Frohe Ostern! / Happy Easter! / Glad Påsk!

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-> Johannes 20:1-18

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Fröhliche Weihnachten!

„Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf daß er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.“


Evangelium nach Lukas Kapitel 2 Verse 1 bis 20


Fröhliche Weihnachten!
Joyeux Noël!
Merry Christmas!
Feliz Navidad!
Buon Natale!
God Jul!


Fröhliche Weihnachten!


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Angekündigte Obsoleszenz, Vergänglichkeit und der Kult des Konsumismus

Dem Thema der sog. „geplanten Obsoleszenz“ habe ich bereits zwei Artikel gewidmet: „Geplante Obsoleszenz - Kompaktkamera fails? Ein Erfahrungsbericht“ und „Geplante Obsoleszenz, Teil 2: Die kommende Europäische Produktnachkaufverordnung (EPNVO)“.

Heute kann das Repertoire der geplanten Obsoleszenz um eine neue Spielart erweitert werden, die der „angekündigten Obsoleszenz“.

In Schweden gilt bekanntlich, dass alle Fahrzeuge auch bei Tag mit Licht fahren müssen. Zugelassen sind dabei das klassische Abblendlicht und das modernere „Tagfahrlicht“ (nicht zu verwechseln mit dem klassischen Standlicht).

Das ist eine feine Sache für die Hersteller von Ersatzglühbirnen, deren Lebensdauer schliesslich endlich ist. Das das Licht ständig eingeschaltet ist, verschleissen folglich auch die Glühlampen schneller. Die vergangenen Jahre ist mir aufgefallen, dass das Wechselintervall der Birnen subjektiv irgendwie immer kürzer geworden ist. Nachdem vergangene Woche wieder einmal eine H7-Lampe auszuwechseln war, habe ich mir die Verpackung derselben genauer unter die Lupe genommen.

h7_lifetime


Dort ist die angekündigte Obsoleszenz sogar ganz deutlich aufgedruckt. Die Lebensdauer der neuen Birne eines namhaften Herstellers liegt - laut Beschreibung - bei ungefähr 500 Stunden. Das klingt nach viel, aber ein einfaches Rechenbeispiel bringt Licht ins Dunkel. Hier in Nordschweden sind lange Strecken zurück zu legen. Zwei bis vier Stunden Fahrzeit pro Tag sind an der Tagesordnung. Legen wir zwei Stunden zugrunde, so beträgt die Lebensdauer der Birne - basierend auf der Herstellerangabe - ungefähr 250 Tage. Kommen noch einige richtige Langstrecken hinzu, verkürzt sich die Lebensdauer in Tagen entsprechen.

Bereits eine schnelle Recherche lüftet den Schleier und führt zum sog. Phoebuskartell. Bekannt wurde das Kartell durch die Absprache zur Begrenzung der Lebensdauer von Glühlampen auf 1.000 Stunden. Es ist umstritten, ob es sich hierbei um eine legitime Normung oder eine illegitime Kartellabsprache handelte. Von Seiten der Beteiligten heisst es, dass Absprachen zur Lebensdauer von Glühbirnen heute nicht mehr existieren würden.

Ich habe also einfach einen alten Bekannten angerufen, der in der Branche tätig ist und mich nach den theoretischen Möglichkeiten erkundigt. Die Antwort hat mich in eine Art Schockstarre versetzt. Theoretisch wäre es nämlich kein Problem, Halogenbirnen für den Gebrauch im PKW mit einer Lebensdauer von 15.000 Stunden herzustellen (vergleichbare Birnen gibt es sogar auf dem Markt, z. B. für die Verwendung in Verkehrsampeln).

Aber was beklage ich mich. Geplante oder angekündigte Obsoleszenz sind doch bereits Schnee von gestern. Heutzutage haben Unternehmen solche technischen Regulierungen doch gar nicht mehr nötig. Es reicht völlig, wenn kurz nach dem Verkaufsstart eines Produktes etwas Neues auf den Markt geworfen wird. Die vor einem Jahr noch brandaktuelle Ware wird vom Konsumenten dann selbst freiwillig als überholt oder gar überflüssig eingestuft und durch die aktuelle Ware ersetzt. Die geplante Obsoleszenz wird so zur geplanten Vergänglichkeit der Ware. Die gesamte Elektronikbranche lebt davon, denn so gut wie kein Mensch braucht die ständig neuen Produktgenerationen. Ich nenne das den „Kult des Konsumismus“.

Das Problem dabei ist, dass mittlerweile unser gesamtes Wirtschaftssystem auf dieser Weltanschauung beruht.

Der Philosoph und Soziologe Zygmunt Bauman hat das ironisch zum Ausdruck gebracht. In seiner ethischen Richtschnur für das Konsumleben rät er, „es tunlichst zu vermeiden, dauerhaft zufrieden zu sein. Für eine Gesellschaft, die die Zufriedenheit der Kunden zu ihrem einigen Motiv und wichtigsten Ziel erklärt, ist ein wunschlos glücklicher Kunde weder ein Motiv noch das Ziel, sondern die furchteinflössendste aller Bedrohungen.“

Der Konsumismus ist also im Kern ein Kult der Unzufriedenheit, des Unglücks und der Undankbarkeit. Die Folgen sind Dauerstress, Selbstzweifel, Depressionen und Beziehungsprobleme.

In diesem Zusammenhang gewinnt auch der neue Begriff der „Stuffocation“ an Bedeutung. Das Kunstwort ist aus den Worten „stuff“ (Zeug) und „suffocate“ (ersticken) zusammen gesetzt: Der Mensch droht am gehorteten Zeug zu ersticken (die Alternative dazu ist die durch die „schmutzige“ Entsorgung der alten Produktgenerationen entstehende Umweltkatastrophe).

Der einzige Ausweg scheint mir ein bewusst einfacher Lebensstil, der sich auf das wirklich Notwendige beschränkt und mit einem klugen Umgang mit den begrenzten Ressourcen einher geht, zu sein. Gerade die Vorweihnachtszeit bietet sich an, darüber nachzudenken und Verzicht zu üben.

h7_obsoleszenz_mit_ansage


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There is power in the cross

There is power in the cross

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Osterrituale in Lappland 2016

Kleine Zeitreise in die Vergangenheit: Ich erinnere mich gerne so um die 40 Jahre zurück. Oma hatte sich vor Ostern richtig viel Arbeit gemacht, und in der Woche vor Ostern schöne, flauschiges Moos von einer ganz bestimmten Wiese in der Nähe der alten Burg geholt. Damit hatte sie dann die Osternester für uns Kinder ausgelegt. Und beim obligatorischen Osterbesuch durften wir die Nester am Ostersonntag im Garten und rund um das Haus suchen. Selbstverständlich nach dem - ebenfalls obligatorischen - Kirchgang. Das ist lange her und die Zeiten haben sich geändert.

Zurück ins Heute. Schon 2011 hatten wir eine Serie über Ostern in Schweden gepostet (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Als ich am Gründonnerstag gegen Mittag  durch Arvidsjaur fuhr, hat mich die heutige österliche Realität erschreckend deutlich eingeholt.

Wie sieht es heute, 2016, mit Osterritualen in Lappland aus?

Eine Karawane aus hoch bepackten Autos mit grossen Anhängern wälzt sich aus allen Richtungen ins schwedische Fjäll. In den Autos sind Mann und Maus, will sagen, alle Familienmitglieder nebst Hund(en) dicht gedrängt zwischen grossen Reisetaschen und allerlei Wintersportausrüstung. Ich habe mir das Treiben eine längere Weile angesehen. Die Kinder tief versunken in ihre Mobiltelefone und Tablets, die Eltern (oder sagen wir - im Hinblick auf die vorherrschenden Familienstrukturen in Schweden - die mitreisenden erwachsenen Menschen) in tiefes Schweigen gehüllt. Der Reisestress steckt allen offensichtlich in den Knochen, denn schliesslich ist Hektik angesagt, um möglichst schnell ins begehrte schwedische Fjäll zu kommen.

Auf den Anhängern die vergötterten Statussymbole der norrländischen Einwohner: Schneemobile. Je neuer und PS-stärker, desto besser. Die Nordschweden sind völlig vernarrt in die nicht gerade umweltfreundlichen Monster. Ein Bekannter berichtete mir vergangene Woche ganz stolz er sei mit seinem besten Freund das Wochenende über 500 Km durch das Gebirge gegondelt und alle Knochen täten im weh (mein Mitgefühl hielt sich durchaus in Grenzen).

„Die moderne Osterliturgie: Schneemobile“
„Die moderne Osterliturgie: Schneemobile“

Ostern? Ostern in Nordschweden!

Eigentlich nur folgerichtig. So sieht das Resultat einer seit Jahrzehnten konsequent betriebenen Entkirchlichung einer Gesellschaft aus. Der Lackmustest beweist das. Die Kirchengemeinde der Svenskakyrkan (die ehemalige Staatskirche Schwedens) in Malå, die wegen akuten Mitgliederschwundes mit anderen Pfarreien zusammengelegt wurde, verzeichnet im Schnitt nicht mehr als eine Handvoll Gottesdienstbesucher. Tendenz abnehmend und Altersdurchschnitt zunehmend. Irgendetwas muss ja aber die innere Leere der Menschen füllen. Kein Wunder, dass die Rate an psychischen Erkrankungen hier in Nordschweden in die Höhe schiesst.

Die Lösung des Systems: der Konsum wird es schon richten.

Deswegen werden massenhaft Dinge angeschafft, die kein Mensch wirklich braucht, und die Schneemobile müssen immer vom Feinsten sein und immer mehr Pferdestärken haben. Das hilft aber nicht. Die Menschen fühlen sich in ihrem Inneren doch wie ein leerer Kringel, den sie zu füllen versuchen. Der - in der Regel kreditfinanzierte - Kauf- und Konsumrausch löst das Problem aber nicht (die gerne und schnell verschriebenen Pillen auch nicht).

Manche greifen auch auf altbekannte Bordmittel zurück. In vielen Kofferräumen, neben dem Stapeln Koffern und Taschen, habe ich das hier entdeckt.

Seelentröster vom Systembolaget, die doch nicht helfen...
Seelentröster vom Systembolaget, die doch nicht helfen...


Kein Wunder, dass der Alkoholverkauf in Schweden über die Kette des Systembolaget unter staatlicher Kontrolle reglementiert wird. Helfen tut das freilich auch nicht.

Ostern 2016 - Quo vadis, Schweden?

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Ostern

Ostern heisst: Licht am Ende des Tunnels

Ostern heisst: Licht am Ende des Tunnels
- Stockholm Kungsholmen -

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Karfreitag

Ewiges Licht - Karfreitag 2015

Vertrauen in die Dunkelheit
- Ewiges Licht in der Flughafenkapelle Stockholm-Arlanda -

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Konsumtempel in Umeå

Konsumtempel


In Umeå wurde kürzlich ein neuer Konsumtempel, der auf den Namen "Utopia" hört, eröffnet.
Der beinahe sakrale Charakter wird durch die Sicherheitsverklebung der neu angelieferten Türen tiefsinnig pointiert - „Happy Shopping“...

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Gedankensplitter aus Stockholm und der St.-Knuts-Tag / Knutdagen

Den berühmten IKEA-Werbespot zum St.-Knuts-Tag haben bestimmt die meisten der hiesigen Leser schon gesehen.

Der St.-Knuts-Tag ("tjugondedag jul", "tjugondag Knut" oder "Knutdagen") schliesst die Weihnachtszeit in Schweden ab. Er ist der 20. und letzte Tag der Weihnachtszeit und wird am 13. Januar gefeiert.

Am St.-Knuts-Tag werden nach alter schwedischer Tradition die Kerzen und der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt. Für die Kinder ist der traditionelle Abschluss der Weihnachtszeit auch deshalb besonders attraktiv, weil dann die verbleibenden Süssigkeiten, mit denen die Bäume geschmückt waren, "geplündert" werden dürfen. Daher heisst diese Tradition "julgransplundring".

Und danach kommt das, was im IKEA-Werbespot so eindrücklich zu sehen ist: Die Bäume werden aus der Wohnung entfernt und entsorgt.

Wie aber sieht das tatsächlich in einer schwedischen Grossstadt aus? Um der Sache auf den Grund zu gehen hat es sich gut ergeben, dass ich am 12./13. Januar in Stockholm war und die Sache selbst in Augenschein nehmen konnte. Und ich kann Entwarnung geben: Aus Fenstern auf die Strasse fliegende Bäume konnte ich keine erspähen.


Christbaumfriedhof in Stockholm am Knutdagen
Christbaumfriedhof in Stockholm am Knutdagen



Die Tradition lebt allerdings weiter. Am Zwölften und am Dreizehnten schleppten viele Bewohner ihre - für die Saison ausgedienten - Bäume auf die Strasse, wo sich an einer Stelle in jedem Viertel ein grosser Christbaumhaufen bildete. Ein ungewohntes Strassenbild. In Gebieten mit Hochhausbebauung ist der Weg zum Christbaumfriedhof länger und manche Anwohner haben sich einen Einkaufswagen "geborgt", um den geplünderten Weihnachtsbaum damit zur Entsorgung zu karren.


Clevere Entsorgungslösung
Clevere Entsorgungslösung



Auf der Rolltreppe in Stockholm

Stockholm pulsiert in einem hektischen Takt. Das verwundert mich immer wieder, denn Schweden ist ja eigentlich ein eher geruhsames Land. Trotzdem geht es im Nahverkehr oft geradezu chaotisch zu. Die langen Rolltreppen zu den U-Bahn-Stationen haben bereits eine hohe Geschwindigkeit. Trotzdem macht man sich überhaupt keine Freunde und wird beständig unfreundlich ermahnt, doch bitte rechts auf der Rolltreppe zu stehen, wenn man - unkonzentriert - etwas zu mittig auf einer Stufe steht. Denn die linke Hälfte der Rolltreppe ist für diejenigen Pendler reserviert, die im Laufschritt nach unten oder oben eilen wollen. Und das sind recht viele.


Mehr Steckdosen bitte!

Schweden ist bekanntlich eines der internetaffinsten Länder. Am Flughafen in Arlanda - wo die Umbauarbeiten an der Sky-City weitgehend abgeschlossen zu sein scheinen - gibt es jetzt bei fast allen Sitzgelegenheiten die mittlerweile geradezu obligatorischen Steckdosenleisten zum Aufladen von Smartphones. Auch ein anderer Trend ist mir aufgefallen: Brillenträger kennen das gute alte Brillenputztuch. Das scheint gerade wieder hoch im Kurs zu stehen. Allerdings nicht für die Brille, denn ein neues Ritual hat sich etabliert. Smartphone-Nutzer setzen sich an einen Warteplatz und packen zuerst das Smartphone und dann ein Brillenputztuch aus, um zunächst den Bildschirm zu polieren, bevor sie mit gebanntem Blick auf den Screen in die Datenwelt entschwinden.


“Out of order“ - fragt sich nur wie lange?
“Out of order“ - fragt sich nur wie lange?



Alles hat seine Zeit

Ein letztes Fundstück handelt von "interkultureller Kompetenz". Es geht um internationale Datumsformate. Am 14. Januar erspähte ich eine Rolltreppe, auf deren Hinweisschild zu lesen war (übersetzt): "Renovierung - fertig am 15-01-16". Da stellt sich die Frage, ob damit der darauf folgende Tag gemeint war, oder ob die Rolltreppe ein ganzes Jahr ausser Betrieb sein würde. Ersteres war wohl der Fall.

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Everyday Differences - Travel-Photography einmal anders. Ein Gastbeitrag von Friederike Lorenz

Vorwort: Das grosse WWW hat mich kürzlich zu einem faszinierenden Projekt geführt, das Travel und Fotografie verbindet: Everyday Differences. Deswegen kommt heute hier Friederike Lorenz, eine der Mitbegründerinnen des Projektes, zu Wort.

Everyday Differences

Design, Fotografie und Reisen, beziehungsweise der Aufenthalt in einem anderen Land, wie kann man das nicht lieben? Neues entdecken. Bekanntes wieder erkennen. Erinnerungen sammeln. Und diese mit anderen Menschen teilen. Ist das nicht immer wieder spannend?

Wenn man in einem fremden Land ankommt, zieht man automatisch Vergleiche mit der Heimat. "Oh, schau, die roten Holzhäuser - so was gibt es bei uns nicht" oder "die Taxi-Autos sehen hier ganz anders aus als Zuhause!" oder "Ich habe die Milch im Supermarkt erst gar nicht gefunden - die Verpackung ist ganz anders". Das sind Sätze, die man im Ausland vielleicht schon einmal gesagt hat. Bei interessierten Fotografen und Hobbyknipsern wird dann schnell die Kamera gezückt und der Unterschied im Alltäglichen eingefangen.

Für diese Fotos entsteht eine neue Plattform und Community: "Everyday Differences".

Hier kann jeder angemeldete User Fotos von Dingen seines Alltags hochladen, oder Dinge, die ihm auf seiner Reise aufgefallen sind. Wenn viele mitmachen können bald mit einem Klick zum Beispiel Polizeiautos, Briefkästen, Ampelmännchen, Straßenschilder weltweit miteinander gegenübergestellt werden, oder der visuelle Alltag eines Landes entdeckt werden.

Eine völlig neue Art zu entdecken, zu reisen und zu recherchieren oder seine Fotos der Welt zu zeigen. Wie sehen Straßenlaternen in China aus? Oder die Post auf den Malediven? Henning zeigt uns auf diesem Blog schon vieles aus dem Alltag aus Lappland. Es wird spannend sein, seine Alltagsgegenstände und Erlebnisse mit vielen anderen aus der ganzen Welt zu vergleichen.

Auf der Seite von Everyday Differences können die Bilder auf der Plattform nach Ländern sortiert werden, oder nach Kategorien (z.B. "Briefkästen"). Man kann sich auch eine Übersicht auf einer Karte anzeigen lassen. Es kann von der Community auf Feedback zu interessanten Bildern durch Kommentare und Favoriten ausgedrückt werden.

Die Plattform richtet sich an alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die Spaß an Design und den visuellen Unterschieden haben. Die gerne Fotografieren und sich Fotos ansehen. Für die das Alltägliche nicht gleich langweilig sein muss. Die gerne reisen, entdecken und stöbern. Die sich über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen freuen können.

Sind Sie so jemand? Finden Sie das Projekt so interessant wie wir? Dann helfen Sie uns, das Projekt zu realisieren. Hier geht's entlang! Lesen Sie noch mehr Informationen. Auch kleine Beiträge helfen. Ab 10,- € sind Sie dabei und für jeden Betrag gibt es eine tolle Revanche – wie das eben so ist beim Crowdfunding. 

Vielen Dank und viel Spaß beim Entdecken - Everyday Differences

Everyday Differences - Travel-Photography einmal anders
Z. B.: Alltagsgegenstand Briefkasten - eine grosse internationale Bandbreite

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Entkirchlichung in Schweden - Ein Zustandsbericht am Beispiel Kristineberg

Ein verhangener, grauer Wintertag. Irgendwie angemessen und passend zum heutigen "Highligt" des Tages. Es geht um den Abriss einer Kirche.
 
Kristineberg ist der Ort des Geschehens. Bloglesern dürfte der Name bekannt vorkommen. Beheimatet Kristineberg doch einen der touristischen Magneten in unserer Gegend: Die in einem Bergwerk in fast einhundert Metern Tiefe gelegene unterirdische Kirche.
 
Die "Untergrundkirche" geht auf eine Begebenheit zurück, die sich im Jahre 1946 ereignet hat. Nach einer Sprengung zeigte sich damals in einer Tiefe von 107 Metern eine über 2 Meter hohe Christusgestalt an einer der Grubenwände. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde von dem Ereignis und Menschenmassen wagten den seinerzeit sehr beschwerlichen Abstieg, um das Bildnis sehen zu können. Unweit der damaligen Fundstelle wurde 1990 eine unterirdische ökumenische Kapelle in einem ehemaligen Werkstattraum des Bergwerkes eingerichtet. Die Kapelle kann noch heute besucht werden.
 
Doch damit nicht genug. Interessanterweise gibt es zu diesem Ereignis eine überlieferte lokale Prophezeiung in der es heisst, dass sich Christus in Kristineberg mehrere Male zeigen werde.
 
Das geschah u.a. 1968. In diesem Jahr wurde beim Umbau eines Geschäftslokales in Kristineberg eine Marmorplatte gefunden, auf der dieselbe Gestalt, wie sie seinerzeit in der Grube zu sehen war, deutlich zu erkennen ist. 
 
Alles in allem dürfte zu erwarten gewesen sein, dass die Gegend um Kristineberg von einer besonderen Frömmigkeit geprägt ist. In der Praxis hat nun aber ein landesweiter schwedischer Trend auf besonders drastische Weise gerade in Kristineberg seine Auswirkungen gezeigt. Nachdem die Bevölkerung (Stichwort: Urbanisierung) in Kristineberg von einst noch knapp eintausend Einwohnern im Jahre 1960 auf nur noch gut zweihundertfünfzig im Jahre 2010 zurück gegangen ist, ist der Kirchenbesuch im Gleichklang mit der negativen Bevölkerungsentwicklung eingebrochen. Die Kirche aber für eine blosse handvoll Gottesdienstbesucher zu heizen, war für die Kirchengemeinde wirtschaftlich schlicht nicht mehr tragbar.
 
Und so kam es zu einem in Västerbotten bislang einmaligen Beschluss: Nach 56 Dienstjahren wurde der Abriss der Kirche beschlossen. Vergangenen Dienstag war es schliesslich soweit und binnen eines Tages war, wo einst die Kirche stand, nur noch blanker Erdboden zu sehen. Lediglich der separat stehende kleine hölzerne Glockenturm steht - wie ein Mahnmal - noch an alter Stelle. Die Stimmung war gespenstisch. Zu Beginn der Abrissarbeiten hatte sich eine grössere Menge an schaulustigen Zuschauern versammelt. Am späteren Nachmittag war in düsterer und geradezu bedrohlicher Atmosphäre nur noch der Abrissbagger am Werk. Zu dieser Zeit entstand auch die gezeigte Aufnahme. Sie ist symbolisch. Symbolisch für einen Trend: Die Entkirchlichung der schwedischen Gesellschaft.
 

Abriss der Kirche in Kristineberg Västerbotten Lycksele kommun
13.02.2013 - Abriss der Kirche in Kristineberg

 

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Fröhliche Weihnachten

Geseende Kerfees! - Gëzuar Krishlindjet! - Gozhqq Keshmish! - I'D Miilad Said! Nabidà! - Shenoraavor Nor Dari! - Bones Navidaes! - Mbung Mbung Krismie! - Shuvo Baro Din! - Vasel Koleda! - Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas! - Nedeleg laouen! - Bogem h n mh m! - Danistayohihv! - Hoesenestotse! - Glædelig Jul! - Fröhliche Weihnachten! - Jutdlime pivdluarit! - Gajan Kristnaskon! - Rõõmsaid Jõulupühi! - Gledhilig jól - Hyvää Joulua! - Zalig Kerstfeest! - Joyeux Noël! - Bon Nadâl! - Noflike Krystdagen! - Gilotsavt Krist'es Shobas! - Kala Christougenna! - Barka da Kirsimatikuma! - Mele Kalikimaka! - Mo'adim Lesimkha! - Okresmesa ombwa! - Shubh Naya Baras!m - Vrolijk Kerstfeest! - Selamat Hari Natal! - Nollaig Shona Dhuit! - Merry Christmas! - Sugeng Natal! - Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut! - Shinnen omedeto! - Gute Vaynakhtn! - Seng Dan Fai Lok! - Bon nadal! - Noeli Nziza! - Isangle Krismen! - Bon Natale! - Appi Krismes! - Sretan Bozic! - Seva piroz sahibe! - Bon Nadel! - Buon Natale! -Wanikiya tonpi wowiyuskin! - Prieci'gus Ziemsve'tkus! - Linksmu Kaledu! - Amazalibwa Agesanyu! - Schéi Krëschtdeeg! - Selamat Hari Natal! - Nixtieklek Milied tajjeb! - Salama' Natal! - Kung His Hsin Nien! - Nollick ghennal! - Streken Bozhik! - Kia orana e kia manuia rava! - God Jul! - Festusu Natale! - Ungil Kurismas! - Esimano olyaKalunga gwokombandambanda! - Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva! - Wesolych Swiat! - Boas Festas! - Mata-Ki-Te-Rangi! - Sumaj kausay kachun Navidad ch'sisipi! - Bella Festas daz Nadal! - Craciun fericit! - Bachtalo krecunu Thaj! - Bonu nadale! - Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva! - Buorit Juovllat! - Nollaig chridheil! - I'Taamomohkatoyiiksistsikomi! - Schöni Wienacht - Sretam Bozic! - Bon Natali! - Vesele Vianoce! - Vesele bozicne praznike! - Feliz Navidad! - Krismas Njema Na Heri! - Maligayang Pasko! - Ia ora i te Noera! - Suksan Wan Christmas! - Prejeme Vam Vesele Vanoce! - Veseloho Vam Rizdva! - Nadolig LLawen! - Kellemes Karacsonyiunnepeket! - Chuc Mung Giang Sinh! - Quyanalghii Kuusma! - Winshuyu sa Svyatkami! - Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

Weihnachtsgruss 2012
Weihnachtsbild 2012

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Glad Påsk! Frohe Ostern! Happy Easter!

Das Påskris ist ein klassischer schwedischer Osterbrauch: Eine Birke - oder Birkenzweige -  wird mit bunten “Federbüscheln” und Ostereiern geschmückt.

Wer mehr über Ostern in Schweden lesen möchte: Vor einem Jahr zu dieser Zeit hatte ich einen dreiteiligen Artikel über Osterbräuche in Schweden geschrieben. Link zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Osterreisig auf dem Rennmarkstorget in Umeå
„Påskris auf dem Rennmarkstorget in Umeå“


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Endstation Friedhof - Ein Hauch von Ewigkeit

Endstation Friedhof. Ein Einblick in ein persönliches Fotoprojekt.

Bei minus 25 Grad und auf einem tief verschneiten Friedhof, auf dem seit Wochen keine Besucher mehr waren, stellt sich eine sehr eigentümliche Atmosphäre ein. Aber der Reihe nach.

Ich gehöre vermutlich zur letzten Generation, bei der eine Kirche - will sagen: ein Kirchengebäude - zu den Eckpunkten des Lebens gehörte. Die meisten Angehörigen meiner Altersgruppe dürften im Säuglingsalter in einer Kirche getauft worden sein. Das andere Ende des irdischen Daseins wurde durch die Aussegnung oder Aufbahrung - ebenfalls in einem Kirchengebäude - markiert. Die letzte Station vor dem Friedhof. Womit wir beim Thema wären.

Was hat ein Kirchengebäude mit dem Friedhof zu tun? Da die formelle Trennung von Kirche und Staat im Schweden erst zum Jahreswechsel 1999/2000 vollzogen wurde, befinden sich die alten Friedhöfe in Schweden praktisch immer im direkten Anschluss an eine Kirche.

Im Rahmen eines persönlichen Projektes bin ich in letzter Zeit viel über eisige und tief verschneite Friedhöfe Lapplands gestapft, um das Spannungsfeld zwischen Endlichkeit und Ewigkeit einzufangen. Die Endauswahl der Bilder für die Ausstellung ist noch nicht defintiv. Ich möchte aber dennoch hier eine kleine Auswahl zeigen.

-> Zur Galerie "Endstation Friedhof - Ein Hauch von Ewigkeit"

-> To the gallery "Ultimate destination graveyard - A touch of Eternity"



Endstation Friedhof - Ein Hauch von Ewigkeit
„Endlichkeit und Ewigkeit - Endstation Friedhof“

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Frohe Ostern! / Glad Påsk! / Happy Easter!

Frohe Ostern! / Glad Påsk! / Happy Easter!


Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern

"Frohe Ostern! / Glad Påsk! / Happy Easter!“





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Ostern in Schweden - Gestern und heute - Teil 3

Und hier der dritte Teil: Ostern im Zeichen der Sommarstuga und des Schneeskoters.

Wer nicht ohnehin währende der Osterwoche (“Påsklov”) Urlaub genommen hat, endet die Arbeitswoche jedenfalls üblicherweise am Gründonnerstag gegen 12 Uhr. Auch die meisten öffentlichen Einrichtungen schliessen um diese Zeit. Was geschieht dann?

Spätestens jetzt bepacken alle ihre Autos, lasten den Skoter auf den Anhänger und brausen gen Stuga. Vergangenes jahr waren wir selbst am Gründonnerstag in Richtung Fjäll unterwegs (Route von Soresle nach Tärnaby) und konnten die Invasion, die da Richtung Fjäll rollte, kaum fassen. Intensives Verkehrsaufkommen ist hier ja recht selten. Die Autolawine, die wir da zu sehen bekommen haben, war aber geradezu unglaublich.

Nebenbei: Die im Winter hier in Nordschweden praktisch unentbehrlichen Spikesreifen dürfen bis zum 15. April gefahren werden. Eine Ausnahme gilt allerdings, wenn auch danach noch mit “Winterlage” zu rechnen ist. Deswegen verbleiben die Winterreifen mit den Spikes meist auf den Autos, wenn es über Ostern ins Fjäll geht. Denn dort herrschen noch richtig winterliche Verhältnisse. Gewechselt werden die Reifen dann nach der Rückkehr aus dem Osterurlaub.

Zurück zu den kulinarischen Besonderheiten: Am Ostersamstag wird normalerweise ein besonderes Essen gekocht. Ei und Hering sind dabei oft die bestimmenden Bestandteile (wobei es sehr grosse regionale Unterschiede gibt). Stark im Kommen ist auch der “Påskskinka”, ein grosser Kochschinken, der zu Weihnachten - baugleich - als “Julskinka” verspeist wird.

Die Ostereier werden - wie auch in Deutschland üblich - in verschiedenen Farben bemalt und die Kinder bekommen die Ostereier ebenfalls am Ostersamstag. Natürlich gibt es auch viele Süssigkeiten. Sehr häufig sind grosse Ostereier aus Pappe, die mit allerlei Süssigkeiten gefüllt sind. 

Beinahe zu allen Festen im Jahreskreis gibt es ein bestimmtes Getränk in Schweden. Zu Ostern ist das der “Påskmust”. Der Påskmust ist eine Limonade, die geschmacklich zwischen Malzbier und Cola mit säuerlichem Einschlag anzusiedeln ist. Durchaus Geschmackssache. Ganz ähnlich ist übrigens das Pendant zu Weihnachten (“Julmust”).

Påskmust
„Speziell zu Ostern: Påskmust“ - License picture / Buy print





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Ostern in Schweden - Gestern und heute - Teil 2

Und weiter geht es mit Teil 2:

Im ersten Teil hatte ich bereits auf die fortgeschrittene Säkularisierung hingewiesen. Das zeigt sich z.B. darin, dass es in Schweden keine Regelungen zum Ladenschluss gibt. Die Geschäfte haben an an allen Tagen des Jahres geöffnet (wenn es auch an manchen Feiertagen kürzere Öffnungszeiten gibt). Am Karfreitag noch ein Stück Butter einkaufen? Kein Problem. Vor einigen Jahren noch waren z.B. am Karfreitag alle Geschäfte geschlossenen und es herrschte Tanz- und Kinoverbot. Ich habe letztes Jahr einmal eine kleine Rundfahrt unternommen, um die Anzahl der Gottesdienstbesucher zu Ostern herauszufinden. Nicht mehr als eine handvoll (buchstäblich!) Menschen.

Die “Påsklov”, d.h. die “stille Woche” vor Ostern ist schulfrei. In dieser Woche ist der Schnee breits kräftig am schmelzen und meistens herrscht bereits kräftiger Sonnenschein. So wird denn diese Woche auch häufig für den Ausklang der Skisaison genützt. Und für viele Schweden ist die Påsklov mit dem ersten Urlaub in der “Sommarstuga”, dem kleinen Haus auf dem Lande verbunden. Die Stugas stehen den harten Winter über meist einsam und verlassen. Zu Ostern ist es nun an der Zeit dort nach dem Rechten zu sehen und alles für den langen Sommeraufenthalt dort vorzubereiten. Überhaupt ist die - meist spartanisch bescheiden eingerichtete - dafür aber oft traumhaft gelegene Sommarstuga das Zentrum des schwedischen Familienlebens ab der Schneeschmelze. 

An Ostern stehen in Schweden heutzutage also das Erwachen der Natur und der Frühling im Mittelpunkt.

Morgen gehts weiter mit Teil 3.

Påskris - Ostern in Schweden - Gestern und heute - Teil 2
„Ostern in Schweden heute: Påskris und Skihang“ - License picture / Buy print





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Ostern in Schweden - Gestern und heute - Teil 1

Diese Woche möchte ich mit einer dreiteiligen Serie die schwedischen Osterbräuche etwas unter die Lupe nehmen.

Schweden ist eigentlich ein sehr traditionsbewusstes Land. Allerdings ist auch hier vieles im Wandel. Ostern ist ja nun eigentlich ein christliches Fest. In Schweden ist es im Rahmen der fortschreitenden Säkularisierung über die zurückliegenden Jahre allerdings zu einem wichtigen “weltlichen” Fest geworden.

Die Zurückgezogenheit im Familienkreis ist in Schweden äusserst wichtig. Deswegen wird auch Ostern (“Påsk”) ruhig und im Familienkreis verbracht. 

Der klassische Osterbrauch besteht aus einem Osterschmuck in Form von Birkenzweigen mit bunten “Federbüscheln” (“Påskris”, was soviel wie “Osterreisig” bedeutet). Am Gründonnerstag (“Kärtorsdag”) oder am Ostersamstag ziehen häufig noch die Mädchen und Jungen mit Kopftüchern und mit langen Röcken als Osterweiber verkleidet ("Påskäringar") von Haus zu Haus. Die Wangen sind rot bemalt und mit sich haben sie eine Kaffekanne in die sie Süssigkeiten oder Geld sammeln.

Ein weiterer klassischer Brauch stammt vermutlich aus dem Jahre 1880. Viele Schweden schicken sich gegenseitig sog. hergestellte Osterbriefe. Die selbst geschriebenen Briefe werden meist anonym versandt. Hier oben in Lappland ist das allerdings weniger üblich.

Auch in Schweden steht Ostern ganz im Zeichen des Ostereis. Die bestimmende Osterfarbe ist dabei gelb - wohl in Anlehnung an den Frühling und die Osterküken. Denn in Schweden bringen die Osterküken und nicht der Osterhase die Ostereier.  

Morgen gehts weiter mit Teil 2.

In Schweden bringt das Osterküken die Ostereier
„In Schweden bringt das Osterküken die Ostereier“ - License picture / Buy print





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UNESCO Weltkulturerbe in Lappland: Gammelstads kyrkstad in Luleå

Am Montag hatte ich die grosse Ehre an einer exclusiven Führung durch die Gammelstads kyrkstad in Luleå unter der Leitung des weltbekannten Historikers Kjell Lundholm teilzunehmen. Ein Besuch in der Kyrkstad ist meiner Meinung nach ein “Muss” für alle Urlauber, die hoch in den Norden Schwedens reisen. Zudem ein idealer nördlicher Endpunkt einer Schwedenrundfahrt.

Der Begriff Kyrkstad lässt sich am besten mit “Kirchdorf” übersetzen. Insgesamt 71 alte Kirchdörfer dieser Art gibt es, von denen allerdings nur wenige in gutem Zustand erhalten sind. Die Geschichte der Kirchdörfer beginnt im 16. Jahrhundert. Sie wurden für die Bevölkerung geschaffen, die - für damalige Verhältnisse - weit entfernt von den Kirchen wohnten. Denn der regelmässige Kirchgang war damals “staatsbürgerliche Pflicht”. Bis zu 32 „Kirchen-Pflichtbesuche“ pro Jahr konnten sich ergeben. An- und Abreise am selben Tag waren aber aufgrund der weiten Wege undenkbar, und nahmen oft mehrere Tage in Anspruch. Daher wurden kleine Hütten als Übernachtungsmöglichkeiten gebaut. In der kyrkstad in Luleå entstanden so über 400 Hütten (“kyrkstugor”). Die Hütten sind netzförmig um die zentrale Kirche herum gebaut.

Gammelstads kyrkstad in Luleå
- Von überall aus gut sichtbar: Die zentrale Kirche -

Die Hütten werden auch heute noch von traditionsbewussten Menschen genutzt. Die Nutzung geschieht übrigens aufgrund einer abenteuerlichen rechtlichen Konstruktion. Eigentum kann nur an den Hütten selbst - als “fliegende Gebäude” - erworben werden. Grund und Boden gehören nach wie vor der Kirche. Um die Hütten aber auch tatsächlich nutzen zu dürfen, bedarf es zusätzlich einer besonderen Erlaubnis des königlichen Beauftragten. Die Eigentümer und Nutzer müssen sich dabei an viele Vorschriften halten. Die Nutzung ist u.a. nur von Freitag bis Montag, aber nicht in der Zeit von Montag bis Freitag gestattet. Ausserdem gibt es in den kleinen Hütten keinen Strom (da habe ich allerdings einige Ausnahmen gesehen), kein fliessendes Wasser und keine Toiletten. Sanitätsräume befinden sich in Form von Gemeinschaftsanlagen auf dem Gelände.

Gammelstads kyrkstad in Luleå
- Der Turm der alten Kirche -

Zentral in der kyrkstad liegt die alte Kirche. Ein relativ schlichter Bau, errichtet aus risiegen Steinen. Eingeweiht wurde sie im Jahre1492 und war damals noch katholisch. Die Hüttenbauten um die Kirche herum entstanden allerdings erst nach der Reformation, nachdem das Königshaus den evangelischen Glauben und auch die Kirchenpflicht eingeführt hatte.


- Detail an der Kirche -


Besonders interessant und erfreulich ist der Umstand, dass das Kirchendorf Gammelstad mit zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Schweden hat lediglich 14 Objekte zu verzeichnen, die zum Weltkulturerbe gehören (Stand: 2010). Neben der Gammelstads kyrkstad gehören dazu:

Der Marinehafen von Karlskrona, Das Stora Alvaret - Agrarlandschaft von Süd-Öland, Die Hansestadt Visby auf der Insel Gotland, Die Radiostation Grimeton in Varberg, Die Felszeichnungen von Tanum, Der Skogskyrkogården bei Stockholm, Die Wikingersiedlungen Birka und Hovgården, Das Schloss Drottningholm , Die Eisenhütte Engelsberg bei Fagersta, Der Kopparberget - Großer Kupferberg in Falun , Die Höga Kusten , Laponia in Lappland und der Struve-Bogen in Norrbotten.


- Nebengebäude der Kirche -


Noch ein Wort zu Kjell Lundholm. Der Historiker, der im Laufe seiner Karriere u.a. Leiter des Norrbotten-Museums war, hat rund 25 kulturhistorische Bücher und über 300 Fachartikel verfasst. Seine souveränen Geschichtskenntnisse in beinahe allen denkbaren Bereichen sind überaus beeindruckend. Das Wissen sprudelt bei ihm sozusagen aus jeder Pore. Und äusserst unterhaltsam waren Vortrag und Führung noch dazu. Sollten sie des Schwedischen mächtig sein und sich Ihnen eine Gelegenheit zu einer Führung oder einem Vortrag von Kjell bieten: Nutzen Sie diese einmalige Chance!

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Frohe Ostern! / Glad Påsk! / Happy Easter!

Auch dieses Jahr begleitet uns zu Ostern wieder ein Motiv mit dem "roten Ei". Warum wird eigentlich das rot gefärbte Ei als österliches Symbol verwendet?

Das geht auf eine alte Legende zurück. Die Erzählung berichtet von einem Gespräch der Maria Magdalena mit dem römischen Kaiser Tiberius.
Sie gab ihm ein Ei und rief: „Christus ist auferstanden!“
Der Kaiser zweifelte daran, dass ein Sterblicher von den Toten auferstehen kann.
Darauf sagte Maria Magdalena: „Es ist genau so unmöglich, als wenn dieses weisse Ei jetzt rot würde!“
Im nächsten Augenblick wurde das Ei rot.

In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern "Frohe Ostern"!

Frohe Ostern! / Glad Påsk! / Happy Easter!

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Fettisdagen und Semlor - Fastnachtsdienstag und schwedische Fastensemmeln (mit Rezept)

Heute geht es um die Semmel. Genauer gesagt um die schwedische Fastensemmel. Was hat es damit auf sich?


Der Fettisdagen (Fastnachtsdienstag) ist der letzte Tag vor dem Beginn der österlichen Busszeit am Aschermittwoch. Zwar ist in Schweden Fastnacht (Fasching) unbekannt, der Faschingsdienstag wird aber trotzdem traditionell gefeiert. Der Tradition gemäss werden an diesem Tag die “Semlor” (auch “fettisdagsbulle” genannt, “Fastensemmeln”) verzehrt. Wer es ganz traditionall mag, verspeist sie als Nachtisch zu Bohneneintopf.

Die Semla (Plural: “Semlor”) ist ein kalorienreiches Hefeteiggebäck mit Mandel- und Sahnefüllung. Wir haben auch heute wieder keine Mühen gescheut und einige Exemplare für ein Fotoshooting produziert. Deswegen gibt es heute hier beides: Fotos und das Rezept für alle Schwedenfans.


Rezept für 8 Semlor

Zutaten für den Teig:

25 Gramm Frischhefe
50 Gramm Butter (ungesalzen)
150 ml Milch
40 Gramm Zucker
Eine Priese Salz
300 Gramm Mehl
1 Ei
Puderzucker für die Garnierung

Zutaten für die Füllung:

175 Gramm Mandelmasse
150 Gramm Schlagsahne

Zubereitung:

Butter schmelzen und Milch einrühren. Hefe aufbröseln und zugeben. Zucker und Salzpriese zugeben. Mehl zugeben und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In einer Schüssel bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen lassen (ca. 30-60 Minuten).

Dann Teig nochmals gründlich durchkneten und kleine Stücke abteilen. Aus diesen kleine Kugeln formen (ungefähr halb so gross, wie die Semlor nachher werden sollen). Diese auf Backpapier legen und nochmals ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.

In der Zwischenzeit Backofen auf ca. 225 Grad vorheizen.

Ei aufschlagen und die Teigkugeln mit dem aufgeschlagenen Ei bepinseln. Dann in den Ofen (mittlere Schiene) und ca. 10 Minuten backen (exakte Zeit sehr schwer zu bestimmen: beobachten!). Den Ofen während des Backvorganges nicht öffnen!

Dann die Backlinge aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen oberes Viertel abschneiden (mit einiger Übung im klassischen Dreicksschnitt) und im unteren Teil ein Loch aushöhlen (am einfachsten mit einem Teelöffel). Die entnommene Masse nun mit der leicht vorgewärmten Mandelmasse mischen (verkneten). Jeden Backling nun mit 2-3 Esslöffeln der Masse füllen. Dann die Sahne aufschlagen und oben draufgeben (am schönsten mit Spritzbeutel und grober Sterntülle). Dann die abgeschnittenen Deckel wieder auflegen und leicht mit Puderzucker bestäuben. Und fertig sind die Semlor. Und jetzt bei einer guten Tasse Kaffee geniessen und von Schweden träumen :)

Und so sollten sie dann aussehen (wobei unsere ersten Versuche zugegebenermassen bei weitem nicht so ästhetisch waren - auch hier gilt “Übung macht den Meister”).

Rezept und Backanleitung by Petra Fuelbert.


“Semlor - one for you and one for me”


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Für welche Geschenke verschleudern Sie dieses Weihnachten Ihr Geld?

Weihnachten steht vor der Tür und die „Konsumrauschwelle“ rollt. Aber mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz: Haben Sie und Ihre Lieben eigentlich nicht schon alles?

Warum nicht einmal die beschenken, die es wirklich nötig haben?

Mein Vorschlag: Spenden Sie dieses Jahr etwas für das Projekt LifeStraw. Damit helfen Sie Kindern und Familien zu überleben.

-> Mehr Infos dazu und Links gibts im Schwesterblog.

Für welche Geschenke verschleudern Sie dieses Weihnachten Ihr Geld?

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Die Sonntagsschule für den zweiten Advent: Lussekatter mit echt schwedischem Rezept

Die erste Fuhre der frisch gebackenen Leckerei wird gerade verzehrt. In der Luft liegt der feine Duft von Hefeteig im Ofen. Heute geht es also etwas ums Backen.

Wir wollen uns mit einem klassischen schwedischen Backwerk befassen, dem Lussekatter (auch als Lussekatt, Lussebulle, Lussekuse, Saffranskuse oder Julkuse bezeichnet).

Die klassischen schwedischen Lussekatter werden insbesondere am Luciawochenende verzehrt, sind aber die ganze Adventszeit hindurch eine willkommene Leckerei auf dem Speiseplan. Nachdem Lucia am nächsten Sonntag (13. Dezember) gefeiert wird, ist es nun höchste Zeit sich dem Backen der Lussekatter zuzuwenden.

Vor dem Rezept aber noch etwas Hintergrundinformation: Lussekatter werden aus Hefeteig hergestellt und in vielen verschiedenen Formen gebacken. Die “klassische” Form ist die eines geschwungenen “S” mit je einer Rosine in den Rundungen. Wenn nun zwei solche “S”-förmigen Lussekatter nebeneinander gelegt werden, nennt man die Form Gullvagn (“Goldwagen”), Julvagn (“Weihnachtswagen”) oder Julkors (“Weihnachtskreuz”). Besonders wichtig ist übrigens das Saffran, das im Teig enthalten ist.

Hier nun unser bewährtes Hausrezept. Der Ansatz reicht - je nach geformter Grösse der einzelnen Stücke - für 30-40 Lussekatter. Gegebenenfalls die Mengenansätze auf die gewünschte Menge umrechnen.

Für den Teig benötigen Sie:
1 Gramm Saffran
150 Gramm Butter
500 ml Milch
Ein Hefewürfel (50 Gramm)
Eine Prise Salz
150 Gramm Zucker
875 Gramm Mehl

Fürs Bestreichen und zur Verzierung benötigen Sie:
1 Ei
Eine Handvoll Rosinen

Und so gehts:
Saffran mit dem Zucker vermengen. Ggf etwas von der Milch zugeben.
Butter schmelzen und Milch zugeben. Temperatur sollte nicht über 40 Grad gehen.
Zucker/Saffran Mischung beigeben. Hefe einbröckeln. Das Ganze in der Küchenmaschine (oder mit einem Handrührgerät) kneten.
Nach und nach die restlichen Zutaten für den Teig zugeben. Milch immer so zusetzen, dass die Konsistenz des Teigs “knetbar” bleibt. Wenn der Teig geschmeidig ist, eine relativ glatte Oberfläche bekommen hat und sich von der Schüssel zu lösen beginnt, aufhören zu kneten/rühren. Teig mit Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten gehen lassen.
Dann den Teig auf einer gut mit Mehl eingestäubten glatten Fläche nochmals von Hand durchkneten. Kleine Teigstücke nehmen und die Lussekatter formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen Ofen auf ca. 225 Grad vorheizen. Bevor das Backwerk in den Ofen kommt, die Rosinen an den gewünschten Stellen in den Teig zur Verzierung eindrücken. Dann Ei aufschlagen, verrühren und die Lussekatter dünn einstreichen.
Die Lussekatter benötigen ca. 10-15 Minuten Backzeit (je nach Grösse und je nach Ofen -> Probieren).
In Ruhe abkühlen lassen und dann geniessen!

Einen besinnlichen zweiten Advent und eine gute Vorbereitung auf die kommende Woche und das Luciafest!

Lussekatter, Lussekatt, Lussebulle, Lussekuse, Saffranskuse, Julkuse
- So in etwa sollten sie aussehen, wenn sie fertig gebacken sind -

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1. Advent: Julmarknad und Skyltsöndag in Arvidsjaur

Dieses Jahr fallen sie wieder einmal zusammen: Der erste Advent und der Skyltsöndag. In Arvidsjaur war das heute ein willkommener Anlass, einen Weihnachtsmarkt zu feiern - und das von 12 bis 20 Uhr!

So haben wir uns entschlossen, zum Skyltsöndag dieses Jahr den Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur zu besuchen und eine Reportage zu machen. Das Wetter hat es uns zugegebenermassen nicht leicht gemacht. Nachdem es die letzten 3 Wochen immer um die null Grad hatte, ist das Thermometer gestern richtig gefallen. Und so waren es in Arvidsjaur heute gegen 15 Uhr so um die minus 15 Grad. Die ersten richtig kühlen Wintertage kosten immer etwas Eingewöhnung und Umstellung. Und so ist uns heute die Kamera fast in der Handschlaufe angefroren :) Aber wir scheuen keinen Einsatz und haben für Sie sogar einen kleinen Film gedreht.

Nun müssen wir unseren Lesern in Deutschland aber noch erklären, was sich hinter dem Begriff Skyltsöndag eigentlich verbirgt. Am Skyltsöndag - klassischerweise das letzte Wochenende im November - werden die Schaufenster („Skyltfönster“) auf den Weihnachtsschmuck umgestellt. Es hat sich eingebürgert, dass auch viele Privathäuser an diesem Wochenende den Weihnachtsschmuck in Form von bunten Aussenbeleuchtungen anbringen. Der erste Skyltsöndag wurde übrigens 1953 in Stockholm gefeiert. Und wie bereits bei der Einführung des Skyltsöndag im Jahre 1953 fiel er auch dieses Jahr auf den ersten Advent.

All das wurde nun heute mit dem Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur gefeiert, auf dem - trotz der kühlen Temperaturen - reger Andrang herrschte. Aufgefallen ist uns, dass keine klassischen Weihnachtslieder zu vernehmen waren. Einen Weihnachtsmann mit langem Bart gab es allerdings :) Ansonsten waren auffallend viele Besucher mit auffallend grossen Hunden vertreten (was aber völlig geschmeidig und problemlos war).

-> Hier gehts zur Bildergalerie vom Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur

-> Klick här så kommer du till bildspelet från julmarknaden i Arvidsjaur


Ausserdem haben wir für Sie einige bewegte Bilder eingefangen:

-> Und hier gehts zum Film (YouTube) / Här kommer du till filmen (YouTube)

Julmarknad und Skyltsöndag in Arvidsjaur

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Glad Pingst! / Frohe Pfingsten!

Vi önskar alla läsare „Glad Pingst!“
Wir wünschen allen Lesern „Frohe Pfingsten!“

Taube Symbol für Pfingsten und den Heiligen Geist

PS: Wer sich etwas mehr mit Pfingsten beschäftigen will, wird z. B. hier und hier fündig.

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Påskdagen / Ostersonntag



„Die Legende berichtet von einem Gespräch der Maria Magdalena
mit dem römischen Kaiser Tiberius.

Sie gab ihm ein Ei und rief: „Christus ist auferstanden!“

Der Kaiser zweifelte daran, dass ein Sterblicher
von den Toten auferstehen kann.

Darauf sagte Maria Magdalena:

„Es ist genau so unmöglich, als wenn
dieses weiße Ei jetzt rot würde!“

Im nächsten Augenblick wurde das Ei rot.“

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Pesach sameach vekascher!

Pesach sameach vekascher
Pesach sameach vekascher!

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Långfredagen / Karfreitag



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Långfredagen / Karfreitag

Karfreitag

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Ostergrüsse aus Lappland: Oster-Edition 09 - Wünschen Sie „Frohe Ostern“!

Eine alte Erzählung hat uns zur Oster-Edition 2009 inspiriert:



„Die Legende berichtet von einem Gespräch der Maria Magdalena mit dem römischen Kaiser Tiberius.
Sie gab ihm ein Ei und rief: „Christus ist auferstanden!“
Der Kaiser zweifelte daran, dass ein Sterblicher von den Toten auferstehen kann.
Darauf sagte Maria Magdalena: „Es ist genau so unmöglich, als wenn dieses weiße Ei jetzt rot würde!“
Im nächsten Augenblick wurde das Ei rot.“

Daher hat uns das rote Ei zum Thema Ostern 2009 verfolgt; ein in dieser Form neues und unverbrauchtes Motiv zum Thema Ostern.

Motive mit Tiefgang, die Sie für Osterkarten, Anzeigen im Zusammenhang mit Ostern oder Webseiten rund um das Thema Ostern anwenden können.

Das in den Vorschaubildern enthaltene Logo ist in den Ihnen zur Verfügung gestellten Daten natürlich nicht enthalten.

Sie können alle Motive für die von Ihnen gewünschte Verwendungsform lizenzieren. Wenn Sie schnell sind, können Sie ein oder mehrere Motiv(e) auch exklusiv für eine bestimmte Zeit lizenzieren. Für Bestellungen und Anfragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

-> Und hier gehts zur Oster-Edition-2009

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Trettondedag jul / Hl. Drei Könige

Heilige Drei Könige in Schweden und Lappland
(Symbolisch: Die Hl. Drei Könige in Lappland)

Sind denn Weihnachten und die Weihnachtszeit jetzt vorbei? Kommt drauf an, wo man wohnt :) In Schweden beginnt jetzt nämlich ein sehr interessanter Teil der Weihnachtszeit.

Heute wird - auch in Schweden - der Trettondedag jul, d.h. der dreizehnte Tag nach Weihnachten gefeiert. In den meisten Ländern ist die Weihnachtszeit damit beendet. In Schweden, Finnland und Teilen von Norwegen geht es aber mit Weihnachten noch eine Woche weiter.

Die Weihnachtszeit in Schweden geht nämlich noch bis zum Tjugondedag Knut, d.h. dem zwanzigsten Tag nach Weihnachten, weiter. Die geschichtliche Erklärung geht dahin, dass die frühe Kirche in dieser Region mit einem Fest der Wikinger konkurrieren wollte, und daher die Weihnachtszeit ausgedehnt hat. Eine andere Erklärung geht dahin, dass der Namenstag von Knut im 16. Jahrhundert vom 7. Januar auf den 13. Januar verlegt wurde und damit auch die Weihnachtszeit ausgedehnt wurde.

In jedem Fall warten alle Kinder sehnsüchtig auf diese Zeit, denn nun beginnt des julgransplundring („Weihnachtsbaumplündrung“).

Der Weihnachtsbaum wird “geplündert”: Das bedeutet, die Kindet dürfen sich nun die am Weihnachtsbaum aufgehängten Süssigkeiten vom Baum “pflücken”. Zudem nutzen viele Vereine - so auch am 11. Januar hier in Malå in Folkets hus - das julgransplunding als willkommene Gelegenheit sich zu treffen, und gemeinsam die Weihnachtszeit abzuschliessen.

Der letzte Tanz um den Weihnachtsbaum folgt der alten Weise:

Nu är glada julen slut, slut, slut,
julegranen bäres ut, ut, ut.
Men till nästa år igen,
kommer han vår gamle vän.
För det har han lovat.

Und dann ist es an der Zeit den - mittlerweile in der Regel sichtlich gealterten - Weihnachtsbaum “aus dem Haus zu werfen” (wenn auch nicht ganz so theatralisch wie in der bekannten Fernsehwerbung eines bekannten Möbelhauses).

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God Jul! / Fohe Weihnacht!

24. Dezember 2008: Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern des Lapplandblogs frohe Weihnacht 2008!

24:e december 2008: Vi önskar alla läsare God Jul!



Geseende Kerfees! - Gëzuar Krishlindjet! - Gozhqq Keshmish! - I'D Miilad Said! Nabidà! - Shenoraavor Nor Dari! - Bones Navidaes! - Mbung Mbung Krismie! - Shuvo Baro Din! - Vasel Koleda! - Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas! - Nedeleg laouen! - Bogem h n mh m! - Danistayohihv! - Hoesenestotse! - Glædelig Jul! - Fröhliche Weihnachten! - Merry Christmas! - Jutdlime pivdluarit! - Gajan Kristnaskon! - Rõõmsaid Jõulupühi! - Gledhilig jól - Hyvää Joulua! - Zalig Kerstfeest! - Joyeux Noël! - Bon Nadâl! - Noflike Krystdagen! - Gilotsavt Krist'es Shobas! - Kala Christougenna! - Barka da Kirsimatikuma! - Mele Kalikimaka! - Mo'adim Lesimkha! - Okresmesa ombwa! - Shubh Naya Baras!m - Vrolijk Kerstfeest! - Selamat Hari Natal! - Nollaig Shona Dhuit! - Buon Natale! - Sugeng Natal! - Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut! - Shinnen omedeto! - Gute Vaynakhtn! - Seng Dan Fai Lok! - Bon nadal! - Noeli Nziza! - Isangle Krismen! - Bon Natale! - Appi Krismes! - Sretan Bozic! - Seva piroz sahibe! - Bon Nadel! - Wanikiya tonpi wowiyuskin! - Prieci'gus Ziemsve'tkus! - Linksmu Kaledu! - Amazalibwa Agesanyu! - Schéi Krëschtdeeg! - Selamat Hari Natal! - Nixtieklek Milied tajjeb! - Salama' Natal! - Kung His Hsin Nien! - Nollick ghennal! - Streken Bozhik! - Kia orana e kia manuia rava! - God Jul! - Festusu Natale! - Ungil Kurismas! - Esimano olyaKalunga gwokombandambanda! - Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva! - Wesolych Swiat! - Boas Festas! - Mata-Ki-Te-Rangi! - Sumaj kausay kachun Navidad ch'sisipi! - Bella Festas daz Nadal! - Craciun fericit! - Bachtalo krecunu Thaj! - Bonu nadale! - Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva! - Buorit Juovllat! - Nollaig chridheil! - I'Taamomohkatoyiiksistsikomi! - God Jul! - Schöni Wienacht - Sretam Bozic! - Bon Natali! - Vesele Vianoce! - Vesele bozicne praznike! - Feliz Navidad! -
Krismas Njema Na Heri! - Maligayang Pasko! - Ia ora i te Noera! - Suksan Wan Christmas! - Prejeme Vam Vesele Vanoce! - Veseloho Vam Rizdva! - Nadolig LLawen! - Kellemes Karacsonyiunnepeket! - Chuc Mung Giang Sinh! - Quyanalghii Kuusma! - Winshuyu sa Svyatkami! - Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

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4. Advent 2008

Kerzen zum vierten 4. Advent

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Malå kyrka: Fint ljus i Malå idag / Schönes Licht in Malå heute

Malå kyrka Kirche in Malå

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Einweihung der renovierten Kirche in Malå / Återinvigning av Malå kyrka

Idag firades återinvigningen av Malå kyrka med en temamässa "Runt Frälsarkransen". Gudstjänsten hölls av biskop Hans Stiglund och kyrkoherde Christer Svensson. Några intryck.

Heute wurde die Einweihung der renovierten Kirche in Malå gefeiert mit einem Themengottesdienst zum „Frälsakransen“. Der Gottesdienst wurde von Bischof Hans Stiglund (Luleå) und dem scheidenden Kyrkoherden Christer Svensson zelebriert. Einige Eindrücke.


Biskop Hans Stiglund och kyrkoherde Christer Svensson.
Bischof Hans Stiglund und Kyrkoherde Christer Svensson.


Biskop Hans Stiglund predikar. Bischof Hans Stiglund predigt.


Kyrkokören tillsammans med Malå Gospel.
Der Kirchenchor zusammen mit dem Malå Gospelchor.


Kyrksoppa i församlingshemmet.
Mittagessen im Gemeindehaus.

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Veni Creator Spiritus


(Upptäckt i kykrkan i Vindeln)

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Focus


(...zufällig im richtigen Moment in einer Kirche gewesen...)

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Efterskörd: Gudstjänst i Underjordskyrkan till minne av Sankta Anna

I söndags anordnades en gudstjänst i Underjordskyrkan i Kristineberg till minne av Sankta Anna, bergarbetarnas skyddshelgon. Kyrkan har fått sitt namn efter henne. Egentligen firas hennes dag den 26 juli. I gudstjänsten, som leddes av Henning Wüst, guide i Underjordskyrkan, deltog ett trettiotal personer. Inga-Britt Hultmar guidade besökarna om kyrkans historia och den fascinerande händelsen 1946 då en Kristusbild uppenbarade sig på bergväggen, efter en vanlig sprängning. Predikan hölls av Lars-Göran Hultmar, Rökå, som talade om Kristi kärlek till oss människor. Gudstjänsten avslutades med bön av Håkan Ögren, präst i Lycksele församling.




(Foto: Henning Wüst; Text: Inga-Britt Hultmar)

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Inbjudan - 27:e juli - Sankta Anna dagen / Einladung - 27:e Juli - Tag der Hl. Anna

27:e juli - Sankta Anna dagen - Gudstjänst kl. 15:00 i Underjordskyrkan

Den 26:e firas Sankta Anna-dagen. Underjordskyrkan i Kristineberg har namnet Sankta Anna efter gruvarbetarnas skyddshelgon. Därför firar vi nu den 27:e en speciell gudstjänst för alla kristna, som har regionen på hjärtat.

Gud har talat i Kriberg.

Gudstjänsten ska påminna oss om Guds budskap till alla människor - spec. de som bor kring Kriberg. Predikan i gudstjänsten handlar om detta.

Specialpris: 50 kr - Guidning i underjordskyrkan ingår.

Gottesdienst zum Gedenktag der Hl. Anna am 27. Juli, 15 Uhr in der unterirdischen Kirche (Untergrundkirche) in Kristineberg

Am 26. Juli ist der Gedenktag der Hl. Anna. Nach dieser Heiligen, welche die Schutzpatronin der Bergleute ist, ist die unterirdische Kirche (Untergrundkirche) in Kristineberg benannt. Deswegen feiern wir am 27. Juli einen Gottesdienst für alle Christen, denen die Region auf dem Herzen liegt.

Gott hat gesprochen in Kristineberg.

Der Gottesdienst soll uns erinnern an Gottes Botschaft für alle Menschen, besonders für diejenigen, die rund um Kristineberg wohnen. Die Predigt wird sich speziell diesem Thema widmen.

Sonderpreis: 50 Kronen (Führung in der unterirdischen Kirche (Untergrundkirche) ist im Preis enthalten.

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Söndag / Sonntag


(Upptäckt i Kristineberg /
entdeckt in Kristineberg)

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Glad pingst - kyrkans födelsedag / Frohe Pfingsten - der Geburtstag der Kirche



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Malå församling har flyttat till församlingshemmet

Bra at veta: Nu är det dags för Malå kyrka at vara renoveras. Därför har Malå församlings gudstjänster tills vidare flyttas till församlingshemmet. Idag har det varit den första högmässan i försammlingshemmet.



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Frohe Ostern! - Glad Påsk! - Happy Easter!



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Malå kyrka by night / Die Kirche in Malå bei Nacht



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Kyrkokör i Malå Kyrkan

Heute war der Kirchenchor wieder in der Malå Kyrka zu hören. War sehr schön.



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Ekumenisk gudstjänst i Malå kyrka / Ökumenischer Gottesdienst in der Malå-Kyrka

Idag slutade den ekumenisk bön-veckan med en fin gudstjänst. Heute schloss die ökumenische Gebetswoche mit einem schönen Gottesdienst ab.



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Perspektive aus der Malå-Kyrka



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Tjugondedag Knut

I Sverige, Finland och delar av Norge fortsätter julfirandet till tjugondedag Knut. Tjugondedag Knut är den stora barnkalasdagen, då barnen plundrar julgranen på pynt och karameller, leker lekar och drar upp godispåsar ur en fiskdamm. De finns också den gamla visan:

"Nu är glada julen slut, slut, slut
julegranen bäres ut, ut, ut.
Men till nästa år igen,
kommer han vår gamle vän.
För det har han lovat."




Ab dem Tjugondedag Knut wird in Schweden der Christbaum geplündert. Nun sind die Weihnachtsfeiern beendet.

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Weihnachtsstern

Vorhin in Malå entdeckt: Ein wunderschöner Weihnachtsstern in einer Schaufensterdeko.



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Tomte sova nu / Der Weihnachtsmann macht Ruhepause

Nach den langen Bescherungseinsätzen der letzten Stunden gönnt sich der Weihnachtsmann jetzt erst mal eine ausgiebige Ruhepause.



(Entdeckt in Malå, Ringvägen)

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God Jul!

Vid den tiden beslutade den romerske kejsaren Augustus att alla innevånare i landet skulle registreras, så man kunde beskatta dem. Detta gjordes när Quirinius var landshövding i Syrien. Var och en fick då resa till sin hemstad för att registrera sig. Eftersom Josef tillhörde den kungliga släkten måste han resa från staden Nasaret i Galileen till Betlehem i Judeen, kung Davids stad. Han tog med sig Maria, sin trolovade, som nu väntade barn. Medan de var i Betlehem blev det dags för henne att föda, och hon fick en pojke. Hon svepte om honom och lade honom i en krubba, för det fanns inte plats för dem i värdshuset.

Samma natt var några herdar ute på fälten utanför staden och vaktade sina får. Plötsligt stod en ängel framför dem, och Guds härlighet lyste omkring dem. De blev fruktansvärt rädda, men ängeln lugnade dem.

Var inte rädda!, sa han. Jag kommer till er med en fantastisk nyhet, och den gäller alla! I natt har Frälsaren fötts i Betlehem. Han är Messias, Herren. Ni kommer att känna igen honom på att han är lindad och ligger i en krubba.

Plötsligt var ängeln omgiven av en himmelsk armé av änglar som lovprisade Gud. Ära ske Gud i höjden, sjöng de, och fred på jorden bland människor som han älskar. När alla änglar hade farit ifrån dem upp till himlen, sa herdarna till varandra: Kom! Nu går vi till Betlehem! Vi måste se det fantastiska som hänt och som Herren har låtit oss få veta! De sprang in till staden, och hittade Maria och Josef och barnet i krubban.

Herdarna berättade för alla vad de varit med om, och vad ängeln sagt om barnet. Alla häpnade över herdarnas ord, men Maria behöll allt som hänt för sig själv. Hon lade det noga på minnet och tänkte ofta på det. Herdarna vände sedan tillbaka till sina får. De tackade Gud för allt de hade fått se och höra, precis som ängeln hade sagt.



Zu jener Zeit ordnete Kaiser Augustus an, daß alle Menschen in seinem Reich gezählt und für die Steuer erfaßt werden sollten. Diese Zählung war die erste und wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in die Heimatstadt seiner Vorfahren. Auch Josef machte sich auf den Weg. Aus Galiläa, aus der Stadt Nazaret, ging er nach Judäa in die Stadt Davids, nach Betlehem. Denn er stammte aus der Familie von König David. Dorthin ging er, um sich einschreiben zu lassen, zusammen mit Maria, seiner Verlobten; die war schwanger. Während sie dort waren, geschah es, daß für Maria die Zeit der Entbindung kam. Sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall. Denn in der Herberge hatten sie keinen Platz gefunden.

In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld, die hielten Wache bei ihren Herden in der Nacht. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie, und sie fürchteten sich sehr.

Aber der Engel sagte zu ihnen: »Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen, an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe.«

Und plötzlich war bei dem Engel ein ganzes Heer von Engeln, all die vielen, die im Himmel Gott dienen; die priesen Gott und riefen: »Groß ist von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel; denn sein Frieden ist herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, die er erwählt hat und liebt!« Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: »Kommt, wir gehen nach Betlehem und sehen uns an, was da geschehen ist, was Gott uns bekanntgemacht hat!« Sie liefen hin, kamen zum Stall und fanden Maria und Josef und bei ihnen das Kind in der Futterkrippe.

Als sie es sahen, berichteten sie, was ihnen der Engel von diesem Kind gesagt hatte. Und alle, die dabei waren, staunten über das, was ihnen die Hirten erzählten. Maria aber bewahrte all das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. Die Hirten kehrten zu ihren Herden zurück und priesen Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles genauso gewesen, wie der Engel es ihnen verkündet hatte.

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Es scheint so zu sein, dass - wie wir heute leider schon hören mussten - manche Weihnachtskarte und manche Weihnachtsmail (noch?) nicht angekommen sind, daher auch auf diesem Wege:

Allen Freunden, Verwandten und Mitlesern gesegnete Weihnachten!


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Nachlese: Tysk Adventsgudstjänst 21.12.

Am gestrigen Abend (wir schreiben mittlerweile 0 Uhr 30) durften wir gemeinsam mit vielen anderen Menschen den angekündigten Tysk Adventsgudstjänst in der Malå Kyrka feiern. Es war eine sehr schöne gemeinsame Zeit. Nach dem Gottesdienst war zur ausführlichen Fika in das Församlingshemmet geladen und auch hier sind weitaus mehr Besucher mitgekommen, als wir zu hoffen gewagt hatten. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, besonders an Bernd Klotz und Kyrkoherde Christer Svensson, und an alle Besucher.


Adventliche Stimmung mit dem Weihnachtsdorf.


Kyrkoherde Christer Svensson und Bernd Klotz.



Blick auf die vorbereiteten Tische für das Adventsfest mit Fika im Församlimgshemmet.

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3 i advent

Weihnachten naht!



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Inbjudan: Tysk Adventsgudstjänst 21.12., kl. 19:00

Vi inbjuda på en Tysk Adventsgudstjänst.

21.12. Fredag, klockan 19.00, i Malå Kyrka.

Efteråt adventsfest i Församlingshemmet med  tysk adventsbakverk.

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Luciatåg och Musikskolans Julkonsert i Malå

Am heutigen Luciatag war eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung in der Malå-Kyrka. Zum Beginn zeigten die Schülerinnen und Schüler der Musikskolan ihr Können.



Anschliessend führte der Luciatåg in die Kirche. Sehr ergreifend und sehr schön.



Beim Auszug hatte es die Lucia - wie man sieht - eilig :)



Und hier noch ein spontanes Motiv nach der Veranstaltung. Der Lichterkranz hat jetzt Feierabend bis zum nächsten Jahr.



Technische Anmerkung: Die neue Nikon D40X ist vor ein paar Tagen eingetroffen und hatte heute ihren ersten richtigen Einsatz. Alle Aufnahmen mit dem 18-55mm Standardobjektiv und alle ohne Blitz (um nicht zu stören) und daher mit ISO 3200 (daher etwas körnig, hier aber ohne Nachbearbeitung) aus der Hand geschossen. Belichtung durchweg 1/10 bis 1/25. Ehrlich gesagt bin ich von der Qualität unter diesen widrigen Umständen geradezu begeistert!

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Brücken bauen...

Brücken bauen ist - im übertragenen Sinne - eine fundamentale Gabe und Aufgabe, denn Brücken überwinden Gräben. So wie hier im Bild.



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Land der Regenbogen...

Über Regenbogen hatte ich kürzlich schon einmal berichtet. Lappland ist wirklich ein Land der Regenbögen. Heute wieder ein wunderbares Exemplar: Ein doppelter und durchgehender Regenbogen (leider auf dem Foto nur als Ausschnitt zu sehen).



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Sonntägliches Bild...

Passend zum Sonntag eine hübsche Aufnahme vom Sonntagsausflug: Ein Kreuz auf dem Gipfel.




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Kristineberg

In Kristineberg (Kommune Lycksele) befindet sich ein Bergwerk, in dem u.a. verschiedene Edelmetalle - darunter Gold und Kupfer - gewonnen werden. Die Grube ist heute noch in Betrieb. Vor über 60 Jahren hat sich dort eine sehr interessante Begebenheit ereignet.

Am 29. November 1946 wurde nach einer am Vorabend vorgenommenen Sprengung in einer Tiefe von 107 Metern eine über 2 Meter grosse Gestalt an der Wand sichtbar. Die Grubenarbeiter erkannten in der Gestalt ein Christusbild mit ausgestrecktem Arm. Das Bildnis war aus einem speziellen Gestein. Das Geschehen sprach sich herum und ein Bericht in der lokalen Presse erschien. Einige Hundert Besucher besuchten diesen Ort, der nur sehr beschwerlich erreichbar war. Das Bildnis verblasste innerhalb weniger Wochen und der gesprengte Raum wurde nach 8 Wochen vorschriftsmässig aufgefüllt.

Leider gibt es nur sehr wenige Originalfotos aus der damaligen Zeit. Unten ist eines davon zu sehen.

Unweit der damaligen Fundstelle wurde 1990 eine unterirdische ökumenische Kapelle in einem ehemaligen Werkstattraum des Bergwerkes eingerichtet. Die Kapelle kann während der Sommermonate besucht werden.

Interessanterweise gibt es zu diesem Ereignis eine stimmige Prophezeiung in der es heisst, dass sich Christus mehrere Male zeigen werde.

Doch damit ist die Begebenheit noch nicht beendet: Im Jahre 1968 wurde beim Umbau eines Ladengeschäftes im Ort Kristineberg unter einer Tiefkühltruhe eine Marmorplatte gefunden, auf der dieselbe Gestalt zu erkennen ist, wie 1946 in der Grube. Diese Marmorplatte ist heute in der Kirche in Kritineberg zu sehen.

Die Ereignisse sind sehr bedenkenswert. Beucher, die während der Sommermonate nach Lappland kommen, sollten Kristineberg unbedingt einen Besuch abstatten.





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Vorteile des Regens...

Regen hat immerhin einen Vorteil: Den Regenbogen. Bei diesem schönen Exemplar musste ich sehr an Genesis (1. Mose) Kapitel 9 denken. Lesen Sie doch mal nach!



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