Alter Zeitgenosse


William Shakespeare, König Heinrich IV, Zweiter Aufzug, Erste Szene
...
GADSHILL Ja wohl, ja wohl, die Gerichte haben sie selbst geschmiert. Wir stehlen, wie in einer Festung, schußfrei; wir haben das Rezept vom Farrnsamen, wir gehen unsichtbar umher.

...
GADSHILL She will, she will; justice hath liquored her. We steal as in a castle, cocksure; we have the receipt of fern-seed, we walk invisible.


alter_zeitgenosse

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Disteln und Dornen

Stacheliges Unkraut.

Ein Ausdruck für die Plagerei des Menschen und die Mühsal des Lebens.

Das stete Ringen des Menschen um das tägliche Brot.

Zugleich ein Hinweis auf die Endlichkeit und Vergänglichkeit.

Das Bild der Distel wird oft gebraucht um die Wertlosigkeit einer Person anzudeuten.

Und Dornen wachsen oft an Orten heran, die der Verwüstung hingegeben wurden.

Disteln und Dornen

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Gut und böse

liegen im realen Leben oft ganz dicht bei- oder nebeneinander.

Oft ist die Entscheidung einfach. Was übertrieben schön hervorstechen will, ist meistens die schlechtere Wahl. Im Unscheinbaren verbirgt sich der gute Kern. Doch die Gier nach dem Schönen verblendet Menschen gerne den Sinn. Und wenn dann noch Hunger und Verlangen hinzu kommen, ist schnell ein Unglück geschehen.

Deswegen prüfe erst Mensch, bevor du voreilige Beschlüsse fasst.

Doch sei gewahr: Manchmal kommt es auch ganz dick. Dann nämlich, wenn das vermeintlich Gute in Wahrheit auch böse, ungeniessbar oder sogar hochgiftig ist.

Gut und böse
“Gut und böse“

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Das Jedermannsrecht ("Allemansrätten") - aber so bitte nicht!

"Das kann doch nicht wahr sein", so fuhr es mir durch den Sinn. Und meine Palette der Emotionen ging von ungläubigem Staunen über Fassungslosigkeit bis hin zu richtigem Ärger.

Was war geschehen? Es geht um das schwedische Jedermannsrecht , das sog. "Allemansrätten". Das Allemansrätten, eine alte Tradition in vielen nordischen Ländern, hat in Schweden seine Grundlage in der Regeringsformen (Link zum Gesetzestext der Regeringsformen), einem der schwedischen Grundgesetze.

Die geltende Regeringsformen, in der u. a. die staatsrechtliche Organisation des schwedischen Staates geregelt ist, ist am 1.1.1975 in Kraft getreten. Seit 1994 findet sich dort im zweiten Kapitel § 15 die Regelung

"Alle haben Zugang zur Natur nach Massgabe des Jedermannsrechtes".


Bereits von Alters her war das Allemansrätten aber bereits ein ungeschriebener schwedischer Rechtsgrundsatz, der durch die Neuregelung aus dem Jahre 1994 lediglich gesetzlich kodifiziert wurde.

Der genaue Umfang des Jedermannrechtes ergibt sich allerdings nicht aus der Regeringsformen, aber im schwedischen Umweltgesetzbuch, dem sog. "Miljöbalken" (Link zum Gesetzestext des Miljöbalken) finden sich einige detailliertere Regelungen, insbesondere in den Kapiteln zwei und sieben. Dort ist im siebten Kapitel § 1 die Regelung

"Jedermann, der das Jedermannsrecht in Anspruch nimmt oder sich sonst in der Natur aufhält, soll Rücksicht und Achtsamkeit im Umgang mit der Natur zeigen"



zu finden.

Die Detailauslegung des Jedermannsrechts wird vom schwedischen Amt für Naturschutz, dem sog. "Naturvårdsverket" vorgenommen. Der Obersatz lautet dabei

"Nicht stören und nicht zerstören".



Ausgangspunkt für die Auslegung des Inhalts sind zunächst alle in anderen Gesetzen ausdrücklich untersagten Tatbestände. Der dann verbleibende Freiraum wird vom Naturvårdsverket ausführlich beschrieben und ausgeformt.

Über den Umfang des Allemansrätten wird in den letzten 15 Jahren lebhaft diskutiert denn es gestattet viele Nutzungen, die von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung sind. So z. B. das kommerzielle Beerenpflücken. Jedes Jahr arbeiten sich Heerscharen von kommerziellen Beerenpflückern, die i. d. R. unter völlig unakzeptablen Bedingungen arbeiten, durch die Wälder Norrlands auf der Suche nach Preiselbeeren, Blaubeeren, Moltebeeren und vielen anderen Leckereien.

Über die bemitleidenswerten Beerenpflücker, die mit einem zeitlich begrenzten Arbeitsvisum oft aus Thailand und sogar China nach Schweden kommen, wäre noch viel zu sagen. Aber darum soll es heute nicht gehen.

Also zurück zum Allemannsrätten. Dieses ist auch bei vielen Touristen sehr beliebt - ermöglicht es doch z. B. das wilde Campen in der Natur.

Das Natutvårdverket sagt dazu:

Für eine Nacht darf man in der freien Natur zelten, vorausgesetzt, dass man den Grundbesitzer nicht stört oder Schaden in der Natur anrichtet. ... Es ist wichtig, das Zelt nicht in Sichtweite eines Wohnhauses oder auf landwirtschaftlich genutzten Flächen aufzuschlagen. ... Das Jedermannsrecht erlaubt, für eine Nacht zwei bis drei Zelte aufzuschlagen. Da bei größeren Gruppen die Gefahr für Bodenschäden und sanitäre Probleme besteht, muss die Erlaubnis des Grundbesitzers eingeholt werden.



Für Nationalparks und Naturschutzgebiete gibt es Sondervorschriften.

Und wer würde es nicht lieben, in der freien Natur am Lagerfeuer zu sitzen?

Das Naturvårdsverket dazu:

Unter sicheren Bedingungen ist es erlaubt in freier Natur offene Feuer zu zünden. Doch so stimmungsvoll ein offenes Feuer auch ist, es birgt Risiken, denn jährlich werden große Waldbrände durch Fahrlässigkeit mit offenen Feuern verursacht. ... Es ist wichtig, einen geeigneten Platz für das Feuer zu wählen. Das Feuer darf sich weder ausbreiten noch Boden oder Pflanzen beschädigen. Kies oder Sandboden eignen sich gut als Bodengrundlage.Moos, Torfboden oder erdiger Waldboden eignen sich nicht so gut. Hier besteht nicht nur die Gefahr, dass sich das Feuer ausbreitet, es kann auch lange im Boden schwelen, um später aufzuflammen.Machen Sie auch nie Feuer auf oder direkt neben Felsen oder Klippen. Diese bersten durch die Hitze und es entstehen unwiderrufliche Schäden.Heruntergefallene Tannenzapfen und Zweige dürfen als Brennmaterial benutzt werden. Es ist nicht erlaubt, Bäume oder Büsche zu fällen oder Reisig, Zweige und Baumrinde von lebenden Bäumen zu schneiden. Auch die Wurzeln umgekippter Bäume (Sturmholz) dürfen nicht als Brennholz verwendet werden.



Für Nationalparks und Naturschutzgebiete gibt es auch hier wieder Sondervorschriften.

Zurück zum Ausgangspunkt meines Erlebnisses. Ort des Geschehens ist ein bezaubernder "wilder" Campingplatz, der bei vielen Norrlandurlaubern sehr beliebt ist. Einige übereifrige Touristen hatten für ein Lagerfeuer einen der wertvollen Bäume, die zur Uferbefestigung dienen, gefällt und zu Feuerholz verarbeitet. Und das war nicht der erste Baum, der an diesem Ort rücksichtslosen Touristen zum Opfer gefallen ist. Das zu sehen und zu verfolgen regt mich - ehrlich gesagt - unglaublich auf.

Deswegen liebe Urlauber:

Nicht stören und nicht zerstören. Und im Zweifel bitte den Ball bewusst flach halten! Denkt daran: Ihr seid auch Botschafter Eurer Kultur und Eures Heimatlandes. Und speziell alle Deutschen seien hier ermahnt, denn der Ruf von Deutschen leidet in unseren Breiten derzeit aus guten Gründen leider zunehmend.



Das Jedermannsrecht (
Ich traue meinen Augen nicht:
Hier wurden die Grenzen des Allemansrätten weit überschritten!

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"Snömögel" - Allergiegefahr bei der Schneeschmelze

Der Schnee schmilzt endlich und viele Menschen sind verschnupft. Überall wird geniesst und die Nasen laufen. Woran liegt das?

Eigentlich ist die Schneeschmelze ein Moment des Glücks. Nach der langen Wintersaison wird die Schönheit der vom Schnee monatelang verzauberten Landschaft endlich wieder sichtbar. Doch das Winterende birgt auch einen unschönen Nebeneffekt, die vielen Allergikern schwer zu schaffen macht (weltweit übrigens).

"Snömögel" heisst das Phänomen auf Schwedisch, dessen wissenschaftlicher Name "Microdochium Nivale" ist. Es handelt sich um einen Schimmelpilzbefall, der von einem Pliz aus der Gattung Fusarium verursacht wird (Link Wikipedia Schwedisch, Link Wikipedia Deutsch).

Wie sind wir auf die Themtatik aufmerksam geworden?

Eine schwedische Bekannte hat kürzlich berichtet, dass ihre Kinder beim Allergietest waren. Dort war die Sprache auch auf den Snömögel als mögliche Allergieursache gekommen.

Fusarien leben vor allem im Boden oder auf und in Pflanzen. Besonders gut gedeiht der schädliche Schimmelpilz wenn sich der Boden unter dem Schnee erwärmt und das Klima unter der verbleibenden Schneedecke feucht-warm wird. Nachvollziehbarerweise ist das Risiko in Nordschweden besonders gross, denn hier schaltet das Klima binnen kürzester Zeit von Winter auf Sommer um. Die Schneeschmelze ist schnell und i. d. R. von hohen Temperaturen begleitet. Ein wahrhaftes Paradies für Schimmelpilze, die sich - kleiner Tipp für potentielle Immobilienkäufer in Lappland - übrigens auch gerne in Häusern einnisten (und nur äusserst schwer wieder los zu werden sind). Bei etwa zwei bis acht Grad fühlt sich unser Schädling besonders wohl.

Das allergieauslösende Nebenprodukl des Schneeschimmels sind Mytotoxine. Und die haben es in sich. Für Menschen bestehen gesundheitliche Risiken bis zum Nierenversagen bei entsprechend hohen Konzentrationen. Besonders bei Patienten mit ohnehin angeschlagenem Immunsystem können verschieden Fusarien allerdings auch ernsthafte Fusariosen auslösen. Problematisch sind dabei oft allergische Reaktionen wie Sinusitis und Pneumonie. Die Therapie erfolgt symptomatisch und am besten ist es, befallene Flächen während der Schneeschmelze zu meiden. Sind die Temperaturen nach zwei bis drei Wochen dann auf Sommerwärme gestiegen, ist die Gefahr gebannt. Millionen von Pilzsporen sind auf den befallenen Flächen aber stets präsent und warten nur auf die nächste Schneeschmelze.

Wenn Sie unter dem schmelzenden Schnee also einen grau-braunen Boden sehen, wo in der Saison zuvor noch grünes Gras war ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie eine Winterschimmelpilzzucht vor sich haben. Nach dem Lehrbuch wachsen die vom Pilze befallenen Regionen kreisartig. Ein vollflächiger Befall ist aber leider auch nicht unüblich.

Was tun?

In Wissenschaft und Forschung wird das Thema derzeit noch stiefmütterlich behandelt. Im Handel sind verschiedene "chemische Keulen" erhältlich, deren Nebenwirkungen aber dem Mytotoxin des Schimmels alle Ehre machen dürften. In experimentellen Testreihen wird auch versucht, dem Schimmelpilzbefall durch Bakterien Herr zu werden. Aussagekräftige Studienergebnisse dazu sind noch nicht publiziert.

Der Snömögel hat auch beträchtliche wirtschaftliche Auswirkungen. Viele Golfplatzbetreiber - und Golfplätze gibt in in Lappland recht viele - klagen jedes Jahr über verdorbenes "Green".

Snömögel, Fusarium, Microdochium Nivale
Was legt die Schneeschmelze frei? Oft ist der „Snömögel“ mit im Spiel...

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Hilfe, die roden meinen Wald ab (mit praktischen Tipps, was Sie in Schweden dagegen tun können)

Neulich in Lappland. Zu nachtschlafener Zeit klingelt das Mobiltelefon. Eine mir spontan nicht bekannte Nummer erscheint auf dem Display. Ich hebe ab und melde mich. Eine verzweifelt klingende Stimme am anderen Ende der Leitung ruft: "Hilfe - die roden gerade meinen Wald ab". Ich erhole mich erst einmal von meinem inneren Dialog, der ungefähr so lautete: "Warum rufen die alle immer mich an?". Aber ich bin ja gerne hilfsbereit und das wird alles seinen Grund haben. Also weiter im Text. Was war geschehen?

Im Laufe des Gespräches ergab sich etwas Klarheit. Der Anrufer betreibt in Norrbotten einen kleinen Tourismusbetrieb, der für seine traumhafte Lage in einem Wald bekannt ist (mittlerweile: war). Die bezaubernde Waldlage ist ein Alleinstellungsmerkmal. Ohne den Wald sinkt der Wert des Anwesens beträchtlich, denn dann ist der Platz für Naturliebhaber quasi wertlos. Das weitere Gespräch erhellte auch, dass es natürlich nicht um den "eigenen" Wald, sondern um den in fremdem Eigentum stehenden Wald rund um das Anwesen ging. Und das führt zu ganz wichtigen Fragen für alle, die hier oben ein Anwesen mit "traumhafter Waldrandlage" haben. Dieser Blogbeitrag soll etwas Licht ins Dunkel bringen.

Über die - für deutsche Verhältnisse - "grossräumige" Waldwirtschaft hatten wir schon einmal hier ("Kahlschlag - Forstwirtschaft in Lappland") und hier ("Holzwirtschaft am Polarkreis, Teil 2: Zu Besuch bei Setra") ausführlich berichtet.

Was aber kann getan werden, wenn die grossen Erntemaschinen plötzlich anrollen und der benachbarte Wald gleich einem Rasen gemäht wird?

Ist es erst einmal soweit gekommen, ist meistens nur noch wenig zu machen. Wer also "seinen" Wald bewahrt haben möchte, sollte sich in regelmässigen Abständen um einige Dinge kümmern. Aber erst einmal zu den Grundlagen.

Manche Waldgebiete sind in Schweden bereits gesetzlich vor einer Abholzung geschützt. Vier Typen von geschütztem Wald werden dabei unterschieden: Nationalparks, Naturreservate, Naturmonumente und Habitat-Schutz. Daneben gibt es noch sog. Natura 2000 Waldgebiete, die direkt durch europäische Vorschriften geschützt werden. Die vom jeweiligen Schutz erfassten Bestände werden vom Länsstyrelsen (d.h. der jeweiligen Landesverwaltung) verzeichnet und verwaltet. Für den Erhalt des benachbarten Waldes ist ein solcher Schutz gut. Allerdings darf in den Schutzbegieten in aller Regel nicht gebaut werden (und auch sonst sind mit dem Schutz verschiedenen Einschränkungen in der Nutzung verbunden).

Sie sollten sich also über den Gebietscharakter des (eigenen und anrainenden) Waldes erkundigen. Sie müssen dazu nicht direkt beim Länsstyrelsen nachfragen; die Bauämter auf den Gemeindeverwaltungen haben über ein EDV-System Zugriff auf die Karten mit den geschützten Gebieten.

Jede geplante Abholzung, die mehr als 0,5 Hektar betrifft, muss beim Skogsstyrelsen ("Waldwirtschaftsbehörde") mindestens sechs Wochen vor Beginn angezeigt werden. Der Wald muss ausserdem ein bestimmtes Alter erreicht haben, bevor eine Abholzung stattfinden darf. Für Nadelwald liegt dieses Alter i.d.R. zwischen 45 und 100 Jahren.

Ein schwedisches Gesetz aus dem Jahre 1993 schreibt vor, dass bei Abholzungen Umweltaspekte und die Produktionsziele gegeneinander abzuwägen sind. Auch "soziale Aspekte" sollen dabei berücksichtigt werden. In der Praxis hat das aber praktisch so gut wie keine Beschränkungen zur Folge. Meist werden die Produktionsziele höher gewichtet. Das auch deswegen, weil der Skogsstyrelsen einen Waldbesitzer entschädigen muss, wenn die Rodung nicht gestattet wird.


Einen interessanter Film über das schwedische "Waldmanagement" (englisch)


Weite Teile des Waldes sind im Besitz einiger weniger sehr grosser Gesellschaften. Glücklich schätzen darf sich, wer von Abholzungsplänen von Svea Skog oder der Norra Skogsägarna betroffen sein könnte. Beide Gesellschaften haben sich selbst verpflichtet, über die gesetzlichen Vorschriften hinaus, einen Anteil des Waldes zur Erhaltung der Natur zu schützen. Allerdings steht es dabei im Ermessen der jeweiligen Gesellschaft festzulegen, welche Gebiete dem freiwilligen Schutz unterfallen. Dankenswerterweise sind beide Gesellschaften aber auf einen guten Dialog mit den Anrainern aus. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, in der Planungsphase möglichst frühzeitig das Gespräch zu suchen. Die Norra skogsägarna sind zudem PEFC-certified. Das beinhaltet eine Verpflichtung zur sozialen Nachhaltigkeit.

Die Tipps und Empfehlungen für den Anrainer lauten also:

- Erkundigen Sie sich auf der Gemeinde oder beim Länsstyrelsen, ob die anrainenden Waldgebiete einem gesetzlichen Schutz unterstehen.

- Halten Sie Ausschau nach Markierungen, welche die Eingrenzung eines Abrodungsgebietes kennzeichnen. Entdecken Sie solche, ist höchste Eile geboten. Manchmal haben Sie noch Monate Zeit, manchmal aber auch nur Tage oder Stunden.

- Noch besser ist es, sich in regelmässigen Abständen (z. B. vierteljährlich) beim Skogsstyrelsen zu erkundigen, ob in der Nähe Ihres Anwesens grössere Abholzungen geplant sind.

- Falls Sie von einer geplanten Abholzung erfahren, suchen Sie umgehend den Dialog mit dem jeweiligen Waldeigentümer und legen Sie Ihre Position, d.h. warum Sie auf den Erhalt bestimmter Waldgebiete angewiesen sind (z. B. aus touristischen Gründen), dar.

Hilfe die roden meinen Wald ab
Nicht nur Biber und anderes Getier roden Wald...

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Dressed in white

Stürme fegen über uns hinweg. Manchmal mit Schnee gefüllt, manchmal nur eine schneidende, eisige Front. In einer kleinen Felsspalte entdecke ich sie: Dressed in white.

Lappland - dressed in white
„Dressed in white“

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2013 ist ein Rekord-Beerenjahr in Lappland, und: Wenn sogar der Hund auf die Hjortron kommt

Die über Midsommar in Nordschweden (insbesondere in Lappland) gereiften Beeren geniessen weltweit einen hervorragenden Ruf und sind beliebt bei Feinschmeckern wie Sterneköchen. Viele Urlauber kommen eigens gezielt zur Beerensaison zu uns, um dann mit reichen Schätzen wieder nach Hause zu fahren.

Und sogar Gastarbeiter aus fernen Ländern werden eigens für die Ernte der begehrten Beeren eingeflogen: Dieses Jahr haben 6.061 Thailänder eine zeitlich befristete Arbeitserlaubnis für die Dauer der Beerensaison erhalten (im Vorjahr waren es 5.807).
 
Am begehrtesten ist die Hjortron (Moltebeere, Engl: Cloudberry), die den würdevollen Titel "Gold of Lapland" trägt. Das schlägt sich auch im Preis nieder. Dieser liegt in der Saison bei um die 10 Euro pro Kilo Rohware. Aber auch viele andere Beerensorten halten, was sie versprechen.
 
Wie sieht es aus mit den Beeren dieses Jahr? Geradezu unglaublich. Eine Rekordernte wird erwartet und bereits jetzt - sehr zeitig im Jahresvergleich - schwärmen Einheimische und Besucher in die Wälder aus, um abends schwerbeladen wieder nach Hause zu kommen. Wer auf Beeren aus Lappland aus ist, sollte sich also am besten sofort ins Flugzeug oder Auto setzen. Nicht zuletzt deswegen, weil die Hjortron-Saison sehr kurz ist; sie dauert nur drei bis vier Wochen.
 
Erstaunliche Feststellung: Die Beeren sind dieses Jahr so gut, dass sogar unsere Hunde gerne Moltebeeren zupfen und verspeisen.

2013 ist ein Rekord-Beerenjahr in Lappland, und: Wenn sogar der Hund auf die Hjortron kommt
Hjortron - Das „Gold of Lapland“ - wird sogar von Hunden geliebt!

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Green - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Green - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Alles im grünen Bereich?

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Schweden ist, wenn sogar der Wald Nationalfarben trägt - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Schweden ist, wenn sogar der Wald Nationalfarben trägt - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Zugegeben, der Titel ist etwas reisserisch. Lässt er doch vermuten, der schwedische Wald sei latent nationalistisch eingestellt. Ist er nicht.

Die Bändchen in den Nationalfarben deuten vielmehr das baldige Ende dieses Waldes an. Mit solchen Platiskbändern werden die Aussenkanten eines Abrodungsgebietes gekennzeichnet. Die Farben stehen für die Gesellschaft, welche die Abholzung betreibt. Um welche Dimensionen es sich dabei handelt und wie es nach dem Abholzen weitergeht, ist in unserer Serie über die Wald- und Holzwirtschaft in Lappland nachzulesen.

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Wunder der Natur - Wilde Orchideen in Lappland - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Wunder der Natur - Wilde Orchideen in Lappland

Behind the scenes: Entspannen und die Seele baumeln lassen. Nach einem ziemlich anstrengenden 12-Stunden Reportageeinsatz - die ganze Nacht hindurch und das für vier Fachredaktionen gleichzeitig mit jeweils eigenen Vorgaben für Thema und Aufmachung der Bilder - habe ich mir einen besonders langen Ausflug in die Natur gegönnt, um abzuschalten.

Es hat sich wieder einmal gelohnt, denn ein ganzes Feld wilder Orchideen wollte entdeckt werden. Die wilden Orchideen in Lappland sind einfach traumhaft. Ich könnte stundenlang dasitzen und sie einfach nur betrachten. Nun bin ich kein Pflanzenkundler. Aber ein solcher, der uns vergangenes Jahr besuchte, bezeichnete diese Art als Dactylorhiza fuchsii (engl. Common spotted orchid, deutsch: Fuchs' Knabenkraut).

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Flower Power - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Flower Power - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Was wäre der Sommer in Lappland ohne „Flower Power“? Dadurch, dass es rund um die Uhr Sonnenschein gibt, ist es hier im Moment wie in einem gigantischen Treibhaus.

Für alle Neueinsteiger: Den Sommer über poste ich dieses Jahr Eindrücke vom Arktischen Sommer am Polarkreis in Lappland. Keine strikte Serie, sondern „Spotlights“, die den Alltag und das Leben beleuchten.

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Midsommar - Arktischer Sommer in Lapland 2013

Midsommar am Polarkreis

Behind the scenes: Zu Midsommar das obligatorische Bild mit einer gelben Blüte. Ab Midsommar ist Schweden für einige Wochen gespenstisch. Das sehr populäre Fest – wahrscheinlich der „höchste“ schwedische Feiertag – kündigt sich durch lange Karawanen von Wohnmobilen und PKWs mit Wohnanhängern an. Vor einigen Tagen haben die langen Sommerferien begonnen und spätestens jetzt zieht Schweden kollektiv  in die Sommerstugas und auf Campingplätze.  Während ich diese Zeilen schreibe, herrscht draussen bereits unheimliche Totenstille. Über Midsommar wird - meist in der Natur - kräftig gefeiert und ab jetzt kommt Schweden urlaubsbedingt in weiten Teilen zum Erliegen. Büros und Geschäfte sind verwaist und wehe, es wird jetzt ein Handwerker benötigt oder ein eiliger Behördengang steht an.

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Kreuzottern - Ungebetene Gäste in Lappland

Über Flora und Fauna haben wir schon häufig berichtet. Lappland - die letzte Wildnis Europas – hat einige ungewöhnliche Pflanzen und Tiere zu bieten. Der Braunbärenbestand ist gross, und über das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Bären hatten wir hier schon einmal gebloggt.

Es gibt aber auch noch andere unangenehme Zeitgenossen: Kreuzottern. Ziemlich viele sogar. Der unbedachte Wanderer kann leicht auf eine Schlange treten und sich deren Reaktion einfangen: einen Schlangenbiss. Der ist oft nicht ungefährlich. Für Menschen mit schwachem Kreislauf oder Herzproblemen kann er sogar tödlich sein.

Vorsicht ist also angesagt. Bei Wanderungen also bitte nicht nur nach Elchen und Bären Ausschau halten, sondern auch auf den Boden achten. Aufgeschreckte Kreuzottern können sich bis zu einem Meter hoch aufrichten, um zu beissen.  Besondere Vorsicht ist angesagt beim Beerenpflücken oder anderen bodennahen Tätigkeiten. Wer sich auf Beeren und Pflanzen konzentriert geht das Risiko ein, von einer aufgeschreckten Schlange ins Gesicht oder den Hals gebissen zu werden. In diesem Fall ist die Prognose düster. Also: Augen auf und festes, mindestens knöchelhohes Schuhwerk!  

Sehr häufig sind auch Hunde von Schlangenbissen betroffen. Mehrere Veterinäre haben uns berichtet, dass sie während der Sommersaison mehrere Hunde pro Tag mit Schlangenbissen behandeln. Besonders tückisch sind Schlangenbisse in die Schnauze. Kommen wohl leider sehr häufig vor, weil sich der Hund gebückt und schnüffelnd dem merkwürdigen Tier, der Schlange, nähert und damit eine perfekte Angriffsfläche bietet.

Für Mensch und Hund gilt, dass nach einem Schlangenbiss grösstmögliche Ruhe angesagt ist. Der Kreislauf darf nicht zu sehr in Fahrt gebracht werden, damit sich das Gift nicht im Körper verteilen kann. Den Hund also bitte nach Möglichkeit zum Auto tragen. Für einen Menschen ist in ernsten Fällen der Rettungshubschrauber die erste Wahl. Die schwedenweite Notrufnummer ist übrigens die 112. Ein tragbares GPS oder eine entsprechende App auf dem Smartphone sind Pflicht, um die aktuelle Position beim Notruf durchgeben zu können.
 

 Kreuzottern - Ungebetene Gäste in Lappland
Ungebetener, aber häufiger Gast in Lappland: Kreuzottern


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Kahlschlag - Forstwirtschaft in Lappland

Holz und Mineralerze sind die beiden natürlichen Hauptressourcen, die Lappland zu bieten hat. Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft sehen aber völlig anders aus, wie in den mitteleuropäischen Breitengraden.

„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet
„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet

 
Die vorhandenen Waldflächen sind gigantisch und der Wald in Lappland wird „geerntet“ (so das schwedische Wort), nicht abgeholzt oder gerodet. Wir reden hier über Quadratkilometer.

Der Forstwirtschaft am Polarkreis liegt ein anderes Verständnis der Zeitabläufe zugrunde. Wald ist sehr wertvoll und wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Alle 80 bis 100 Jahre kann „geerntet“ werden. Die „Ernte“ geschieht heutzutage mit modernster Technik. Gigantisch grosse Maschinen ziehen querfeldein. Sie fällen, entasten und verstauen die Stämme auf der Ladefläche. Mit Ketten versehen gibt es praktisch keine Hindernisse für die Kolosse. Sie hinterlassen eine unwirtliche Landschaft, die einem Schlachtfeld gleicht.

„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist
„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist

 
Früher verblieben die Baumstümpfe als Dünger für den später neu gepflanzten Wald im Boden. Mittlerweile wurde sogar eine Spezialmaschine entwickelt, welche die Stümpfe aus dem Boden reisst. Aus dem Wurzelwerk werden nun Pellets für Heizanlagen hergestellt.

„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer
„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer

 
Egal ob Winter oder Sommer: Wald wird in Lappland immer geerntet, auch bei minus 30 Grad und zwei Metern Schnee. Für den Abtransport des Holzes werden – quer durch den Wald und die Landschaft – eigene Wege gezogen. Für den Mitteleuropäer sind die Dimensionen ungewohnt. Ganze Ökosysteme werden binnen Stunden „umgepflügt“. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich binnen kürzester Zeit anpassen und umstellen. „Zurück auf Start“ für die nächsten paar Jahrzehnte.

„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht
„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht

Obwohl die Walsarbeit stressig ist - es wird oft rund um die Uhr gearbeitet - sind die körperlichen Anstregungen heute passé. Und gute Laune scheint die Arbeit im Cockpit der Maschinen auch zu machen, wie dieses Fundstück beweist. Wahrscheinlich bei einer Fikapause enstanden.

„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?
„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?

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Endlich ist es soweit: Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012

Während sich die Menschen in Süd- und Mitteleuropa bereits an den Baggerseen räkeln und dort wahrscheinlich die ersten Hitzewellen im Anmarsch sind, ist es bei uns am Polarkreis in Schwedisch-Lappland endlich soweit: Richtiges Tauwetter.

Seit etwa 2 Wochen liegen die Tagestemperaturen über null Grad und damit beginnen die Eisschichten auf Flüssen und Seen und die Schneedecke in der Natur kräftig zu schmelzen.

Die fliessenden Gewässer sind mittlerweile nahezu völlig eisfrei. Auf stehenden Gewässern liegt zwar noch eine Eisdecke, diese sollte allerdings nicht mehr begangen werden!

Auch das Tierleben und die Pflanzenwelt haben jetzt „den Schalter umgelegt“:

Überall zwitschert es - die Zugvögel sind angekommen und bereits voll bei der Arbeit. Sträucher und Bäume beginnen zu spriessen und die ersten Mückenschwärme ziehen auch schon ihre Bahnen (bin heute sogar schon zweimal gestochen worden...).

Das faszinierende am Wetter in Lappland (und generell in den polaren Regionen) sind diese radikalen Wechsel. Gestern noch mit langer Winterunterwäsche und Daunenjacke, sind heute T-Shirt und Sportschuhe angesagt. Frühjahr und Herbst, so wie sie in Mitteleuropa vorkommen, sind hier auf zwei Wochen begrenzt.

Nachdem am Freitag dicke Wolkendecken über die Region gezogen sind uns es beinahe so aussah, als wolle es nochmals kräftig schneien, habe ich mich mit der Kamera bewaffnet und bin an einige bevorzugte Plätze gefahren, um dort das Tauwetter zu fotografieren. Alle Aufnahmen aus der Galerie stammen vom Freitagnachmittag (18. Mai).

-> Zur Galerie: Tauwetter in Lappland

-> Till bildspelet: Töväder i Lappland

-> To the gallery: The thawing of Lapland



Update 20/5-14 Uhr: Die schnelle Schneeschmelze zeigt jetzt auch ihre unangenehmen Nebenwirkungen in Form von ungewöhnlich starken „Frühjahrsüberschwemmungen“. Das schwedische Wetteramt (SMHI) hat deswegen für einige Gebiete in Norrbotten die höchste Alarmstufe ausgerufen und spricht von noch nie dagewesen Überflutungen.


Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012
„Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012“

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Winteranfang in Lappland: Shades in grey

Winteranfang in Lappland: Shades in grey
„Shades in grey“


Behind the scenes: Im Herbst verblühte Sommerblumen - jetzt in grau.

In Lappland sind wir Zentraleuropa (bzw. aus unserer Perspektive: Südeuropa) einen deutlichen Schritt voraus. Bewegt sich z. B. Deutschland gerade im Herbst, haben wir hier in der Nähe des Polarkreises bereits den ersten Schnee zu verzeichnen. Am Montag haben die Nachbarskinder sogar schon den ersten Schneemann gebaut. Höhe ca. 45 cm. Lebensdauer ca. 8 Stunden. Noch bleibt der Schnee nicht liegen, aber die Nachttemperaturen liegen mitunter schon bei um die minus 5 bis minus 10 Grad und die Dunkelheit kommt derzeit bereits gegen 18 Uhr.

Aus fotografischer Sicht wichtig und interessant: Die Farbpalette verändert sich und alles wir zunehmend grau. Lappland wird so langsam zu einer grossen Schwarz/Weiss-Fotografie.

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Autumn leaves - Preparing the runway for the winter

Autumn leaves - Preparing the runway for the winter
„Autumn leaves“

Herbst. Jahreszeit der Farben. Und herbstliche Melancholie. 

Farbenprächtige Blättermeere laden zu einem Vollbad ein.

Einfach eintauchen.

Das Bodenpersonal in Lappland bereitet unterdessen die Landebahn für den Winter vor.
Hoffentlich verzögert sich die Landung so lange wie möglich.

Musikempfehlung dazu: Autumn leaves in der Version von Eric Clapton aus seinem 2010er Album.

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Honey and zero

Herbst. Nachtfröste in Lappland. Honigfarbene Sonnenstrahlen durchdringen den Wald und schaffen sich ihre eigenen kleinen Bühnen.

Herbstfarben in Lappland



Herbstfarben in Lappland



Herbstfarben in Lappland


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Svamp 2011 - Jahr der Pilze in Lappland

„Svamp“ ist Schwedisch und bedeutet „Pilz“. 2011 ist das Jahr der Pilze in Lappland.


Fliegenpilz in Lappland
„Red Ball“


In Sachen Vegetation hat jedes Jahr in Lappland seine Besonderheiten. So war 2010 z. B. ein Jahr der Beeren. Es gab massenhaft Hjortron, Blaubeeren und Preiselbeeren. Mit Beeren sieht es heuer äusserst mager aus. 

Pilze in Lappland
„Gruppenbild“


Dafür spriessen dieses Jahr geradezu überall alle Arten von Pilzen aus dem Boden. Darunter echte kulinarische Kostbarkeiten, wie der Karljohan (Stensopp, Steinpilz) oder gar der auch unter Schweden heiss begehrte Kantarell (Pfifferling), über dessen Ernte ich gerade eine Reportage mache.

Generell ist das Pilzesammeln in Schweden nicht so verbreitet. Nur der Kantarell bildet eine Ausnahme. Zu seinen Vorkommen - vornehmlich im Fjäll - pilgern ganze Scharen von Menschen, und entlang unscheinbarer Schotterpisten parken oft dutzende Autos von Pilzjägern am Strassenrand. 

Die hier im Bild festgehaltenen Exemplare sind übrigens nur optisch faszinierend und nicht zum Verzehr geeignet (es könnte ansonsten ein einmaliges Vergnügen werden). 

Ufo Pilze
„Ufo-Pilze“

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Über Pilze und Inspiration in der Fotografie

Über Pilze und Inspiration in der Fotografie
„Ein Baumpilz - Inspiration aus der Natur“


Behind the scenes: Herbstzeit ist Pilzzeit in Lappland. Neben des verschiedenen essbaren Varianten gibt es auch die weniger verträglichen Arten. Die zeichnen sich aber sehr häufig durch besondere Schönheit aus. So wie dieser Baumpilz, der durch Form und Farbe besticht. 

Was uns zur Frage nach der Inspiration führt. Jeder Fotograf - überhaupt jeder Künstler und Kreative - hat seine ganz eigenen und individuellen Inspirationsquellen. Wenn es mich nach Inspiration hungert, gehe ich meistens auf ausgedehnte Outdoor-Touren. Gestern waren es so um die 30 Km auf gebahnten und ungebahnten Wegen quer durch die Natur (was gleichzeitig auch ein gutes Training für die bevorstehende Wintersaison ist). Farben, Formen, Geräusche und tiefe Stille. Für mich die beste Quelle für Inspiration.  

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Naturreservat Storforsen in Norrbotten / Lappland

Naturreservat Storforsen in Norrbotten / Lappland
„Blick vom Storforsen - am Horizont das gleichnamige Hotel“


Heute wieder ein touristischer Geheimtipp für alle Lappland-Urlauber und Besucher. Ca. 40 Km nordwestlich von Älvsbyn (Norrbotten) befindet sich eine besondere Sehenswürdigkeit: Storforsen.

Was verbirgt sich hinter dem Namen? „Fors“ auf Schwedisch bedeutet „Stromschnellen“, „Stor“ bedeutet „Gross“. Über die „grossen Stromschnellen“ fliesst ein Nebenfluss des Piteälven (einer der Nationalflüsse Schwedens).

Storforsen ist der grösste naturbelassene Stromschnellenabschnitt Europas. Das gesamte Gebiet der Stromschnellen ist ein Naturreservat.

Der Storforsen überwindet auf eine Länge von 5 Kilometern einen Höhenunterschied von 82 Metern. Besonders sehenswert ist der letzte Abschnitt, auf den auch der grösste Höhenunterschied (von ca. 60 Metern) entfällt. Das Wasservolumen ist beeindruckend: Bis zu 1024 Kubikmeter Wasser fliessen pro Sekunde über die Stromschnellen. Der Durchschnittswert im Jahresmittel liegt bei 162 Kubikmetern.

Für Besucher gibt es mehrere ausgebaute Pfade, die bis zum letzten Abschnitt hinauf führen. Besonders löblich ist, dass auch Rollstuhlfahrer viele Pfade nutzen können.

Am Fusse des Storforsen liegt das gleichnamige Hotel. Viele der Zimmer und Konferenzräume haben einen wunderbaren Ausblick auf die Stromschnellen. Besonders beliebt für Hochzeiten ist die Kapelle neben dem Hotel. Sie ist auf den Storforsen ausgerichtet. Hinter dem Altar befindet sich ein überdimensionales Fenster mit Blick auf die Stromschnellen, was eine sehr besondere Atmoshäre für Trauungen schafft.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Umwelt, oder einen Touristen

Naturreservat Lappland?
„Naturreservat Lappland?“


Behind the scenes:
Lappland wird gerne als “die letzte Wildnis Europas” beschrieben und beworben. Und in weiten Teilen stimmt das auch noch. Trotzdem sind auch hier leider Missstände zu beklagen. Und das auch noch ausgerechnet aus der “Öko-Ecke”. Konkret geht es um den Ausbau der Windkraft, die derzeit hier (wie lange noch?) hoch im Trend liegt. 

Um ganz deutlich zu sein: Im Vergleich zur Atomkraft sind mir Windkraftwerke immer noch hundertmal lieber. Keine Diskussion. 

Dass aber ausgerechnet in landschaftlich sehr schönen Gegenden mit erhaltungswürdiger Flora und Fauna die Windparks aus dem Boden schiessen, ist sehr bedauerlich.

Kürzlich hat es es ein Besucher kurz und bündig auf den Punkt gebracht: “Die Windkraft-Regionen in Lappland sind für mich als Besucher und Tourist gestorben. Hierher komme ich sicher nicht wieder.”

Umso mehr schade, als die unschönen “Stahlspargel mit Flügeln” für die nächsten 25-35 Jahre festbetoniert sind. So werden ganze Landstriche touristisch unbrauchbar gemacht. Aber es kommt noch schlimmer.

Einige Biologen und Naturkundler, die in den vergangenen Wochen hier zu Besuch waren, und für die wir in einigen Dokumentationsprojekten gearbeitet haben, zeigten sich sehr bestürzt über die immense Naturzerstörung. Kilometerlange Wege werden gezogen. Für die Hochspannungsleitungen entstehen breite Schneisen, die nicht nur hässlich sind, sondern Lebensräume seltener Arten zerschneiden und zerstören. 

Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der permanenten Lärmentwicklung (gerade auch im tieffrequenten Bereich), den Lichtreflexen und dem Elektrosmog.

Leider gilt es auch hier, der Realität und den Fakten ins Auge zu sehen. Auch wenn es für manche unbequem sein mag. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen werden ihre Spuren hinterlassen. Frage sich nur, zu was das führen wird.


„Zerstörte Natur“

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Grün

Grünes Farn in Lappland
„Grün“


Behind the scenes:
Kürzlich war ich mit einem Fotoauftrag für einige Biologen und Pflanzenkundler unterwegs, um verschiedene seltene Gewächse in Lappland zu dokumentieren. Unglaublich und faszinierend, was sich auf dem Waldboden so alles befindet. Und rein fotografisch oft sehr herausfordernd dazu.

Aber nicht nur das. Mittlerweile haben nämlich auch die Stechmücken Lappland fest in der Hand. Im feuchten Wald ist es besonders unangenehm. Mit Stativ und allerlei Lichtzeugs auf dem Boden robbend, wirst Du binnen Minuten von stechfreudigen Mückenschwärmen umringt. An manchen Stellen war es so schlimm, dass ich nicht einmal fotografieren konnte denn die Flugmonster waren einfach immer mit im Bild.

Der Wald birgt aber - wie gesagt - auch jede Menge Schönheiten. Über die Faszination der Farne hatte ich kürzlich bereits einmal geschrieben. Mittlerweile sind sie ordentlich gewachsen. Und noch viel schöner geworden.


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Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein

Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein
„Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein“


Behind the scenes:
Von unserem Projekt zur fotografischen Dokumentation des Rückbaues und der Renaturierung von ehemaligen Tagebaugeländen in Lappland und den damit verbundenen Tücken hatte ich hier schon einmal berichtet. 

Die Tage hat es mich wieder einmal dorthin verschlagen. Ehemalige Grubengelände sind eine sehr tückische Sache. Der Tagebau wird nach und nach mit riesigen Massen Schutt, Abraum uns Erde verfüllt. Die Flächen wachsen dann relativ schnell wieder zu und werden zu Biotopen für allerlei Pflanzen und Tiere. Das Ergebnis sieht nach einigen Monaten wieder beinahe wie normaler Erdboden aus.

Die Tücke liegt aber darin, dass dieser Boden an manchen Stellen extrem instabil ist. Durch beständige Senkungen im Boden können sich grosse Hohlräume unter der Oberfläche bilden, die einen Menschen einfach verschwinden lassen können. Beim Umherstreifen sind also genaue Geländekenntnis und extreme Vorsicht gefragt. Ausreichende Sicherungsmassnahmen sind Pflicht. 

Fotografisch rechnet sich die Mühe dann aber oft in Form von sehr schönem fotografischem “Beifang”.  Unser Hauptauftrag ist in diesem Falle die langfristige Dokumentation der Verwandlung von Abbaugebiet in Biotop. Allerdings bieten sich auch darüber hinaus oft sehr reizvolle Anblicke. Das durch den erz- und mineralhaltigen Boden angereicherte Grubenwasser, das nach wie vor durch die Verfüllung durchsickert, birgt unglaubliche Farbeffekte und schafft bizarre Mondlandschaften im Makro- wie im Mikrokosmos. Für manche Perspektiven sind die Anglerhosen aber unabkömmlich es darf im Schlamm gewatet werden.


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Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...

Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...
„We have survived the winter“


Behind the scenes: Klimawandel, Vulkanausbrüche, Aschewolken, und vieles mehr füllt die Klimadiskussion rund um die Erderwärmung (Wiki-Svenska, Wiki-Deutsch). Ich bin kein Wissenschaftler, sondern nähere mich dem Problem pragmatisch-beobachtend. 

Aus dieser Perspektive war dieser Winter in Lappland ausgeprägt kalt. Und auch im Mai liegen die Temperaturen noch deutlich unter den Werten der beiden vergangenen Jahre. Im Wald und am Wegesrand finden sich noch immer einige kleine Schneenester.

Aber was ist schon ein Vergleichsmasstab von 2 Jahren im Kontext von globaler Erderwärmung? 2007 hatten wir Rekordwärme. Seitdem kühlt der Mikrozyklus in Lappland ab. Aber die Natur- und Tierwelt scheren sich anscheinend ohnehin nicht so viel um die kurzfristigen Rhythmen.

Ein Blick in die Tierwelt ist aufschlussreich. Dieses Jahr ist wieder ein Jahr der Nager und Kleintiere. Mäuse und Ratteninvasion auf den Feldern und um das Haus herum. Damit dürfte es nächstes Jahr wieder ein Jahr der Greifvögel werden. 

Zum Bild: Ich liebe es, der Entfaltung der Farnpflanzen zu zusehen. Sie haben die grosse Kälte des Winters überlebt und entfalten sich der Sonne entgegen. Und irgendwie haben sie eine “kollektive Klimaintelligenz” entwickelt, denn Wikipedia lehrt uns:

“Im Erdzeitalter Karbon vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten Farne (in grösserer Form als heute, meist Baumfarne genannt) zusammen mit Schachtelhalmen und Bärlapppflanzen riesige Wälder und schufen somit die Basis für die heutigen Steinkohle-Vorkommen. Die ältesten fossilen Funde stammen aus dem unteren Devon. Sie sind somit wahrscheinlich älter als die Samenpflanzen, die erstmals im oberen Devon auftraten.”

Was Klimaveränderungen angeht, scheinen uns diese einfachen, aber sehr bezaubernden Pflänzchen einiges voraus zu haben.


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Lugn och ro! / Ruhe und Gelassenheit!

Lugn och ro! / Ruhe und Gelassenheit!
„Lugn och ro! Ruhe und Gelassenheit!“


Behind the scenes: Urlaubsreif? Gestresst? Willkommen!


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Frühlingserwachen II

Frühlingserwachen in Lappland II
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Frühlingserwachen I

Frühlingserwachen in Lappland 2011
„Frühlingserwachen I“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Es taut kräftig weiter und der Frühling erwacht. Kleine grüne Pflänzlein bahnen sich wieder ihren Weg. Und das, obwohl uns die Wetterprognosen für das kommende Wochenende einen Schneesturm bei null bis minus 5 Grad mit Windgeschwindigkeit 13 m/s vorhersagen. Schaun mer mal...



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Tree

tree in the winter in lappland
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Gefriergetrocknet: Sommer und Winter in Lappland: 40 Grad Temperaturunterschied

Wegen einiger Nachfragen heute wieder ein Beitrag aus der Serie “Gefriergetrocknet” :) zur aktuellen Wetterlage am Polarkreis in Lappland. Unterlegt mit einem Sommer- und Wintervergleichsbild. Nicht exakt an derselben Stelle aufgenommen, aber in grosser Nähe zueinander. Aber zuerst zum Wetter:

Das SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut, kurz: Der schwedische Wetterdienst) vermeldet eine ungewöhnliche und unübliche Störung der Nordatlantischen Oszillation (kurz: “NAO-”), die seit Dezember 2009 besteht. Diese hat zur Folge, dass die von Norden kommenden arktischen Kaltwinde uns sehr kalte und schneereiche Winter bescheren. Das bildet sich deutlich im derzeitigen Wetter in Lappland ab. Es scheint, als sei der Winter 6 Wochen zu früh und die Temperaturen liegen in unserer Region derzeit häufig unter minus 20 Grad. Erhöhte Anforderungen an Mensch und Technik in jeglicher Hinsicht. Ich werde in den nächsten Tagen deswegen hier auch die aktualisierten Fototipps für das Fotografieren in der arktischen Kälte publizieren.

plus 20 degrees C in Lapland
„plus 20 degrees C“ - You can license this picture


minus 20 degrees C in Lapland
„minus 20 degrees C“ - You can license this picture



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"En passant" in Stockholm

En passant in Stockholm
„En passant“ - You can license this picture

Behind the scenes: „En passant“ - Im Vorbeigehen in Stockholm gesichtet.

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Hausbesetzung / Squatting

Hausbesetzung / Squatting
„Squatting“ - You can license this picture

Behind the scenes: Another one from the golden autumn.

Btw this one is converted with kbarni’s iNDA-Plugin for Bibble. kbarni ported the well known GIMP Plugin to Bibble (imho the worlds best RAW-converter). iNDA is very easy to use and gives very descent results.

If you’re looking for a more sophisticated Plugin for b/w-conversion within Bibble you ought to have a look at Sean Puckett’s Andrea Plugin (the standard version is now included in the Bibble 5.1 package). Andrea includes a lot of film and paper simulations but is therefore a bit more complicated in the usage.

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Update - Wie Pilze aus dem Boden...

Ein Update aus Lappland zum Wochenanfang (und zum nahen Winteranfang):

- Lappland: Mit den Pilzen ist es wie mit dem Winter. Plötzlich schiessen sie aus dem Boden. Ganz wie der Winter. Plötzlich ist er dann da. Die nächtlichen Temperaturen sind schon winterlich. Minus 8 Grad hatten wir gegen 2 Uhr zu verzeichnen. Am Tage wärmt die Sonne uns aber noch auf 6-8 Grad im Plusbereich. Trotzdem eine der schönsten Jahreszeiten im Moment. Unbeschreibliche Farbenpracht.

- Fotografie international: Die Photokina hat ihre Pforten nun wieder geschlossen und wir dürfen auf die Rückkehr zum Wesentlichen in der Fotografie hoffen. Nachdem wir nun wieder einige Tage lang lernen durften, welche technischen Errungenschaften zu begehren sind (Ironie!), können wir uns jetzt hoffentlich wieder dem Fotografieren zuwenden. Nebenbei und ganz ehrlich: Ich bin so froh, dass Köln so weit entfernt liegt und ich die Zeit statt mit einem Messebesuch mit einigen Foto-Sessions füllen konnte :)

- ContrastMaster: Ich hatte vor einigen Tagen schon erwähnt, dass sich ContrastMaster (ein Photoshop-PlugIn, das sich spezifisch mit Kontrast beschäftigt) derzeit im Test befindet. Der Test wird noch ein paar Tage dauern. ContrastMaster ist unglaublich mächtig, benötigt aber eine vertiefte Einarbeitung. Das vielversprechende PlugIn ist nicht überkompliziert, aber anspruchsvoll. Wir testen weiter.

- Input für Fotografen: Übers Wochenende bin ich über diesen Link bei Photobiz gestolpert. In dem Artikel findet sich eine lange Liste mit 59 Links zu Seiten, die für angehende Berufsfotografen hilfreich sein können. Sind einige sehr gute Sachen dabei. Reinschauen lohnt sich also.


- Schön anzusehen, aber nicht zum Verzehr empfohlen :) -


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Simply beautiful - Autumn colors

Simply beautiful - Autumn colors

Behind the scenes: Autumn in Lapland: Whom couldn’t like those beautiful colors?


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Zeit für die Ernte der Wacholderbeeren in Lappland

Wieder ist es Zeit zur Ernte in Lappland. Die Zeit für die Ernte der Wacholderbeeren ist gekommen. Es gibt grossflächig verteilt relativ viele wilde Wachholdersträuche.

Der landläufige Begriff Beere ist übrigens eigentlich falsch. Handelt es sich doch nicht um Beeren, sondern um kleine Zapfen. Die beerenförmigen Zapfen benötigen bis zur Reife in Lappland zwei Jahre. An den Sträuchern lassen sich die einjährigen von den erntereifen zweijährigen Zapfen durch die Farbe gut unterscheiden. Die einjährigen Zapfen sind grün, die zweijährigen werden zur Erntereife tiefblau (beinahe schwarz). Auch die erntereifen zweijährigen Zapfen bleiben geschlossen. Die meist dicken, fleischigen Zapfenschuppen sind aus Deck- und Samenschuppen verwachsen und enthalten üblicherweise ein bis drei Samen.

Allerdings ist Eile angesagt, denn die Beeren sind auch bei verschiedenen Vögeln sehr begehrt.

Warum ist Wacholder in Lappland so beliebt? Die Wacholder-Beere ist sehr wichtig bei der Herstellung von geräuchertem Fleisch oder Fisch. Und geräuchert wird hier sehr gerne und viel. Hinter fast jedem Haus schaut ein Räucherofen in vielen verschiedenen Ausführungen hervor. Die Beeren werden in zerstossenem Zustand den Räuchermischungen beigegeben, mit denen das Räuchergut eingerieben wird. Und auch das Holz der Sträucher ist zum Räuchern sehr begehrt. Die Zusammensetzung der Räuchermischungen ist oft ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

Neben dem Einsatz beim Räuchern können die getrockneten Wacholderbeeren auch als Würze für viele Arten von Fleischzubereitungen (z. B. Wildbraten) verwendet werden. Köstlich ist auch die - allerdings in Schweden eher unübliche und unbekannte - Zugabe zu Sauerkraut.

Wacholderbeere Juniperus Lappland

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Herbstfarben / Fall colors



Behind the scenes: Autumn. I really love the colors. Simply amazing.

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Magical mystery mushroom and some news

Magical mystery mushroom

Behind the scenes: This one is really a strange one. About the miracles of nature in Lapland.

Have been on a long walk yesterday, looking for the signs of the beginning autumn as i suddenly stumbled upon this very strange mushroom. It’s been an overcast day and i realized that the mushromm was shining by itself. No Photoshop here. That’s how it actually looked like.

Thought about „maybe some kind of alien attack to come“. Something like this and baptised the thing „magical mystery mushroom“. Any biologists out here, knowing what this is?

And some more news:

- My new review at the German Fotografr Website has been published today. Be sure to have a look. It’s about the „Handbuch Digitale Dunkelkammer: Vom Kamera-File zum perfekten Print“. The Review is written in German.

- Just began to experiment with a new Photoshop PlugIn: Contrast Master (by The Plugin Site). Looks very nice and i will be posting a detailed review soon. If you have any questions regarding this specific plugin and you want me to cover them in the review just send me an email.

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Herbst im Anflug / Hösten på vägen

Herbst im Anflug / Hösten på vägen

Behind the scenes: Heute etwas Jahreszeiten-Blues. Das Foto ist natürlich kein Herbstbild, sondern eine Aufnahme von 2. Juni. Und heute, am 23. August, d.h. 10 Wochen später ist es bereits wieder richtig herbstlich.

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And when i'm grown up i wanna be a tree

And when i'm grown up i wanna be a tree

Behind the scenes: Beinahe wäre ich über den Kleinen gestolpert. Da rief er mir zu „und wenn ich mal ausgewachsen bin, will ich ein richtiger Baum werden“. Noch Fragen?

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Summer in Lapland XXV - The gold of Lapland 2010 - Hjortron - Moltebeere - Cloudberry

Hjortron - Moltebeere - Cloudberry in Lappland

Behind the scenes: Wie jedes Jahr um diese Zeit ist wieder einmal Hjortron-Hochsaison. Die professionellen Beerenpflücker, die in Trupps überall ausschwärmen, sind in diesem Jahr nicht nur Thailänder, sondern auch Chinesen. Die Globalisierung lässt grüssen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ja und sie schmecken auch dieses Jahr wieder gigantisch. Fällt geradezu schwer, sie zuerst zu fotografieren :) Nur stehen die wirklich guten Vorkommen (so wie auf dem Bild) in Sumpfgebieten mit extrem erhöhter Mückendichte. Alles hat seinen Preis. In diesem Fall 40cm tiefer Sumpf und gezählte 23 Schnakenstiche auf dem rechten Unterarm (denn ich hatte MyggA vergessen).

Mehr Details zur Hjortron (mit Rezept für Hjortronsylt) gibt es hier.


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Sommer in Lappland X - A gate to heaven

A gate to heaven

Behind the scenes: Freizeit. Eine lange Wanderung in Lappland. Nur einige Vögel zu hören. Spuren von Rentieren, Elchen und einem Bär.
An einem Pfad auf den Gipfel. Bizarre Formen umgefallener Bäume. Halb verrottet und dennoch Natur-Kunst. Dieser hier sah aus wie ein Schlüsselloch, durch welches man das Tor zum Himmel öffnen kann.

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Sommer in Lappland IX - The last sunbeam

The last sunbeam

Behind the scenes: Die von den letzten Sonnenstrahlen angestrahlte Blume stand ca. 5 Meter über Grund auf einem Hügel aus Geröll. Geschätzte Zeit zur Dunkelheit auf der Blume waren ca. 2 Minuten. Etwas Fitnesstraining also, einen steilen Geröllhügel hinauf zu klettern. Für genau 5 Aufnahmen hat es dann noch gereicht. Und der Weg wieder nach unten war deutlich schwieriger, als der Weg nach oben.


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Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut

Die Sommerreise durch Lappland hat mich heute durch mooriges Gebiet geführt. Eine Pflanze hat die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Eine wilde Orchidee. Genauer eine Dactylorhiza fuchsii (engl. Common spotted orchid, deutsch: Fuchs' Knabenkraut).

Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut

Es handelt sich um eine in hiesigen Breiten gelegentlich vorkommende Pflanze.

Wikipedia belehrt uns: “Das Fuchs' Knabenkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 90 Zentimetern erreicht. Der markige Stängel ist nicht hohl. Die Laubblätter werden 5 bis 10 (bis 12) cm lang, die Spitze des obersten Laubblattes ist bei dieser Art weit vom Blütenstand entfernt. Die Laubblätter sind oberseits dunkelgrün, unterseits heller und besitzen meist querovale Flecke. Die unteren Blätter sind rosettig gehäuft, das unterste Laubblatt ist auffallend kurz und stumpf.”

Die charakteristischen Blätter sind im zweiten Bild zu sehen.

Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut


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En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

Frühsommerwetter von der besten Sorte. Wechselndes Licht zwischen praller Sonne und tiefem Schatten. Eine gute Priese Wind. Wie geschaffen für eine Wanderung durch den farbenfrohen Wald Lapplands. Fotografische Eindrücke in der Galerie:

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En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

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Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

In unserem Garten gibt es einen Krokus, der ein „sicherer“ Frühlingsbote ist. Am Montag entfaltete er nun erstmals seine Blüte. Damit ist es klar: Der Winter ist jetzt wirklich vorüber :)

Krokus - Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen
- this shot by petra fuelbert -

Und trotzte sogar dem Platzregen der letzten Tage; hielt sich dabei aber „verschlossen“.

Krokus - Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

(Krokus Nummer 2 hat dem „Starkregen“ allerdings leider nicht stand gehalten.)

Krokus - Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

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Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland

Eines der Phänomene in Lappland ist die sog. “Vårflod” (Frühjahrsüberschwemmung). Was hat es damit auf sich?

Da die Temperaturen irgendwann im April/Mail plötzlich ziemlich sprunghaft ansteigen, gibt es eine schnelle Schneeschmelze. Besonders nach schneereichen Wintern - so wie dieses Jahr - kommt jede Menge Wasser zusammen.

Wenn dann schliesslich auch noch Regen dazukommt - wie ebenfalls in diesem Jahr - erreichen die Wasserstände schnell bedrohliche Höhen. Kurz gesagt: Wasser einfach überall.

Von verschiedenen Seiten habe ich z. B. gestern erzählt bekommen, dass an Seen und Stränden belegene Sommarstugas nun geflutet sind (was an den besagten Stellen seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen sein soll).

Auf der gestrigen Fahrt nach Umeå habe ich etliche Stellen gesehen, an denen Wege bereits gefährlich unterspült waren. Viele “Schleichwege” und Abkürzungen waren auch bereits gesperrt. Das schwedische Wetterinstitut (SMHI) hatte deswegen gestern eine akute Warnung (Warnstufe 1) heraus gegeben. Die Presse hat ausführlich berichtet.

„Glück im Unglück“ sind die reizvollen Fotomotive, die durch die temporären Wasserflächen entstehen.

Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland


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Vår / Frühling

Vår / Frühling

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Ein Spaziergang im Frühlingswald / En promenad ute i vårskogen

An diesem Osterwochenende zeigt sich der Vårvinter in Lappland von seiner besten Seite: Schnee und Eis einerseits, Sonne und angenehme Temperaturen um den Nullpunkt andererseits.

Ich habe das wunderbare Wetter heute für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt und u.a. eine Viertelstunde lang ein kreisendes Adlerpärchen beobachtet. Durchatmen für die Seele!

Die majestätisch in grosser Höhe kreisenden Adler liessen sich leider nicht fotografieren. Dafür habe ich aber einige Motive aus Bodennähe mitgebracht. Enjoy!









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Lonely tree

Lonely tree

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Birke im Fellwechsel :)

Den „Fellwechsel“ kannte ich bislang eigentlich nur von den Tieren. Dass Birken auch einen Fellwechsel durchmachen, habe ich erst die Tage entdeckt.

Aber Spass beiseite: Dieser Baum - im „Stadtzentrum“ von Malå - ist derzeit regelrecht dabei, sich zu häuten.

Zufällig Pflanzenkundler unter der Leserschaft, die hier etwas beitragen können?

Birke im Fellwechsel :)
(Im Zentrum von Malå - wieder mit der Flohmarkt-Knipse :)

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Weihnachtliche Gefühle

Heute bin ich wieder mal etwas ausgiebiger querfeldein durch Eis und Schnee gewandert. Da bin ich doch auf etwas gestossen, was schon verstärkt weihnachtliche Gefühle ausgelöst hat: Jede Menge kleine „Mini-Eiszapfen“ auf Tannenbäumchen. Hübsches Motiv, oder? Ein paar Bilder aus der Serie kommen wahrscheinlich auch mit in die Weihnachts-Edition 2009. Mehr dazu nächste Woche.

Kleine Eiszapfen an Tannanbaum in Lappland

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Herbst und es wird kälter in Lappland und: Windchill in der Praxis

Während ich am bloggen bin werfe ich einen Blick aufs Aussenthermometer am Fenster: Minus 5 Grad sind da aktuell zu lesen.

Den Tag über war es ziemlich windig. Der Windchill-Effekt in der Praxis eben.

Wikipedia sagt dazu: „Der Windchill beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit. Der Windchill ist ein Maß für die windbedingte Abkühlung eines Objektes, speziell eines Menschen und dessen Gesicht.“

Ich sage dazu: „Es war ziemlich zugig und kühl beim Fahrradfahren heute“.

Traumhaftes herbstliches Fotowetter war es trotzdem :)

Herbst und es wird kälter in Lappland

Heute morgen im Garten: Blätter - die meisten bereits auf dem Boden und nicht mehr auf den Bäumen - in wunderschönen Herbstfarben. Aber mit kleinen Eisbergen :)

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Lappland: Protest gegen den kommenden Winter...?

Heute morgen wehte uns schon wieder der Schnee um die Ohren. Liegen geblieben ist er freilich noch nicht. Zum Glück. Herbstlaub überall. Minusgrade nachts. Diese kleine Blume unter der Treppe an unserem Eingang trotzt dem herannahenden Winter aber noch beharrlich. Ein Zeichen der Hoffnung.

Lappland: Protest gegen den kommenden Winter...?

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Wilde Orchideen in Lappland / Vilda orkideer / Rampant orchids

Über manche Motive in Lappland kann ich mich selber nur wundern. In den vergangenen Wochen war ich ziemlich viel fotografisch unterwegs. Dabei bin ich auf einige sehr schöne „Zufallsfunde“ entstanden.

Vor zwei Wochen hatte ich in der Nähe von Robertsfors ein grösseres Shooting in Sachen Tourismus. Eine bildhübsche Stelle mit einigen Holzhütten, einsam draussen im Wald belegen.

In der Mittagspause bin ich etwas mit Kamera umhergeschweift und habe einen unglaublichen Fund gemacht. Einige wilde Orchideen von überragender Schönheit. Hier zwei Beispiele:

Wilde Orchideen in Lappland / Vilda orkideer / Rampant orchids

Wilde Orchideen in Lappland / Vilda orkideer / Rampant orchids

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Höstfärger / Herbstfarben

Herbst in Lappland: Ich liebe Herbstfarben. Explodierende Farbschauspiele in allen möglichen Tönen.

Höstfärger / Herbstfarben

Diese Aufnahme kommt übrigens aus einer Testreihe mit dem neuen Nikkor 35mm f1.8 AFS. Eine Linse, die es mir sehr angetan hat. Mal schauen, wie sich das gute Stück über die Zeit hinweg bewährt.

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Mushrooms II: Strangers

Mushroom strangers

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Mushrooms I: "Mushroom road"

Mushroom road

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Preiselbeeren / Lingon

Sonntagsgeplauder: Aufregender Spaziergang heute. Nicht nur, dass wir ein ziemlich grosses neues Wacholdervorkommen entdeckt und dabei auf ca. 200 Meter einen Braunbär gesichtet haben. Nein, auch einige äusserst fotogene Preiselbeeren haben unseren Weg gekreuzt. Und das Wetter war einfach traumhaft. Angenehmes frühherbstliches Wetter in Lappland. Ein schöner Sonntag.

Preiselbeeren in Lappland Lignon i Lapland

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Geheimtipp: Wilde Wacholderbeeren aus Lappland

Ein besonderer Geheimtipp aus der Pflanzenwelt Lapplands sind die Wilden Wacholderbeeren. Bald sind sie wieder erntereif.

Wacholder ist bekannt ein wahrer Schatz aus der Natur. Die Hauptanwendungsbereiche:

1. In der Naturheilkunde wird Wacholdertee zur Verdauungsförderung, Harnausscheidung und gegen Sodbrennen eingesetzt. Auch in der Rheuma- und Gicht-Therapie wird Wacholder angewandt.

2. In der Küche wird Wacholder vielseitig eingesetzt: Die getrockneten Beeren kommen z. B. bei der Zubereitung von Sauerkraut und bei vielen Fleischgerichten zum Einsatz.

3. Das Holz der Wacholdersträuche wird hier oben vor allem als Zugabe zu den Räuchermischungen verwendet, um eine Aromatisierung des Räuchergutes (Fisch oder Fleisch) zu erreichen.

Und welche Beeren könnten besser sein, als die Wilden Wacholderbeeren aus der unberührten Natur Lapplands!

Wilde Wacholderbeeren in Lappland

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Mushroom explosion...

Die Natur ist eine beinahe unendliche Quelle der Inspiration. Heute bin ich buchstäblich über einen Baumstumpf mit einer Baumpilzkolonie gestolpert. War ganz praktisch, denn dann hatte ich auch gleich die richtige Perspektive für das Foto :D

Mushroom explosion

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Dags för lingon / Zeit für die Preiselbeeren

Die Zeit der Hjortron ist fast schon wieder vorbei, die Blaubeeren werden derzeit eifrig geerntet und bald sind nun die wilden Preiselbeeren an der Reihe.

Es gibt recht viele wilde Preiselbeeren in Lappland, da Preiselbeeren generell unempfindlich gegen Frost sind. Zu finden sind die Preiselbeeren an sonnigen und trockenen Stellen.

Für den Norden mit seinen langen und sonnenarmen Wintern ist die Preiselbeere ideal, enthält sie doch eine Fülle an Vitaminen und Mineralien. In hiesigen Gefilden werden die Preiselbeeren bevorzugt zu „Lingonsylt“ eine Art Zwischending aus Kompott und Marmelade eingekocht. Das Sylt kann als Beilage zu sehr vielen Gerichten - vom Pfannkuchen bis zum Rentiersteak - gegessen werden. Besonders positiv ist, dass das Sylt wegen des hohen Gehaltes der Preiselbeere an Benzoe- und Salicylsäure - die auch als Konservierungsmittel eingesetzt werden - gut und lange haltbar ist.

Wilde Preiselbeeren in Lappland

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Was fürs Gemüt...

Einfach schön: Lappland hat auch im ausklingenden Sommer einiges zu bieten. Traumhafte Mooswiesen zum Beispiel. Darf ich Sie einladen, hier Platz zu nehmen? Sie dürfen sich auch gerne einfach hinlegen und Natur-pur geniessen.

Mooswiese

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Hjortron Saison 2009: Das Gold Lapplands reift heran

An den Bäumen mehren sich die braunen Blätter: Das Jahr rast dahin. Damit ist es auch wieder an den der Zeit für die Beerenernte. Auf meinem gestrigen Ausflug habe ich kritisch nach dem Stand der Hjortronbeeren Ausschau gehalten. Und ja, das sieht gut aus. Es sind sogar bereits einige Beeren dabei, die praktisch erntereif sind.
Die meisten Hjortron sind aber noch rot (erst wenn sie goldgelb sind, sind sie zur Ernte reif). Der Anblick ist trotzdem bereits erhebend.

Hjortron in Lappland
- Typischer derzeitger Wachstumsstand der Hjortronbeeren, Stand 29.7.2009 -

Die Ernte der Hjortron ist beschwerlich, trägt doch jede Pflanze nur eine Beere.
Seine „Hjortronstellen“ - deren genaue Orte als Geheimnisse bewahrt werden :) - muss man in der Erntezeit täglich besuchen, denn in der Endphase reifen die Beerenfrüchte von einem Tag auf den anderen. Und sind sie überreif, sind sie praktisch wertlos.

Was die Ernte auch erschwert ist, dass die kostbaren Pflanzen in sumpfigem Gelände zu Hause sind. Gummistiefel sind also angesagt. Und zur Zeit schwirren in sumpfigem Gelände noch jede Menge Mücken herum. Alles nicht so einfach.

Aber: Wer schon einmal Hjortronsylt verspeist hat weiss, dass sich der Aufwand lohnt!

Und alle Urlauber, die Beeren ernten wollen, sollten sich jetzt schleunigst auf den Weg nach Lappland machen!

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Lappland-Pflanzenkunde

Was für eine Blume oder Pflanze ist das? Gute Frage, denn hier in der Nähe des Polarkreises wachsen manche Pflanzen, die dem Mitteleuropäer gänzlich unbekannt sein dürften.

Eine sehr gute Hilfestellung für die Beantwortung der Frage ist die Website www.wunderbares-lappland.de. Dort stellen das Ehepaar Karl-Heinz Gross und Steffi Wunderlich - seit Jahren eingefleischte Lappland-Fans - in umfangreichen und liebevoll gepflegten Galerien eine Fülle von hiesigen Gewächsen dar. Und auch darüber hinaus gibt es wertvolle und spannende Informationen.

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Seerose / Sjöanemon

Wo wir gerade bei der Pflanzenwelt Lapplands angelangt sind: Die Seerosen beginnen zu blühen. Vereinzelt sind schon ganze Teppiche auf der Wasseroberfläche. Ein schöner Anblick. Da die Blüten weiss sind, drängt sich schwarz-weiss geradezu auf :)

Seerose Sjöanemon in Lappland

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[Update] Botaniker in der Leserschaft? Was ist das?

Die Tier- und Pflanzenwelt ist hier oben in der Nähe des Polarkreises in Lappland immer wieder erstaunlich artenreich. Manche Pflanzen sehe ich sehr oft, andere eher selten. Zur letzteren Gruppe gehört diese Blumenart. Ziemlich abseits an einem Flussufer entdeckt. Die Frage, die sich mir da stellt ist nur: Was ist das?

Die pflanzenkundigen Menschen und Botaniker unter der Leserschaft werden um Mithilfe gebeten! Bitte am einfachsten die Kommentarfunktion nutzen. Danke!!!
(Sollte es sich um eine seltene Art handeln würde ich mich mit der Makroausrüstung nochmals auf den Weg dorthin machen).

Unbekannte Blume in Lappland

Update vom 15.7.2009: Die legendäre Nicole Geiger, die ich aus alten Juristentagen kenne, hat wieder einmal die Lösung gefunden (manchmal frage ich mich ja, ob sie nicht heimlich nebenbei noch Biologie studiert hat). Es handelt sich also um Lappländisches Läusekraut (Pedicularis) aus der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Das Gewächs gehört zu den schönsten Pflanzen des hohen Nordens.

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Überfüllung :) / Överflöd :)

Wieder einmal Tier- und Pflanzenwelt im wunderbaren Lappland: Diese Pflanze scheint auf die kleinen Schmetterlinge eine magische Anziehungskraft auszuüben. 6 Stück sind auf dem Foto noch zu sehen. Ursprünglich waren es in etwa doppelt so viele - leider habe ich bei der Annäherung aber kurz einen Schatten auf die Blüten geworfen. Dadurch haben einige der kleinen Naturwunder wieder den Abflug gemacht.

Schmetterlinge auf Blüte in Lappland

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Umweg? / Omväg?

Gestern lief mir - weit draussen in der wunderbaren Natur Lapplands - dieses Motiv über den Weg. Hat mich sehr angsprochen. Wieder so ein Bild mit sehr starker Symbolkraft. „Umwege“ des Lebens. Gerade hätte es sein sollen. Aber trotz des verschlungenen Umweges hat es dieser Baum geschafft, wieder den richtigen Weg zu finden. Ein alter Freund aus Deutschland pflegte immer zu sagen: „Gott schreibt auf krummen Linien gerade“. Stimmt.

Verschlungener Baum in Lappland

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Svamparna är redan på vägen / Die Pilze sind bereits auf dem Weg

Ich traute meinen Augen kaum: Die Pilze schiessen schon kräftig aus dem Boden. Die Pilzsaison in Lappland ist also bereits eröffnet.

Lappland ist übrigens in ein paar Wochen ein echtes Paradies für Pilzsammler.

Als kleiner Vorgeschmack hier ein frühes Prachtexemplar (vorgestern entdeckt):

Pilz in Lappland

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Pusteblume :)

Pusteblume Löwenzahn

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En skiva / Eine Scheibe


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Vilda blommornas dagen / Der Tag der Wildblumen

Die Svenska Botoniska Föreningen (SBF, der schwedische Botanikverein) hat für den heutigen 14. Juni wieder den jährlichen „Tag der Wildblumen“ („Vilda blommornas dag“) ausgerufen.

2009 wird zudem des 100-jährigen Jubiläums der Umsorge für die Natur gedacht, die auf einen Beschluss des schwedischen Reichstages von 1909 zurück geht. Das ganze Jahr 2009 wird deshalb auch als „Jahr der Natur“ gefeiert. Mehr Informationen hier auf der Website der Svenska Botaniska Föreningen.

Wildblumen in Lappland

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Zugabe: Tillägg: Makro im Garten / Makro i trädgården

Hinweis: Die Galerie „Makro im Garten / Makro i trädgården“ wurde um einige Aufnahmen vom gestrigen Tage erweitert. Gerne dort nochmals vorbeischauen.

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Växter / Gewächse

Die Natur- und Pflanzenwelt ist einfach so faszinierend: Hier einige Kleinstpflanzen auf einem Baumstumpf. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes auf diese Winzlinge „gestossen“, weil ich auf einem Stein ausgerutscht bin und dann plötzlich „mittendrin“ war in diesem wunderbaren Mikrokosmos. (Tipp: Geht übrigens auch ganz gut ohne auf die Nase zu fallen - einfach bücken :D).

Baumflechte Baumflechten in Lappland

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Trädstam / Baumstamm

Baumstamm sw
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En blomma / Eine Blume

Trockenblume in Lappland

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Makro im Garten / Makro i trädgården

Nun, da es an allen Ecken und Enden wächst und spriesst, erreichen uns viele Mails: Wie sieht es denn in der Natur und im Garten gerade jetzt aus? Was tut sich da?

Gesagt, getan: Wir zeigen es im Bilde :) und haben eine kleine Galerie mit knapp über 30 aktuellen Makroaufnahmen aus dem Garten für alle Leserinnen und Leser zusammen gestellt.

Makro Makrofotografie im Garten / Makro makrofotografi i trädgården

-> Und hier gehts zur Galerie „Makrofotografie im Garten“ (33 Bilder)

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Makrofotografi i trädgården“ (33 Foton)


Makro Makrofotografie im Garten / Makro makrofotografi i trädgården
(Kleiner Vorgeschmack auf die Galerie sind die beiden Bilder,
die Sie hier sehen können)

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Eine Blume, die uns etwas sagen möchte... / En blomma som vill säger nånting...

Diese kleine gelbe Blume - im Foto als Color-Key hervorgehoben - hatte es mir angetan. Sie war die erste, die ich dieses Jahr gesichtet habe. Auf einer kleinen Landzunge. Inmitten verdorrten Grases aus dem vergangenen Herbst scheint sie leuchtend. Als ob sie etwas sagen wollte.

Frühlingsblume in Lappland

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Våren i trädgården / Der Frühling im Garten

Eines der deutlichsten Zeichen, dass der Winter jetzt wirklich vorbei ist, ist immer der erste Krokus im Garten. Heute wurde er gesichtet und hier ist er:

Krokus in Lappland

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Der börjar att växa.. / Es beginnt zu wachsen...

Det börjar att växa - i alla fall inomhus. Men snart är det dags för trädgården. Igår hade vi redan drygt 20 grader under dagen. Det ligger fortfarandet lite snö. Den ska äntligen smälta nu :)

Es beginnt zu wachsen - jedenfalls im Haus. Aber bald ist es Zeit für den Garten. Gestern hatten wir schon knapp 20 Grad am Tage. Es liegt immer noch Schnee. Der soll jetzt aber schnell schmelzen.

Makro Blütenstengel Lappland

Makro Blume Lappland

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Vinterträd / Winterbaum

Winterlicher Baum in Lappland

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Ute i skogen / Draussen im Wald



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Här finns det hjortron / Hier gibts Hjortron

Heute auch etwas satirisch: Nach langen internen Diskussionen hier nun ein ganz spezielles Foto: An dieser Stelle findet sich zur richtigen Jahreszeit ein sehr, sehr ertragreiches Hjortronfeld (dazu bereits hier, hier und hier). Wo das Foto aufgenommen wurde, ist natürlich streng geheim :)

Hjortronfeld im Winter

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I några dagar sen i trädgården / Vor einigen Tagen noch im Garten



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I trädgården / Im Garten

Wassertropfen auf Blatt

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Träden / Bäume





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Ute i skogen / Draussen im Wald

Wald in Lappland (schwarz-weiss)

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På stranden / Am Strand


Vor ein paar Tagen an einem Strand in der
wunderbaren Herbstsonne entdeckt.

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En speciell sort av björk / Eine spezielle Birkenart

Eine Birke - trotz der unüblichen, gezackten Blätter.

Birkenblatt Birkenblätter in Lappland

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Höstfärger / Herbstfarben



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Träd II / Bäume II



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Träd / Bäume



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Svamp-explosion :)

Pilze in Lappland
(Upptäckt någonstans ute /
Irgendwo draussen entdeckt)

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I trädgården: vallmo / Im Garten: Ziermohn

Mohnblatt in Lappland

Ziermohn in Lappland

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Frostfarben / Frostfärger

Auf dem morgendlichen Weg zum Auto zeigen sich deutlich die Überreste des Nachtfrostes. Der Winter kommt unaufhaltsam näher.

Tau Gefrorene Blätter in Lappland
(Upptäckt i trädgården)

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En otrolig stor svamp / Ein unglaublich grosser Pilz

Am Samstag auch dieses besonders interessante Fundstück: Dieser Pilz war grösser als ein Fussball.
I lördags också den här intressant hittegods: Den här svampen var större än en fotboll.

Riesenpilz grosser Pilz in Lappland
(Upptäckt någonstans ute)

Und als Zugabe und als Gegensatz hier noch einige extrem kleine Pilze :)
Och som ett extra tillägg och som motsats här några extrem små svampar :)

Minipilz kleine Pilze in Lappland
(Upptäckt någonstans ute)

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Konstig svamp / Merkwürdiger Pilz

Ebenfalls heute entdeckt: Ein sehr merkwürdig aussehender Pilz. Wer eine Idee dazu hat, darf sich gerne in die Kommentarfunktion einklinken :) Danke!

Merkwürdiger Pilz in Lappland
(Upptäckt någonstans ute)

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Nu är det snart dags för lingon / Bald ist es Zeit für Preiselbeeren

Heute unterwegs entdeckt: Beinahe schon erntereife Preiselbeeren. Teilweise im Verbund mit Blaubeeren :)

Preiselbeeren in Lappland
Preiselbeeren und Blaubeeren in Lappland
(Upptäckt någonstans ute)

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Hjortronernte (Hjortron Teil 3)

Die Tage sind wir zufällig auf ein sehr ertragreiches Hjortronvorkommen gestossen. Etwas weiter ab vom nächsten Weg aber ein wahrer Traum. Ich bitte um Verständnis, dass ich bei diesen Fotos nicht poste, wo genau sie entstanden sind ;)

Hjortronfeld in Lappland
(Blick ins Hjortronfeld)

Hjortron in Lappland
(Blick auf einen Teil der gesammelten Schätze)

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Die Pilzsaison 2008 in Lappland / Svamp-säsongen 2008 i Lappland

Pilze in Lappland

Auch wenn diese beiden heute entdeckten Exemplare vorzüglich aussehen: Dieses Jahr sieht es mit der Pilzsaison in Lappland mager aus. Das verregnete und für die Jahreszeit viel zu kalte Wetter verdirbt die Pilze. Und da die guten Stücke unglaublich schnell wachsen, muss man sich sehr eilen um noch einige zu erwischen, die noch nicht angefault oder verwurmt sind. Teilweise ein echt frustrierendes Unterfangen dieses Jahr.
Den Beerenpflückern geht es übrigens nicht anders: Den Zeitungen ist zu entnehmen, dass die Beerenernte in Südschweden dieses Jahr praktisch ausfällt. Und hier oben in Lappland herrscht deswegen ein grosser Andrang auf die ebenfalls sehr unter dem schlechten Wetter leidenden Beeren. Insbesondere Hjortron (Moltebeere, Cloudberry) sind sehr "wetterfühlig".

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Hjortron (Moltebeere, Cloudberry) Teil 3

Verschiedene Leser haben nachgefragt, wie denn eine noch nicht erntereife Hjortron (Moltebeere, Cloudberry) aussieht. Hier kommt auch schon umgehend die Antwort, z. B. so:

Hjortron (Moltebeere, Cloudberry)
(Upptäckt någonstans ute)

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En Svamp / Ein Pilz


(Upptäckt någonstans ute)


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Das Gold Lapplands: Hjortron (Moltebeere, Cloudberry)

Nun ist wieder Hochsaison für die in Lappland in grossen Mengen vorkommende Hjortron Beere (auf Deutsch auch Moltebeere, auf Englisch Cloudberry genannt). Schweden, Touristen und professionelle Beerenpflücker (dieses Jahr hauptsächlich aus Thailand und China) schwärmen zum Pflücken aus. Gute Stellen, an denen es viele Hjortron gibt, werden als “Betriebsgeheimnisse” streng in den Familien gehütet.

Sozusagen als “Schutzmechanismus” wurde sogar der “Hjortronbjörn” (“Hjortron Bär”) erfunden, ein Bär der sich - der Erzählung nach - hauptsächlich dort die Zeit vertreibt, wo es gute Hjortron-Fündigkeiten gibt ;)

Hjortron ist eine mehrjährige Pflanze und kommt bevorzugt am Rand von Mooren vor. Die grossen Vorkommen in hiesigen Breiten sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Hjortron Kälte von bis zu minus 40 Grad übersteht.

Die Pflanzen haben eine Höhe von 5 bis 25 Zentimetern (typischerweise 15 - 20 cm).

Das Pflücken ist mühsam und beschwerlich, gibt es doch nur eine Beere pro Pflanze. Die Beeren durchlaufen im Reifeprozess die Farben grün, rot und schliesslich gelborange. Optimaler Erntezeitpunkt ist, wenn sich die äusseren Blütenhüllblätter von der Beere wegrollen. Die dann gelborange Beere ist schon weich und muss vorsichtig gepflückt werden. Wenn man eine bestimmte Fündigkeit “unter Kontrolle” hat, muss man über einen längeren Zeitraum immer wieder dort vorbeischauen, da die Beeren ganz unterschiedlich reifen.

Notfalls (aber bitte nur dann) kann man auch eigentlich noch rote, harte und unreife Früchte sammeln und diese an der Sonne nachreifen lassen.

Wegen der gelborangen Farbe, die erntereife Früchte haben, werden Hjortron auch als “Lapplands Gold” bezeichnet.

Typischerweise wird Hjortron hauptsächlich zu Marmelade (“Hjortronsylt”) oder - besonders edel - als Gelee (d.h. ohne Kerne) verarbeitet. Hjortronsylt wird in Schweden zu sehr vielen Gerichten (Mehlspeisen, Fleischgerichte, etc.) gereicht. Sehr lecker sind auch gefrorene Hjortron mit Zucker (“Björnkulla”). In nordischen Breiten kommt als Zusatznutzen hinzu, dass die Hjortron besonders reich an Vitamin C ist (was sich in den langen sonnenarmen Wintern als besonders nützlich erweist).

Hier in Lappland gibt es die Hjortron in Massen (wenn man weiss wo :), in Mitteleuropa hingegen ist die Hjortron - bis auf einige winzige Bestände - fast gar nicht mehr anzutreffen. Dennoch sind auch hier die Preise am Explodieren: Runde 5 bis 7 Euro pro Kilo sind fällig. Für Marmelade und Gelee entsprechend mehr. Doch wer einmal richtig gutes Hjortronsylt geschmeckt hat, weiss warum der Preis gerechtfertigt ist :)

Pflanzenkundlich gehört die Hjortronbeere übrigens erstaunlicherweise zur Gattung der Rosengewächse und kommt nur als Wildgewächs vor. Alle Versuche, die Pflanze künstlich anzupflanzen sind bislang gescheitert.

Hier noch ein Rezept für Hjortronsylt:

Zutaten: 1 Kg Hjortron und 500 gr. Zucker. Beeren reinigen und ggf. spülen. Beeren und Zucker vermischen. Einige Stunden stehen lassen. Dann langsam erhitzen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Topf vom Herd nehmen und einige Minuten stehen lassen. Dann in die vorbereiteten Einmachgläser geben und diese veschliessen.
Hinweis: Die Verwendung von Gelierzucker ist in aller Regel nicht erforderlich, da Hjortron bereits relativ viel Pektin enthalten. Verwendet man überreife Früchte kann die Zugabe von Gelierzucker angezeigt sein.

Hjortron Moltebeere in Lappland
Erntereife Hjortron
Hjortron Moltebeere in Lappland
"Mini-Hjortron"

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Lappland: Trädgården i sommaren / Lappland: Garten im Sommer



Intryck från trädgården / Eindrücke aus dem Garten

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Gold of Lapland är inte bara hjortron, också jordgubbar / Lapplands Gold sind nicht nur Moltebeeren, auch Erdbeeren


(Upptäckt och plockat i trädgården /
im Garten entdeckt und gepflückt :)

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Laufender Giraffenbaum


(Upptäckt nonstans i skogen /
entdeckt irgendwo im Wald)

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Sommarblomma / Sommerblume

Vorhin im Garten entdeckt. Irgendwie sehr schön.

Sommarblomma Sommerblume Lappland

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Sparris i Lappland? / Spargel in Lappland?

Als ich diese Pflanzen entdeckt habe dachte ich sofort an Spargel. In Deutschland beginnt ja jetzt die Spargelsaison.

När jag har upptäckt dessa plantor då tänkte jag spontant på sparris därför att i Tyskland börjar nu sparris- säsongen.

Spargel in Lappland
(Upptäckt mellan Lövberg och Nåda /
entdeckt zwischen Lövberg und Nåda)

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Svamp / Pilz

Heute auch gesichtet: Ein wirklich futuristischer Pilz.




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Blommor i Lappland / Blumen in Lappland

Im Bericht über den neuen Photoshop Elements 6 war im abgebildeten Screenshot das Bild einer Blüte enthalten. Nachdem mich mehrere Anfragen zu diesem Bild erreicht haben, veröffentliche ich es natürlich gerne. Die Aufnahme war ein eher beiläufiger Zufallsfund, den ich "nebenbei" indoor bei sehr schlechten Lichtverhältnissen geschossen habe. Ich war selbst sehr überrascht, als ich das Bild später am Rechner gesehen habe.



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1:a maj: Den första Krokusen i trädgården / 1. Mai: Der erste Krokus im Garten

Absolut pünktlich zum 1. Mai heute im Garten gesichtet: Der erste Krokus blüht!



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Vårvinter: Björken / Vårvinter: Die Birke



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Herbstfarben...

Ich bin ja ein absoluter Fan der Herbstfarben. Und die altgediente Nikon E5700 - obwohl schon nicht mehr ganz jung - bringt die Farben so richtig "echt" rüber. Hier drei Kostproben:









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Herbstpflanze

Eine hübsche Herbstpflanze: Ein Moos, das mich sehr an eine Koralle erinnert.



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Schönheit des Holzes...

Holz ist ein faszinierender Rohstoff. Hier eine "Rindenperspektive". Echte Lapplandbirke.



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Eichen in Lappland...

Unsere Eichenanzucht wächst und gedeiht. Schätze nur mal, dass die Ernte dann wohl eher etwas für Enkel oder Urenkel sein wird :))



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Sehr hübsch, aber ziemlich ungeniessbar...

Heute zwei richtig "hübsche" Pilze (die hier in Massen gedeihen). Leider zum Verzehr nicht sehr zu empfehlen...



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