Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan

Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan
„Fjäll Herbst 2011“


Die vergangenen Tage waren wieder einmal mit grösseren Reisen gefüllt. Eines der Highlights waren zwei Tage im Fjäll. Hinter dem schwedischen Wort Fjäll verbergen sich die Skandinavischen Gebirge.

Unter Schweden wird das Fjäll zu allen Jahreszeiten hoch geschätzt. Insbesondere das Gebirge rund um Tärnaby und Hemavan ist eine äusserst gut besuchte Gegend, und im Winter ist das Gebiet eines der beliebtesten Wintersportgebiete in Schweden. Aus Tärnaby stammen z. B. die weltbekannten Skiläufer Ingemar Stenmark, Stig Strand, Jens Byggmark und Anja Pärson; in Hemavan beginnt bzw. endet der bekannte Kungsleden, ein Fernwanderweg, der auf zwei Streckenabschnitten durch Lappland führt.

Mich hatte es nach Laisaliden verschlagen, was zwischen Tärnaby und Hemavan liegt.

Leider hat das Wetter sich nicht von der besten Seite gezeigt und die fotografische Arbeit wieder zu einer echten Herausforderung gemacht. Denn im Fjäll ist das Wetter einerseits sehr unbeständig und in concreto wechselten sich bei kräftigem Sturmwind Platzregen und einige wenige Sonnenstrahlen ab. Ständig wechselnde Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit (besser: Wasser) überall.

Ein paar Aufnahmen vom Location-Scouting darf ich hier zeigen und allen Besuchern in Lappland kann ich die Gegend nur wärmstens ans Herz legen. Am besten ausserhalb der Hauptsaison.

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Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan
„Fjäll Herbst 2011“

Autumn leaves - Preparing the runway for the winter

Autumn leaves - Preparing the runway for the winter
„Autumn leaves“

Herbst. Jahreszeit der Farben. Und herbstliche Melancholie. 

Farbenprächtige Blättermeere laden zu einem Vollbad ein.

Einfach eintauchen.

Das Bodenpersonal in Lappland bereitet unterdessen die Landebahn für den Winter vor.
Hoffentlich verzögert sich die Landung so lange wie möglich.

Musikempfehlung dazu: Autumn leaves in der Version von Eric Clapton aus seinem 2010er Album.

The Inspired Eye III von David DuChemin

The Inspired Eye III von David DuChemin
Ebook, erschienen bei Craft & Vision

The Inspired Eye III von David DuChemin


Eine Rezension

Gerade ist ein neues Ebook "The Inspired Eye III" von David DuChemin erschienen. Das Buch ist ein kreativer Kick für alle, die sich mit Fotografie befassen.


Keine Frage, ich schätze David und mag seinen Stil sehr. Mit diesem Buch hat er sich nun selbst übertroffen. Es geht um den kreativen Prozess. Und David gibt dem Leser einen kräftigen kreativen Kick. Um es etwas deutlicher zu sagen (man verzeihe mir bitte die Ausdrucksweise): Es geht um einen kräftigen Tritt in den Hintern. Das kann weh tun. Ist aber in diesem Falle sehr heilsam.

Wir alle kennen die Symptome: Wir reden gerne viel über Fotografie. Wir reden gerne über alle möglichen technischen Fragen, usw. Aber das reicht eben bei weitem nicht.
Wir blicken oft ehrfürchtig zu den "Grossen Meistern", die ja ach so viel Talent haben und denen alles so leicht fällt. Das stimmt nicht.  

David räumt in seinem neuesten Buch über den kreativen Prozess radikal mit diesen Mythen auf und kommt deutlich auf den Punkt. Der Inhalt des Buches ist das Destillat aus einem langen inneren Prozess. 

David schreibt darüber, wie der kreative Prozess am Laufen gehalten wird. Er stellt klar heraus, dass es in erster Linie um harte Arbeit geht. Nicht die Anzahl der "fluffig-künstlerischen" Ideen - über die wir oft so gerne philosophieren und tagträumen - ist entscheidend, sondern eine Idee anzupacken und bis zum Ende umzusetzen. Das zeichnet den erfolgreichen Künstler (und überhaupt die allermeisten erfolgreichen Menschen) aus. Viele schöne Ideen zu haben ist einfach. Eine Idee umzusetzen, ist Kunst. 

Letztlich ist es wir mit dem Sport: Es geht um hartes Training und harte, ausdauernde Arbeit. Aus Diskussionen, dem Zusehen und Lesen von Fachartikeln allein, wachsen keine Muskeln. Mit der Kreativität ist es nicht anders.

David ist schonungslos offen und kritisch in seiner Darstellung und verwendet sehr anschauliche Bilder und Vergleiche. Z. B. der Vergleich des Fotografen mit dem Schriftsteller. Der Schriftsteller muss anfangen zu schreiben, zu verwerfen, zu schreiben, zu verfeinern, usw. Dem Fotografen kommt die digitale Technik dabei sehr zustatten. Das Experimentieren und die Annäherung an "das" Bild ist heutzutage viel einfacher geworden. Plastisch nachvollziehbar stellt David das anhand einer Serie von 12 "Skizzenaufnahmen" vom ersten Scouting bis zum fertigen Bild dar. 

Mit aussagekräftigen Zitaten untermauert David den Gang durch den kreativen Prozess. Mein Tipp: Ausdrucken und als "Wakeup-Calls" an die Wand hängen.

Im Laufe der Lektüre wird es immer klarer und deutlicher: Es geht schlichtweg um harte und beständige Arbeit. Die Begriffe "Talent" und "Begabung" werden i.d.R. völlig überstrapaziert. Im Gegenteil: Der wirklich Talentierte muss nur umso härter arbeiten, um sein volles Potenzial ausschöpfen zu können.

Auch die psychologische Seite kommt nicht zu kurz. Ist es doch oft schlicht und ergreifend Angst, die uns von der kreativen Arbeit abhält. Denn was wäre, wenn niemand unsere Bilder mag? Die Lösung ist einfach: Meistens sollten wir das, wovor wir die meiste Angst haben, zuerst in Angriff nehmen. Just do it.

Kann ich dieses Buch empfehlen? Vorbehaltlos. Es ist extrem herausfordernd, wenn sich der Leser auf den Inhalt einlässt. Aber die Belohnung entschädigt reichlich.

Prädikat: Äusserst empfehlenswert - "must read".

Das Ebook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als iPad-App. Meine Empfehlung ist die ausdruckbare PDF-Version für die auch einen Einführungsrabatt gibt.
Der Preis - USD 5 - liegt wie immer auf günstigem Niveau.


Für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 24. September 2011, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen und beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: EYETHREE4

Und wenn Sie gleich mehrere PDF-Bücher aus der Reihe Craft & Vison kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes EYETHREE20 20% Rabatt auf Ihre Bestellung beim Kauf von mindestens 5 Büchern.

-> Hier geht es zu Craft & Vision. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

The Inspired Eye III von David DuChemin

Honey and zero

Herbst. Nachtfröste in Lappland. Honigfarbene Sonnenstrahlen durchdringen den Wald und schaffen sich ihre eigenen kleinen Bühnen.

Herbstfarben in Lappland



Herbstfarben in Lappland



Herbstfarben in Lappland


Svamp 2011 - Jahr der Pilze in Lappland

„Svamp“ ist Schwedisch und bedeutet „Pilz“. 2011 ist das Jahr der Pilze in Lappland.


Fliegenpilz in Lappland
„Red Ball“


In Sachen Vegetation hat jedes Jahr in Lappland seine Besonderheiten. So war 2010 z. B. ein Jahr der Beeren. Es gab massenhaft Hjortron, Blaubeeren und Preiselbeeren. Mit Beeren sieht es heuer äusserst mager aus. 

Pilze in Lappland
„Gruppenbild“


Dafür spriessen dieses Jahr geradezu überall alle Arten von Pilzen aus dem Boden. Darunter echte kulinarische Kostbarkeiten, wie der Karljohan (Stensopp, Steinpilz) oder gar der auch unter Schweden heiss begehrte Kantarell (Pfifferling), über dessen Ernte ich gerade eine Reportage mache.

Generell ist das Pilzesammeln in Schweden nicht so verbreitet. Nur der Kantarell bildet eine Ausnahme. Zu seinen Vorkommen - vornehmlich im Fjäll - pilgern ganze Scharen von Menschen, und entlang unscheinbarer Schotterpisten parken oft dutzende Autos von Pilzjägern am Strassenrand. 

Die hier im Bild festgehaltenen Exemplare sind übrigens nur optisch faszinierend und nicht zum Verzehr geeignet (es könnte ansonsten ein einmaliges Vergnügen werden). 

Ufo Pilze
„Ufo-Pilze“

Fredagsmys

Der Freitagabend ist in Schweden geradezu "heilig". Er ist der Familie und guten Freunden gewidmet.
Seit einigen Jahren hat sich ein modernes Ritual herausgebildet: Die
Fredagsmys

Fredagsmys?


"Fredag" steht für Freitag und "mysa" bedeutet "es gemütlich haben". 

Freitags legt sich ab ca. 18 Uhr eine ausgeprägte Ruhe über Schweden. Das Verkehrsaufkommen geht deutlich zurück und auf den Strassen wird es still. Die Häuser sind erleuchtet. Schweden macht es sich kollektiv gemütlich.  
Die Fredagsmys schlägt wieder zu. Am späten Freitagnachmittag klingt die Arbeitswoche aus und die Familie oder gute Freunde sammeln sich, um den Beginn des Wochenendes zu zelebrieren. Das Ritual ist eingebettet in gutes Essen (oft Fertiggerichte), Süssigkeiten, Knabbereien und (oft alkoholische) Getränke. Auch der Fernseher (bzw. DVD-Player) spielt eine grosse Rolle. 

Sogar Forscher haben die Fredagsmys schon unter die Lupe genommen und dabei heraus gefunden, dass das Phänomen zum Ausklang der Arbeitswoche stresslindernd wirkt. 

Die Wirtschaft freut sich. Viele Fertiggerichte und allerlei ungesunde Dinge werden speziell mit der Eignung für den "besonderen" Freitagabend beworben. Und im Systembolaget, der staatlichen Kette, die zum Verkauf von alkoholischen Getränken befugt ist, herrscht am Freitag ab ca. 12 Uhr Hochbetrieb.

Auch in den sozialen Medien spiegelt sich die Fredagsmys deutlich wieder. Die Statusmeldungen werden entspannter und handeln dann um Essen, Getränke und Filmempfehlungen. Es gibt sogar eigens eine Fanpage auf Facebook "Vi som älskar Fredagsmys" ("Wir, die wie die Fredagsmys lieben").

Hier haben bereits knapp 350.000 Menschen auf "Gefällt mir!" geklickt. Das entspricht in etwas 2% der schwedischen Bevölkerung. Interessant ist eine Umfrage, die auf der Facebook-Seite unter den Fans durchgeführt wurde. Bei der Frage, was  die Fredagsmys für den Einzelnen bedeutet, steht an erster Stelle die Entspannung, gefolgt von Gemeinschaft / Gesellschaft und dem guten Abendessen.

Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle Aus- und Einwanderer: Besuchen Sie NIEMALS ungefragt und/oder ohne ausdrückliche Einladung "echte" Schweden an einem Freitag nach der Mittagszeit. Das wird als ungehöriger Eingriff in die Familie aufgefasst. 

Skandal wegen gefälschter Fotos in Schweden

Nun hat auch Schweden einen handfesten Skandal wegen gefälschter Fotos bei einem Fotowettbewerb. Der in Schweden tätige Naturfotogfraf Terje Hellesø hatte beim 20. Fotowettbewerb des schwedischen Naturvårdsverket (Amt für Natur- und Umweltschutz) mehrere mit Photoshop manipulierte Fotos eingereicht und dadurch den ersten Preis gewonnen.

Eine der gefälschten Aufnahmen des Preisträgers Terje Hellesjø
„Eine der gefälschten Aufnahmen des Preisträgers Terje Hellesjø“
Foto: Terje Hellesø / Naturvårdsverket 


Seit 20 Jahren veranstaltet das schwedische Naturvårdsverket (Amt für Natur- und Umweltschutz) einen Fotowettbwerb, bei dem die besten Naturaufnahmen prämiert werden. Der Wettbewerb ist in Schweden sehr populär und geniesst grosses mediales Interesse.

In der 2010er Wettbewerbsrunde gewann der in Schweden tätige Berufsfotograf Terje Hellesø (gebürtiger Norweger) mit einigen auf den ersten Blick spektakulären Aufnahmen. Der mit 15.000 SKR dotierte Preis war Hellesø  im Mai 2011 verliehen worden. Der Preisträger erhält zudem eine Ausstellung im Naturhistorischen Museum in Stockholm.

Nach der Preisverleihung kamen allerdings Zweifel auf. Gunnar Glöersen, Mitarbeiter beim schwedischen Jägerverbund (Jägareförbundet) wies im Blog des Jägerverbundes als erster darauf hin, dass der prämierte Fotograf unglaublich viele seltene Raumtiere in sehr kurzer Zeit in der freien Wildbahn fotografiert haben will.

Eine bekannte schwedische Fotoseite griff das Thema auf. Binnen kurzer Zeit kamen dort mehrere hundert Kommentare zusammen und die Aufnahmen des Preisträgers wurden von einer grossen fotografischen Öffentlichkeit kritisch unter die Lupe genommen. Es dauerte nicht lange bis entdeckt wurde, dass einige der Tiere aus den prämierten Aufnahmen als freigestellte Objekte in Bildbanken im Internet frei verfügbar waren. 

Schliesslich kommentierte auch Preisträger Hellesø den Vorgang. Er habe alle getäuscht (einschliesslich seiner eigenen Familie; dazu sogleich mehr) und bitte um Verzeihung.

Die Geschichte zieht nun Kreise in verschiedene Richtungen.

- Zum einen ist die fotografische Community in Schweden in einer Art Schockzustand. Dass ein schwedischer Fotograf ein solches Vorgehen an den Tag legen könnte, war bislang schlicht undenkbar.

- Das zeigt sich u.a. auch darin, dass in den Wettbewerbsstatuten keine Regelungen zu Täuschungsversuchen enthalten sind. Auch eine Regelung, die Wettbewerbsteilnehmer zur Vorlage von RAW-Dateien verpflichtet, ist nicht vorgesehen. Deswegen darf Hellesø die Auszeichnung erst einmal behalten, bis die Juristen des Naturvårdsverkets die Rechtslage geklärt haben. Nicht zuletzt durch die Mängel in den Statuten des Wettbewerbes ist der Ruf des bislang angesehenen Wettbewerbes nun nachhaltig beschädigt

- Tragisch ist auch die familiäre Seite. In einem Interview des schwedischen Rundfunks hat die Ehefrau des Preisträger, Malin Hellesø - ebenfalls Fotografin - angegeben, dass sie selbst auch getäuscht worden sei. Ihr sei die Täuschung erst bekannt geworden, als ihr Mann ihr dies einige Zeit nach der Preisverleihung gebeichtet habe. 

- Im Verband der schwedischen Naturfotografen läuft derzeit die Debatte über einen Ausschluss Hellesøs aus der Vereinigung. Der Verband hat nämlich klare Regelungen dazu, dass derartige Bildmanipulationen unzulässig und unethisch sind.

- Zu guter Letzt droht dem Preisträger nun schliesslich auch handfester juristischer Ärger: Gegen Hellesø wurde mittlerweile eine Strafanzeige wegen Betruges gestellt. Denn wegen der gefälschten Bilder wurde eine grössere Summe öffentlicher Mittel verschwendet, weil Experten im Auftrag der Naturschutzbehörde auf die Suche nach den fotografierten seltenen Tieren gegangen waren. 

Über Pilze und Inspiration in der Fotografie

Über Pilze und Inspiration in der Fotografie
„Ein Baumpilz - Inspiration aus der Natur“


Behind the scenes: Herbstzeit ist Pilzzeit in Lappland. Neben des verschiedenen essbaren Varianten gibt es auch die weniger verträglichen Arten. Die zeichnen sich aber sehr häufig durch besondere Schönheit aus. So wie dieser Baumpilz, der durch Form und Farbe besticht. 

Was uns zur Frage nach der Inspiration führt. Jeder Fotograf - überhaupt jeder Künstler und Kreative - hat seine ganz eigenen und individuellen Inspirationsquellen. Wenn es mich nach Inspiration hungert, gehe ich meistens auf ausgedehnte Outdoor-Touren. Gestern waren es so um die 30 Km auf gebahnten und ungebahnten Wegen quer durch die Natur (was gleichzeitig auch ein gutes Training für die bevorstehende Wintersaison ist). Farben, Formen, Geräusche und tiefe Stille. Für mich die beste Quelle für Inspiration.  

Drei Gedanken zum 1. September

Richtig klassische Glühbirnen - Geschätzt aus den 50-er Jahren
„Richtig klassische Glühbirnen“


Drei Gedanken zum 1. September


Ein denkwürdiges Datum. Aus verschiedenen Gründen.

Ad 1: Good-Bye Lightball, Good-Bye Heatball...

Eine weitere Ära geht zu Ende: Am 1. September geht das von der EU verfügte Aus für "klassische" Glühbirnen in die nächste und vorletzte Runde. Denn nun dürfen Glühbirnen ab 60 Watt innerhalb der EU weder hergestellt noch in diese importiert werden. Nur die vorhandenen Lagerbestände dürfen noch abverkauft werden. 

Merkwürdigerweise fällt das übrigens zeitlich mit drastischen Preiserhöhungen bei den Energiesparlampen zusammen. 

Nachdem auch das alternative "Heatball-Konzept" zu scheitern scheint sei allen Liebhabern klassischer Glühbirnen ein Urlaub in Lappland ans Herz gelegt. In den hiesigen Elektrofachmärken, Geschäften und Supermärkten befinden sich nach subjektivem Empfinden noch Lagerbestände, die einige Jahre weit reichen dürften. Und wer Glück hat, kann auch richtig alte Raritäten auf dem Speicher oder auf dem Flohmarkt (Loppis) ergattern.


Fliegenpilz in Lappland
„Herbstbote: Fliegenpilz“


Ad 2: Jahreszeiten - Der Zeiger rückt weiter

Der 1. September markiert in Nordschweden klassischerweise den ersten meteorologischen Herbsttag. Die meteorologische Definition dafür lautet: "Der Herbst ist in einem bestimmten Gebiet angekommen, wenn die Tagesmitteltemperatur an fünf aufeinander folgenden Tagen unter 10 Grad C liegt."

Das Schwedische Meteorologische Institut (vergleichbar mit dem amtlichen Wetterdienst) hat dazu eine täglich aktualisierte Karte, auf der die Ausbreitung des Herbstes visualisiert ist. So wie es aussieht, ist er zumindest bei uns bereits gelandet.


Ad 3: Zuletzt noch eine spannende fotografische Neuigkeit

Heute hat Fuji offiziell die kleine Schwester der bereits jetzt geradezu legendären X100 vorgestellt. Sie hört auf den Namen X10, bietet einen 2/3-Zoll Sensor, ein 28-105 mm Zoom (KB-Äquivalent) mit ordentlicher Lichtstärke und einen optischen Sucher.

Die Pressemeldung klingt sehr gut und macht sehr neugierig. Liebe Leute bei Fuji: Schickt doch mal eine X10 zum Test rüber!