Winter-Minimalismus in Lappland - Dez. 2016

In Sachen Fotografie tendiere ich immer mehr zum "Keep it simple" und zum Minimalismus. Der Winteranfang in Lappland bietet dafür ungeahnte Möglichkeiten. Nichts ist schöner als zu beobachten, wie die wachsende Schneedecke die Landschaft nivelliert und zunehmend "vereinfacht". Besonders reizvoll wird es, wenn nur noch einige Spitzen aus der Schneedecke herausragen.

Dann ist erst einmal Schwerstarbeit angesagt: Mit hohen Winterstiefeln, oder besser gleich mit den Schneeschuhen geht es in die freie Naur auf der Suche nach würdigen Motiven. Und die sind dann meistens an unzugänglichen und unbequemen Stellen zu finden, oder wollen aus schwer erreichbaren Perspektiven betrachtet werden. Nach einigen Stunden schliesslich sind dann Fotograf und Kamera durchnässt, aber glücklich (was die Frage aufwirft, ob eine Kamera glücklich sein kann, aber egal?). Aber die erhoffte Serie ist im Kasten. Und das alles sogar ohne lästiges Stativ.

-> Zur Bilderstrecke: Winter-Minimalismus 2016 in Lappland

Winter-Minimalismus in Lappland - Dez. 2016

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Angekündigte Obsoleszenz, Vergänglichkeit und der Kult des Konsumismus

Dem Thema der sog. „geplanten Obsoleszenz“ habe ich bereits zwei Artikel gewidmet: „Geplante Obsoleszenz - Kompaktkamera fails? Ein Erfahrungsbericht“ und „Geplante Obsoleszenz, Teil 2: Die kommende Europäische Produktnachkaufverordnung (EPNVO)“.

Heute kann das Repertoire der geplanten Obsoleszenz um eine neue Spielart erweitert werden, die der „angekündigten Obsoleszenz“.

In Schweden gilt bekanntlich, dass alle Fahrzeuge auch bei Tag mit Licht fahren müssen. Zugelassen sind dabei das klassische Abblendlicht und das modernere „Tagfahrlicht“ (nicht zu verwechseln mit dem klassischen Standlicht).

Das ist eine feine Sache für die Hersteller von Ersatzglühbirnen, deren Lebensdauer schliesslich endlich ist. Das das Licht ständig eingeschaltet ist, verschleissen folglich auch die Glühlampen schneller. Die vergangenen Jahre ist mir aufgefallen, dass das Wechselintervall der Birnen subjektiv irgendwie immer kürzer geworden ist. Nachdem vergangene Woche wieder einmal eine H7-Lampe auszuwechseln war, habe ich mir die Verpackung derselben genauer unter die Lupe genommen.

h7_lifetime


Dort ist die angekündigte Obsoleszenz sogar ganz deutlich aufgedruckt. Die Lebensdauer der neuen Birne eines namhaften Herstellers liegt - laut Beschreibung - bei ungefähr 500 Stunden. Das klingt nach viel, aber ein einfaches Rechenbeispiel bringt Licht ins Dunkel. Hier in Nordschweden sind lange Strecken zurück zu legen. Zwei bis vier Stunden Fahrzeit pro Tag sind an der Tagesordnung. Legen wir zwei Stunden zugrunde, so beträgt die Lebensdauer der Birne - basierend auf der Herstellerangabe - ungefähr 250 Tage. Kommen noch einige richtige Langstrecken hinzu, verkürzt sich die Lebensdauer in Tagen entsprechen.

Bereits eine schnelle Recherche lüftet den Schleier und führt zum sog. Phoebuskartell. Bekannt wurde das Kartell durch die Absprache zur Begrenzung der Lebensdauer von Glühlampen auf 1.000 Stunden. Es ist umstritten, ob es sich hierbei um eine legitime Normung oder eine illegitime Kartellabsprache handelte. Von Seiten der Beteiligten heisst es, dass Absprachen zur Lebensdauer von Glühbirnen heute nicht mehr existieren würden.

Ich habe also einfach einen alten Bekannten angerufen, der in der Branche tätig ist und mich nach den theoretischen Möglichkeiten erkundigt. Die Antwort hat mich in eine Art Schockstarre versetzt. Theoretisch wäre es nämlich kein Problem, Halogenbirnen für den Gebrauch im PKW mit einer Lebensdauer von 15.000 Stunden herzustellen (vergleichbare Birnen gibt es sogar auf dem Markt, z. B. für die Verwendung in Verkehrsampeln).

Aber was beklage ich mich. Geplante oder angekündigte Obsoleszenz sind doch bereits Schnee von gestern. Heutzutage haben Unternehmen solche technischen Regulierungen doch gar nicht mehr nötig. Es reicht völlig, wenn kurz nach dem Verkaufsstart eines Produktes etwas Neues auf den Markt geworfen wird. Die vor einem Jahr noch brandaktuelle Ware wird vom Konsumenten dann selbst freiwillig als überholt oder gar überflüssig eingestuft und durch die aktuelle Ware ersetzt. Die geplante Obsoleszenz wird so zur geplanten Vergänglichkeit der Ware. Die gesamte Elektronikbranche lebt davon, denn so gut wie kein Mensch braucht die ständig neuen Produktgenerationen. Ich nenne das den „Kult des Konsumismus“.

Das Problem dabei ist, dass mittlerweile unser gesamtes Wirtschaftssystem auf dieser Weltanschauung beruht.

Der Philosoph und Soziologe Zygmunt Bauman hat das ironisch zum Ausdruck gebracht. In seiner ethischen Richtschnur für das Konsumleben rät er, „es tunlichst zu vermeiden, dauerhaft zufrieden zu sein. Für eine Gesellschaft, die die Zufriedenheit der Kunden zu ihrem einigen Motiv und wichtigsten Ziel erklärt, ist ein wunschlos glücklicher Kunde weder ein Motiv noch das Ziel, sondern die furchteinflössendste aller Bedrohungen.“

Der Konsumismus ist also im Kern ein Kult der Unzufriedenheit, des Unglücks und der Undankbarkeit. Die Folgen sind Dauerstress, Selbstzweifel, Depressionen und Beziehungsprobleme.

In diesem Zusammenhang gewinnt auch der neue Begriff der „Stuffocation“ an Bedeutung. Das Kunstwort ist aus den Worten „stuff“ (Zeug) und „suffocate“ (ersticken) zusammen gesetzt: Der Mensch droht am gehorteten Zeug zu ersticken (die Alternative dazu ist die durch die „schmutzige“ Entsorgung der alten Produktgenerationen entstehende Umweltkatastrophe).

Der einzige Ausweg scheint mir ein bewusst einfacher Lebensstil, der sich auf das wirklich Notwendige beschränkt und mit einem klugen Umgang mit den begrenzten Ressourcen einher geht, zu sein. Gerade die Vorweihnachtszeit bietet sich an, darüber nachzudenken und Verzicht zu üben.

h7_obsoleszenz_mit_ansage


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Lappland - Das liebe Wetter - Der liebe Winter

Heute wieder einmal - wegen der vielen Fragen, die uns dazu erreicht haben - ein Update zum Wetter. Wie sieht es aus dem Winteranfang in Lappland 2016?

Kurz gesagt: Es schneit und schneit. Im Langzeitvergleich ist der Winteranfang untypisch, denn es gibt viel zu viel Niederschlag (sprich: Schnee). Bislang gab es erst eine kurze richtige Kälteperiode (einige Tage bei minus 10 bis 20 Grad C). Ansonsten dümpeln die Temperaturen um den Gefrierpunkt herum, was die perfekte Voraussetzung für Schneefall von der übelsten Sorte ist: Richtig nasser und schwerer Schnee.

Das "Snöskottning" (schwedisch für Schneeräumen) wird dadurch zur echten Knochenarbeit. Die grossen Flächen lassen sich zwar mit der Schneefräse (Gott sei Dank für diese Erfindung!) räumen, der schwere Schnee macht aber auch das zur Schwerstarbeit. Und die kleinen Wege, die Ecken und die Kanten werden ohnehin - wie immer - von Hand geräumt.

Um es mit den Worten von Frau Lapplandbog zu sagen: Andere gehen ins Bodybuilding - wir räumen Schnee :)

Die Langzeit-Wetterprognosen (z. B. von The Weather Company) verheissen derzeit auch nichts Gutes. Dezember und Februar sollen kälter und schneereicher werden, als es dem statistischen Durchschnitt entspricht. Lediglich der Januar soll etwas wärmer als normal werden.

In Zentimetern gemessen liegen derzeit (Stand: 26.11.2016) im Inland von Västerbotten ca. 35-40 cm Schnee. Das ist ungefähr das Doppelte des Langzeit-Durschnitts.

Die ungewöhnlich starken Schneefälle haben bereits mehrfach zu erheblichen Infrastrukturproblemen (Verkehrschaos und Stromausfälle) geführt. Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Tipp: Alle Norrlandurlauber seien ermahnt, gute Nerven und viel Zeit mitzubringen und auf Unvorhergesehenes vorbereitet zu sein.

Ich verweise auf unsere fünfteilige Beitragsserie zu den "Wintervorbereitungen in Lappland", die hier zu finden ist.


wetter_nov_2016_lappland
Lappland - Schön anzusehen, aber beschwerlich: Grosse Mengen Schnee

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Zukunft im Spiegel (Future II)

Zukunft im Spiegel (Future II)
Fortsetzung von Teil 1

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Über Künstler, Kunst und Skalierbarkeit [Nachtrag / Update 2016-11-13 und 2016-11-26]

Künstler erkennst du daran, dass sie etwas erschaffen das nicht skalierbar ist.

Henning Wüst, meinem lieben Freund Thomas S. gewidmet


Nachtrag / Update 2016-11-13:

Zu diesem Artikel kam - auf verschiedenen Kanälen - erstaunlich viel Feedback rein. Martin hat in den Kommentaren geschrieben und seinen Mut möchte ich „belohnen“ indem ich seine Frage hier hinein kopiere und zum Anlass nehme, das Thema noch etwas tiefer und breiter zu illustrieren.

Martin schrieb:

Hallo Henning,
inwiefern ist Kunst denn nicht skalierbar? Und klappt dann auch das konsequente Weiterdenken, wonach alles nicht Skalierbare zugleich Kunst wäre?
BG, Martin



Ausgangspunkt war meine Aussage: „Künstler erkennst du daran, dass sie etwas erschaffen das nicht skalierbar ist.“

Nähern wir uns dem Begriff der Skalierbarkeit. Ganz allgemein beschreibt beschreibt Skalierung eine Größenveränderung. Der Begriff wird von dem italienischen Wort „scalae“, was Treppe bedeutet, abgeleitet. Allgemein beschreibt Skalierung eine Größenveränderung. Im betriebswirtschaftlichen Sinne steht die Skalierbarkeit für eine spezielle Eigenschaft einer Geschäftsidee bzw. eines Geschäftsmodells. Die Definitionen des Begriffs ausserhalb der IT-Welt (wo er in einem rein technischen Sinne verwendet wird) sind nicht völlig einheitlich.
Im Kern geht es bei der Skalierbarkeit aber immer um die Expansionsfähigkeit eines Modells (oft eines Geschäftsmodells). Kann bei einem Geschäftsmodell z. B. der Umsatz signifikant gesteigert werden, ohne dass die Kosten überproportional mitwachsen, oder gar grössere Investitionen notwendig sind, dann ist es gut skalierbar. Die mittlerweile klassischen Beispiele aus der Betriebswirtschaft sind fast alle im Internethandel - insbesondere im Softwarevertrieb - zu finden.

Der Grundgedanke lässt sich aber ohne weiteres auch auf Bereiche ausserhalb der reinen Geschäftswelt übertragen.

Was bedeutet das für den Bereich der Kunst, insbesondere der Fotografie?


1. In der Fotografie spielt die Skalierbarkeit bereits bei der Auswahl der Fotomotive eine grosse Rolle. Skalierbar sind Allerweltsmotive. Oder etwas präziser formuliert: Alle Motive, die eine längere zeitliche Beständigkeit und Dauer haben. Der legendäre Half Dome im Yosemite Park zum Beispiel. Er ist zweifellos eine sehr hübsche Location. Aber eben eine der am meisten Fotografierten weltweit. Die Anzahl der möglichen Bilder vom Half Dome ist im Prinzip unbegrenzt. Das führt aber nicht dazu, dass irgendein künstlerischer „Return“ grösser würde. Das Gegenteil ist der Fall. Mit der Anzahl der Bilder sinkt der künstlerische „Return“ und die Masse der Bilder stechen künstlerisch nicht heraus. Anders mit nicht skalierbaren, vergänglichen Motiven, die es nur eine sehr kurze und begrenzte Zeit gibt.

Das stützt die von Martin als Frage aufgeworfene These, dass fehlende Skalierbarkeit ein Indiz für Kunst ist.


2. Das gilt übrigens ganz allgemein für alle Tätigkeiten. Nehmen wir einen begnadeten Frisör als Beispiel, der seinen Weg vom Lehrling über den Gesellen bis zum Meister absolviert hat. Die meisten Frisöre, die es so weit geschafft haben, bleiben auf dieser Stufe stehen. Ganz wenigen gelingt der Sprung über die nächste Klippe, d. h. zum Künstler. Worauf das genau beruht, ist eine andere Fragen. Die berühmten 10.000 Stunden von Malcolm Gladwell spielen bestimmt eine wichtige Rolle, aber auch andere Faktoren haben Einfluss. Der Künstler ist im Beispiel der einzelne Frisör selbst. Ganz praktisch am Beispiel des Frisörsalons heisst das: Da gibt es einen Menschen, einen Frisör, und der ist Künstler in seinem Fach. Alle die anderen Angestellten im Salon spiegeln nur seinen / ihren Abglanz und leben von seinem / ihrem Renommee. Da lässt sich auf der künstlerischen Seite nichts skalieren. Nimm den Künstler aus der Gleichung und der Salon bricht zusammen. Was auf der Kundenseite zieht ist die Möglichkeit zu eben diesem Salon zu gehen und sich so auch im Abglanz des Künstlers zu sonnen, ohne diesen oder diese dort aber auch nur jemals zu Gesicht bekommen zu haben.

Auch das stützt die von Martin als Frage aufgeworfene These, dass fehlende Skalierbarkeit ein Indiz für Kunst ist.

Nota bene: Das Beispiel des Frisörs ist ein geschäftliches Grunddilemma, das für alle Freiberufler gilt, einerlei ob Anwalt, Arzt, Dozent, usw.


3. Viele Medien in der Kunst sind als solche nicht skalierbar. Das ist eine der Erklärungen, warum viele Fotografen von der Renaissance der Analogfotografie so begeistert sind. Die fehlende (oder besser: systemimmanent begrenzte) Skalierbarkeit übt eine künstlerische Faszination aus. Denn sie rückt die Fotografie in die Ecke der Malerei. Ein gemaltes Bild ist ein Unikat. Ein Polaroidfoto ist ein Unikat. Das Negativ eines analogen Bildes ist ein Unikat, das zumindest in der Möglichkeit Abzüge zu erstellen so eingeschränkt ist, dass die Abzüge den Hauch der Nichtskalierbarkeit haben (deswegen auch die i. d. R. limitierte Anzahl an Abzügen).

Auch das stützt die von Martin als Frage aufgeworfene These, dass fehlende Skalierbarkeit ein Indiz für Kunst ist.

Für den Massenmarkt gibt es hier - analog zu dem oben als Beispiel angeführten Frisörsalon - den Abglanz des Künstlers in Form von Kunstdrucken und Reproduktionen. Aber selbst wenn diese qualitativ extrem hochwertig sind, so sind sie an und für sich eben eines nicht: Echte Kunst, denn die analoge Kunst ist eben nicht skalierbar.

So ist es mit dem Bildkünstler wie mit dem Frisörkünstler: Man kann eine eigene Welt um sie herum bauen um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, mit ihrem Abglanz in Kontakt zu kommen. Mehr aber eben auch nicht. Das macht auch den bezaubernden und beinahe unwiderstehlichen Charme der Kunstausstellung aus: Werden echte, d.h. nicht skalierbare Originale ausgestellt, ist die Ausstellung die einzige Möglichkeit dem Abglanz der Künstlers so nahe zu kommen, wie es eben geht.


4. Was uns zur finalen Frage führt: Wie sieht es mit der Digitalfotografie aus?

Was die Skalierbarkeit angeht, so sieht es ausgesprochen schlecht aus. Denn die Möglichkeit der unbegrenzten digitalen Kopierbarkeit des Endergebnisses stellt die künstlerische Natur per se in Frage. Warum gibt es viele Camera-Apps, die versuchen die Nichtskalierbarkeit nachzuahmen. Da muss geschüttelt werden, da ist das aufgenommene Bild erst nach Minuten oder gar Stunden, oder wenn ein virtueller Film vollgeknipst ist, sichtbar. Von manchen Apps wird auch der virtuelle „Kommissar Zufall“ in Form „zufällig“ hinein gerechneter Bildstörungen und Effekte bemüht. Alles vergeblich, denn selbst wenn man diesen „Krücken“ ihre Berechtigung im Erstellungsprozess zusprechen würde, so bleibt das digitale Endprodukt, das Bild, doch kopierbare Massenware (sprich im allerbesten Fall meisterhafte Gebrauchsfotografie aber keine Kunst).

Vielleicht müssen wir sogar den Schluss ziehen, dass die digitale Fotografie generell einfach bestenfalls nur meisterhaft, aber eben niemals wirklich künstlerisch sein kann?

Ich freue mich auf eine breitere Diskussion.


Nachtrag / Update 2016-11-26:

Eine Leserzuschrift, die mich sehr bewegt hat, möchte ich hier noch als Nachtrag anhängen. Don, seines Zeichens Pastor, schreibt mir (leicht gekürzt):

Du darfst die Vergänglichkeit als Kriterium nicht vergessen. Du hast das unter Punkt 1 schon angesprochen. Schliesslich geht es um eine ganz grunssätzliche Frage.

Die Bibel bringt das für mich am besten auf den Punkt. In Psalm 90 Vers 12 heisst es:

"Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden."

Und genau darum geht es. Das der Vergänglichkeit unterworfen sein ist der Knackpunkt. Was machst Du, wenn Du Bilder machst? Du versucht, die Vergänglichkeit aufzuhalten. Den Augenblick "festzuhalten" und "einzufrieren". Das entspricht einem menschlichen Grundbedürfnis. Denn der Mensch weiss, dass er der Vergänglichkeit, d.h. dem Tod, anheim gegeben ist.

Warum werden Denkmäler errichtet, Potraits gemalt, Pyramiden gebaut und Familiendynastien gegründet? Um den Hauch der Unsterblichkeit zu erreichen. Um etwas zu schaffen, das über den Tod hinaus reicht. Um sich selbst, oder jemanden oder etwas, das man verehrt, zu "verewigen". Der Versuch ist aber von vornherein zum scheitern verurteilt, denn die Schöpfung und der Mensch sind der Vergänglichkeit unterworfen und da beisst keine Maus einen Faden ab. Die eigentliche Frage ist eine solche geistlicher Natur und härt auf den Namen "ewiges Leben". Und das gibt es nur bei Gott und nicht durch Denkmäler, Portraits, Dynastien oder Fotografien.


Eis - nicht skalierbare Kunst

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There is power in the cross

There is power in the cross

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Literarischer Nachttopf

Der literarische Nachttopf


Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich ein Borstenvieh dran wetzt?

Aus: Tadellöser & Wolff , Walter Kempowski, 1971

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Alter Zeitgenosse


William Shakespeare, König Heinrich IV, Zweiter Aufzug, Erste Szene
...
GADSHILL Ja wohl, ja wohl, die Gerichte haben sie selbst geschmiert. Wir stehlen, wie in einer Festung, schußfrei; wir haben das Rezept vom Farrnsamen, wir gehen unsichtbar umher.

...
GADSHILL She will, she will; justice hath liquored her. We steal as in a castle, cocksure; we have the receipt of fern-seed, we walk invisible.


alter_zeitgenosse

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Das Bild wird klarer

Eine verschwommene Ahnung. Grau in grau. Sie verfolgt dich und nimmt dabei ganz langsam über die Jahre hinweg Formen an.

Die Szenerie ist gespenstisch und wirkt wie ein Bild im Vorbeifahren durch die beschlagenen Scheinen eines schon lange nicht mehr gereinigten Zugfensters, bei einer Reise durch die neblige Abenddämmerung.

Manchmal hasse ich es einfach, Recht zu haben.

dazed_and_confused

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Du weisst, dass du in Schweden bist

wenn sogar die einfachsten Spülbürsten aus dem Supermarkt einen deutlichen und grossen Hinweis auf den Produktdesigner tragen. Schön anzusehen, aber viel zu weiche Borsten hat das Ding.

Spülbürste Design Lotta Horn
“Design Lotta Horn“

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Regen bei null Grad

So ziemlich eines der unangenehmsten Klimaphänomene, das uns mindestens einmal jährlich - meistens im Spätherbst - in Lappland heimsucht: Regen bei Temperaturen um die null Grad.

Wie schon kürzlich hier berichtet, ist das Wetter um den Polarkreis in diesem Jahr etwas speziell. Noch immer liegt kein Schnee, wenngleich sich das in den kommenden Tagen ändern könnte. Dafür gibt es Regen. An und für sich nicht schlimm (Merke: "Es gibt nur unpassende Kleidung").

Anders sieht es aber aus, wenn es bei um die null Grad regnet und es die vergangenen Tage unter null Grad hatte. Binnen Minuten ist alles - einschliesslich der Strassenoberfläche - mit einer Eisschicht überzogen.

Genau so war es am gestrigen Morgen: Gleich mit dem ersten Schritt vor der Tür sind wir gediegen auf eine Rutschpartie gegangen. Also wieder rein, und die Spikes auf die Schuhe gezogen. Mit etwas Gefühl für die Balance ging dann es zu Fuss. Autofahren? Besser nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss.

Auf der Strasse ist fast kein Verkehr, und wer sich doch mit dem Auto auf den Weg gemacht hatte (oder machen musste) schlich nur langsam vor sich hin. Mit den Schweden zulässigen und im Winter gebräuchlichen Spikereifen gibt es wenigstens etwas Halt und Grip auf der Fahrbahn; lebensgefährlich kann es doch schneller werden, als es einem lieb ist.

Passt also bitte gerade jetzt besonders auf liebe Urlauber und Besucher! Und denkt an die Wintervorbereitungen für PKW-Fahrten!

Eisregen - Regen bei null Grad
Trist und potentiell lebensgefährlich: Eisregen


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Gänsehaut, der kalte Krieg und die Zukunft

Eine Reise in die Vergangenheit: Auf einer Fahrt in Richtung Finnland vor einigen Tagen hatte uns eine kurze Pause abseits der E4 wieder einmal eine Gänsehaut beschert. Nur einige Kilometer von der E4 entfernt, auf der sich im Sommer Scharen von Touristen bewegen, sind wir auf einen idyllischen Platz gestossen. Ein kleiner Waldspaziergang hat uns jedoch abrupt in die Abgründe vergangener Realitäten geführt. 

In den heissen Zeiten des kalten Krieges (nach Lehrbuch die Zeit von 1947 bis 1989) war Schweden von den westlichen Bündnispartnern als eines der Hauptaufmarschgebiete (zutreffender wäre wohl der Begriff „Schlachtfelder“) eines möglichen Ost-West-Konfliktes, sprich einer Invasion aus dem Osten, ausersehen worden (und das obwohl Schweden zu keiner Zeit Mitglied der NATO war). Das Wettrüsten in unvorstellbarem Ausmass hatte seine Spuren auch in Schweden hinterlassen.

Unser kleiner Waldspaziergang führte uns somit mitten in ein Feld aus Panzersperren und Bunkeranlagen, die uns eine Gefühl von Gänsehaut beschert haben. Den Überresten geheimer Flugfelder sind wir im Inland schon häufiger begegnet, aber so grossflächige und massive Verteidigungsanlagen waren sogar für uns neu. 

Unsere journalistische Ader erwachte und wir begannen, uns im nächsten Dorf bei Anwohnern etwas näher über die jüngere Geschichte zu erkundigen. Bereitwillig wurde uns von grossen und weitläufigen Bunkeranlagen mit meterdicken Betonwänden und Armierungseisen in Unterarmstärke berichtet, die auch direkten Angriffen mit Kernwaffen standhalten sollten. Die meisten Anlagen sind seit dreissig Jahren verwaist, die Eingänge wurden verschlossen. Einige Objekte aber werden von Vereinen gepflegt und können besichtigt werden.

Die Stimmung an diesen Orten ist eigenartig. Die Natur hat sich ihren Teil zurückgeholt und Rentiere weiden zwischen tonnenschweren Betonklötzen; Kraniche ziehen friedlich ihre Bahnen am Himmel. Die Anmutung von Chaos und Zerstörung scheint aber dennoch atmosphärisch konserviert und bedrückt die Stimmung des Besuchers.

Der rüstige Rentner, mit dem wir uns angeregt unterhalten haben, war in Gesprächslaune. Nennen wir ihn Lars. 

Lars zeichnete in groben Zügen das grosse Bild der vergangenen Zeiten.

Bekanntlich hatte Schweden in den 70er-Jahren geradezu aberwitzig hohe Steuersätze durch die Kombination von Ertrags- und Substanzsteuern. Der schwedenkundige Leser erinnert sich an populäre Beispiele wie Astrid Lindgren oder ABBA. Die zu zahlende Steuerlast hatte dazu geführt, dass die Steuern und Abgaben mehr als 100 Prozent der Einnahmen ausmachten. Normalerweise wird das als Teil der wirtschaftlichen Blütezeit Schwedens in den Nachkriegsjahren bis zum Ende der 70-er Jahre gesehen und in diesem Kontext bewertet: Der Lebensstandard und das Wohlfahrtssystem waren europaweit legendär, was die sprudelnden Steuereinnahmen verschlang. 

Lars war kritischer und zeichnete ein anderes Bild. „Was meinst Du“, fragte er, „wo ein Grossteil der ganzen Steuermillarden hin gegangen sind?“. Und er berichtete uns von den geheimen Grossbaustellen unvorstellbaren Ausmasses. „Das hat alles unglaublich viel Geld gekostet, und seit dreissig Jahren gammelt alles vor sich hin“, fuhr er fort, um uns dann zu belehren, „dass Schweden zu dieser Zeit an der Weltspitze mit den Pro-Kopf-Rüstungsausgaben gelegen hatte“. Wir fragten nicht nach, woher er die gute Kenntnis der Zusammenhänge besitzt.  

Er rundete seinen kleinen Vortrag ab: „Die in Schweden sehr schwere Finanz- und Bankenkrise der späten 80-er und frühen 90-er Jahre hatte dann das Geld versiegen lassen, und die Entspannung zwischen Ost und West gegen Ende der 80-er Jahre hatte das alles hier obsolet werden lassen. Die Ruinen bleiben uns als Erinnerung erhalten.“  

Wir packten zusammen und setzten unsere Reise gen Finnland fort. Die Gedanken kreisten nun Kilometer für Kilometer um die eindrücklichen Bilder und die Berichte von Lars.

Uns verbindet die Hoffnung, dass die Ruinen weiter verfallen und die Zeiten des kalten Krieges gezählt sind.

Möge Schweden weitere 200 Jahre in Frieden leben. 

Panzersperren: Die Natur erobert sich das Gebiet zurück
Panzersperren: Die Natur erobert sich das Gebiet zurück


Diese tonnenschweren Kolosse wären im Ernstfall <br />mit einem Handgriff auf die Strasse zu rollen gewesen.
Diese tonnenschweren Kolosse wären im Ernstfall
mit einem Handgriff auf die Strasse zu rollen gewesen.


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Zwischenlandung

Zwischenlandungen sind zugleich Fix- und Fluchtpunkte des Lebens.



Zwischenlandung - Fundstück aus Arlanda
Zwischenlandung - Fundstück vom Stockholm Arlanda Airport

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Alte Schönheit - Changing Airplanes at Stockholm-Arlanda

Flughafenflair - Ich mag Flughäfen. Nervenzentren der modernen Gesellschaft. Manchmal eröffnen sie Dir das Tor zur Welt und manchmal den Hafen zur Heimat.

Viele Vielflieger sind gestresst, wenn sie an das Umsteigen denken. In Stockholm-Arlanda ergibt sich oft die Chance mit dem Bus von einem Flugzeug zum Anderen zu fahren, was immer wieder ganz besondere Augenblicke bereit hält. Neulich zum Beispiel dieses bezaubernde Fundstück einer alten Schönheit. Schönheit altert eben nicht - im Gegenteil.

Was für ein Flugzeugtyp das ist, weiss ich leider nicht und auch die Fluglinie blieb mir verborgen. Der kurze Augenblick des perfekten Framings hinter der Scheibe aber hat sich ins Gedächtnis eingegraben.

Alte Schönheit - Changing Airplanes at Stockholm-Arlanda
Alte Schönheit - Stockholm-Arlanda Airport

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Der arktische Winter 2014/2015 - ein Rückblick mit Bildstrecke

Wer sich für Reisen nach Nordschweden interessiert, weiss es schon: Lappland ist ein Paradies für alle Winterfans und Wintersportler.

In unseren Breiten unter dem Polarkreis beginnt der richtige Winter schliesslich bereits im November. Genau genommen sind es nur vier Monate, die in Schwedisch-Lappland nicht vom Winter geprägt und in der Regel schneefrei sind (Juni-September).

Die Himmelstore öffnen sich in den Monaten November und Dezember und sorgen für reichlich Schnee. Mit "richtigen" Minusgraden ist von Januar bis März zu rechnen. Das Thermometer sinkt dann schon einmal auf die "Minus 40 Grad Marke".

Alle, die sich für Eisangeln, Schneemobile und Skifahren begeistern, finden bei uns ihr Paradies. Und von den Polarlichtern will ich erst gar nicht anfangen zu schwärmen.

Wie war nun die Wintersaison 2014/2015? Der Winter war schneereich (wenn auch nicht ausserordentlich) und relativ warm. Wochenlange Tiefsttemperaturen sind uns in dieser Saison erspart geblieben. Der Schnee hat sich allerdings lange gehalten. Wir schreiben heute den 17. Mai und an schattigen Stellen liegt noch immer Schnee. Anfang April gab es mehrere Wochen ein eher lästiges Schneematschwetter mit Tagestemperaturen um die Null Grad.

Die in dieser Gegend im Geheimen sehr aktiven Autotester bekannter Grosskonzerne waren - dem Vernehmen nach - von dieser Saison nicht sehr begeistert. "Zu warm" lautete einheitlich das von verschiedenen Quellen kolportierte Verdikt.

Impressionen aus diesem Winter haben wir für Sie in einer Serie mit Bildern in schwarz/weiss zusammengestellt.

-> Zur Galerie "Der arktische Winter 2014/2015 - ein Rückblick"

Der arktische Winter 2014/2015 - ein Rückblick

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Bye, bye, Winter Wonderland

Das Wetter in Lappland ist sehr unbeständig und die Vorhersagen sind da so eine Sache. Böse Zungen behaupten gar, dass die Prognosen im nachhinein besser sind, als im vorhinein :-)

Wenn wir der aktuellen Langzeit-Wettervorhersage für die Region aber einmal Glauben schenken wollen, dann könnte (Konjunktiv!) die kommende Woche keine Temperaturen unter dem Gefrierpunkt mehr aufweisen. Die tatsächliche Wintergrenze wäre damit gekommen.

Dem Schnee kann jedenfalls jetzt schon beim Auftauen zugesehen werden.

Wieder einmal heisst es „Bye, bye, Winter Wonderland“. Wir sehen uns bald wieder.

Bye, bye, Winter Wonderland - Little Planet
Ein 360-Grad-Rückblick auf die bald hinter uns liegende Wintersaison 2014/2015

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Ostern

Ostern heisst: Licht am Ende des Tunnels

Ostern heisst: Licht am Ende des Tunnels
- Stockholm Kungsholmen -

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Karfreitag

Ewiges Licht - Karfreitag 2015

Vertrauen in die Dunkelheit
- Ewiges Licht in der Flughafenkapelle Stockholm-Arlanda -

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Konsumtempel in Umeå

Konsumtempel


In Umeå wurde kürzlich ein neuer Konsumtempel, der auf den Namen "Utopia" hört, eröffnet.
Der beinahe sakrale Charakter wird durch die Sicherheitsverklebung der neu angelieferten Türen tiefsinnig pointiert - „Happy Shopping“...

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The city never sleeps - ein persönliches Projekt

Heute ein Beitrag der sich nicht unmittelbar den arktischen Regionen Schwedens, sondern der bezaubernden Hauptstadt Stockholm widmet. Meine ganz persönliche Hommage an diese liebenswerte Stadt.

Stockholm, die Hauptstadt Schwedens, hat mich schon immer fasziniert. Einerseits eine pulsierende Weltstadt, andererseits ist da dieser besondere Charme, der Stockholm auszeichnet. Die schwedische "Lugn och ro" (lässt sich hier am besten mit "Ruhe und Beschaulichkeit" übersetzen) durchsäuern das ansonsten hektische Leben und geben der Stadt die besondere und liebenswerte Atmosphäre.

Über die vergangenen sechs Monate war ich immer wieder in Stockholm, um diese spezielle Stimmung der Stadt einzufangen. Und so ist im Rahmen dieses Projektes, das ich auf den Namen "The city never sleeps" getauft habe, eine Bilderserie in klassischem schwarz/weiss entstanden, die ich ich vor einigen Tagen veröffentlicht habe (Link).

Stockholm - “The city never sleeps“ - In the shadows
“The city never sleeps“ - In the shadows

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Fundstück: Bibendum lebt

Fundstück des Tages: In die Jahre ist er schon gekommen und seltener ist er auch geworden. Aber vom Aussterben ist er noch weit entfernt und immer noch quietschfidel: Der (oder das?) gute alte Bibendum.
 

Fundstück: Bibendum lebt


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Sonntägliche Weite - Arktischer Sommer in Lappland 2013



Sonntägliche Weite in Älvsbyn - Arktischer Sommer in Lappland 2013


Behind the scenes: Sonntägliche Weite. Wunder der Schöpfung. Solche Momente machen mich sprachlos. In der Nähe von Älvsbyn, Norrbotten, Lappland.

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Approaching storm


„Approaching storm“


Behind the scenes:
Ein Grummeln aus der Ferne. Wie ein Sandsturm schiebt sich die bedrohliche Wolkenwand binnen Minuten bis auf einige hundert Meter heran und treibt die Finsternis vor sich her. 

Eine beinahe apokalyptische Stimmung legt sich über die ausgedehnte Moorlandschaft in Lappland, in der wir gerade wandern.

Und kurz darauf fegt die erste Hagelwelle über uns hinweg. Die Vierbeiner nehmen es stoisch-gelassen und ich füge mich - das Naturschauspiel bestaunend - dem abkühlenden Schicksal. Nach 10 Minuten ist der Spuk hinüber. Und wir klitschnass.


Notiz an mich selbst: Die Urlaubstipps für Lappland unbedingt um gute Regenkleidung erweitern :)

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Gestrandet

Gestrandet
„Gestrandet“


Behind the scenes:
Viele brachen auf zu neuen Ufern. Einwandern, Auswandern, Einstiege, Aufstiege und Umstiege. Manche erklommen sogar die Leiter. Die der Hierarchie, der Karriere, des Erfolges. Oben angekommen, sahen sie das Schild: “Hier ist das Ende der Leiter”. 

Wiederum auf zu neuen Ufern. Einwandern, Auswandern, Einstiege, Aufstiege und Umstiege.

Nur wenige haben ihr Ziel erreicht. Nur diejenigen, die ihr Ziel tief innen in ihrem Herzen auch kannten.

Die anderen.

Sind gestrandet.

Irgendwo. An einem Ufer.

Und als sie nochmals zu neuen Ufern aufbrechen wollten, bemerkten sie es. Ihr Boot war brüchig geworden.

Gestrandet.

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Pausen-Street in Umeå


Pausen-Street in Umeå
„Eine Prozession auf dem Torget (Marktplatz) in Umeå?“




Behind the scenes:
Eine Prozession auf dem Torget (Marktplatz) in Umeå? 

Das Genre der Street Photography ist für mich immer wieder eine grosse Inspirationsquelle. Das Unerwartete, das die schnelle Auffassung und Reaktion erfordert, ist ein gutes fotografisches Betätigungsfeld. Und sehr häufig geht es mehr um das spontane Zeichnen von Psychogrammen, als um Fotografie. Wann immer sich in einer grösseren Stadt die Chance zu einem Rundgang im Getümmel ergibt (häufig während der Lunchzeit), ergreife ich diese zur persönlichen Horizonterweiterung sehr gerne. Kürzlich bot sich in Umeå wieder einmal die gute Gelegenheit, mit der Kamera durch die Stadt zu streifen. 

Umeå - die dem südlichen Lappland am nächsten gelegene Grosstadt - ist übrigens immer einen Besuch wert. Die Stadt bereitet sich gerade darauf vor, 2014 eine europäische Kulturhauptstadt zu werden.

Das durchzieht das Stadtbild und die Stimmung. Design und Kunst stehen hoch im Kurs. Eine sehr kreative Athmosphäre liegt in der Luft.

Trotzdem war ich ziemlich verwundert, als auf dem Markplatz zwischen allerlei Verkaufs- und Infoständen plötzlich eine grössere Gruppe jüngerer Menschen in kirchlicher Tracht auftauchte und umherzog. Ein - sagen wir mal - ziemlich ungewohntes Bild in diesen Breitengraden. Irgendeine Werbeaktion für ein Event. Aber sehr schön und Aufmerksamkeit auf sich ziehend inszeniert. Klick.


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En promenade

Kranich - En promenade in Lappland
„En promenade“


Behind the scenes: Viele Kraniche (wirklich drollige Wesen, wenn man sie eine Weile beobachtet - laufen wie Flugsaurier) tummeln sich derzeit in Lappland. Hier ein eher seltener Anblick: Ein einsamer Kranich. Normalerweise sind sie immer als Pärchen unterwegs. Ob Nummer zwei etwas schon brütet?


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Cracked

Cracked
„Cracked“ - License picture / Buy print





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Stripes on the beach

Stripes on the beach
„Stripes on the beach“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Der wunderbare Strandplatz ist wieder aufgetaut (obwohl es vorhin gerade wieder einmal eine halbe Stunde geschneit hat). Noch viel zu kalt um ins Wasser zu gehen. Trotzdem schon eine Augenweide.



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Departure

Departure
„Departure“ - License picture / Buy print





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Simplicity

Simplicity
„Simplicity“ - License picture / Buy print




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the hope remains, and: goodbye winter!

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Tears

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Victory!

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Shapes in the snow (with gallery)

Eine gute Seite haben auch Schneestürme: Sie schaffen unglaublich schöne Formen.

There is at least one good thing about snowstorms: they create amazing shapes.


-> Hier gehts zur Galerie „Shapes in the snow“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Shapes in the snow“

-> To the gallery „Shapes in the snow“


Shapes in the snow
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Snow again in Lapland

Snow again in Lappland
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Behind the scenes: We thought we were done with the winter (at least for this season). But we had quite a bit of a snowstorm and heavy snowfall yesterday. So here we are in the winter again with 25 cm of „fresh“ snow. The storm was so heavy, it had been difficult to stay on the track with the car - you simply couldn’t see where the road was.




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Take care - Don't get trapped

Take care - Don't get trapped
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Behind the scenes: Just one simple, yet powerful thought today: Plesae don’t get trapped. Never.




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Winter-Rainbow

Winter-Rainbow
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Behind the scenes: Japan und die Folgen kreisen um und über uns. Es ist schwer (klassische rhetorische Untertreibung, richtigerweise: unmöglich), einfach mit dem „Business as usual“ weiter zu machen.
Dieser Regenbogen bei noch immer ordentlicher Kälte in Lappland hat mich in diesem Zusammenhang sehr nachdenklich gemacht und mich an einen Satz erinnert, den ich die Tage irgendwo gelesen habe:
„Man kann sich nicht für den Himmel vorbereiten, wenn mann schon im Grab liegt“.




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Holz-Haus

Holz-Haus (Glommersträsk)
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Up into the sky - Die Himmelsleiter

Up into the sky - Die Himmelsleiter
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Tree

tree in the winter in lappland
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Sky-Lines

Sky-Lines
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Wire-Studies (Kabelstudien) in black & white

Der grossflächige Ausbau der Windkraft in Lappland hinterlässt an vielen Stellen seine Spuren. Im Rahmen einer Reportage war ich rundum zu einigen Baustellen für neue Überlandleitungen unterwegs. Der hier oben produzierte Windstrom muss ja schliesslich in den Süden, d.h. nach Südschweden, wo er benötigt wird. Und so ziehen sich dann grosse, neuangelegte Schneisen durch die Landschaft, durch die neue 30KV Hochspannungsleitungen verlegt werden.

Heute habe ich meine Outdoortour zu einer der Baustellen auch mal für ein ganz eigenes Projekt genutzt: „Wire Studies“ („Kabelstudien“).

-> Hier gehts zur Galerie „Wire Studies“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Wire Studies“

-> To the gallery „Wire Studies“


Wire-Studies (Kabelstudien) in black & white
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Schattenwelt - Schattenspiele in Lappland

Schattenwelt Lappland
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Behind the scenes: Die richtige Winterdunkelheit in Lappland beginnt sich ab Anfang Februar wieder zu lichten und der Sonnenstand am Horizont steigt von Tag zu Tag fühlbar an. Das führt zu wunderbaren Schattenwelten auf der Schneedecke. Die begeistern mich immer wieder. Fotografisch herausfordernd, weil die Dynamik in diesen Szenen einen extremen Umfang hat. Die Nuancen der Grautöne sind aber einer meiner absoluten Favoriten in dieser Jahreszeit.



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Light and shadows

Light and shadows Lapland
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The Kill Switch...

The Kill Switch...
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Behind the scenes: Während ich am vergangenen Samstag also mit vielen Fragen beladen heimwärts (will sagen: zurück zum Auto) stapfte kreuzte etwas meinen Weg, das meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Der “Kill-Switch”. Es gibt ihn also tatsächlich schon. Und damit ihn niemand findet, ist er gut versteckt (und ich werde natürlich nicht verraten, wo ich ihn aufgestöbert habe). Er steht da. Einsam und alleine. Weitab jeder Zivilisation. Und wirkt eigentlich ziemlich verlassen.

Im Ernst: Das Motiv hat mich auch sehr nachdenklich gestimmt. Der Begriff “Notschalter” wird synonym neben den Begriff “Kill switch” gestellt. Eigentlich völlig falsch. “Kill” bedeutet bekanntlich “töten”. Im Zusammanhang mit der “Not” aus dem “Notschalter” gibt das also so eine Art “Tötung-in-Notwehr-Schalter” für das Internet. Die Sache hat dann nur einen Haken: Kill heisst töten und tot ist tot. Entweder ist den Erfindern des Begriffes bei der überschwenglichen Wortschöpfung der Gaul durch gegangen. Oder? Gute Frage.



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900 Tonnen Stahlbeton...

900 Tonnen Stahlbeton in Lappland
„900 Tonnen Stahlbeton - mitten in der Natur“


Behind the scenes: Wunderbares Februarwetter in Lappland am vergangenen Samstag. Zwischen minus 15 und minus 20 Grad. Wind gerade noch erträglich. Hatte mich entschlossen, einige entlegenere Baustellen für künftige Windkraftwerke zu besuchen und vielleicht auch zu fotografieren. Der Fussmarsch war nach Karte so ca. 15-17 Km. Natürlich mit einem treuen Vierbeiner als Begleitung. Die Wanderung war traumhaft schön, obwohl ziemlich anstrengend. Denn es ging erst einmal so ca. 5 Km nur bergauf, teilweise durch Tiefschnee.

Oben angekommen, waren die Baustellen dann auch ganz aufschlussreich. Das lässt mich immer wieder sehr nachdenklich werden. Neunhundert (900) Tonnen Stahlbeton umfasst ein (!) Fundament für ein Windrad. Meistens werden ganze Schwärme zwischen 10 und 40 Stück errichtet. Gebuddelt und betoniert wird auch im tiefsten Winter. Damit der Beton abbindet wird eine riesige Plane über die Baustelle gezogen. Rundherum stehen 5-7 grosse Notstromaggregate. An jedem ist ein gigantisches Gebläse angeschlossen, das den Beton bewindet. Gespenstische Installation. Ziemlich laut. Autark zudem, denn kein Mensch war weit und breit zu sehen. Die Aggregate mahlen eintönig und lärmend vor sich hin. Was ich mich frage betrifft die Gesamt-Energiebilanz. Hat da mal jemand nachgerechnet, wieviel Energie im gesamten Prozess von Erschliessung, über die Wegarbeiten, Sprengarbeiten, Grabungsarbeiten, usw. usw. bis hin zu mobilen Betonwerken, da eigentlich aufgewendet wird? Wie “öko-logisch” ist das eigentlich wirklich?

Mit vielen Fragen beladen habe ich mich schliesslich wieder auf den Heimweg gemacht. Mit einem schönen Umweg über eine Route, von der aus kein Windkraftwerk zu sehen ist. Nur ein Stückchen unberührte Natur.



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The saucers have landed in Lapland...

The saucers have landed in Lapland...
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Behind the scenes: Irgendwo draussen in Lappland. Eine Pause. Im Umdrehen fällt mein Auge auf zwei merkwürdige Gebilde. Gut getarnt und versteckt hinter einer Schneeverwehung. Sind „Sie“ wirklich schon gelandet? Es hat fast den Anschein. Alien-Invasion in Lappland? :)



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Waiting for the bus

Waiting for the bus
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Behind the scenes: Wichtige Durchsage - Sollten Sie mit dem Überlandbus die Strecke von Arvidsjaur (Lappland) nach Skellefteå (Küste) befahren wollen werden Sie dringend gebeten, eine Schneeschaufel bei sich zu führen falls Sie den Fahrplan lesen, oder im Wartehäuschen Zuflucht nehmen wollen :)))



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Freedom

Freedom
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Foto-Futter 5/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie

Wieder ist es Sonntag und damit Zeit für das Foto-Futter 5/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie


• Der heutige Augen- und Sinnesschmaus der Woche wurde heute von Frau Lapplandblog entdeckt und wird von ihr schon eine geraume Zeit beobachtet. Es geht um eine ganz besondere Empfehlung: Die Website und das Portfolio von Michael Hagedorn.

Viel wird derzeit über projektorientierte Ansätze in der Fotografie gesprochen und Michael ist ein brilliantes Paradebeispiel dafür. Er hat Thema. Und sehr bewegende noch dazu. Am meisten hat uns sein Portfolio zum Thema “Alter” beeindruckt. 


• Das führende Portal für die deutschsprachigen Fotoblogs, das “Foto-Radar” von Manfred Huszar - alias Zoomyboy - hat diese Woche ein neues Design bekommen und ist in diesem Zuge auch auf einen neuen, schnelleren Server umgezogen.

Wer Foto-Radar noch nicht kennen sollte, dem sei die Seite sehr ans Herz gelegt!


• Rosh Sillars hat auf seinem Blog NewMediaPhotographer einen sehenswerten Video verlinkt, in dem der legendäre Steve McCurry über seine eigene Photographie reflektiert.


• Die Ära der Point-and-Shoots Kameras scheint sich - dank der omnipräsenten Mobiltelefone mit mittlerweile beachtlichen eingebauten Kameras - immer mehr dem Ende zu zu neigen. Casio hat mit dem neuen Tryx nun einen charmanten Ansatz gefunden: Ein Mobiltelefon ohne Telefonfunktion :) Mehr dazu in diesem interessanten Artikel auf Cnet. Der Megatrend der mobilen Fotografie ist zur Lawine geworden.
 

• Zum Abschluss noch etwas Popcorn bitte - Popcorn II: Heiko Keim hat unser jüngstes Pocornthema fortgeführt und auch etwas zu Fotocommunities gebloggt. Seine harte Überschrift: Fotocommunities sind unnützes Zeug und Zeitfresser.


Allen Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Sonntag. Greift zur Kamera!

Winterliche Weite
„Winterliche Weite“



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Closed today

Closed door - closed today
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Underground in Skellefteå

Underground in Skellefteå
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The waiting room at the gate to eternity

The waiting room at the gate to eternity
„The waiting room at the gate to eternity“

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Stockholm impressions reloaded in black&white

Ich habe einige der Aufnahmen aus Stockholm aus dem Dezember durch die „Entfärbungs-Waschmaschine“ laufen lassen und eine kleine Serie in black&white zusammen gestellt. Kleine Kostprobe:

Stockholm impressions reloaded in black&white
„A man and a dog - Loneliness in Stockholm“
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-> Hier gehts zur Galerie „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“

-> To the gallery „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“



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My dear cat - You're watching too many films on YouTube

My dear cat - You're watching too many films on YouTube
„My dear cat - You're watching too many films on YouTube“


Behind the scenes: -->> Achtung „cat-content“ <<--

Klarer Nachahmer unser Kater. Insgeheim hat unsere Lappland-Katze wahrscheinlich all die vielen Filmclips auf YouTube gesehen, in denen irgendwelche Katzen auf irgendwelchen Computern herum turnen :) Und das wollte er dann endlich auch einmal selbst ausprobieren.

Im Ernst: Wegen der zahlreichen Nachfragen, wieder einmal ein aktuelles „Katzenbild“. Nicht gestellt übrigens. Als wir zur Tür hereinkamen, sass er da. Ob er insgeheim eine Mail schreiben wollte, ist nicht bekannt.

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"High-Noon" in Lappland - 12 Uhr im Schatten


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Behind the scenes: Das Dasein einer Sonnenuhr im schneereichen Winter ist eine ziemlich triste Angelegenheit. Auch für den Anwender.

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Rollin rollin rollin - Zugleich: Über Visualisierung und Musik

Für mich immer wieder eine interessante Erfahrung beim Fotografieren.

Worum geht es? Gute 10 Jahre war ich aktiver Musiker. Und manchmal „schlägt“ das auch beim Fotografieren zu.

Wie? Nun, bei manchen Motiven drängen sich mir Melodien oder Songs auf. So auch bei diesem Motiv.

Im Vorbeifahren hat mich die Szene geradezu magisch angezogen und sich innerlich mit einem Song verknüpft. Die mittelalten Leser kennen den vielleicht noch (und den Film dazu natürlich auch) : Rollin rollin rollin :)

Geht Euch das auch manchmal so?

Rollin rollin rollin
„Rollin rollin rollin“


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Auf dem Skoter

Gar nicht so einfach, die richtige Überschrift zu finden. Welche Bezeichnung wird am besten verstanden? Skoter, Scooter, Schneemobil? Alltägliche Sorgen eines Bloggers in Lappland.

Jedenfalls habe ich mir heute einen längeren Ausflug mit dem Schneeskoter gegönnt. Und auch gleich eine grosse Lehre gezogen. Manchmal ist es wirklich besser, vorher nachzudenken. Warum? Es waren so um die minus 22 Grad und bei der 2-stündigen Ausfahrt war es dann wirklich sehr kühl, obwohl ich nach dem klassischen Zwiebelprinzip in mehreren Schichten eingepackt war. Egal. Es war sehr schön. Und der Gedanke, irgendwo ganz weit weg von der nächsten menschlichen Zivilisation zu sein und mitten im Nichts eine Tasse Kaffee aus der Thermoskanne zu schlürfen, schafft immer wieder ein unbeschreiblich behagliches Gefühl. 

A propos. Nach der aktuellen Monatsstatistik für den Monat Dezember 2010 von Trafikanalys, der Behörde, die hier in Schweden auch für die Fahrzeug- und Transportstatistiken zuständig ist, gibt es in Schweden derzeit 213.785 "Terrainfahrzeuge". In dieser Gruppe sind auch die registrierungspflichtigen Schneeskoter enthalten. In der Statistik wird allerdings nicht zwischen Quads und Schneeskotern unterschieden. Persönlich würde ich sagen, dem Gefühl nach müsste die Zahl viel höher sein. Aber so ist es mit der Statistik.

Auf dem Skoter
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Twins reloaded

Twins reloaded
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Behind the scenes: Zwei einprägsame Steine mit besonderer Anziehungskraft. Irgendwo draussen in Lappland, weitab der Zivilisation. Im Sommer hatte ich sie schon einmal besucht. Hier nun die Winteransicht. Welche Version ist schöner?

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I want to ride my bicycle...

I want to ride my bicycle...
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Behind the scenes: Ich liebe einsame und halbverfallene Häuser und Höfe. Sie strahlen so einen besonderen Charme aus. Erst recht, wenn noch eine eingeschneite Antiquität am Haus angelehnt ist.

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Sonntagslinks 2010-11-14

Schönen Sonntag allerseits. Hier kommt etwas Lesestoff für den Tag und die Woche. Ab heute noch übersichtlicher: aufgeteilt nach Rubriken.


KREATIVITÄT / FOTOGRAFIE

-> Anschauen / Pflichtprogramm: Ein Highlight ist die von Chase Jarvis gehaltene Keynote bei der PDN Photo Plus Expo in New York. 

Unter dem Titel “The New Creativity and the Social Art of Photography” gibt er so richtig kreativ Vollgas und rundet seinen beigeisternden Inspirationsvortrag mit einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde ab. Eine Stunde Video, die sich garantiert lohnt anzusehen! 

-> Immer wieder einen Blick wert ist das Blog swissmiss von Tina Roth Eisenberg, die seit 1999 in New York als Designerin tätig ist. Dort findet sich viel immer Inspirierendes aus Grafik, Design und Fotografie.


FOTOGRAFISCHER ERNST DES LEBENS :)

-> Zack Arias hat zwischen einem Wut- und Depressionsanfall (der nebenbei auch deutlich die Schattenseiten des fotografischen Daseins beleuchtet) einen ganz wunderbaren Artikel unter dem Titel “Top 10 Ways To Become A Professional Photographer” verfasst. Macht Spass zu lesen und das Nachdenken kommt von ganz von alleine. Versprochen.


BUSINESS / FOTOGRAFIE

-> Wer die neue Studie von Jakob Nielsen “Photos as Web Content” noch nicht gelesen hat: Bitte jetzt lesen. Es lohnt sich.

-> Auf dem Blog A Photo Editor findet sich ein hochinteressantes Interview mit dem Fotografen Clint Clemens, in dem es u.a. um die Auswirkungen des “iTunes Effekts” auf die Fotografie, deren Zukunft, und vieles mehr geht. Prädikat: Sehr lesenswert!


Aus Lappland allen Leserinnen und Lesern
einen schönen Sonntag und einen
guten Start in die neue Woche!


Traumimmobilie in Lappland III
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Behind the scenes: Nummer 3 aus der Serie zu vermeintlichen „Traumimmobilien“ in Lappland.


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Hausbesetzung / Squatting

Hausbesetzung / Squatting
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Behind the scenes: Another one from the golden autumn.

Btw this one is converted with kbarni’s iNDA-Plugin for Bibble. kbarni ported the well known GIMP Plugin to Bibble (imho the worlds best RAW-converter). iNDA is very easy to use and gives very descent results.

If you’re looking for a more sophisticated Plugin for b/w-conversion within Bibble you ought to have a look at Sean Puckett’s Andrea Plugin (the standard version is now included in the Bibble 5.1 package). Andrea includes a lot of film and paper simulations but is therefore a bit more complicated in the usage.

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Early winter shapes IV - Coastline

Early winter shapes IV - Coastline
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Behind the scenes: Another one from the series „early winter shapes“.

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Dreamland

Dreamland Lapland
„Dreamland“ - You can license this picture

Behind the scenes: Simply Lapland.



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Fallen Triangle

Fallen Triangle
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Behind the scenes: Eine Triangel. Vom Himmel gefallen. Mitten in Lappland. Und festgefroren. Irgendwo. Weit draussen. Fernab der Zivilisation. Unbemerkt. Und doch entdeckt. (Btw - i’d like to hear from you.)



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Tower

Ersta Tower
- “Glaubensruf” - Aufgenommen beim Ersta Diakoniezentrum -
-
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Behind the scenes: Noch eine Aufnahme mit der neuen Minox DSC Silber Edition vom vergangenen Donnerstag in Stockholm. S/W-Umwandlung - wie fast immer - mit dem sagenhaften BW-Styler.



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What is freedom about?

What is freedom about?
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Traumimmobilie II

Traumimmobilien in Lappland II
„Traumimmobilien“ - Freier Blick auf die unberührte Natur durch luftige Wände :)

Behind the scenes: Nummer 2 aus der Serie zu vermeintlichen „Traumimmobilien“ in Lappland. Bei diesem schönen Objekt ist zwar der freie Blick auf die Natur - und das sogar ohne störendes Fensterglas (-> Fotografenparadies) - garantiert. Freilich zieht es etwas durch die Ritzen. Deswegen immer dran denken: „Renovierungsbedürftig? - Tipps zum Immobilienkauf in Schweden / Lappland“.

Rein fotografisch sind solche Halbruinen in Feld und Flur allerdings eine echte Fundgrube, die mich immer wieder begeistert!


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Early winter shapes III - Pyramids reloaded

Early winter shapes III - Pyramids reloaded
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Behind the scenes: Number 3 out of a series. As a reader of this blog you might already have seen that place.

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Early winter shapes II - The sign on the lake

Early winter shapes II - The sign on the lake
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Behind the scenes: Number 2 out of a series.

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Early winter shapes I

Early winter shapes in Lapland
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Behind the scenes: Unausweichlich. Nicht mehr zu leugnen. Winter. Der Schnee schafft traumhafte Strukturen. Nummer 1 aus einer Serie.

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Traumimmobilie I

Traumimmobilie in Lappland I
„Traumimmobilien“ - Von aussen oft noch irgendwie hübsch

Behind the scenes: Die grosse Resonanz auf den Artikel „Renovierungsbedürftig? - Tipps zum Immobilienkauf in Schweden / Lappland“ hätte ich nicht erwartet. Viele Mails sind eingegangen mit teilweise erschütterndem Inhalt. Deswegen an alle, die sich hier in Lappland ein Haus oder Sommerhaus („Sommarstuga“) kaufen wollen, nochmals der dringende Rat: Augen auf und gründlich recherchieren!
Ich habe das Thema mit einer kleinen Serie, die ich in den nächsten Tagen hier sukzessive posten werde, auch nochmals visualisiert.


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Give me 5

Give me 5

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Frozen coastline

Frozen coastline

Behind the scenes: The shapes of the nature can only be called fascinating and amazing. This is one of yesterdays shots: The „frozen coastline“ of a lake at minus 5 degrees C in black & white.

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Der Winter ist in Lappland angekommen

Der Winter ist in Lappland angekommen: Ein Schneesturm hat uns über Nacht 15cm Neuschnee beschwert und es sieht so aus, als würde der auch liegen bleiben.

Der Winter ist in Lappland angekommen
- Gestern war alles noch so schön bunt im Wald... -

PS: Nicht wundern - Mit dem Winterbeginn geht die Blogfrequenz hier etwas nach unten, weil es schneebedingt deutlich mehr Arbeit hier gibt.



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One more oldtimer

One more oldtimer



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Leave me alone (Warning: Cat content!)

Ich breche mit der Regel. Heute gibt es hier richtigen „cat content“ :)

Einige Leser hatten sich nach dem Wohlbefinden unseres Fotomodelles erkundigt. Angesprochen darauf, ob wir ihn wieder einmal ablichten dürften lautete der Kommentar nur schlicht: „Leave me alone“.

Allen Leserinnen und Lesern ein schönes und inspirierendes Wochenende!

Leave me alone (Warning: Cat content!)

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Still waiting

Still waiting
- Leica C-Lux - and btw a huge thanks to my sponsor profi design gmbh -


Behind the scenes: Someone must have been waiting. Waiting for something. Waiting for a long, long time. Many years. Under the burning sun and in the snow. What he has been waiting for has not arrived. Not yet. 

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The last flight I

The last flight I

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The Wall

The Wall

Behind the scenes: Inspired by germanys national holiday (on oct 3rd):

„If there is a wall, it is inside the peoples hearts and minds“


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Into the sun

Into the sun

Behind the scenes: Enjoy the last sunbeams - the winter is coming soon :)

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Eruption

Eruption



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Sonntagsgedanken: Was macht ein gutes Foto aus?

In der zurückliegenden Woche bin ich erstaunlicherweise gleich mehrere Male in der angeregten Diskussion gelandet, was denn ein gutes Foto ausmacht.

Ich denke, wir müssen trennen:

- Bei kommerziellen Fotos ist das „relativ einfach“: Das Bild ist gut, wenn es den Kunden begeistert und den intendierten Zweck optimal erfüllt.

- Aber bei künstlerischen Fotos? Eine herausfordernde und sehr subjektive Sache. Meine Arbeitsdefinition, was denn ein gutes Bild ausmacht ist folgende:

Ein Foto ist für mich gut, wenn das Bild den Betrachter zum innerlichen und/oder äusserlichen Verweilen einlädt, und den Betrachter berührt oder verändert.

Das kann verschiedene Bereiche des Verweilens, der Berührung und der Veränderung betreffen:

- Die Augen, d.h. im Bild zu bleiben und es zu erforschen oder schlicht den angenehmen oder unangenehmen Eindruck zu geniessen.

- Den Geist, d.h. sich mit der Aussage zu beschäftigen.

- Die Seele, d.h. die vermittelte Botschaft aufzusaugen.

Und noch mehr...

Je mehr Bereiche (“Sinne”) angesprochen werden, um so eindrücklicher und besser ist das Bild. 

Diskussion gefragt: Was meinst Du dazu? Was macht für Dich ein gutes Bild aus?

PS: In diesem Beitrag ist bewusst kein Foto :)



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Stor-Stina in Brännäs

Eine der - leider ziemlich unbekannten - Sehenswürdigkeiten in Malå ist das in Brännas gelegene Denkmal für die Stor-Stina (“die grosse Stina”).

Stor-Stina in Brännäs

Der Hintergrund dazu: Stina wurde 1819 im Dorf Brännäs (in der Malå kommun gelegen; auf dem Weg nach Sorsele kurz nach Malå Vännäs links abbiegen und den Wegweisern folgen) geboren. Ihre Körpergrösse betrug für damalige Verhältnisse sagenhafte 2,10 Meter. 1837 liess sich Stina überreden, mit einem aus Deutschland stammenden Schausteller als “Attraktion” und “grösste Frau der Welt” durch Europa zu ziehen. Wieder nach Brännas zurück gekehrt verstarb sie 1854 - also im Alter von 35 Jahren - an Gangrän.

Das Denkmal in Brännäs zeigt mehrere Figuren in Lebensgrösse. Eine der Figuren ist Stina, die mit ihrer Körpergrösse die anderen Figuren deutlich überragt.

Der bekannte Schriftsteller und Verfasser Åke Lundgren hat die Geschichte der Stor-Stina in seinem Roman “Långa lappflickan” literarisch aufgearbeitet.



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Bald gehts richtig rund in Lappland

Nicht nur die Pilze schiessen in diesem Herbst in Lappland inflatorisch aus dem Boden. Auch die Windkraftwerke. Denn die alternative Energiegewinnung in Form von Windkraftwerken ist derzeit voll im Trend. Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang durchaus geteilte Ansichten (und Aussichten im sprichwörtlichen Sinne), denn sichtbar oder unsichtbar hängt von Standort und Abstand ab.

In Piteå ist derzeit z. B. ein Windpark mit über 1.000 Windkraftwerken in Planung. Hier im Inland beschränken sich die Parks i.d.R. auf "kleinere Ansammlungen" von 5-50 Stück.

Windkraft in Lappland - bald gehts rund


Dieses Exemplar hat jedenfalls gerade auf "möglichst wenig sichtbare Parkstellung" umgeschaltet, wohl um sich besser in die natürliche Umgebung einzufügen.

Es bleibt abzuwarten, welche Effekte die zahlreichen Neubauten auf Umwelt und Tourismus haben werden.



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You Can't Direct the Wind but You Can Adjust the Sails

You Can't Direct the Wind but You Can Adjust the Sails

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Visualizing relations and self-assignments

Visualizing relations

Behind the scenes: Recently i’m working an a self-assignment about visualizing relations in black & white. This shot is part of a series of trees expressing the various forms of relations. A very interesting and giving project.

Btw: How can you develop your photography? As with everything and every craft: practice, practice, practice. Go out and shoot!

Take some inspiration here and here. An then: why not take the time to go out an a self-assignment today?

Have a nice weekent everybody -

go out and shoot a challenging self-assignment today!


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Trinity

Trinity

Behind the scenes: A crushed rock seemed very symbolic for me. What do you think about it?


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Just a skyline or a boom? / Nur eine Skyline oder ein Aufschwung?

Skyline or boom? / Skyline oder Aufschwung?

As i was walking a around in the centre of Göteborg (Gothenburg) in the beginning of the week i stumbled about this piece of skyline. Something subconscious told me to walk back and look again.

What did i see? A bit of the skyline, actually a part of the rooftop of the Swedish Exhibition Centre. But it reminded me of something. And suddenly i saw the picture behind the picture: an upward pointing wavy line that looked like a statistical chart. A symbol for a coming boom. Funny enough the starting point consisted of some trees. A symbol for the base of the coming boom: ecological technology. Of course i couldn’t resist and shot the scene.

Guess that’s an interesting story about vision. It’s something that resides an grows within the subconscious. An inner voice that’s telling you that there is something below the obvious. A deeper meaning or something symbolic.

Have a nice weekend everybody!


Als ich anfangs der Woche etwas in Göteborg umher gewandert bin, stiess ich auf dieses Stück Skyline. Etwas unterbewusstes riet mir umzudrehen und nochmals hin zu schauen.

Was sah ich? Ein Stück der Skyline, genau genommen ein Stück des Daches vom Swedish Exhibition Centre. Aber es erinnerte mich an etwas. Und plötzlich sah ich das Bild hinter dem Bild: eine nach oben zeigende Wellenlinie wie eine statistische Kurve. Wie ein Symbol für einen kommenden Aufschwung. Interessanterweise standen einige Bäume am Anfang der Kurve. Ein Symbol für die Basis eines kommenden Aufschwunges: ökologische Technik. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe die Szene aufgenommen.

Ich denke, das ist eine interessante Geschichte über Vision. Es ist etwas, das im Unterbewusstsein residiert und wächst. Eine innere Stimme, die Dir sagt, dass etwas hinter dem Offensichtlichen steht. Ein tieferer Sinn oder eine Symbolik.

Ein schönes Wochenende allerseits!



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Herbststimmung / Autumn feel

Herbststimmung / Autumn feel

Behind the scenes: Herbst. Er ist da. Ein Bild von der Fahrt nach Luleå vergangene Woche. Traumhafte Szene. Leider etwas abseits der Strasse. Hat mich ein paar klitschnasse Schuhe und Socken gekostet, da das Motiv sich in einem Moor versteckt hat. Die spannende Aufgabe bestand anschliessend darin, Schuhe und Socken auf der Lüftung im Auto binnen einer Stunde wieder trocken zu bekommen. Aber was tut man nicht alles für ein gutes Motiv.

Übrigens: Auch das Blog hat auf „hernstlich“ umgestellt. Falls Sie es (noch) nicht sehen, einfach einmal den „Reload“-Button drücken. Voilà.

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Runway to heaven

Runway to heaven

Behind the scenes: This one has been a „by product“. We did a commercial shoot on a building lot last week. During a break i went around with my Point-and-Shoot in the pocket and found this nice perspektive. Reminded me of a rocket launching pad directed to heaven.

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Sommer in Lappland XXX - Fernweh / itchy feet

Fernweh / itchy feet
(B/W-Conversion: B/W-Styler - Test)

Behind the scenes: This is the last posting in a series of 30 about the summer 2010 in Lapland. Really hope you enjoyed beeing a part of our summerlife and would be glad to meet you next year (or sooner) in our wonderful land!

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Summer in Lapland XXIX - Another pair of twins (twins reloaded)

Twins reloaded
(B/W-Conversion: B/W-Styler - Test dazu hier)

Behind the scenes: Finally found another pair of twins at one of my favourite places (first pair can be found here). The cloud above the two made me feel like they are communicating very intensively.

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Sommer in Lappland XXVIII - Skyline or horizon?

Lappland skyline or horizon?
(B/W-Conversion: B/W-Styler - Test dazu hier)

Behind the scenes: Try it - give it a chance. Only the open sky is setting the limits.

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Sommer in Lappland XXVI - Lonely lake and striped sky

Lonely lake and striped sky

Behind the scenes: Ein Teil der Landschaft werden. Wir arbeiten an einem gösseren Langzeitprojekt und besuchen einige entlegene Orte regelmässig. Die majestätische Natur saugt mich an dieser Stelle bei jedem Besuch mehr auf. Ein Teil der Landschaft werden.


Lonely lake and striped sky

(B/W-Conversion: B/W-Styler)

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Sommer in Lappland XX - Approaching Storm

Lappland - Approaching Storm
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

Behind the scenes: Der Sturm beginnt. Wolken im Tiefflug. Gespenstische Szenerie. Auch ein Teil des Sommers.

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Sommer in Lappland XV - Visualising trees and landscape, part II

Visualising trees and landscape, part II
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

Behind the scenes: „The three trees“ - Teil 2 der Studien zum Thema Visualisierung.



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Sommer in Lappland XIII - Alien attack?

Alien attack?
(B/W-Conversion: B/W-Styler)


Behind the scenes: As we all know the world looks different from different perspectives.
I was reminded of that fact when i inspected some fallen trees from a near-ground perspective. Suddenly the scene became frightening because it looked like coming directly from a shocking science-fiction film. I felt like facing some kind of alien attack though it just has been a very quite and lonely place somewhere in Lappland.


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Sommer in Lappland VI - Visualising trees and landscape

Sommer in Lappland VI - Visualising trees and landscape
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

Behind the scenes: Hier geht es um das Thema Visualisierung. Eine Szene wahrnehmen und ein "inneres Bild" sehen. Kunst. Kreativität. Die photographische Umsetzung ist dann der handwerkliche Teil.

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Summer in Lapland V - It is hot and we are searching for the pyramids

What do we have to report about the weather? In short words: It is hot. Really hot.

Reminded me actually of my last visit in the Sahara desert (many, many years ago).

So i began to think about „what if i could find the pyramids in Lapland?“. And i decided to go out and search a bit.

Finally i found what i was looking for: The pyramids. Yes, they really exist - even here in Lapland. Have a look by yourself:

Summer in Lapland V - It is hot and we are searching for the pyramids
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

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Die Flugsaurier schlagen wieder zu...

Es ist schwül. Schwankende Temperaturen aber höchste Luftfeuchtuigkeit. Ein Paradies für Mücken, Schnaken und alle anderen Sorten an fliegendem Getier. Auf MyggA als Helfer in der Not, hatten wir ja schon verschiedentlich hingewiesen :)

Hier hatte sich ein Flugsaurier unbekannter Gattung auf der Fensterscheibe niedergelassen. Da das Makro sowieso gerade auf der Kamera war, drängte sich das Motiv geradezu auf :)

Insekt hinter Scheibe Glas


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Warum ich es liebe - Oldtimer-Paradies Lappland

Midsommartag gegen 1 Uhr nachts. Auf der Heimfahrt von einem Fototermin. Hundemüde und nach Ruhe verlangend. Ein ziemlich abgelegener Waldweg. Ein lautes „Stop“ und „hau mal den Rückwärtsgang rein“ durchdringen plötzlich meine Schläfrigkeit.

Frau Lapplandblog - auf schöne und exotische Motive spezialisiert - hatte etwas abseits des Wegs erspäht. Also rückwärts und instinktiv eine Kamera gegriffen.

Da stand doch tatsächlich zwischen verfallenden Gebäuden wieder so eine echte Rarität in Form eines Oldtimers. Mit etwas geübtem Auge - meine Gattin ist da sehr gut - gibt es viele traumhaft schöne Oldtimerwracks abseits der Wege in den Weiten Lapplands.

Es war zwar mitten in der Nacht. Midsommar sei Dank war aber trotzdem noch bestes Fotolicht. Eine gute halbe Stunde sind wir dann gemeinsam um das bildschöne Exemplar gerobbt und haben es aus allen Perspektiven „verewigt“. Zwei Aufnahmen sollen etwas Appetit machen.

Die Serie hat natürlich nach schwarz/weiss verlangt (und technisch noch ganz simpel dazu: D40 DSLR-Knipsecam mit Kitobjektiv (weil alles andere alle schon wieder gut verstaut gewesen ist), RAW, Bibble, Ilford FP4 Simulation mit Andrea PlugIn).

Kleines Quiz noch dazu: Wer weiss, um was für einen Oldtimer es sich da handelt?

Oldtimer-Paradies Lappland

Oldtimer-Paradies Lappland
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

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Heavy weather - clearing storm and floodwaters

lappland clearing storm and floodwaters
- clearing storm and floodwaters -

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Eternity

Eternity

Manchmal scheint es,
als ob sich alles
im Nichts verlaufen würde.
Doch:
Folge dem Weg, denn
Dein Paradies liegt
hinter dem Gipfel.

(Auf einem gemeinsamen Spaziergang
gemeinsam entdeckt und gefühlt)


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Ein Spaziergang im Frühlingswald / En promenad ute i vårskogen

An diesem Osterwochenende zeigt sich der Vårvinter in Lappland von seiner besten Seite: Schnee und Eis einerseits, Sonne und angenehme Temperaturen um den Nullpunkt andererseits.

Ich habe das wunderbare Wetter heute für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt und u.a. eine Viertelstunde lang ein kreisendes Adlerpärchen beobachtet. Durchatmen für die Seele!

Die majestätisch in grosser Höhe kreisenden Adler liessen sich leider nicht fotografieren. Dafür habe ich aber einige Motive aus Bodennähe mitgebracht. Enjoy!









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Reloaded in black/white: Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå

A client has asked if we couldnt develop and print some shots of last weekends event in black & white. Why not give it a try, since im a big fan of black & white. On the other hand it would - due to the weather and snow-conditions - end up in very hard contrasts. But that would at the same time lead to some very nice effects. So we tried a bit and finally decided to use one of our “classic” versions for the Conversion: Ilford FP 4 Plus 125 Simulation for the film-stock and Agfa Record-Rapid for the print-stock.

Finally we also created a gallery with some pictures in black & white. Our client and we like the results - since they are often much more “dramatic” - and would be pleased to read in the comments what youre thinking?

-> To the gallery: Reloaded in black/white - Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå

-> Zur Galerie: Reloaded in schwarz/weiss - Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå

-> Klick här så kommer du till bildspelet: Reloaded in svart/vit - Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå

Ein Kunde hat gefragt, ob wir nicht einige Fotos vom letzten Wochenende in schwarz/weiss entwickeln und abziehen könnten. Warum nicht probieren, denn eigentlich bin ich ja ein grosser Fan von schwarz/weiss. Auf der anderen Seite würde das - wegen des Wetters und der Schneesituation - ziemlich harte Kontraste ergeben. Das würde aber gleichzeitig einige sehr schöne Effekte geben können. Wir haben also etwas experimentiert und und schliesslich für eines unserer „klassischen“ Sets entschieden: Ilford FP 4 Plus 125 Simulation für den Filmtyp und Agfa Record-Rapid das Papier.

Wir haben eine Galerie mit einigen Bildern in schwarz & weiss aufgelegt. Dem Kunden und uns gefallen die Ergebnisse, denn sie sind viel „dramatischer“. Was meinen unsere Leserinnen und Leser?



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Längtan efter Vårvintern / Sehnsucht nach dem Frühling

Längtan efter Vårvintern / Sehnsucht nach dem Frühling

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Wanna have some more?

I just added some more pictures (todays shots) to the „Light and shadows“ gallery. Enjoy!

-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“

-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“

Wanna have some more?

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Light and shadows at minus 30 degrees C

So we’re in the real winter in Swedish-Lapland now, having some of the coldest days of the season actually. Last night the thermometer went down to almost minus 40 degrees C and even under the day it has been around minus 30 most of the time.

It hurts the uncovered parts of your skin and its hard to breathe if you’re staying outside longer than just a few moments. So why should one go for a walk at these temperatures?

Because of the fascinating light and the shadows. Around the 20th february you begin too feel that the days are becoming longer again and the altitude of the sun is rising every day. So its the time to get out and enjoy the wonderful light! Of course you need to have the right clothing and ought to be trained a bit to be able to withstand the climate. But if you’re prepared its one of the best times of the year!

-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“


Jetzt sind wir also im richtigen Winter in Schwedisch-Lappland und haben einige der kältesten Tage der Saison. Letzte Nacht ist das Thermometer auf fast minus 40 Grad gefallen und den Tag über befindet es sich die meiste Zeit um die minus 30.

Die Temperatur „sticht“ in die unbedeckten Hautpartien und das Atmen fällt schwer, wenn man länger als nur einige Augenblicke draussen ist. Warum also bei diesen Temperaturen einen längeren Walk machen?

Wegen des faszinierenden Lichts und der Schatten. Um den 20. Februar werden die Tage hier wieder länger und der Sonnenstand steigt wieder jeden Tag. Die richtige Zeit also raus zu gehen, und das wunderbare Licht zu geniessen. Natürlich bedarf es der richtigen Kleidung und etwas Training. Aber wenn Du vorbereitet bist, ist es eine der besten Zeiten des Jahres!

-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“

Light and shadows at minus 30 degrees C

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Something went wrong...

Something went wrong...

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Swedish-Winter-Truck :)

In Schwedisch-Lappland ist ein sehr grosser Schneeschieber stets hilfreich. Hier z. B. vor einem Sattelschlepper.

Swedish-Winter-Truck

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Winter views reloadad (Part 3)

Heute gibt es den letzten Teil der expermimentellen „Winter views in schwarz/weiss“. In der Galerie finden sich wieder einige neue experimentelle Bilder. Sie zeigen die Schönheit des Winters in Schwedisch-Lappland.

-> Galerie: Winter views in schwarz/weiss

Übrigens sind seit gestern die Portfolios im neuen Design online. Einfach mal reinschauen und ein Feedback geben. Merci.

-> Die neue Portfolio Microsite

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Today im presenting the last part of the experimental „Winter views in black&white“. Have a look inside the gallery and you will find some new exciting experimental images showing the beauty of the winter in Swedish-Lapland.

-> Gallery: Winter views in black/white

And by the way feel free to have a look inside the redesigned Portfolios and drop me a line what you think about them. Thanks.

-> The new Portfolio Microsite

Winter views reloadad (Part 3)

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Winter views II - die Fortsetzung

Vor einigen Tagen hatte ich die aktuelle Galerie „Winter Views in black/white“ vorgestellt. Den Winter in schwarz/weiss zu sehen und zu beschreiben fasziniert mich in diesem Jahr ganz besonders. Das passt auch sehr gut, da ich den schwarz/weiss-Workflow grundlegend geändert und optimiert habe. Deswegen ist die Galerie jetzt um einige neue Bilder angewachsen.

-> Zur Galerie „Winter views schwarz/weiss“

Das ist übrigens die erste Galerie im neuen Stil, der 2010 zur Anwendung kommt. Rückmeldungen zu den Bildern und auch zum neuen Galeriestil sind willkommen.



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Sunday: Sunset in a glow

Zum Ausklang des Wochenendes noch eine Aufnahme vom heutigen Tage. Bestes und wunderbares Winterwetter in Lappland. Nur minus 8 Grad und Sonnenschein bei leicht bewölktem Himmel. Das Wetter hat zu einem langen Spaziergang eingeladen. Und eigentlich wollte ich heute mit der Familie nur ganz privat in die Natur, und nicht fotografieren. An dieser Stelle konnte ich dann aber einfach nicht vorbeigehen, ohne zu knipsen :)

Allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!

Sunset in a glow
- Sunset in a glow -

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Photography-News KW 5/2010, and: Crossroad into the light

- Manchmal habe ich das Gefühl älter zu werden. Die Zeiten als wir noch mit Photoshop 3.0 (eine geradezu legendäre Version) am Performa 475 gearbeitet haben, scheint wie gestern. Dabei ist das auch schon wieder 14 Jahre her :)

Richtig geraten, das erste Thema dreht sich heute um Photoshop.

1987 begann Thomas Knoll mit der Entwicklung des Programmes und 1990 lag die Version 1.0 (damals noch exclusiv für den Mac) vor. Derzeit ist die Version CS4 (in direkter Nummernweiterführung ist das eigentlich die Version 11.0) aktuell, und Photoshop ist „der Standard“ wenn es um Bildbearbeitung geht. Hier feiert Adobe - der Hersteller - die Party zum 20-jährigen Jubiläum. Das genaue Jubiläumsdatum ist übrigens der 19. Februar. Also schon mal den Sekt kalt stellen :)


- Hasselblad - schwedischer Hersteller von Mittelformatkameras - ist sehr aktiv:

• Hasselblad-Shooter (genauer: Owner) dürfen sich freuen, denn eigens für sie wurde vom schwedischen Hersteller die vermutlich exclusivste Fotocommunity der Welt geschaffen: Der Hasselblad Owner's Club. Bin gespannt, was wir dort demnächst alles betrachten dürfen.

• Und da wir gerade bei Hasselblad sind: Eine neue Kamera von Hasselblad gibt es auch zu vermelden. Am 10. Februar wird offiziell die neue H4D-40 vorgestellt. Zwar ist noch nicht der 10.2., aber einige Details zum neuen Digital-Mittelformat-Wunderwerk sind bereits durchgesickert:

Auflösung 40 Megapixel (7.304 x 5.478 Pixel), bei einer Sensorgrösse von 33,1 x 44,2 mm.

Aufnahmeformat wahlweise das Hasselblad-eigene 3FR-Format (Dateigrösse ca. 50 MB) oder TIFF (Dateigrösse 120 MB).

Aufnahme- und Verarbeitungszeit ca. 1,1 Sekunden pro Bild (d.h. ca. 33 Bilder pro Minute).

Integriertes „Hasselblad True Focus System“ mit „Absolute Position Lock“. Hintergrund dazu ist, dass digitale Mittelformatkameras nur einen Fokuspunkt in der Bildmitte haben. Wird die Kamera nach dem Fokussieren zur Komposition geschwenkt, kann dadurch - insbesondere bei nahen Objekten - ein ganz leichter Fehlfokus auftreten. Dieser wird durch das Hasselblad-eigene Korrektursystem intelligent ausgeglichen.

Mit einem 80mm-Objektiv („Normalobjektiv für Mittelformat“, entspricht 50mm bei Kleinbild) soll die Kamera - dem Vernehmen nach - um die 16.500 Euro kosten. In Anbetracht der technischen Daten ein Schnäppchen, das Begehrlichkeiten weckt.


- Übrigens: Das neue Stockfotografie-Buch (Details) von Robert Kneschke liegt vor mir zur Rezension. Gestern ist es eingetroffen und ich bin gerade auf Seite 160 von 415. Bereits jetzt kann ich aber schon sagen, dass das Buch mich begeistert und ein „must read“ für alle in Stockfotografie interessierten Fotografen ist. Geballtes Know-How!
Die ausführliche Rezension kommt in einigen Tagen.


Schliesslich noch etwas Fotofutter:

- Marcel
hat diese Woche in seinem Fotoblog ein Foto gepostet, das mich sehr angesprochen hat. „Die Brücke“ drückt für mich sehr viel aus und lädt zum sinnierenden Verweilen im Bild ein.


- Thomas hat diese Woche ein schlichtes, aber ebenfalls sehr besinnliches Foto gepostet, das zum Nachdenken über die Sinnfrage einlädt: „Grabstein“.


In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches und trotzdem schönes Wochenende!

Crossroad into the light
- Crossroad into the light -

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Winter views in black/white

Several readers have requested some pictures of the winter and the snow in black/white.

As i went through some black/white processing today i thought that would be a nice opportunity to share some more experimental black/white pictures. Along with this gallery im inventing the new gallery style for 2010.

Please feel free an encouraged to share if you like the pictures and the new gallery style.

-> Gallery: Winter views in black/white

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Twilight zone I

Twilight zone I

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Winter in Lappland / Vinter i Lapland

Winter in Lappland / Vinter i Lapland

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Winter Dreams...

Winter Dreams...

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Die 6 Trends der Fotografie 2010 / The 6 photography trends for 2010

Im Moment wird auf vielen Seiten und in vielen Blogs einiges zu den Trends in der Fotografie geschrieben. Manches sehr plausibel, anderes eher fraglich. Wie ein roter Faden zieht sich aber ein Impuls hindurch: Die Fotografie scheint im Moment an einem, oder mehreren Wendepunkten zu stehen. Wohin also wird die Reise 2010 gehen?

1 - Zurück zum Motiv!

Die Resultate werden wieder zählen. Der ganze technische Krimskrams und das technische Brimborium werden in den Hintergrund geraten. Der Trend hat bereits 2009 begonnen. Stichworte: iPhone-Photography, Minox-Photography, usw. Rein technisch betrachtet sehr unvollkommene Ansätze, aber das Ergebnis zählt. Zurück zum Motiv!


2 - Allzeit bereit und immer dabei!

Der erste Trend verbindet sich mit einem weiteren Erscheinung. 2010 werden wir einfach keine Lust mehr haben, Massen von Ausrüstung mit uns herum zu schleppen. Keine Massen von Glas mehr. Kein sperriges Gehäuse, das uns die Halswirbel verdreht. Wir werden einen Boom bei echten Kompaktkameras sehen. Das Motiv zählt. Es will “gefangen” werden. Mit welcher Technik und wievielen Kilogramm Ausrüstung es “erlegt” wurde, wird weniger und weniger interessieren. Allzeit bereit und immer dabei lautet das Motto!


3 - Weniger ist mehr!

Wovon leben gute Motive und gute Kompositionen? In den allermeisten Fällen von Einfachheit und Reduktion. Schlicht- und Einfachheit, das heisst, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Reduktion ist der Schlüssel dazu. Wir werden 2010 einen Trend zur Reduktion erleben. Weniger ist mehr!


4 - Kopie, Original und Inspiration

Ein altes Sprichwort sagt: “Alle Menschen werden als Original geboren. Leider sterben die meisten als schlechte Kopie”. Das gilt auch für die Fotografie. Wir werden einen Trend zur Authentizität erleben. Sei Du selbst! Sich von anderen Künstlern inspirieren zu lassen ist absolut in Ordnung. Als lebende Kopie zu enden wird unattraktiv werden.


5 - Gefühle zeigen

Menschen leben von und aus Gefühlen. Wir sind lebende, gefühlsbetonte und gefühlsgeleitete Individuen. In unserer von Leistung geprägten Gesellschaft ignorieren wir das gerne. Leider auch in der Fotografie. Das wird uns mehr bewusst werden und wir werden einen Trend zu mehr Gefühl(en) in der Fotografie erleben.


6 - Schwarz/Weiss-Renaissance

Alle bisherigen Trends weisen in die Richtung Schwarz/Weiss. Wir werden 2010 eine Renaissance der Schwarz/Weiss Fotografie erleben: Motivbetont, Einfach, Künstlerisch, Gefühlsbetont.


- Die Essenz

Alle Trends für 2010 laufen auf die Essenz hinaus: Fotografie ist Kunst. Wir werden eine grosse Bewusstseinsveränderung hin zu künstlerischer Fotografie und eine Rückbesinnung auf die Künste erleben.

Was ist Deine Meinung?

Die 6 Trends der Fotografie 2010 / The 6 photography trends for 2010
„Trendy“ 2010?

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Eisbrecher?

Auf dünnem Eis.

Auf Glatteis?

Laufen über Overflows.

Balancieren auf der Kante?

Das Eis kann brechen.

Oder halten.

Eisbrecher.


Eisbrecher

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Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D

Wir haben abgestimmt und sind zu folgendem Ergebnis gelangt:

Der Winter in Lappland hat jetzt wirklich und richtig begonnen. Draussen in der Natur ist alles schön und gleichmässig „eingezuckert“.

Das stellt den Fotografen natürlich auch vor Herausforderungen, denn immer nur weiss ist ja langweilig, oder?

Habe mich deswegen soeben für ein Kontrastprogramm entschieden.

Sie dürfen für sich selbst auswählen, wie Sie Ihren Schnee heute gerne hätten:
Weiss oder schwarz? :D

Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D

Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D

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Der Sonntagsspaziergang

Schon wieder Sonntag? Wie die Zeit vergeht... Der Sonntagsspaziergang beginnt sich zum festen Blogbestandteil zu entwickeln. Er ist Rückblick, Ausblick und Situationsbeschreibung zugleich.

Das Wetter heute hat eigentlich nicht besonders zu einem Spaziergang eingeladen. Knapp über Null - so um die 3 Grad - und leichter Regen. Ein Wetter, bei dem es normalerweise üblich ist, Kaffee und Kuchen zuhause zu verspeisen und keinen Fuss vor die Tür zu setzen. Ich habe es trotzdem getan und es war sehr schön (wenn auch diese feucht-nasse Kälte unangenehm ist).

Rückblick: Die Woche war sehr angefüllt mit den unterschiedlichsten Terminen - u.a. mit einem Kurztrip nach Stockholm - und Begegnungen mit einer Fülle von Menschen. Eine anstrengende, aber sehr gute Woche.

Ausblick: Die nächste Woche verspricht auch gut angefüllt zu werden. Der Wetterbericht ist durchwachsen und ich hoffe, dass der „grosse Schneefall“ noch etwas auf sich warten lässt :)

In Sachen Fotografie: Diese Woche sind zwei Reportagen und ein Interview in den Druck gegangen und ich bin brennend auf die Belegexemplare gespannt :)

Vor einiger Zeit habe ich auf einem Flohmarkt einen Digitalkamera-Oldtimer erworben. Eine Canon IXUS. Das Originalmodell von 2000 mit ganzen 2.1 MP (1600x1200) :) Wusste beim Kauf nicht, ob sie noch funktionieren würde, aber auf dem Loppis (Flohmarkt) lag sie da so einsam in der Originalverpackung und mit einer Menge Sonderzubehör in der Ecke. Also habe ich die umgerechnet 5 Euro investiert. Vorgestern nun habe ich sie richtig ausgepackt und gesäubert. Das Unglaubliche: Funktioniert tadellos und gibt einem ein digitales „Vintage-Gefühl“. Also hab ich mir wieder ein kleines Projekt ausgedacht. Ich will mal sehen, ob man - getreu des Slogans: Die beste Kamera ist die, die man gerade bei sich hat - damit auch heute noch ansehnliche Bilder machen kann. Und zum heutigen Sonntagsspaziergang durfte die betagte IXUS dann mit marschieren. Hier ein paar Ergebnisse:


Teilweise bereits zugefroren und unter verhangenem Himmel: Ein kleiner See.

Derselbe nochmals aus einer etwas anderen Perspektive.
Auch das Schilfgras bereits gefroren.

Die Wurzel eines „Entwurzelten“:
Umklammert noch,
was ihr einst ein wichtiger Halt war.
Loslassen ist angesagt.

Contrast: Simply black and white :)

Allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!

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Die "Eiszeit" in Lappland hat wieder begonnen

Der Tribut an die Frostnächte hier in Lappland ist mittlerweile den ganzen Tag über bleibend sichtbar.
Die „Eiszeit“ hat wieder begonnen. Die Pfützen sind gefroren und bleiben es auch den Tag über. Immer wieder sind die entstehenden Muster bizarr und schön anzusehen. Wie Botschaften an denen viele achtlos vorübergehen.


(this shot by petra fuelbert)

Die Natur wird gleichsam „schockgefrostet“. Konserviert und bewahrt für die Zeit nach der Schnee- und Eisschmelze.



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Abendstimmung in Lappland

Abendstimmung in Lappland

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Life seems to be dangerous sometimes...

Life seems to be dangerous sometimes...

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Sucht / Addiction / Mani

Wieder ein Einblick „hinter die Kulissen“ meiner Arbeit: Seit mehreren Jahren setze ich einen Teil meiner Zeit für gemeinnützige Projekte ein. Gerade haben wir wieder ein faszinierendes und zugleich erschreckendes Projekt abgeschlossen und die Bilder sind nun auf dem Weg zum „Auftraggeber“ (eine gemeinnützige Selbsthilfeorganisation).

Es ging um eine Kampagne gegen Suchtgefahren (verschiedene Formen stofflicher Abhängigkeit). Ich habe einige Jugendliche über einige Wochen hinweg immer wieder begleitet und die „Spuren“ verschiedenen Suchtverhaltens in dieser Gruppe dokumentiert. Die Schwarz-Weiss Aufnahmen finden nun in einem Buch und einer Broschüre Anwendung.

Es war eine sehr spannende und bewegende Arbeit, die mir manch neue Einblicke gegeben hat. Eine sehr erschreckende Erkenntnis aus dem Projekt war, dass stoffliche Abhängigkeiten viel verbreiteter sind, als es mir bislang bewusst war. Und nicht nur das. Wo es in Familien - oder allgemein sozialen Strukturen - stofflich Abhängige gibt, gibt es in der Regel auch die heimlichen „Unterstützer“ dieser Sucht, die sog. Mitabhängigen (Co-Abhängigen (wer sich mehr fürs Thema interessiert, wird hier fündig)). Ein sehr, sehr ernstes Thema. Mit meinem „Auftraggeber“ bin ich gerade im Gespräch, ob wir nicht noch eine weitere Fotoserie über diese Menschen für eine weitere Publikation auflegen sollten.

Rein fotografisch habe ich mich durchgängig für schwarz/weiss entschieden, um die jeweilige Bildaussage „auf den Punkt zu bringen“.

Hier ein Beispiel: „The morning after“.

Sucht / Addiction / Mani

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Minigolf / Miniature golf

Wieder ein „Nebenprodukt“ eines Shootings: Minigolfplätze pflegen normalerweise „urlaubergerecht“ ebenerdig zu sein. Dieser hier war mehr eine mehr futuristische Berg- und Tal-Landschaft. Hat mich mehr an einen Weltraumbahnhof (Startrampen), als an einen Golfplatz erinnert.

Von der Bildkomposition her ist der Brennpunk des Bildes das Sahnehäubchen: Der kleine Nistkasten am Baum. Obwohl die Farbversion des Bildes wegen des traumhaft bedeckten Himmels schon sehr schön ist, gefällt mir die hier gezeigte S/W-Variante noch besser.

Minigolf / Miniature golf

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Jackstraws end

Jackstraws end

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Fundstück: "Gas powered"

Wieder eines dieser Fundstücke, die da, wo ich sie gefunden habe, eigentlich gar nicht hingehören. Eine antike Gasflasche. Bereits ziemlich rostig. Irgendwo in der schönen freien Natur Lapplands. Mitten im Wald.

Gas powered

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Mushroom explosion...

Die Natur ist eine beinahe unendliche Quelle der Inspiration. Heute bin ich buchstäblich über einen Baumstumpf mit einer Baumpilzkolonie gestolpert. War ganz praktisch, denn dann hatte ich auch gleich die richtige Perspektive für das Foto :D

Mushroom explosion

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Marbles

Die Natur in Lappland ist einfach immer wieder bezaubernd. Jedesmal sind neue Details und Entdeckungen an der Tagesordnung...

Marbles

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Das da ist für Thomas G. aus Deutschland :)

Dieses Foto hier ist speziell für meinem alten Freund Thomas aus Deutschland, der im vergangenen Sommer von den bizarren Wolkenformationen hier in Lappland so begeistert war.

Heavy clouds in Lappland

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Wolkenformationen...

Das Wetter ändert sich. Regenwolken ziehen heran. Merkwürdige Formationen bilden sich. Assoziationen?

Wolkenformation


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one-way-street... (as well: daily-minox 2009-08-11)

Eine Perspektive, die mich heute herausgefordert hat: Ein richtig schön rundgebogenes und verwittertes Einbahnstrassenschild. Vor meinem geistigen Auge komponierte sich das Bild in sw. Ich hatte aber nur die Minox in der Hemdtasche. Also experimentieren. Aber das ist ja kein Problem mit digital :)


Die SW-Konvertierung hat auch hier wieder der bewährte B/W-Styler erledigt (der mich nach wie vor schlicht begeistert!)

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Rainy day - rainy beach...

Is there something more melancholic than a rainiy beach in the summer?
Normally theres a lot of people on that beach during the summer. Today: nobody.


Picture taken at the Malå-beach. The weather in Lappland seems to be changing actually: Seems as if the autumn is waiting for us...

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Power Pack?!

Geballte Power. Vor einiger zeit jedenfalls. Eine Batterie von der Sorte, wie sie in den schönen Strassenblinkleuchten vorzukommen pflegt. Nur gehört sie da nicht hin, wo ich sie gefunden habe: Mitten in der Natur in Lappland.

Leckgeschlagenes Batteriepack bw/sw

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Power line - line of life

Fäden an denen das Leben hängt. Ohne Netz. Ohne Sicherheit. Im freien Flug. Aber majestätisch, weil über den Dingen schwebend:

Power line - line of life bw sw

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Magic beach in Lappland

Eine Schwarz-Weiss-Aufnahmen von einem meiner favorisierten „Geheimstrände“, die etwas von der Magie dieses Ortes einfängt. Grenzenlose Weite. Beinahe konvergent. Die Unendlichkeit erahnen lassend. Lappland eben. Einfach be- oder verzaubernd.

Magic beach in Lappland
- bridge into troubled water on the magic beach -

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Volltreffer?

Ein interessantes Fundstück ist mir heute wieder mal auf einem Spaziergang durch Wald und Flur in Lappland über den Weg gelaufen. Hier hatte wohl ein Jäger für die beginnende Jagdsaison trainiert und seine „Erfolge“ zurück gelassen.

Volltreffer hit and run

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"Hello world"

Good to see that life is always finding its way. Dont know actually which kind of bird has hatched here but it looked good to me anyway :)



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Industriegeschichte / Industrial history /

Relikte einer seit etlichen Jahren stillgelegten Seilbahn (übrigens der längsten Seilbahn der Welt) schlummern in einer sehr eigenen Atmosphäre still vor sich hin. Als würden sie darauf warten, einem Besucher ihre Geschichte zu erzählen. Ein Museum zum Anfassen.

Dazu übrigens auch gleich ein touristischer Tipp: Ein 12 Km langes Teilstück der Seilbahn ist heute noch im Gondelverkehr befahrbar. Über die Sommersaison gibt es tägliche Touren, die über ein landschaftlich äusserst schönes und reizvolles Gebiet führen. Mehr Infos finden Sie hier auf Schwedisch und hier auf Deutsch.

Industriegeschichte

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Feierabend / Closing time / Arbetstidens slut

Feierabend / Closing time / Arbeitstidens slut
Hingeworfen. Vielleicht schon vor langer Zeit.
Weit draussen an einem Trampelpfad.
Mitten in Lappland.
Rostig. Bereits ohne Stiel.
Aus. Vorbei. Feierabend.

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Regen in Lappland / Regn i Lapland

Bitte nachsprechen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!“
Ist doch so, oder? Seit 3 Tagen werden wir hier im „Inlandet“ Lapplands nämlich ganz ordentlich beregnet. Zwei Tage in Folge hat das SMHI (das schwedische Wetteramt) Unwetter-Regenwarnungen für die Region hier herausgegeben (z.B. hier nachzulesen) und es plätschert weiter ganz munter rund ums Haus herum.
Das ist aber kein Grund zur Sorge. In den letzten Sommern gab es immer so ungefähr eine völlig verregnete Woche. Eigentlich auch gut so, denn die Beerenernte wird es uns danken.
Freilich ist die Hemmschwelle, sich nach draussen zu schwingen, etwas grösser. In der Tat. Ist der „innere Schweinehund“ aber erst einmal überwunden, ist es ganz angenehm draussen. Regenhose und Regenjacke sind zwar nicht ganz so angenehm. Aber der Regen taucht alles in ein pastell-verwaschenes Licht. Sehr interessante Atmosphäre.
Und auch rein fotografisch bietet das Wetter schöne Gelegenheiten und Herausforderungen. Z.B. die Herausforderung, das rinnende Wasser zu visualisieren. Gestern hat es mir da u.a. dieser Stein angetan. Der Lag da mitten auf dem Weg und rief förmlich „fotografier mich“. Da er da wohl schon längere Zeit lag, hatte sich das Wasser schon feste Wege gegraben, auf denen es herunter rann.

Regen in Lappland / Regn i Lapland

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Luftschloss / Luftslott / Castle in the air

Luftschloss / Luftslott / Castle in the air

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Photojournalism: The good old times... :)

Photojournalism

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Någonstans ute / Irgendwo draussen

Warum ich dieses Land so liebe? Die fast unendliche Weite Lapplands. Die Natur. Die Stille. Einfach rausgehen; weit raus in die Natur. Allein sein mit sich (und der Kamera). Anblicke geniessen. Die Tierwelt beobachten. Ach, ich höre jetzt auf zu schwärmen. Ein ziemlich umfangreiches Shooting wartet morgen auf mich und es ist an der Zeit ins Bett zu gehen. Gute Nacht. Träumt schön; von Lappland. Es lohnt sich.

Draussen in Lappland

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Heavy Weather today...

Manchmal ist ein echtes Wagnis in Lappland einen langen Spaziergang zu wagen, insbesondere bei echtem „Heavy Weather“. Heute haben sich hier nämlich sonnig-schwüle Abschnitte mit Starkregen und Sturm abgewechselt. Die Entscheidung für einen 2 Stunden Fussmarsch hat sich trotzdem als gut und richtig erwiesen: Traumhafte Wolkenkulissen. Hier ein Stimmungseindruck:

Wolkenberge in Lappland
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Då är det spikat / Festgeklopft

Festgeklopft - Då är det spikat
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Vid vattnet / Am Wasser

Das Schilfgras wächst und gedeiht. Einfach schön.


(Converted with B/W-Styler)

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Im Test: B/W-Styler

Review und Test: B/W-Styler

BW Styler Demobild

Vorab: Den beinahe schon “Glaubenskrieg”, ob man denn seriöse Schwarz-Weiss-Fotografie überhaupt digital betreiben könne, will ich hier nicht führen. Und um allen Diskussionen gleich vorzubeugen: In meiner beruflich genutzten Mittelformatkamera und in der guten alten FM sind hauptsächlich Ilford FP4. Damit das vorab klargestellt ist :)

Aber seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Thema Schwarz-Weiss und digital trotzdem sehr. Ist eben doch sehr praktisch, auch im Schwarz-Weiss-Bereich auf den digitalen Workflow mit all seinen Möglichkeiten zurück greifen zu können. Also ging ich auf die Suche nach einem Tool, das sich gut in den vorhandenen Workflow einbinden lässt. 

Natürlich lässt sich sehr viel unmittelbar direkt in Photoshop machen. Schöner ist es jedoch, ein Plug-In mit umfassenden Schwarz-Weiss Funktionalitäten zu haben. So eine Art “Dunkelkammer”-Plugin. Also ging ich auf die Suche. Und nachdem ich etliche Sachen durchprobiert hatte, bin ich schliesslich fündig geworden. B/W-Styler heisst das kleine Schwarz-Weiss-Wunderwerk, das ich Ihnen in diesem Testbericht vorstellen will. Nachdem ich den Blogeintrag nicht mit Bildern überfachten will, gibt es - wie gewohnt - eine separate Bildergalerie zum Testbericht hier. 


Verwendetes Testsystem

Mac PowerBook G4 1.5 GHz, 1.25 GB RAM, Mac OS X 10.5.7, Photoshop 7, Photoshop Elements 6, GraphicConverter 6.4


Installation und Kompatibilität

Die Installation ist völllig problemlos. Das PlugIn kommt in 3 verschiedenen Versionen - je nach verwendetem System und Host-Applikation. Mit dem hervorragenden Handbuch geschmeidig und problemlos.

Sehr erfreulich ist, dass das PlugIn mit einer Vielzahl von Host-Applikationen kompatibel ist. Unter Mac OS X sind das Adobe Photoshop (ab Version 7),  Adobe ImageReady (ab Version 7), Adobe Photoshop Elements (ab Version 2), Adobe Illustrator (ab Version 10), ACDSystems Canvas (ab Version X), CiEBV Photoline 32 (ab Version 11.52), Corel Painter (ab Version 9), LemkeSoft GraphicConverter (ab Version 5.7) und Macromedia Fireworks (ab Version 7 (MX 2004)).

Unter Windows ist die Liste der tauglichen Host-Applikationen derartig umfangreich, dass ich Ihnen die 50 (!) Applikationen lange Liste im Detail erspare.

Eine Demoversion lässt sich auf der Homepage des PlugIns herunterladen.


Überblick

B/W-Styler wird - wie andere PlugIns - auch über das “Filter” Menü aufgerufen. Dort findet sich nach der Installation ein Unterpunkt “Photo Wiz” unter dem sich B/W-Styler finden und aufrufen lässt.

B/W-Styler arbeitet mit Bildern im 8- oder 16-Bit Modus. Soll er auf Bilder mit einer anderen Farbtiefe (z. B. ein vorhandes Graustufenbild) angewendet werden, muss dieses zunächst in ein RGB mit 8- oder 16-Bit umgewandelt werden. Vom Hersteller wird empfohlen, grundsätzlich im 16-Bit odus zu arbeiten, weil so die besten Resultate erzielt werden können.


Die verschiedenen Modi

Bitte jetzt nicht erschrecken, denn B/W-Styler ist ein sehr mächtiges Tool.  Er bietet insgesamt 18 Anwendungsmodi, die in die Bereiche “Fotografiemodus”, “Schnellmodus” und “Expertenodus” unterteilt sind. Wie die Bezeichnungen ahnen lassen, eignet sich die Gestaltung des Fotografiemodus von den Einstellungsmöglichkeiten her am besten für Fotografen. Zusätzlich gibt es noch 15 “Schnellmodi” für ausgewählte Bearbeitungen.

Für meinen Geschmack fühle ich mich im Fotografiemodus am wohlsten, denn dort finden sich ganz übersichtlich alle gebrächlichen Einstellungen “am richtigen Platz”. 

Kleiner Tipp: Die Sprache lässt sich mit dem untersten Aufklappmenü ganz einfach und schnell von Englisch auf Deutsch umstellen. Leider merkt sich das der Filter nicht und muss nach jedem Neuaufruf frisch eingestellt werden. Eigentlich kein Problem, denn auch in Englisch bleibt das ganze verständlich.


Die Vorschau

Auf der linken Seite des PlugIn-Fensters findet sich die Vorschau. Dort lässt sich entweder das gesamte bearbeitete Bild oder nur eine Ausschnittsvergrösserung anzeigen. Gelungen ist das “Split View”, das die Vorschau so aufteilt, dass Original und bearbeitete Version nebeneinander liegen. Klickt man unten “Instant Preview” an, sieht man den jeweiligen Effekt unmittelbar in der Vorschau beim Navigieren durch die Menüs.


Der Fotografiemodus

Nun aber zu den eigentlichen Bearbeitungsmöglichkeiten. Im Fotografiemodus finden sich folgende Einstell- und Tuningmöglichkeiten: Film, Film Grain, B/W Filters, ND Filters, Diffusion Filters, Development, Lab Effects, Paper Grade, Color Tone und Frame.

Dahinter verbergen sich jeweils mächtige Werkzeuge. Der Reihe nach:

Film: Hier lässt sich aus einer Liste von 42 Presets der gewünsche “Film” auswählen. Die Liste ist in generelle Grundtypen, gängige Schwarz-Weiss Filme (z. B. die diversen Ilfords) und mehr exotische Filme (z. B. Polaroid 55) aufgeteilt. Hier steckt eine Menge Know-How im Filter, denn die Ergebnisse sind frappierend gut. Meine ansonsten verwendeten Ilford-Typen erkenne ich in den bearbeiteten Fotos spontan wieder. 

Film Grain: Die Körnung ist von 100 bis 3200 auswählbar. Selbstverständlich lässt sich auch “Keine Körnung” einstellen. Ein wichtiger Tipp in diesem Zusammenhang: Die Körnung sollte natürlich auf das Ausgabeformat abgestimmt werden. Wir das Bild nach der Bearbeitung verkleinert, “stimmt” der Korneindruck nicht mehr. Im Gegensatz zu anderen getesten Tools fällt mir auf, dass B/W-Styler sehr harmonisches und “echtes” Korn produziert. Andere Tools haben hier - im Gegensatz zu B/W-Styler - mehr mit hässlichen und unbestimmbaren “Pixelhaufen” gearbeitet.

B/W Filter: Hier stehen die gängigen Farbfilter (12 an der Zahl) zur Auswahl. Über “Custom” lassen sich zusätzlich eigene Farbfilter definieren.

ND Filter: Hier finden sich die “Neutraldichtefilter” (wie es korrekterweise so schön heisst), darunter ganze und halbe Graufilter und Polarisationsfilter; jeweils in verschiedenen Intensitätsstufen. In der Anwendung einfach und im Effekt überzeugend. Wer sich eine nicht als Preset vorhandene Zwischenstufe wünscht, kann auch hier über die Auswahl von “Custom” selbst Hand anlegen.

Diffusion Filter: Über die Diffusionsfilter (3 Gruppen: Diffusor, Pastel, Mist) lassen sich “Glow-” und Diffusionseffekte einstellen. Die höheren Stufen gehen freilich sehr diffundierend ans Werk und kommen bei mir eher in Ausnahmefällen zum Einsatz. Auch hier können über die Auswahl von “Custom” eigene Effekte erzeugt werden. 

Development: In dieser Rubrik verbergen sich die eigentlichen “Dunkelkammereinstellungen”. Aufgeteilt in 4 Einstellungsblöcke lassen sich die Entwicklungszeit, der Kontrast, das Verhalten in "Lichter" und "Tiefen" und klassische Ergebnistypen (z. B. “High-Key”) einstellen. Auch hier gibt es wieder die “Custom-”Möglichkeit.

Lab Effects: Die Lab-Effects sind quasi eine Untergruppe mit Sondereffekten des Developments. Hier lassen sich Effekte, wie z. B. Solarisation auswählen.

Paper Grade: Wie der Name vermuten lässt, verbirgt sich dahinter die Härte des Papiers. In 5 Stufen von extra-weich bis extra-hart (wiederum mit “Custom”-Möglichkeit) sind diese für den Anwender zur Verfügung gestellt worden.

Color Tone: Hier finden sich schliesslich die Farbtöne, die aus der klassischen Schwarz-Weiss-Entwicklung bekannt sind. Darunter das bestens bekannte Sepia, aber auch einige andere extrem schöne und dezente Farbtöne. Mein persönlicher Favorit ist “Silver Gelatin”. Auch hier sind “Custom-”Möglichkeit vorhanden.

Frame: Als kleines Extra lassen sich die Fotos hier auch gleich noch mit einem Rahmen versehen. Dieser arbeitet leider nicht verlustfrei, sondern beschneidet das Bild eingreifend, wobei dieses bei Bedarf sehr praktisch sein kann.

Als Zusatz wäre allenfalls noch wünschenswert, wenn der Anwender noch sein eigenes “Watermark” mit einprägen könnte. Das wäre dann 110%-perfekt :)


Die Anwenderfreundlichkeit und die Einstellmöglichkeiten im untersten Feld

Das PlugIn reagiert auch auf dem nicht mehr ganz aktuellen 1.5 GHz G4 - im Gegensatz zu anderen getesteten Lösungen - sehr zügig. Wenn “Instant Preview” nicht aktiviert ist, wird die Änderung in der Vorschau im Prinzip unmittelbar nach der Auswahl in einem Menü sichtbar. 

Unter den Preferences lässt sich das Verhalten beim Start des PlugIns wählen. Die für mich bequemste Möglichkeit besteht darin, dass das PlugIn mit den zuletzt verwendeten Einstellungen startet. So lässt sich ein “Standard-Setup” nach dem persönlichen Geschmack als Standardvorgabe behalten. 

Im Menue "Preferences" kann eingestellt werden, was der “Reset-”Button ganz oben rechts bewirkt. So kann mit einem Reset immer wieder zu den eigenen persönlichen Standardvorgaben zurück kehrt werden. Sehr praktisch.

Die sehr gute kontextsensitive Hilfe zu allen Punkten ist eigentlich selbstverständlich und bedarf keiner besonderen Erwähnung. 

Unter dem Punkt “Histo” verbirgt sich - wie zu vermuten - ein Histogramm. Für meinen Geschmack in diesem Zusammenhang nicht so wichtig. Aber “nict to have”. Sehr schön ist indes die unter dem Punkt “Info” verborgene Möglichkeit (“Show Bown Highlights”) sich die augebrannten Lichter anzeigen zu lassen.

Fazit

Mit dem B/W-Styler ist dem Team der Plug In Site ein wirklich grosser Wurf gelungen.

Die Aufteilungen in den verschiedenen Menübereichen ist sehr gut durchdacht und ermöglicht den direkten Zugriff auf die gewünschten Veränderungen. Die Effekte selbst sind - sieht man von den für meinen Geschmack gleich sehr hart ans Werk gehenden - Diffusionsfiltern ab, nur als gelungen zu bezeichnen. Werden die Bilder in Schwarz-Weiss konvertiert, ist das Ergebnis schlicht überzeugend.

Und es ist - Hand aufs Herz - sehr vorteilhaft, etwas experimentieren zu können. Im Gegensatz zum echten Film, bei dem "entwickelt" eben "entwickelt" bedeutet, kann hier im Bezug auf das Original “verlustfrei” getüftelt werden.

Sehr positiv ist übrigens auch der Support des Herstellers / Vertriebs. Anfragen wurden - sogar am Wochenende - binnen weniger Stunden kompetent und erschöpfend beantwortet. Ein wertvolles zusätzliches Plus.

Für nur USD 49,95 Euro ist das PlugIn - gerade auch im Vergleich zu anderen Lösungen - ein echtes “Schnäppchen”. Der B/W-Styler ist mittlerweile zum “must have” für mich geworden.

-> Screenshots und illustrative Beispiele finden sich in der Galerie zum Testbericht. 


Meine zusammenfassende Bewertung

Jeweils auf Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut):

Funktionalität: 4,5
Anwenderfreundlichkeit: 5 
Geschwindigkeit: 5
Praktischer Nutzen: 5
Verfügbarkeit: 5
Preis-/Leistungsverhältnis: 5

Gesamtbewertung: 4,75

Mein Fazit: “Must have” in Sachen digitale Schwarz-Weiss Fotografie.


(Aufgrund diverser Email-Anfragen zu den Testnoten eine Anmerkung am Rande:

Mich erreichten einige Mails mit dem Tenor “Warum fallen die Bewertungen in den von Dir veröffentlichten Tests alle so gut aus?”.

Ganz einfach: Den “Murks”, den ich teste lasse ich einfach unerwähnt und veröffentliche dazu nichts. Denn meine Philosophie ist: Die guten Dinge und Tools bringen uns mit unserer Fotografie nach vorn. Meine Zeit ist mir zu schade, um Testberichte über schlechte Sachen und Dinge zu schreiben.)

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Vid vattnet... / Am Wasser...

Was tut man nicht alles als Fotograf für ein schönes Motiv in Lappland:
Gigantisches Licht und traumhafte Atmosphäre. Ein kleiner See mit einem prachtvollen „Feld“ kleiner Seerosen. Eine gute Brise sorgt für die genau richtigen kleinen Wellen. Vom Moor aus taste ich mich langsam zum Wasserspiegel. Tja, und dann schaffe ich es gerade noch im richtigen Augenblick abzudrücken, bevor ich teilweise baden gegangen bin. Wie heisst es so schön: Leidenschaft heisst Leidenschaft, weil sie manchmal Leiden schafft...


Und im Detail sehen die kleinen Seerosen dann so aus. Einfach bezaubernd, oder?

(BW-Konversion wie immer mit dem sagenhaften BW-Styler.
Testbericht dazu morgen!)

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En skiva / Eine Scheibe


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Knopen / Der Knoten

Seilknoten
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Fjädrar / Federn

Wieder ein gespenstischer Ort. Weit draussen. Hier musste sich ein Birkhuhn gegen irgend einen Gegner verteidigen und hat verloren. Die Federn sind geblieben. Irgendwie gleichnishaft.

Birkhuhnfedern Vogelfedern

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Växter / Gewächse

Die Natur- und Pflanzenwelt ist einfach so faszinierend: Hier einige Kleinstpflanzen auf einem Baumstumpf. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes auf diese Winzlinge „gestossen“, weil ich auf einem Stein ausgerutscht bin und dann plötzlich „mittendrin“ war in diesem wunderbaren Mikrokosmos. (Tipp: Geht übrigens auch ganz gut ohne auf die Nase zu fallen - einfach bücken :D).

Baumflechte Baumflechten in Lappland

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Splash!

splash Tannenzapfen am Strand

Motive jagen und fangen:

Dieses Bild bietet einen guten Einblick in die Jagd und das Erlegen von Motiven :) Am Wochenende waren wir mit Freunden aus Mitteleuropa, die gerade zur Besuch sind in der Gegend unterwegs, um ihnen die Schönheit Lapplands im Sommer zu zeigen.

Auch ein Sandstrand stand mit auf dem Programm. Kleidungsmässig waren wir zwar nicht im "besten Tuch" aber "gut" angezogen. Ich hatte nur eine Point-and-Shoot dabei. Plötzlich sehe ich diesen kleinen angespülten Tannenzapfen im Vorbeigehen. Vor meinem geistigen Auge visualisiert sich dieser kleine hüpfende und tanzende Tannenzapfen zu einem wunderbaren Motiv.
Aber: Perspektive und Umsetzung müssen stimmen. Ausserdem sind wir ja mit Freunden unterwegs, es sollte also auch schnell gehen können. Zudem könnte der kleine Zapfen mit einer der nächsten Wellen weggespült werden.

Die Herangehensweise war dann folgende: Knipse auf Makro-Modus (um eine schöne Schäfeebene beim Zapfen hinzubekommen). Flach auf den Sand und so nah wie möglich an die Grenze der auslaufenden Wellen. Belichtungskorrektur auf minus 0,7. Dann 3 Fotos und gut. 

Resultat der Geschichte: Sehr verwunderte Gesichter. Ich sah aus wie ein paniertes Schnitzel, denn der Sand war deutlich feuchter als gedacht, und klebte wie angebacken an der Jeans und dem Hemd. Glücklicherweise haben es alle Beteiligten mit einem herzhaften Lachen goutiert.

Die Nachbearbeitung am heimischen Laptop dann mit BW-Styler (Einstellungen: Ilford HP5 Plus, ISO 400, Skyblue Filter, High-Key und Normales Papier). Voilà.

Was lernen wir daraus? Immer mit offenen Augen durch die Welt gehen. Immer irgendeine Kamera dabei haben. Sich nicht scheuen, auch mal auf die Schnelle im Sand herum zu robben :)

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Skellefte Älven: Lågt vattenstånd / Skellefte Älv: Geringer Wasserstand

In Anbetracht der Jahreszeit herrscht derzeit ein relativ geringer Wasserstand am Skellefte Älv. Die herausragenden Baumstümpfe bieten die Anmutung einer „Mondlandschaft“ und laden zu langen „Strandspaziergängen“ ein.

Zeichen des Sommers: Leider stellen sich nun auch die lapplandtypischen Mücken ein. Durch den kräftigen Wind der letzten Tage ist es aber im Moment noch gut erträglich. Vielleicht sollten wir einmal über alle brauchbaren Methoden zur Mückenabwehr berichten? Lassen Sie uns Ihre Meinung dazu wissen!

Geringer niedriger Wasserstand am Skellefte Älv

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Trädstam / Baumstamm

Baumstamm sw
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BW/SW/SV-Update

Vor einigen Tagen hatte ich kurz über den kommenden Testbericht zu meinem favorisierten SW-Tool berichtet.

Nachdem mich dazu viele Anfragen per Mail erreicht haben verrate ich hier schon einmal vorab, welches Tool für mich klar auf Platz 1 liegt: B/W-Styler.

Wer schon einmal selbst experimentieren möchte, kann sich bei The Plugin Site eine Testversion für Mac und/oder PC downloaden.

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Lillholmträsk

Ein Einblick: Rein privat durchlaufe ich fotografisch gerade eine Phase der Begeisterung für Schwarz-Weiss und habe in den vergangenen Wochen sehr mit verschiedenen Tools für die Konvertierung experimentiert.

Wichtig für die Digitalfotografie: Wenn Sie mit Schwarz-Weiss experimentieren wollen, belassen Sie Ihre Kamera unbedingt im Farbmodus. Was Sie an Bildinformationen verlieren, wenn Sie „in the cam“ auf Schwarz-Weiss-Modus umstellen, ist verloren.

Dabei ist es doch Ihre Aufgabe, die Nuancen der Farbumsetzung heraus zu arbeiten. Dafür gibt es eine Vielzahl von gangbaren Wegen. Manche mehr beschwerlich, andere sehr komfortabel und professionell. Demnächst dazu ein ausgiebiger Praxistipp mit einem Test des Tools, für das ich mich nach vielen Tests entschieden habe. Stay tuned. Demnächst gibts mehr zum Thema!

Lillholmträsk
(„Wolkendeckel“ über Lillholmträsk)

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En björn och en älg... / Ein Bär und ein Elch...

Wieder Lappland von seiner besten Seite. Paradies für Naturfreunde und Naturfotografen. Hier zeige ich Ihnen die neulich zufällig entdeckte, einsame Stelle weit draussen, an der vor längerer Zeit Bär und Elch aufeinander trafen. Eine bizarr-schaurige Stimmung mit all den Knochen, usw., die verstreut herumlagen.

Unterkiefer Elch

Elchknochen

Schädel Elch


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Inte bra... / Gar nicht gut...

Manchmal gilt es einfach nur zu dokumentieren. Und oft ist das, was ich da weit draussen in Feld und Flur finde alles andere als das, was ich suche...

Umweltverschmutzung Alte Autobatterie

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Molnigt väder i Burträsk / Bewölktes Wetter in Burträsk

Anfang der Woche ein längeres Shooting in der Gegend von Burträsk. In der Mittagspause diese bezaubernden Wolken. Wie grosse Wattebäusche am Himmel :)


Wolken in Burträsk

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Eine Blume, die uns etwas sagen möchte... / En blomma som vill säger nånting...

Diese kleine gelbe Blume - im Foto als Color-Key hervorgehoben - hatte es mir angetan. Sie war die erste, die ich dieses Jahr gesichtet habe. Auf einer kleinen Landzunge. Inmitten verdorrten Grases aus dem vergangenen Herbst scheint sie leuchtend. Als ob sie etwas sagen wollte.

Frühlingsblume in Lappland

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Nagel / Spik

Alter antiker Nagel

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En vårpromenade / Ein Frühlingsspaziergang

Ein Frühlingsspaziergang: Treten Sie ein
in den Frühling in Lappland!

Ein Frühlingsspaziergang in Lappland

Hier sind die Reste des Herbstes „aufgetaut“ und
harren der Verwertung durch die Tier- und Pflanzenwelt.

Ein Frühlingsspaziergang in Lappland

Um Ufer beinahe schon richtig sommerlich :)

Ein Frühlingsspaziergang in Lappland

Diese Baumrinde liegt ausgebreitet wie unser Leben.

Ein Frühlingsspaziergang in Lappland

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Vårtecken / Frühlingszeichen

Ist mir doch vorhin dieses Frühlingszeichen vor die Linse gehüpft. Der Kleine (oder die Kleine?) war ganz schön schnell, deswegen hat es nur für den einen Schnappschuss gereicht.

Mit Kröten und Fröschen kenne ich mich nicht so fürchterlich gut aus, daher der Aufruf - Amphibienkundige Menschen aus der Mitleserschaft werden um Mithilfe gebeten: Um was genau handelt es sich da? Bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Kröte Frosch in Lappland

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Töväder III / Tauwetter III

Det blir mindre och mindre snö och is...
Es wird weniger und weniger Schnee und Eis...

Tauwetter in Lappland

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Bildspel Töväder / Galerie Tauwetter

Traumhaftes Wetter: 20 Grad und knallende Sonne um den Kopf herum. Die Füsse stehen aber noch in 20-40 cm nassem Schnee. Es taut. Tier- und Pflanzenwelt explodieren. Aufbruchstimmung.

Hier gehts zur Galerie „Tauwetter in Lappland“
Klick här så kommer du till bildspelet „töväder i Lapland“



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Töväder / Tauwetter

Tauwetter in Lappland
(Was aussieht wie ein grosser Salzsee oder die Mondoberfläche
sind die durch das Tauwetter hervor gerufenen bizarren Formen.)


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Overcast

Overcast Licht und Schatten in Lappland

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Abstrakt

Abstrakt in sw

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Vorsicht Kunst - Street photography in Umeå

Zum offiziellen Frühlingsanfang in Umeå (22.4. in diesem Jahr) einige Eindrücke. Mit einfachsten technischen Mitteln. Natürlich im Quadrat. Natürlich schwarz/weiss. Achtung Kunst!

Hier gehts zur Galerie

Våren har börjat i Umeå. Några intryck. OBS konst!

Klick här så kommer du till bildspelet



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Slutligen är det Vårvinter I / Schliesslich ist es Vårvinter I

Licht und Schatten im Vårvinter

(Ljus och skugga i vårvintern /
Licht und Schatten im Vårvinter)

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I skogen / Im Wald

Draussen im Wald in Lappland sw

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Påsklov: På vägen mot fjällen / Osterferien: Auf dem Weg ins Fjäll

Die Påsklov (Osterferien) hat begonnen: Auf der heutigen Fahrt in Richtung Hemavan / Tärnaby hat sich wirklich der Eindruck aufgedrängt, ganz Schweden sei gerade auf dem Weg ins Fjäll :)

Zum Auftakt der Påsklov war eine wahre Karawane von Autos mit Anhängern (auf dem Anhänger meist ein oder zwei Skoter) in Richtung Berge unterwegs. Viele Schweden haben eine Stuga im Fjäll, übrigens eine der am meisten begehrtesten Gegenden.

Für unseren Teil war es heute nur eine Tagestour. Aber auch während der Rückfahrt wollte der Autostrom nicht versiegen. Unglaublich.

Juktån Lappland
(Blick auf den Juktån)

Fjällsjö See im Fjäll Lappland
(Irgendwo zwischen Sorsele und Tärnaby)

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