Über Wetterkapriolen und Rentiere - Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47

Über Wetterkapriolen und Rentiere - Wochenrückblick und Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47 


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Das liebe Wetter

Hier in Lappland beginnt sich Nervosität breit zu machen. Warum? Im Tourismus steht eine Hochsaison vor der Tür, aber der Schnee lässt noch immer auf sich warten. Es wird zwar langsam etwas kälter. Bis dato liegen aber nur einige cm Schnee.

Üblicherweise liegen um diese Zeit bereits 40-50 cm Schnee bei Temperaturen um die minus 10 bis 15 Grad. Dieses Jahr sind es lediglich ein paar Zentimeter pampiger Schnee und null bis minus 5 Grad. Skoter- oder Skifahren ist derzeit schlicht unmöglich (die Lage im Fjäll ist allerdings etwas besser). 

Rein privat ist uns das Recht, entfällt doch das lästige Schneeschieben derweilen. Für unsere Kunden im Tourismus aber bahnt sich eine mögliche Katastrophe an. Wenn es so weiter geht werden die Gäste über Weihnachten und Neujahr weder mit dem Skoter, noch mit dem Hundeschlitten fahren können. Und der Wetterbericht verheisst für die nächsten 10 Tage keine grosse Veränderung. Es soll nur etwas kälter werden.

Mancherorts kommen bereits Zweifel an der jahrelang gepriesenen "Schneesicherheit" auf. So weit würde ich nicht  gehen, und es ist noch nicht Weihnachten. In den verbleibenden Tagen kann sich die Lage noch deutlich verändern. Ein besonderes Klimajahr ist 2011 aber in jedem Fall - für Mensch und Tier



Was und zum nächsten Thema führt: Den Rentieren


Vergangene Woche haben wir im Rahmen eines Fotoauftrages wieder einmal Rentiere fotografiert. Es ging um die Bebilderung eines Forschungsberichtes. Forscher haben sich nämlich intensiv damit beschäftigt, wie der Wärmehaushalt der Rentiere funktioniert. Einerseits müssen sie extreme Kälte aushalten. Andererseits müssen Rentiere jederzeit für die Flucht vor Raubtieren gerüstet sein. Dabei geht es schon einmal von null auf bis zu 80 km/h. Wie ist das möglich, ohne dass die Rentiere dabei lebensgefährlich überhitzen?

Die Forschung hat nun herausgefunden, dass Rentiere ein aus mehreren Komponenten und Mechanismen bestehendes Wärmeregulierungssystem haben:

- Das Winterfell als "wärmende Aussenhülle" ist extrem dicht. "Bauartbedingt" wärmt es immer. Die Regulierung erfolgt durch zwei zusätzliche Mechanismen.

- Ein Regulierungssystem läuft über die Atemluft. Das Rentier zieht Kaltluft durch die Nase ein. Dadurch verdunstet das Wasser auf den Schleimhäuten und kühlt den extrem gut durchbluteten Nasenraum. Kaltes Blut wird dem Kreislauf zugeführt. Das kühlt punktuell und gleichzeitig zentral. Ähnlich wie z.B. bei Hunden kann der Effekt durch eine heraushängende Zunge beim Rennen verstärkt werden.

- In einer Flucht- oder Hochleistungssituation kommt ein weiterer Mechanismus hinzu. Anatomisch verlaufen beim Rentier die Venen und Arterien nebeneinander. Das kühlere venöse Blut kühlt so das wärmere arterielle Blut, insbesondere auf dem Weg in Richtung Kopf und Gehirn. 


Inside the old house - Lapland
„Inside the old house“


Schliesslich noch in eigener Sache

Stammleser werden es bemerkt haben. Die Blogfrequenz hier hat abgenommen. Es gibt weniger Artikel, dafür längere und mehr Bilderstrecken. Wir planen künftig regelmässige, wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates als Wochenrückblick mit Bilderstrecke. Wer immer tagaktuell auf dem Laufenden sein möchte, schaut am besten einmal täglich bei Google+ oder Facebook vorbei. 

Neuerscheinung: Ein Buch über Komposition in der Fotografie - Beyond Thirds von Andrew S. Gibson

Neuerscheinung: Ein Buch über Komposition in der Fotografie - Beyond Thirds von Andrew S. Gibson



Bei Craft & Vision ist gerade ein neues Ebook erschienen: Beyond Thirds von Andrew S. Gibson. Andrew ist ein erfahrener Fotograf und Autor, der bei Craft & Vision bereits mehrere Werke veröffentlicht hat.

David DuChemin, Herausgeber der Craft & Vision Reihe, hat uns wieder vorab ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Im jüngsten Ebook geht es um Komposition. Bekanntlich ein grundlegendes Thema in der Fotografie. Wie der Titel ("Beyond Thirds") schon verrät, geht es um mehr als die Komposition nach festen Regeln. Auf 38 Seiten (DIN A4) entfaltet Andrew anhand zahlreicher Beispiele die "Konstruktionsregeln" des Bildaufbaus jenseits der einfachen Formeln.

Wer sich ernsthafter mit Komposition und Bildaufbau beschäftigen möchte, sollte auf jeden Fall einen Blick in Andrews neuestes Buch werfen.

Das Ebook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als iPad-App. Meine Empfehlung ist die ausdruckbare PDF-Version, auf die es auch einen Einführungsrabatt gibt.

Der Preis liegt - USD 5 - wie immer auf äusserst günstigem Niveau.


Und für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 19. November 2011, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen und beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: BT4

Und wenn Sie gleich mehrere PDF-Bücher aus der Reihe Craft & Vison kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes BT20 20% Rabatt auf Ihre Bestellung beim Kauf von 5 oder mehr Büchern.

-> Hier geht es zu Craft & Vision. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.




Im Test: RapidCart und RapidLink - Webshop und eCommerce mit Rapidweaver

Im Test: RapidCart und RapidLink - Webshop und ECommerce mit Rapidweaver

Kann eComerce Spass machen? Wir haben kürzlich die Erfahrung gemacht, dass das so sein kann. Deswegen heute ein Test, der insbesondere für alle Kreativen - nicht nur für Fotografen -  von Interesse sein dürfte. Wir testen eine sehr geschmeidige und einfach zu implementierende Webshop-Lösung, die es zugleich ermöglicht, digitale Downloads abzuwickeln.

Im Test: RapidCart und RapidLink - Webshop und eCommerce mit Rapidweaver


Ideal geeignet, um z. B. Prints, digitale Bilder oder Ebooks anzubieten und zu vertreiben. Auf die getesteten Module RapidCart und RapidLink von Omnidea sind wir gestossen, als wir kürzlich unseren Webshop für unsere Lappland-Edition mit Original-Kunstwerken aus Lappland in limitierter Auflage aufgelegt haben.    

Wer sich nach diesem Review einen persönlichen Eindruck der Lösung verschaffen will, schaut am besten einfach mal unseren Shop an.

Auch für Musiker, Bands und Filmemacher ist die Lösung sehr gut geeignet. Lässt sich doch im Zusammanspiel mit RapidCart der vollautomatisierte Vertrieb einschliesslich der "digitalen Auslieferung" einrichten. Es spielt für RapidLink keine Rolle, welche digitalen Daten ausgeliefert werden sollen. So können problemlos auch mp3 oder mp4-Dateien verwaltet werden. Und wer nur Seriennummern oder Codes vertreiben möchte, kann auch dies mir RapidLink tun.

-> Wie immer gibt es eine Bildergalerie mit Screenshots zum Test. Diese ist hier zu  finden.


Einleitung

RapidCart und RapidLink sind Zusatzmudule (Plugins) für die verbreitete Web-Publishing-Software Rapidweaver von Realmac.

Rapidweaver macht Web-Publishing auf dem Mac spielend einfach. Zahlreiche Zusatzmodule von Drittanbietern eröffnen - über den Lieferumfang hinaus - nahezu unbegrenzte Möglichkeiten in Sachen Layout und Funktionalität. Wer Rapidweaver bislang noch nicht kennt: einfach mal googeln. Am Rande: Sowohl das Lapplandblog, wie auch unsere Portfolio-Site sind mit Rapidweaver gestaltet. Und wir haben Rapidweaver auch schon für viele Projekte erfolgreich und zur grossen Zufriedenheit der Kunden eingesetzt.

Omindea ist eine italienische Softwareschmiede, die verschiedene Zusatzmodule für Rapidweaver anbietet. Brandneu ist z. B. gerade das neue RapidMaps 2 zur Einbindung von Google-Maps erschienen. 

Ausserdem bietet Omnidea auch die wohl am weitesten verbreitete Webshop und ECommerce-Lösung für Rapidweaver - bestehend aus RapidCart und RapidLink -  an. Und um dieses Duo soll es in diesem Review gehen.


Installation und Kompatibilität

Die beiden Zusatzmodule sind sowohl mit Rapidweaver 4, als auch mit der Version 5 kompatibel. Die Installation ist Mac-like: Einfach auf die von Omnidea gelieferte Datei doppelklicken. Das Plugin installiert sich automatisch und ist nach dem nächsten Start von Rapidweaver verfügbar.

Damit alle Funktionen von RapidCart voll nutzbar sind, muss auf dem Server PHP 5 verfügbar sein. RapidLink setzt PHP 5 zwingend voraus. 

Die Plugins sind mit allen gängigen Browsern kompatibel, wobei der "übliche Verdächige" in Form des alten Internet-Explorers 6 - wie immer - manchmal Zicken macht. Dieses Problem ist (leider) weit verbreitet, und betrifft nicht nur die hier getesteten Produkte.


Review RapidCart

Einmal installiert, stehen künftig beim Hinzufügen einer neuen Seite zu einem Rapidweaver-Projekt zwei neue Seitentypen zur Verfügung. Widmen wir uns zunächst RapidCart. 

Wer schon mit anderen Zusatzmodulen für Rapidweaver gearbeitet hat, fühlt sich gleich heimisch. Jede neue RapidCart-Seite bildet einen eigenen Shop. Der Clou ist, dass alle mit RapidCart in einem Projekt erstellten Seiten auf dieselben Daten zugreifen. Einfach ausgedrückt: Bestellungen lassen sich über mehrere Seiten hinweg erfassen und abwickeln.

Die Benutzerführung des Plugins ist in Englisch. Die Sprache "nach aussen", d.h. zum Kunden, lässt sich mit einer sehr smarten Lösung individualisieren. Dazu später mehr.
 
RapidCart ist in 3 Bereiche aufgeteilt: Produkte, Zusätzliche Kosten und Header/Footer.  Im letztgenannten Bereich lässt sich das Aussehen der Shopeinbindung - am oberen Bildschrimrand - individuell gestalten.

Im Bereich Produkte lassen sich Produkte mit Beschreibung und Produktdetails erfassen. Dazu gibt es vier Unterseiten (General, Desription, Pricing und Options), auf denen sich fast alle nur denkbaren Details erfassen lassen. 

Zu jedem Artikel lassen sich unterschiedliche Optionen mit verschiedenen Preiszuschlägen festlegen. 

Besonders clever sind die generellen Optionen zur Preisgestaltung. Hier hat Omnidea sogar an zeitbegrenzte Aktionspreise gedacht. Die Versandkosten lassen sich Artikelbezogen nach Stückzahl, Gewicht oder als Pauschalkosten definieren. Bei jedem Artikel lässt sich ein individueller Umsatzsteuersatz eingeben.

Wie in Rapidweaver üblich, lassen sich über die Seiteninformationen die generellen Einstellungen vornehmen. Darunter fallen die Währungsoptionen und die Auswahl der Abwicklungs- und Zahlungsweise. Soll die Zahlung unmittelbar im Zuge der Bestellung erfolgen, lassen sich PayPal, Google Checkout, E-junkie und SISOW / iDEAL dafür anwenden. Ausserdem besteht die Möglichkeit auf die Bestellung hin ohne unmittelbare Zahlung automatisiert eine Rechnung zu versenden. 

Wer von der Vielzahl der Optionen und Möglichkeiten verwirrt ist, kann beruhigt sein. Ist die Konzeption einmal durchdacht, ist die Einrichtung ein sprichwörtliches Kinderspiel. Die Einarbeitungszeit für neue Anwender liegt bei ca. 60 Minuten.


Review RapidLink

Besonders charmant wird RapidCart durch die Möglichkeit zur Einbindung von RapidLink. In Verbindung mit RapidLink kann RapidCart für den vollautomatisierten Vertrieb digitaler Produkte (z.B. eBooks, Bilddateien, mp3, mp4) verwendet werden.

Alles was dafür erforderlich ist, ist ein PayPal-Konto zur Zahlungsabwicklung. Denn PayPal bietet den Service, nach einem Zahlungsvorgang einen "Ping" zurück zu senden. Dieser löst dann den Liefervorgang aus und der Kunde erhält nach der Zahlung direkt eine personalisierte Mail mit einem individuellen Link - dessen Gültigkeitsdauer in Stunden eingestellt werden kann - zum Download der erworbenen Produkte. 

Wer nur digitale Produkte anbietet, hat es sogar besonders einfach. Per Mausklick lassen sich alle Produkte, die in RapidCart angelegt worden sind, mit RapidLink synchronisieren. Ansonsten arbeitet RapidLink auch mit allen anderen PayPal-basierten Shipsystemen zusammen. Dann müssen die Produkte in RapidLink erfasst werden, was im Prinzip wie in RapidCart funktioniert.

Ein dickes Lob an den Hersteller für die gut strukturierte und verständliche Dokumentation. Gerade bei RapidLink sind die Erklärungen zur PayPay-Anbindung schlicht vorbildlich.

Voilà - und fertig ist das vollautomatische Webshopsystem.  

Aus unserer Sicht und Erfahrung können wir das Duo RapidCart und RapidLink als Erweiterungen zu Rapidweaver nur empfehlen.

Zwei Wochen in Lappland

Zwei Wochen können wie im Fluge vergehen. Hier im Blog herrschte die letzten beiden Wochen Funkstille. Viele Aufträge und Projekte haben uns so ausgelastet, dass leider keine Zeit mehr zum Bloggen verblieben ist.

Als kleine Entschädigung gibt es eine Galerie mit einigen fotografischen Highlights aus den letzten beiden Wochen.

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Good Morning, Lapland / Guten Morgen, Lappland
„Good Morning, Lapland!“