskötseln




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Update: Lappland-Katze

Die vielen Nachfragen erinnern mich daran, dass es mal wieder an der Zeit für ein Update ist: Was macht eigentlich die Lappland Katze?

Gute Frage. Sie wächst und gedeiht. Im Moment macht sie aber durchaus einen etwas verfrorenen Eindruck. Frei nach dem Motto „Also von dem Schnee und der Kälte stand nichts im Kleingedruckten. Wo ist denn bitte mein Mensch mit dem Fleecepulli...“ :D

Update: Lappland-Katze

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Wochenrückblick

Unser Wochenrückblick aus Lappland

- Eine angefüllte Woche liegt hinter uns. Da wäre natürlich zuerst der Winteranfang mit dem Neuschnee. Plötzlich ist es „schwarz-auf-weiss“, dass die kühlere und dunklere Jahreszeit begonnen hat.

- Die Winterreifen sind jetzt auf allen Autos. Mit Spikes :) Und das ist gut so. Stellenweise sind die Strassen einfach nur spiegelglatt.

- A propos Autofahren: Donnerstag/Freitag waren wir mit einem Fotoauftrag unterwegs, der gigantisch Spass gemacht hat. Für eine Reportage sollten Fotos von Rentierherden und deren Wanderungen gemacht werden.

Mehr Details und den Clou dabei darf ich leider noch nicht verraten. Aber soviel sei geschwärmt: Bei 25 cm Neuschnee war das ein echtes Abenteuer. Mit einem Rentierzüchter als Begleiter sind wir deshalb mehrere Stunden mit Geländewagen und Skoter durch die freie, eingeschneite Natur. Ein echter Traum. So macht die Arbeit wirklich Spass. Ein kleiner Appetithappen hier:

Rentierherde in Lappland im Winter

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Biologen unter der Leserschaft: Was für ein Falter ist das?

In der Mittagspause bei einem Tourismus-Shooting an der Küste hat sich dieser bezaubernde Falter direkt neben mir auf eine Blüte gesetzt. Da die Kamera neben mir lag, hab ich dann gleich mal abgedrückt (glücklicherweise war gerade ein 18-200er auf dem D200 Gehäuse).
Ist wahrscheinlich kein besonders seltenes Exemplar, aber was das genau ist, würde mich schon interessieren. Liebe Leserschaft, ich bitte um Artenbestimmung. Bitte die Kommentarfunktion nutzen. Danke!

Schmetterling in Lappland

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Die Elchjagd 2009 hat begonnen / Älgjakten 2009 har börjat / Moose hunting season 2009 has begun

Die spannende Frage lautet:

Lappland-Elchjagd-Saison-2009: Wer jagt hier eigentlich wen? :)

Lapland-Älgjakt 2009: vem jagar då vem egentligen? :)

Lapland-Moose-hunting-season 2009: Whom is hunting whom actually? :)

Die Elchjagd 2009 hat begonnen / Älgjakten 2009 har börjat / Moose hunting season 2009 has begun

Seit gestern ist hier in Västerbotten die Elchjagd wieder eröffnet. Die Seitenstrassen sind gesäumt von Jägerinnen und Jägern und als Autofahrer gilt es nun, sich besonders vorsichtig fortzubewegen. Gerne verirren sich die aufgescheuchten Elche nämlich mitten auf die Strasse...

Ein Künstler hat den Spiess herumgedreht und eine Skulptur geschaffen, die derzeit wieder im Lycksele (Kreisverkehr am Hotel Lappland) zu sehen ist.

Hier sind die Rollen vertauscht, und der Elch sitzt mit der Büchse im Anschlag auf dem Hochsitz an. Zwar betont lässig in der Haltung, dafür aber mit umso grimmigerem „Gesichtsausdruck“. Stark zu vermuten, dass er es nun seinerseits auf die Jägerinnen und Jäger abgesehen hat.

Eine beachtliche Skulptur, die im Original ca. 4 m an Höhe misst. Hier noch ein etwas anderes Framing:

Die Elchjagd 2009 hat begonnen / Älgjakten 2009 har börjat / Moose hunting season 2009 has begun

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Schattenkatze / Catten i skuggan

Was macht die Lappland-Katze? Schläft immer noch...

Rein fotografisch frage ich mal in die Leserschaft: Welche Version gefällt Euch besser und warum?

Schattenkatze / Catten i skuggan

Schattenkatze bw / Catten i skuggan sv

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Bären im Lycksele Tierpark / Björnar i Lycksele djurparken

Gestern führte mich die fotografische Arbeit auch in den Lycksele-Tierpark. Und da konnte ich es mir dann nicht verkneifen, auf die Schnelle zwei der Bären dort abzulichten.

Der Tierpark in Lycksele ist wieder so ein echter Geheimtipp für den Urlaub in Lappland. Dort finden Sie in Lappland einheimische Tiere (auch die, die Sie in der freien Wildbahn wahrscheinlich kaum zu sehen bekommen, z.B. Luchse, Polarfüchse, Bären...). Für die Kinder gibt es dort „Lyckoland“ - einen riesigen Spielplatz und einen grossen Streichelzoo. Unbedingt vorbeischauen. Öffnungszeiten auf der Homepage des Tierparkes.

Bär im Tierpark Lycksele

Die Bärenmama des diesjährigen Wurfes beäugt kritisch, was ihre Jungen machen.

Junger kleiner Bär im Tierpark Lycksele

Die Kleinen gehen indes ganz unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Einer von den Dreien ist mehr introvertiert wie es scheint und hat sich sehr ausgiebig mit dieser Kette befasst. Faszinierend, wie filigran und feinfühlig die kleinen Bären mit ihren Pfoten und Krallen umgehen!

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"Hello world"

Good to see that life is always finding its way. Dont know actually which kind of bird has hatched here but it looked good to me anyway :)



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Überfüllung :) / Överflöd :)

Wieder einmal Tier- und Pflanzenwelt im wunderbaren Lappland: Diese Pflanze scheint auf die kleinen Schmetterlinge eine magische Anziehungskraft auszuüben. 6 Stück sind auf dem Foto noch zu sehen. Ursprünglich waren es in etwa doppelt so viele - leider habe ich bei der Annäherung aber kurz einen Schatten auf die Blüten geworfen. Dadurch haben einige der kleinen Naturwunder wieder den Abflug gemacht.

Schmetterlinge auf Blüte in Lappland

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Den röda lokatten / Der rote Luchs / Lynx

Roter Luchs in Lappland

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Besuch: Eine Kröte im Garten / Besök: en padda i trädgården

Als ich gestern eilenden Schrittes gen Auto ging, habe ich aus dem Augenwinkel einen Blumentopf im Garten wahrgenommen. Irgend etwas war da eigenartig. Also auf dem Absatz kehrt und zurück. Aha. Besuch. Eine Kröte hatte sich einen ungewöhnlichen Platz zum Ausruhen ausgesucht.

Bereits seit ein paar Tagen haben wir hier in Lappland ein vermehrtes Krötenaufkommen zu verzeichnen. Beim abendlichen Spaziergang sind mir in den letzten Tagen immer so zwischen 10 und 20 Stück - im wahrsten Sinne des Wortes - „über den Weg gelaufen“.

Kröte Padda in Lappland

Nachdem ich zur Kamera gegriffen hatte, hat sich Kröte offenbar gedacht, sie würde jetzt auch gerne berühmt werden und ins Internet kommen. Sie hat sich also in Richtung Gras und Wasser in Bewegung gesetzt.

Kröte Padda in Lappland

Um schliesslich mitten im Rasen wieder eine längere Pause einzulegen und die Welt um sich herum in aller Ruhe zu betrachten :) Ich habe das dann genutzt, um - unter Krötenbeobachtung - wieder in Richtung Auto zu marschieren :)

Kröte Padda in Lappland

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En vanlig dag i Lapland / Ein gewöhnlicher Tag in Lappland

Was gehört zu einem gewöhnlichen Tag in Lappland? Rentiere!
Und was wäre Lappland ohne seine Rentiere?
Hier in der Gegend von Malå befinden wir uns im „Rentier sicheren“ Gebiet. Wer hier Rentiere sehen will, wird sie auch sehen können.

Gerade viele Touristen sind davon sehr begeistert. Oft höre ich - in verschiedenen Sprachen - sinngemäss folgenden Satz:

„Das ist ja toll hier. Jetzt haben wir schon soundsoviele Rentiere gesehen.“

Als „normaler“ Autofahrer und zudem einer, der hier auch noch lebt, wohnt und arbeitet, sind die Rentiere zwar Normalität. Aber immer wieder ein schöner Anblick.
So gestern zwischen Malå und Lainejaur:

Rentiere in Lappland
Und auch „die diesjährigen Kleinen“ sind mittlerweile schon etwas grösser geworden:
Junge Rentiere in Lappland


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En myra på jobbet / Eine Ameise bei der Arbeit

Geschäftiges Treiben in Lappland allerorten. Auch im Mikrokosmos. Bei einer Tasse Kaffee im Garten sind mir besonders die emsigen Ameisen ins Auge gestochen. Ständig unruhig und bei der Arbeit. Was für ein geheimnisvolles System steckt hinter einem Ameisenstaat. Hier eines der emsigen Tierchen.

Ameise in Lappland

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Update: Lapland catten / Update: Die Lappland-Katze

Aufgrund verschiedener Anfragen wieder einmal ein Update: Wie gehts der fotogenen Lappland-Katze?

O-Ton: „Stör mich bitte nicht, es ist einfach viel zu warm“. Noch fragen?

På grund av några förfrågor hur det egentligen är med Lapland catten kommenterar den so här: „Var så god och inte störa mig, det är bara för varmt“.

Lappland Katze Lapland catten

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Ovanligt besök och ovanliga djur i Malå / Ungewöhnlicher Besuch und ungewöhnliche Tiere in Malå

Seltene Gäste und seltene Tiere in Lappland: Der Zirkus Victoria (Cirkus Wiktoria) hat heute Station in Malå gemacht. Also auf an die Kamera und einen kurzen Besuch dort abstatten.
Das Gelände auf dem Sportplatz sieht aus wie ein illustrer Basar, wie eine eigene Welt. Leider wird es nur eine Vorstellung - heute, Donnerstag, um 19 Uhr - geben. Hier einige Eindrücke:

Zeltkuppel Zirkus Viktoria in Lappland
Blick auf die Zeltkuppel
Zirkus Viktoria in Lappland
Ein Logo mit Krönchen
Kamel in Lappland
Eine recht seltene Spezies in Malå: Ein Kamel
- genau genommen waren es sogar zwei :) -
Kartenhäuschen Zirkus Viktoria in Lappland
Hier gibts die Eintrittskarten
Wagen Zirkus Viktoria in Lappland
Farbenfrohe Zirkuswagen
Zirkus Viktoria in Lappland
Die Königskrone darf niemals fehlen :)

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Reger Flugverkehr in Lappland: Insekten im Garten - Makro

Insekten in Lappland

Pünktlich zu Midsommar hat der Sommer Lappland jetzt wirklich: Seit ein paar Tagen scheint die Sonne. Und heute waren die ersten Massen an Bienen, Hummeln, usw. zu sehen. Also schnell das Micro-Nikkor auf die Kamera und ab in den Garten.

Die Pusteblumen (Gewöhnlicher Löwenzahn, Taraxacum officinale) scheinen besonders begehrt zu sein. Da herrschte regelrechtes Gedränge auf manchen Blüten.

Die Nachbarn haben mich bestimmt für völlig bekloppt gehalten falls sie gesehen haben, wie ich durch den Garten gerobbt bin. Ein völlig faszinierender Mikrokosmos. Wunderbare Tierwelt.

Für alle Natur- und Insektenfans habe ich eine kleine Galerie aufgelegt:

-> Hier gehts zur Galerie: Insekten im Garten

-> Klick här så kommer du till bildspelet: insekter i trädgården


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A propos Bären in Lappland: Wieder eine Spur... / Att prata om björnar i Lapland: igen ett spår...

Aktive Bären in Lappland: In der Umgegend von Malå scheinen dieses Jahr wirklich einige Bären sehr aktiv zu sein. Heute habe ich eine Spur an einer Stelle auf der anderen Seite des Skellefte-Älv (also jenseits der Grenze zu Norrbotten) entdeckt, wo ich bislang noch keine Spuren gesehen hatte.

Bärenspur björnspår Lappland
(Zum Grössenvergleich ist eine Ein-Kronen-Münze mit zu sehen.)
Bärenspur björnspår Lappland
(Und hier gleich ein Pärchen. Vielleicht Mutter nebst JungbärIn?)

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Teil 2: Richtiges Verhalten in Bärengebieten

Braunbär Bär in Lappland
(Seltener Moment: Braunbär in Lappland)

Hier in Lappland gibt es Bären. Für alle Besucher, Urlauber und Touristen daher hier die wichtigsten Grundregeln zu den Fragen:

- Wie kann ich Begegnungen vorbeugen?
- Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich einem Bären begegne?

Vorbeugung

• Im unbekannten Risikogebiet (z.B. in bewaldetem Gelände, beim Pilz- oder Beerensammeln): Geräusche machen. Singen Sie oder unterhalten Sie sich. Ein Bär wird so auf Sie aufreksam und wird sich im Regelfall selbst entfernen.

• Die bei vielen Outdooranbietern erhältlichen “Bärenglocken” sind zwar hübsch und sehr beruhigend für die Psyche des Menschen, aber für Lappland nicht unbedingt geeignet. Manche Rentiere tragen auch Glocken. Das kann dazu führen, dass der Bär angelockt wird, statt ferngehalten.

Unterwegs mit Hund / Hunden

• Hunde nie frei laufen lassen, sondern immer angeleint. Ein freilaufender Hund kehrt bei Gefahr normalerweise zum Mensch zurück und lenkt den Bären damit auf den Menschen. Der angeleinte Hund kann den Menschen durch sein verhalten auf eine Gefahrennähe aufmerksam machen (vorausgesetzt man hat sich mit dem Verhalten und der Sprache seines Hundes hinreichend beschäftigt).

Besondere Vorbeugung für Trekker / Camper / Wohnmobilisten

• Vorsicht im Umgang mit Nahrungsmitteln. Verwahren Sie Nahrungsmittel sicher.

• Lassen Sie niemals Nahrungsmittelreste oder Abfall in der Natur zurück. Ein Bär kann die Düfte verknüpfen und verbindet den Geruch des Menschen mit Nahrung und kann dadurch zur akuten Gefahr werden.

• Niemals (never ever!) Bären anfüttern!

Bärensichtung auf Distanz

• Bleiben Sie zunächst ruhig stehen und sondieren Sie die Lage. Geniessen Sie den Anblick.

• Achten Sie darauf, ob es sich um eine Bärin mit Jungen handelt. Ist das der Fall sofort ruhig den Rückzug antreten.

• Befindet sich der Bär beim Fressen oder an einer Beute sofort ruhig den Rückzug antreten.

• Nähern Sie sich niemals einem Bär (auch nicht um ihn besser beobachten oder fotografieren zu können)!

• Ist der Bär auf grosser Distanz können Sie ihn “im Bogen” umlaufen. Ansonsten umkehren und langsam (!) auf demselben Weg, auf dem Sie gekommen sind, zurückgehen. Bedenken Sie dabei die Windrichtung. Bären riechen extrem gut.

• Denken Sie daran Geräusche zu machen, die Sie als Mensch ausweisen.

Begegnung mit Bären

• Verhalten Sie sich so ruhig wie möglich. Unter keinen Umständen wegrennen. Sobald Sie wegrennen fallen Sie ins Beuteschema!

• Unter keinen Umständen weiter auf den Bär zugehen. Keine schnellen oder ruckartigen Bewegungen.

• Machen Sie auf jeden Fall mit menschliche Geräusche.

• Keine Panik wenn sich der Bär auf die Hinterbeine stellt. So verschafft sich der Bär einen duft- und sichtmässigen Überblick. Das ist also nicht per se aggressives Verhalten. Nutzen Sie diesen Moment, um mit ruhigen aber deutlichen menschlichen Lauten auf sich aufmerksamm zu machen.

• Begegnung auf Nahdistanz (unter ein paar Metern) kann der Bär als Angriff auffassen.

Bärenangriff

• Vorab: Sehr, sehr selten.

• Meist nur eine “Abwehrende Scheinattacke”: Bär brummt und rennt auf den Menschen zu, um kurz vor dem Menschen anzuhalten und abzudrehen. Stehenbleiben. Wenn sich der Bär abwendet ruhig (!) zurück gehen.

• Echter Angriff: Flach auf den Bauch legen. Hände im Nacken verschränken. Regungslos liegen bleiben. Beten. Im Regelfall schnuppert der Bär den Menschen ab um festzustellen, dass der Mensch nicht in sein Beuteschema fällt. Hat sich der Bär wieder entfernt, langsam aufstehen und langsam entfernen. Bleiben Sie mindestens einige Minuten liegen.

• Jede Gegenwehr bei Bärenangriffen ist völlig zwecklos und steigert nur die Aggressivität des Bären.

• Nochmals: Niemals Wegrennen oder versuchen, auf einen Baum zu klettern. Wer wegläuft fällt ins Beuteschema und Bären laufen auf Kurzstrecke 50-60 km/h schnell. Und auf Bäume (bis zu ca. 15 meter) klettern Bären auch atemberaubend schnell.

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Teil 1: Richtiges Verhalten in Bärengebieten

Lappland ist eines der wenigen Gebiete weltweit, in denen es eine relativ stabile Population an Braunbären gibt. Derzeit wird der Bestand auf ca. 300 Bären geschätzt. Die meisten davon leben hier im Inland, nur sehr wenige an der Küste oder im Fjäll. Den neuesten Statistiken nach vergrössert sich der Bestand um ca. 5% jährlich.

Im Klartext: Es besteht hier in Lappland die reelle Möglichkeit, auf Bären zu treffen. Ich schreibe diesen Eintrag, weil ich in einem der Gebiete, in denen ich oft wandernd unterwegs bin, in den letzten 3 Wochen insgesamt viermal einen Bären auf Distanz gesichtet habe. Zudem wimmelt es dort geradezu von Spuren.

Es ist also - auch für alle Touristen - kein Fehler, sich mit einigen Fakten und den Grundregeln für eine eventuelle Nah-Begegnung mit Bären vertraut zu machen. Aber keine Panik: Menschen sind nicht im Beuteschema von Bären und eventuelle Begegnungen verlaufen im Regelfall gut, wenn man weiss, wie man sich verhalten muss.

Länsstyrelsen in Västerbotten (= die Landesregierung / Landesverwaltung) hat dazu eine informative Website und einen erstklassigen Informationsfilm bereit gestellt. Der Film ist in schwedischer Sprache, aber in jedem Fall unbedingt sehenswert. Auch ohne hinreichende Sprachkenntnis werden Sie verstehen, wie Sie sich verhalten sollten.

-> Hier gehts zur Seite mit dem Informationsfilm: „Björnens rätta ansikte“ (Das wahre Gesicht des Bären).

-> Und hier findet sich die Seite mit allgemeinen Informationen rund um Bären in Västerbotten.

Siehe auch den folgenden Weblogeintrag mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Verhaltensregeln in Bärengebieten und bei Bärenbegegnungen.

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Zugabe: Tillägg: Makro im Garten / Makro i trädgården

Hinweis: Die Galerie „Makro im Garten / Makro i trädgården“ wurde um einige Aufnahmen vom gestrigen Tage erweitert. Gerne dort nochmals vorbeischauen.

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Fjädrar / Federn

Wieder ein gespenstischer Ort. Weit draussen. Hier musste sich ein Birkhuhn gegen irgend einen Gegner verteidigen und hat verloren. Die Federn sind geblieben. Irgendwie gleichnishaft.

Birkhuhnfedern Vogelfedern

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Frischlinge eingetroffen :)

Selbstverständlich heissen die noch sehr kleinen Rentierkälbchen nicht Frischlinge (diese Bezeichnung ist wohl den Wildschweinen vorbehalten). Aber eingetroffen sind sie mittlerweile.

Rentierkälbchen Junges Rentier

Vorhin bin ich auf der Fahrt auf eine Herde von ca. 30 Rentieren mit ca. 10 Kälbchen gestossen. Ein schöner Anblick diese Kleinen. Noch ganz staksig auf den Beinen.

Weiterführende Informationen:

Das Rentier (auch Nordhirsch, Rangifer tarandus, Eurasisches Tundraren oder einfach Ren genannt) hat seine Brunftzeit typischerweise im September / Oktober. Die Tragezeit liegt bei ca. 230 Tagen. Eine Rentierkuh bringt dann typischerweise im Mai / Juni ein bis zwei - manchmal auch bis zu 4 Kälber - zur Welt.

Die Kleinen sind sofort nach der Geburt relativ kräftig und beginnen bereits einige Minuten nach der Geburt Milch von der Mutter zu saugen. Bereits nach etwa einer Stunde stehen die Kälbchen schon auf “eigenen Beinen” und folgen ihrer Mutter. Das ist erforderlich wegen der hier vorhandenen Raubtiere. Für Bären ist es ein Leichtes, die neugeborenen Rentiere zu vertilgen.

Im Alter von etwa einem Monat beginnen die Jungen dann auch damit Gras und anderes „Grünzeug“ zu fressen und mit etwa 6 Monaten werden sie entwöhnt.

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Für Daniel :)

Kranich in Lappland
(Ein Kranich, Crop da nur ein 200er zur Hand war...)

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En björn och en älg... / Ein Bär und ein Elch...

Wieder Lappland von seiner besten Seite. Paradies für Naturfreunde und Naturfotografen. Hier zeige ich Ihnen die neulich zufällig entdeckte, einsame Stelle weit draussen, an der vor längerer Zeit Bär und Elch aufeinander trafen. Eine bizarr-schaurige Stimmung mit all den Knochen, usw., die verstreut herumlagen.

Unterkiefer Elch

Elchknochen

Schädel Elch


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Makro im Garten / Makro i trädgården

Nun, da es an allen Ecken und Enden wächst und spriesst, erreichen uns viele Mails: Wie sieht es denn in der Natur und im Garten gerade jetzt aus? Was tut sich da?

Gesagt, getan: Wir zeigen es im Bilde :) und haben eine kleine Galerie mit knapp über 30 aktuellen Makroaufnahmen aus dem Garten für alle Leserinnen und Leser zusammen gestellt.

Makro Makrofotografie im Garten / Makro makrofotografi i trädgården

-> Und hier gehts zur Galerie „Makrofotografie im Garten“ (33 Bilder)

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Makrofotografi i trädgården“ (33 Foton)


Makro Makrofotografie im Garten / Makro makrofotografi i trädgården
(Kleiner Vorgeschmack auf die Galerie sind die beiden Bilder,
die Sie hier sehen können)

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Vårtecken / Frühlingszeichen

Ist mir doch vorhin dieses Frühlingszeichen vor die Linse gehüpft. Der Kleine (oder die Kleine?) war ganz schön schnell, deswegen hat es nur für den einen Schnappschuss gereicht.

Mit Kröten und Fröschen kenne ich mich nicht so fürchterlich gut aus, daher der Aufruf - Amphibienkundige Menschen aus der Mitleserschaft werden um Mithilfe gebeten: Um was genau handelt es sich da? Bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Kröte Frosch in Lappland

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Hur är det egentligen med lapland-catten? / Was macht eigentlich die Lappland-Katze?

Wegen der zahlreichen Nachfragen, wieder einmal ein aktuelles Update:
Unser Fotomodell geniesst sichtlich den Frühling und die Sonenstrahlen :D

Lappland Katze

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Auerhuhn / Auerhahn (Tetrao urogallus)

Bei einem abendlichen Ausflug mit Kamera hat sich heute dieses bildhübsche Exemplar eines Auerhahnes (Tetrao urogallus) vor die Linse verirrt. Ein echtes Prachtexemplar.

Auerhuhn Auerhahn Tetrao urogallus

Auerhuhn Auerhahn Tetrao urogallus

(Fotografische Info - falls es jemanden interessiert :) - Fotografisch einigermassen herausfordernd: Bereits relativ schlechtes (Gegen-)Licht. Brennweite 400mm bei f5.6 und 1/60s, nur auf der Autotür abgestützt.)

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Lappland-catten: Lappland hälsar Cottbus / Die Lappland-Katze: Lappland grüsst Cottbus

Von Katze zu Katze(n) sozusagen: Die Lappland-Katze lässt ganz herzlich nach Cottbus grüssen!

Die Lappland Katze

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Mina svanar :) / Meine Schwäne :)

Habe ich mich heute am Spätnachmittag ganz spontan mal wieder aufgemacht, um den aktuellen Singschwanbestand zu erkunden. Die Kamera war eigentlich „nur so“ dabei. Aber ein paar Aufnahmen konnte ich mir dann doch nicht verkneifen:

Singschwan Singschwäne Cygnus cygnus in Lappland

Mehrere Familien sind mittlerweile hier eingetroffen ...

Singschwan Singschwäne Cygnus cygnus in Lappland

... und frieren vermutlich?

Singschwan Singschwäne Cygnus cygnus in Lappland

Hier ein(e) Einzelgänger(in) ...

Singschwan Singschwäne Cygnus cygnus in Lappland

Es war sehr windig. Tja und ziemlich plötzlich kam dann ein richtiger Schneesturm - Schnee gemischt mit Hagel - auf.

Singschwan Singschwäne Cygnus cygnus in Lappland

Diese letzte Aufnahme ist im Schneesturm entstanden (auf dem verkleinerten Bild praktisch kaum sichtbar). Der Schwan tat mir irgendwie leid und sah auch ziemlich „betrippst“ aus...

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Singschwäne (Cygnus cygnus)

Oh ja, meine heissgeliebten Singschwäne (denen ich stundenlang zusehen kann) sind auch gerade wieder eingetroffen :)

Singschwan Singschwäne Cygnus cygnus in Lappland
(Singschwäne (Cygnus cygnus))

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Wasseramsel (Cinclus cinclus)

Pünktlich zu Ostern sind hier in der Gegend wieder sehr viele Vögel „eingetroffen“. Kein Wunder, zeigt sich doch die Sonne seit 2 Tagen sehr intensiv. Draussen zwitschert und schnattert es mittlerweile überall. Natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt, die Teleobjektive aus dem Regal gegriffen und sind gleich einmal auf die Pirsch :)

Wasseramsel Cinclus cinclus in Lappland
(Wasseramsel (Cinclus cinclus))

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En gång till: Lapland-catten / Wieder einmal: Die Lappland-Katze

Wegen der vielen Nachfragen: Also der Lappland-Katze geht es nach wie vor hervorragend. Ich frage mich nur immer wieder, wie man eigentlich soviel schlafen kann :)

Lappland Katze

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Rentiere im Winter... / Renar i vintern...

Rentiere im Winter haben es nicht einfach. Es gibt nicht mehr so fürchterlich viel essbares. Auf dem Weg nach Umeå am Freitag hatte sich auf der 363 in Åmsele wieder eine ganze Herde versammelt, und systematisch die Strasse „abgeschabt“.

Rentier in Lappland im Winter

Rentier in Lappland im Winter

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Birkhahn (Lyrurus tetrix, Tetrao tetrix)

Wunderbare Tierwelt Lapplands: Dieses hübsche Exemplar sass auf der morgendlichen Fahrt einfach so auf dem Baum an der Strasse und wollte unbedingt fotografiert werden...

Birkhahn, Lyrurus tetrix, Tetrao tetrix

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Hasen-Autobahn :)))

Schneehase Hasenspuren in Lappland

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Strörenar i Gotland / Vereinzelte Rentiere in Gotland

Auch im Winter befinden sich vereinzelte Rentiere in der Natur (und auf der Strasse). Sie werden als sog. „Strörenar“ bezeichnet. Dieses hier habe ich am Freitag Gotland, einer kleinen Siedlung an der 363 auf dem Weg nach Umeå gesichtet.

Rentier im Winter in Lappland

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Vår vän...

Buntspecht hackspett Lappland
(Buntspecht auf Raubzug)

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Update: Lapland catten / Die Lappland Katze

Wieder einmal ein aktuelles Foto von unserem „Fotomodell“ :)

Katze in Lappland

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Ett spår... / Eine Spur...

Elchspur auf einem zugefrorenen See in Lappland
(Ett älgspår på en sjö någonstans ute /
Eine Elchspur auf einem See irgendwo draussen)

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På vägen till Umeå II / Auf dem Weg nach Umeå II

Litet ovanligt: Renar just utanför Tavelsjö. Mycket för söderut egentligen.
Etwas ungewöhnlich: Rentiere vor Tavelsjö. Eigentlich zu südlich.

Rentiere in Tavelsjö
(Upptäckt just utanför Tavelsjö)

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Vår vän är tillbaka / Unser Freund ist zurück

Buntspecht in Lappland
(Just framför huset- This shot by Petra Fuelbert)

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Wie gehts eigentlich der Lappland-Katze?

Nachdem mich verschiedene Anfragen erreicht haben, wie es denn eigentlich unserer Lapplandkatze geht, hier ein aktuelles Foto. Sie wächst und gedeiht prächtig und fühlt sich offensichtlich wie der „King“.

Die Lapplandkatze - Katze in Lappland
Unser Fotomodell: Die „Lapplandkatze“

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Isbjörnen i Umeå / Der Eisbär in Umeå

Eisbär in Umeå
(Upptäckt i Umeå på Järnvägstorget)

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Wieder einmal seltene Gäste: Seidenschwänze in Malå

Heute zufällig entdeckt: Ein Schwarm „eigenartiger“ Vögel auf einem Baum in der Nähe des Torget in Malå. Ein Blick durchs lange 250´er Ende des „Suppenzooms“ auf der D40 bestätigt die Vermutung: Seidenschwänze. Ungefähr 100 Stück. Bildhübscher Anblick. Leider ziemlich undankbares Licht.

Seidenschwänze in Malå Lappland

Seidenschwänze in Malå Lappland

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Lappländisches Stilleben

Lappland Kühe weiden im Schnee
(Upptäckt i Björnlund)

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On the move...



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Nyckelpiga i hösten / Marienkäfer im Herbst

Der hat sich wohl in der Jahreszeit geirrt?
Kanske den har misstat sig i årstiden?

Marienkäfer Nyckelpiga

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Allt måste har sin ordning / Alles muss seine Ordnung haben

Für alle nicht schwedenerfahrenen Hundebesitzer: In Städten und Gemeinden ist es innerorts Usus, für das „Geschäft“ des Hundes stets eine Plastiktüte mitzuführen. Manche Städte und Gemeinden haben - vorbildlich! - spezielle Mülleimer für die „gefüllten Tüten“ aufgestellt, so z. B. Storuman.

Mülleimer fürs
(Storuman)

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3..2..1..Renskinn / 3..2..1..Rentierhäute

Die Rentier-Schlachtsaison hat begonnen und Rentierhäute (bzw. auf der anderen Seite: Rentierfelle) sind ein echter Geheimtipp. Für alle, die gerne mal draussen sitzen, liegen oder schlafen in hiesigen Breitengraden fast unverzichtbar.

Habe es vor ein paar Tagen in einer Frostnacht wieder mal getestet: Rentierfell unter den Schlafsack - kuschelig warme Unterlage.

Wichtig ist es, echte Outdoor-Felle zu nehmen und nicht die chemisch behandelten Felle aus den Souvenirshops, die nur als Zierde für innen gedacht sind. Wenn Sie zweifeln, oder eine Bezugsquelle suchen, dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Rentierfelle Rentierhäute Renskinn
(Upptäckt vid vägen mot Näsudden)

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God morgon! / Guten Morgen!

Was ist das Katzenleben hier so anstrengend. Und dann wird man auch noch ständig fotografiert. Gääääääääähhhhhnnn.

Lapplandkatze Katze in Lappland

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Vad då? / Was ist denn da los?



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Renar gillar sand / Rentiere lieben Sand

Lappland Rentier im Sand
(Upptäckt i Släppträsk /
entdeckt in Släppträsk)


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Norrland katten / Die Norrland Katze


(Framtidens musjägaren /
der Mausjäger der Zukunft ;)

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In der Jahreszeit geirrt?

Kürzlich mit dem Gedanken gesichtet, ob der (oder die) sich wohl in der Jahreszeit geirrt hat?

Kröte in Lappland
(Upptäckt i Kokträsk /
entdeckt in Kokträsk)

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En Renkalv / Ein Rentierkälbchen

Auch nicht ganz so einfach ein ziemlich junges Rentier zu sein. Es gibt so viel Neuigkeiten auf der Welt zu entdecken. Am besten erst einmal ausruhen :)

Junges Rentier Renkalb Renkälbchen in Lappland

Oh, wer ist das denn. Aha, ich werde ja gerade fotografiert!

Junges Rentier Renkalb Renkälbchen in Lappland
(Upptäckt i Sjulnäs /
entdeckt in Sjulnäs)


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Fjäril: en komposition i grön / Schmetterling: Eine Komposition in grün

Die Natur expoldiert und überall tummeln sich nun Geschöpfe, so auch dieser "Grünfalter".

Grüner Schmetterling in Lappland
(Upptäckt i Mörttjärn /
entdeckt in Mörttjärn)


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Der Tag des Käfers in Lappland

Heute haben sich mehrere in diesem Jahr bislang noch nicht gesichtete Käfer rund um Haus und Hof getummelt. Hier zwei Kostproben.




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Der Bär / Björnen - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Und hier kommt zum heutigen Sonntag die wachsame Mutter des gestern gezeigten kleinen Braunbären. Sie hat die Lage sehr kritisch unter Kontrolle, was an den gestellten Nackenhaaren deutlich zu erkennen ist. Für den Fotografen bedeutet das immer: Lange Brennweite ist gefragt :)

Braunbär Bär in Lappland

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Det är so ansträngande att vara en ung björn / Es ist so anstrengend ein junger Bär zu sein

Ein junger Braunbär in Lappland zu sein ist - wie man sehen kann - ganz schön anstrengend.
Det är - som man kan ser - ganska ansträngande att vara en ung björn i Lappland.

Junger Braunbär Bär Bärenjunges Bärenbaby in Lappland

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Ta det lugnt! / Immer mit der Ruhe!

Auch von der Tierwelt kann ich immer wieder lernen, wenn Hektik aufzukommen droht. "Ta det lugnt", wie man in Lappland sagt; das lässt sich wohl am besten mit "immer mit der Ruhe" übersetzen.

Rentier mit neuem Geweih in Lappland

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Humlor på jobbet / Hummeln bei der Arbeit

Gestern sind mir in der Nähe des Skellefte Älv die ersten Hummeln bewusst aufgefallen und wurden auch gleich abgelichtet. Heute schwirren sie bereits zu Dutzenden ums Haus. Die Natur explodiert und man kann den Knospen und Trieben beim Wachsen zusehen. Immer wieder unglaublich und wunderbar!

Hummel Hummeln in Lappland
Hummel Hummeln in Lappland
Hummel Hummeln in Lappland

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Ornithologie in Lappland: Wieder mal ein Vogel zur Bestimmung

Und wieder dürfen die Ornithologen ans Werk: Was ist das?


(Upptäckt i Springliden /
entdeckt in Springliden)

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takeoff



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Der Elch II / Älgen II - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Jürgen Klein von digital vision aus Berlin hatte sich eine Elch-Aufnahme gewünscht. Wir machen Wünsche wahr :)

Ein Elch beim Trinken in Lappland

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[Update] Ornithologie in Lappland - Unbekanntes Gelege

Wieder mal etwas für die mitlesenden Ornithologen. Dazu folgende Geschichte: Gestern war ich in unwegsamen Gelände unterwegs und musste oft im Zick-Zack gehen, weil noch viele Schneeplatten liegen und ich mich durch ein Moorgebiet bewegt habe. Plötzlich fliegt einige Meter vor mir ein Vogel auf. Ich konnte ihn aber nicht genau betrachten, weil mein Hund natürlich gleich in die Richtung wollte. Der Ruf war - wenn ich mich richtig entsinne - ein "Tschi Tschi Tschi Tschi - Har Har Har". Mein Hund also in diese Richtung, aber mit der Schnuffel auf dem Boden. Ich schaue und entdecke ein sehr schönes, ordentliches :) und liebevoll hergerichtetes Gelege. Hund abrufen und aus der gebotenen Entfernung ein schnelles Foto und dann nichts wie weg, damit der schimpfende Vogel zu seinem Gelege zurück kann. Wer aus der Leserschaft zur Aufklärung beitragen kann, um was es sich da handelt, darf sich bedankt fühlen :) Die einzelnen Eier waren ca. 5-6 cm gross.

Kiebitz Gelege in Lappland

Update 2008-05-22: Nicole Geiger, eine alte Bekannte aus frühen Juristentagen in Deutschland hat das Rätsel gelöst: Das Gelege stammt von einem Kiebitz. Danke Nicole!

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Der Wolf II / Vargen II - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Im Rahmen der Wildlife-Serie heute mein "Lieblingswolf". Ein sehr schneller Schnappschuss just in dem Moment, als mich der Wolf angesehen hat. Der Blick hat es in sich, und vom nicht so einfachen Laben als Wolf zeugt der Zustand des Gebisses. Ich persönlich finde diese Aufnahme, die sich auch sehr gut als Desktophintergrund eignet, sehr bewegend. Falls Ihnen das auch so geht, habe ich eine gute Nachricht für Sie: Sie können das Bild hier für die nicht kommerzielle Nutzung in voller Auflösung kostenlos downloaden, sofern Sie bei jeder Verwendung meinen Namen als Fotograf angeben und bei der Verwendung im Web einen Link hierher setzen.

Wolf in Lappland Nordschweden Nahaufnahme der Maske und des Gebisses

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Der Luchs / Lon - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Im Rahmen der neuen Wildlife-Serie heute der Luchs. Der Luchs ist das grösste Wildtier aus der Gattung der Wildkatzen. Der Luchs ist der geschicklichste Jäger unter den Raubtieren. Nachdem Luchse vor einigen Jahren unter Naturschutz gestellt wurden, hat sich der Bestand wieder etwas erholt. Gleichzeitig hat sich der Bestand auch wieder nach Südschweden ausgedehnt. Im Norden ernährt sich der Luchs hauptsächlich von neugeborenen Rentieren, im Süden von Hasen. Luchse jagen aber sogar ausgewachsene Elche, indem sie sich in den Hals beissen und so auf dem Elch "reiten", bis dieser entkräftet ist und zusammenbricht.

Lo är vårt största kattdjur och den skickligaste jägaren bland rovdjuren. Har varit fridlyst, men stammen har de senaste år ökar kraftigt. Samtidigt har lon återvänt till södra delen av landet. I norr är huvudfödan ren, längre söderut utgörs den av bl.a. hare. Lon kan också ge sig på vuxna älgar som den liksom järven "rider" med ett fast bett i halsen tills bytesdjuret stupar.

Luchs Luchse in Lappland

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Der Elch / Älgen - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Im Rahmen der neuen Wildlife-Serie heute das inoffizielle "Wappentier" in Nahaufnahme: Der Elch. Aufgenommen vor einigen Tagen, daher ein "Frühlingselch" der sein Geweih abgeworfen hat (und daher etwas nackt auf dem Kopf aussieht).

Älgen kallas ofta "Skogens Konung". Algar finns det allmänt i hela Sverige (utom på Gotland). Tjuren har stång- eller skovelhorn som fälls varje år. Kraftigast blir hornen efter 7-10 år. Älgkon föder en eller två kalvar under senvåren eller försommaren.

Der Elche wird oft als "König des Waldes" bezeichnet. Elche gibt es in ganz Schweden (mit Ausnahme von Gotland). Bullen haben ein stangen- oder schaufelförmiges Geweih, dass sie jedes Jahr verlieren. Nach 7-10 Jahren wird das Geweih am grössten. Elchkühe haben ein bis zwei Kälber, die im Frühjahr geworfen werden.

Elche Elche in Lappland



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Der Wolf / Vargen - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Neue Wildlife-Serie: In den letzten beiden Wochen habe ich mich fotografisch sehr intensiv mit den in Lappland vorkommenden "Wildtieren" beschäftigt und - gemeinsam mit einem Verhaltensforscher - "tierische Charakterstudien" betrieben und dokumentiert. Dabei sind einige interessante Aufnahmen entstanden, von denen ich hier einige in einer Serie - ein Foto pro Tag - veröffentlichen möchte. Darunter sind Wolf, Bär, Luchs u.a. Weitere Details zum Projekt werde ich in einem späteren Beitrag berichten.

Als besonderes Highlight wird es einige Fotos zum freien Download in voller Auflösung (für die nichtkommerzielle Verwendung) geben.

Beginnen möchte ich mit dem Tier, das mich selbst am meisten fasziniert: Dem Wolf.

Vargar fanns det till mitten av 1800-talet i hela Sverige. Trängdes sedan allt längre norrut och minskade i antal tills den betraktades som utrotningshotad. Stammen har på senare år åter ökat något men behövs at vara skyddas mycket. Vargen är det största hunddjuren och har stora likheter met tamhunden.

Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gab es Wölfe in ganz Schweden. Dann wurden sie immer weiter nach Norden gedrängt und die Anzahl verringerte sich derart, dass die Gefahr der Ausrottung besteht. Der Bestand hat sich in den letzten Jahren etwas erholt, muss aber nach wie vor sehr geschützt werden. Der Wolf der grösste Vertreter der Hundearten und ist dem zahmen Haushund nahe verwandt.

Wolf Wölfe in Lappland

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"Quak"


(Zwischen Kokträsk und Adak /
mellan Kokträsk och Adak)

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Startsequenz der Schwäne / Startsekvens av svanar

Die Natur blüht immer schneller auf. Vor einigen Tagen ist an einem meiner Lieblingsflüsse das erste Schwanenpärchen aufgetaucht. Mittlerweile residiert dort eine ganze Schwanen-Grossfamilie.

Ich habe mir heute etwas Zeit genommen und beobachtet (und natürlich auch einige Fotos geschossen). Insbesondere die Flugszenen haben mich sehr berührt und an einen Film aus der Jugend erinnert. Kennt jemand noch den Film Bernard und Bianca? Im Film nutzten die beiden Helden die „Albatross Airlines“, deren Pilot, ein erfahrener Albatros, die typischen Schwierigkeiten sowohl beim Start als auch bei der Landung zeigte. Das hätten ohne weiteres auch die "Schwan-Airlines" sein können. Sehen Sie selbst.


Gehts jetzt endlich los? - Jepp, Starterlaubnis erteilt.


Dann mal viel Schwung holen...


Und ganz langsam auf Touren kommen...


Nummer 1 gleitet schon...


Jetzt hebt auch Nummer 2 langsam ab...


Geschafft!


Hoch in den Lüften.

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Solen skiner och naturen vaknar / Die Sonne scheint und die Natur erwacht

Kaum zu glauben, was 3 Tage Sonnenschein und Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad bewirken. Die Schneeberge schmelzen rapide und die Natur "explodiert" geradezu. Heute bin ich sehr früh aufgewacht und habe der Natur einfach mal in aller Ruhe etwas zugesehen. Einfach traumhaft. Und während ich diese Zeilen schreibe zieht bereits eine erste Fliege ihre Runden durch das Büro.


(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)


(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)

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Frågan är: När blir det äntligen sommar? / Die Frage ist: Wann wird es denn endlich Sommer?



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Bärenspur: Die Bären erwachen in Lappland / Det första björnspåret i året

Lapplands Tierwelt erwacht aus dem Winter. Ziemlich abseits der Zivilisation bin ich heute auf diese - schon leicht eingeschneite - Spur gestossen. Die erste dieses Jahr gesichtete Bärenspur. Es wird bald Sommer :)



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Ornithologie in Lappland: Wieder mal eine Knobelaufgabe

Eine schöne Wanderung heute mit verschiedenen Entdeckungen. Wieder mal eine spannende Lappland-Frage für die mitlesenden Ornithologen: Von welchem Vogel stammt die Feder? (Keine Sorge, die aus der Hundeschnuffel ersichtliche Hunderasse müssen Sie nicht auch noch raten :)

PS: Die Auerhahnbalz - ein bewegendes Naturschauspiel - steht bald bevor. Ein fantastisches Erlebnis für Ornithologen und alle an Naturfotografie Begeisterten! Bei Interesse dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Noch gibt es freie Plätze!



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Förebud av våren / Vorboten des Frühlings

Heute auf einer Wanderung zwischen Malå und Nåda entdeckt: Die erste Raupe, die sich über den Schnee kämpft. Der Frühling kommt unaufhaltsam!



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Wieder mal etwas für die mitlesenden Ornithologen

Die Auflösung wird später verraten :) Kommentare sind - wie immer - herzlich willkommen!



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Alles für die Vogel-Jungfamilie ;)

Es zwitschert und trällert wieder ganz intensiv rund ums Haus. Die ersten frisch wieder eingeflogenen Familiengründer sind da. Das muss man natürlich unterstützen: Mit Futter und flauschigen Hundehaaren zum Nestbau :)



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Lodjursinventering 2008 / Luchsstatistik 2008

Västerbottens Länsstyrelsen hat gerade das Lodjursinventering 2008 abgeschlossen. In Västerbotten gibt es demzufolge derzeit 35 Luchsrudel. Hinzu kommen 6 Luchsrudel, die zwischen Västerbotten und anderen Läns wandern. Insgesamt gibt es derzeit ca. 230 Luchse in Västerbotten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von gut einem Drittel.

Weitere Informationen dazu (Schwedisch) gibt es hier.

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Svensk Fågelholk / Schwedisches Vogelhaus


Malå, Ringvägen

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Älg på Vindelälven / Elch auf dem Vindelälven

Ich habe eine neue Kategorie hinzugefügt: "Schnappschuss". Hier kommt alles rein, was der Name der Kategorie schon sagt. Bei Schnappschüssen leidet manchmal die Qualität ziemlich. Schnappschüsse eben.

Zum Auftakt ein Elch, der gestern neben der Strasse in aller Ruhe auf dem gefrorenen Vindelälven vor sich hintrottete. Leider konnte nicht nicht anhalten, daher die schlechte Bildqualität. Immer wieder drollig so ein Elch.



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Älg på vägen / Ein Elch auf der Strasse

Gehe ich doch vorhin in aller Ruhe mit den Hunden spazieren, um etwas nachzudenken. Da kommt plötzlich von links ein wirklich stattlich-grosser Elch auf den Weg. Bis ich die Kamera aus der Tasche hatte, ist er leider schon wieder von uns weg getrottet. Daher der Hinweis im Bild ;)



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Dreister Überfall am Vogelfutter

Unerhörtes Geschehen wurde mir heute berichtet, das ich hier gleich weitergeben muss:
Meine Frau wurde im Laufe des Tages durch laute Geräusche aus Richtung "Vogelfutter auf dem vorderen Balkon" aufgeschreckt. Geistesgegenwärtig griff sie zur Kamera und sprintete. Der Übeltäter hat ein hübsches Foto hinterlassen: Unser guter Grey (so haben wir ihn vor einiger Zeit getauft) hat mittlerweile die Technik erlernt, Meisenknödel kunstvoll aus der Verpackung zu schälen.




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Västerbottens Volkblad: Majoritet säger nej till varg / Die Mehrheit sagt nein zum Wolf

Vargdebatten fortsätta: Fler än hälften av riksdagsledamöterna från Västerbotten vill inte ha någon fast vargstam i länet. Det visar en rundringning som VF har gjort. Läs mer...

Die Debatte um Wölfe geht weiter. Eine Umfrage des Västerbottens Volkblad hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Reichstagsabgeordneten aus Västerbotten keine Ansiedlung fester Wolfsstämme in Västerbotten will. Weiterlesen (på Svensk)...



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Ornithologisches Lappland-Rätsel

Wieder mal eine Aufgabe für die mitlesenden Ornithologen: Welchem Vogel gehörte diese Feder?



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Vargfrågan hetare än någonsin

Im Västerbottens Folkblad findet sich ein interessantes Interview mit dem Wissenschaftsjournalisten und Wolfskenner Henrik Ekman. Es geht um die Frage, woher die starke Emotionalität der Diskussion um Wölfe herrührt. Lesenswert.

Hier der Direktlink zum Artikel.

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Vargar i Västerbotten och Lappland / Wölfe in Västerbotten und Lappland

På den hemsidan av Västerbottens Länsstyrelsen finns det mycket interessant information om vargar in Västerbotten. De finns också ett möjllighet att ser var den markerade vargen just nu är.

Auf der Homepage der Landesverwaltung von Västerbotten gibt es eine Seite mit sehr interessanten Informationen über Wölfe in Västerbotten. Es gibt dort auch die Möglichkeit die Position eines mit einem Sender markierten Wolfes zu verfolgen.



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Reger Flugverkehr...

 ... rund um das Vogelfutter. Hier ein paar eindrucksvolle Landespuren eines heute erstmals am Vogelfutter gesichteten Vogels: Einer Elster (für die das Vogelfutter aber eigentlich nicht gedacht war).



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Nächstes Lappland-Rätsel: Spurensuche

Im Schnee sind sehr schön jede Menge Spuren zu erkennen. Sehr aufschlussreich denn so erschliesst sich,  welche Tiere hier so rund ums Haus unterwegs sind. Hier ein Spurenfoto mit der Rätselfrage: 
Welches Tier hinterlässt diese Spuren?
Wie immer gibts auch einen Preis für die erste richtige Einsendung (und wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen und der Linksweg gerade gesperrt). Lösungen an lapplaender@lapplandblog.eu




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Noch ein paar seltene Vögel...

Heute haben wir Seidenschwänze im Angebot. Auch hier bitte wieder die schlechte Qualität entschuldigen (Schnappschuss).

(Foto entfernt)



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Komische Vögel...

Speziell für meinen lieben Freund Daniel mit der Bitte um Bestimmung :)))
(Bitte die schlechte Qualität zu entschuldigen - Schnappschüsse)






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Tag des Vogels Teil 3 und Abenteuer...

Auf dem heutigen Tagesausflug in die Natur zog plötzlich majestätisch ein Steinadler seine Kreise über uns. Ein wirklich bewegendes Naturereignis. Die Fotos des fliegenden Adlers sind leider nichts geworden. Aber immerhin konnte ich ihn auf einem Baumwipfel thronend festhalten.






 Auch der Rest des Ausfluges war wieder spannend. Wir waren bei minus 5 Grad querfeldein weitab jeder Zivilisation unterwegs. Plötzlich die Reste eines "zerlegten" (besser: zerfetzten) Rentieres. Und direkt daneben viele schöne Bärentatzenabdrücke. Sowohl die Reste des Rentieres (dessen Foto ich Ihnen erspare), als auch die Tatzenabdrücke waren ziemlich frisch. Aber keine Sorge: Wir sind wieder heil zurück :))




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Raubtierfütterung Teil 2: Ungewohnte Besucher...

Unsere Meisenknödel scheinen unglaubliche Attraktivität zu haben. Bei einem eher zufälligen Blick aus dem Fenster habe ich diesen Besucher erspäht. Ein Buntspecht.



Aus den vielen überhungrigen Vögeln schliessen wir auf einen bevorstehneden harten Winter. 

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Raubtierfütterung: Tiere um haus und Hof...

Der Winter naht und das Futter wird knapp. Da scharen sich doch glatt 7 Meisen auf einmal um einen liegen gebliebenen Hundeknochen.




Eigentlich sollte ja der Meisenknödel das Anflugsziel sein. Hier drei Meisen bei der Teamarbeit (Nummer 3 ist nur teilweise von hinten zu sehen).



Der Meisenknödel ist - wie der Name schon andeutet - eigentlich für Meisen gedacht. Doch plötzlich erschien ein unerwarteter Dieb: Ein Eichelhäher.



Und auch Gray, eines unserer Eichhörnchen, ist schnell zur Stelle, wenn Essbares zu verzeichnen ist.





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Reviertreue Elche...

Die Elchkuh, die wir vor einigen Tagen mit ihren beiden Kälbern gesehen haben, ist unvorsichtigerweise reviertreu. Gestern war sie wieder exakt an derselben Stelle zu sehen. Ganz schön unvorsichtig und gefährlich in der Jagdsaison...



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Fetter Knödel...

Heute im Garten: Ganz schön gut beieinander...




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Schwan oder Gans?

Vorhin auf der Rückfahrt erspäht: Vermutlich ein Schwanenpäärchen. Nach Kopf und Schnabel besteht aber auch grosse Ähnlichkeit mit Gänsen?



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Elche im Dreierpack...

Elche hat es ja recht zahlreich hier. Heute tummelten sich neben der Strasse gleich 3: Eine Elchkuh mit 2 Kälbern. Das ist nicht so häufig. Da dachte ich an die Anfrage eines lieben Mitlesers, der sich mehr Bilder aus der Tierwelt gewünscht hat. Also mal flugs zur Kamera greifen :)






Böse Zungen berichten über den Elch folgende Geschichte: Nachdem Gott alle Tiere geschaffen hatte, hatte er noch einige Einzelteile übrig. Diese fügte Gott zusammen und das Ergebnis war der Elch. Ich teile diese Ansicht übrigens nicht, denn Elche sind durchaus schön anzusehen und bewegen sich sehr grazil.

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Bärenjagdsaison 2007

Details zur Bärenjagd 2007 gibts hier.

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Aus welcher Dimension der wohl kommt?

Heute ein Mitbewohner, der auf den ersten Blick so aussieht, als wäre er direkt Raumschiff Enterprise entsprungen. Aber keine Sorge: Es ist nur ein Nachtfalter, der sich einen fotogenen Platz für seine Nachtruhe ausgesucht hatte :)



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Nachtrag zum Bär ;))

Ein Bär hatte eine Liste, auf der stand, welches Tier er töten wird. Ein Elch wollte wissen, ob er auch auf der Liste stand und ging zum Bären.
"Stehe ich auch auf der Liste?", fragte der Elch. Der Bär antwortete: "Ja, du stehst auf der Liste." Der Elch ging wieder, und zwei Tage später war er tot.

Ein Rentier ging auch zu dem Bären. Es wollte auch wissen, ob es auf der Liste steht.

"Stehe ich auf der Liste?", fragte das Rentier. "Ja", antwortete der Bär. Das Rentier ging und zwei Tage später war es tot.

Ein Häschen ging auch zu dem Bären und fragte ihn: "Stehe ich auf der Liste?". "Ja", antwortete der Bär. "Kannst du mich streichen?", fragte das Häschen. "Okay", sagte der Bär.

(Dem Einsender herzlichen Dank!)

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Bärige Angelegenheit...

Wir haben hier auch einen Braunbären anzubieten, der uns immer wieder einmal besucht. Kürzlich war er wieder einmal hier. Unten ist ein Fussabdruck zu sehen. Als Grössenvergleich steht ein Schuh einer alseits bekannten Marke in Grösse 39 neben dem Abdruck.



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Unangenehme Tierwelt...

Heute ein potentiell unangenehmes Exemplar aus der Tierwelt: Eine Vipera berus (gemeinhin auch unter der Bezeichnung "Kreuzotter" bekannt). Ein ziemlich stattliches Exemplar. Übers Wochenende wurden insgesamt 2 Exemplare gesichtet.



Bitte die schlechte Fotoqualität zu entschuldigen. Es musste schnell gehen und da war nur das Mobiltelefon als Fotoapparat zur Hand.)

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Mitbewohner

Ein Blick ins Nest. Mittlerweile sind die Kleinen schon flügge und absolvieren die elterliche Flugschule.
(Foto entfernt)



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Kraniche

Seit einigen Wochen ziehen immer wieder einige Kraniche ihre Bahnen über uns.
(Foto entfernt)



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Noch mehr Rentiere...

Mit so einem Auflauf müssen Sie auf den Strassen hier rechnen. Unser Tipp: Maximal 80 Km/h sind eine wunderbare Geschwindigkeit!

(Foto entfernt)


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Hunger

Schwalbennester gibt es sehr viele hier. Die Jungvögel aus einem Nest sind heute flügge geworden. Ein wunderbares Naturschauspiel. Bei einem anderen Nest wird nach wie vor gefüttert.

(Foto entfernt)


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