Licht und Schatten / Ljus och skugga

Licht und Schatten / Ljus och skugga
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Das Leben besteht aus Licht und Schatten. Aber das Licht ist stärker.

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Livet består av ljus och skugga. Men ljuset är starkare.


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Solstickan

Solstickan
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Am eisigen Strassenrand. Eine achtlos weggeworfene Schachtel Solstickan.

Das Motiv bringt eine Saite in mir zum Schwingen und erinnert mich an das 1845 geschriebene Märchen von Hans Christian Andersen “Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern” (“Den lille Pige med Svovlstikkerne”).

Was wirst Du heute tun, um das Elend auf der Welt zu mildern? Gerne in die Kommentare mit Deinem Beitrag!

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Vid vägkanten. Oaktsamt bortkastad. En ask. Solstickan står på den.

Motivet väcker nånting i mig och påminner mig om sagan "Flickan med svavelstickorna" som  Hans Christian Andersen skrev 1845. Läs gärna  Solveig Faringers svensk översättning (PDF-fil) av sagan (som ursprungligen skrevs på Danska).  

Min tanke efter du har läst sagan: vad kommer du att göra för att förbättra elendet som finns på jorden? Skriv gärna en kommentar och berätta vad du tycker.


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Sonntagsgedanken zum 1. Advent 2010-11-28

Auf der Suche nach dem Sinn

Also wieder erster Advent. Advent kommt bekanntlich von “adventus” (lat.), was soviel wie “Ankunft” bedeutet. Wer weiss aber da draussen in der grossen weiten Welt eigentlich noch, worum es in der Adventszeit geht? Wer oder was soll denn wohin (an)kommen, und was hat es damit auf sich?

Bei der gestrigen Promenade durch eine nahegelegene Stadt haben wir einige “Ankünfte” gesehen und erlebt:

Angefangen von etlichen Kilowatt schrill und abstossend blinkender Lampen, Lichter und Lichterketten in den bizarresten Formen, die letzte Woche an ihren Plätzen “angekommen” sind, bis hin zu Menschen, die mit grossen Paketen und prallvollen Tüten wieder bei ihren geparkten Autos angekommen sind. Kurz und bündig: Ein Tanz ums hell erleuchtete Goldene Kalb in Form abstossenden Konsumrausches in voller Bandbreite.

Mir will es nicht in den Kopf und ich fasse es nicht. Das Klima fliegt uns gerade um die Ohren, der Euro vielleicht auch in nicht allzuweiter Ferne und in verschiedenen Gebieten der Erde stehen die Zeichen derzeit äusserst bedenklich auf Krieg. Aber egal. Hauptsache alles blinkt um uns herum, und unter dem Tannenbaum (der aus Klimaperspektive doch sinnvollerweise im Wald bleiben sollte) liegen möglichst viele heiss begehrte (eigentlich aber völlig unnötige) Konsumgüter. Wohin führt uns das in naher Zukunft?

Nein, ich schlage nicht in die allgemeine “alles Sch....” Kerbe. Mein Aufruf für die diesjährige Adventszeit lautet:

Bedenke Mensch, was du wirklich brauchst (“closed circle”). Alles darüber hinaus ist nämlich eigentlich überflüssig. Und plötzlich würde sich dann ein riesiger Haufen Probleme lösen, die in Wahrheit nur “Nicht-Probleme” sind (weil bereits als Problem völlig überflüssig). Ach ja, und darüber nachzudenken, für was die Adventszeit eigentlich gedacht war (s.o.) soll auch nicht schaden. Im Gegenteil. Andersherum formuliert: Vielleicht müssen wir für die schwelenden Krisenherde einfach nur dankbar sein. Denn Not lehrt bekanntlich beten.

Mene Mene Tekel Upharsin
Adventszeit 2010 - „Mene Mene Tekel Upharsin“?
„gezählt, gezählt, gewogen, für zu leicht befunden, zerteilt“
Daniel 5, 25f

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A touch of eternity - Follow the endless trails

Endless trails in Lapland
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Behind the scenes: Almost endless trails are waiting for you, giving you some touch of outdoor-eternity: The snowmobile season has started in Lapland!
Die Schneemobil Saison in Lappland hat begonnen!
Snöskoter säsongen i Lapland har börjat!


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Neues Ebook: David DuChemin - The Vision Driven Photographer

Neues Ebook: David DuChemin - The Vision Driven Photographer

David DuChemin - The Vision Driven Photographer

David DuChemin - allseits bekannter Humanitarian- und Travel-Photographer aus Kanada - hat diese Woche sein neuestes Ebook unter dem Titel “The Vision Driven Photographer - Notes on Discovering & Refining Your Vision” vorgestellt.

Ein grosses Danke an David und sein Craft & Vision Verlagshaus für das uns zur Verfügung gestellte Vorab-Rezensionsexemplar.

Davids neuestes Buch greift - quasi zusammenfassend - das Thema Vision nochmals auf. Mit seinem Slogan “Gear is good - Vision is better” hatte David seinerzeit zum Kampf gegen die Technikverliebtheit und hin zum Ausdruck der eigenen fotografischen Vision aufgerufen. Das jetzt vorliegende Ebook rundet seine Philosophie zum Thema Vision ab.

Im ersten Teil des Buches hebt David anschaulich und mit vielen guten Beispielen und Bildern die Wichtigkeit der Bedeutung einer eigenen Vision als Basis für den eigenen Stil hervor. Spannend ist der Weg, den er einschlägt, denn nach der Vision kommt der letzte (und wichtigste) Schritt: Der Ausdruck (“expression”).

Im zweiten Teil zeigt er - verbunden mit einigen sehr guten “creative exercises” - den Weg auf, die eigene Vision zu entdecken und zu verfeinern.

Ein wirklich hilfreiches Buch, das den Fokus auf das Eigentliche in der Fotografie zurückwirft.

In Kurzform: “Sei Du selbst, finde Deine Vision, lerne sie umzusetzen und auszudrücken”.

Prädikat: Sehr empfehlenswert!

ZEITLICH BEGRENZTE SONDERAKTION ZUM NEUEN EBOOK:

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es auch wieder eine Sonderaktion zum Buch

- Bis zum 28. November, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: DRIVEN4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes DRIVEN20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

 David DuChemin - The Vision Driven Photographer


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Gefriergetrocknet: Sommer und Winter in Lappland: 40 Grad Temperaturunterschied

Wegen einiger Nachfragen heute wieder ein Beitrag aus der Serie “Gefriergetrocknet” :) zur aktuellen Wetterlage am Polarkreis in Lappland. Unterlegt mit einem Sommer- und Wintervergleichsbild. Nicht exakt an derselben Stelle aufgenommen, aber in grosser Nähe zueinander. Aber zuerst zum Wetter:

Das SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut, kurz: Der schwedische Wetterdienst) vermeldet eine ungewöhnliche und unübliche Störung der Nordatlantischen Oszillation (kurz: “NAO-”), die seit Dezember 2009 besteht. Diese hat zur Folge, dass die von Norden kommenden arktischen Kaltwinde uns sehr kalte und schneereiche Winter bescheren. Das bildet sich deutlich im derzeitigen Wetter in Lappland ab. Es scheint, als sei der Winter 6 Wochen zu früh und die Temperaturen liegen in unserer Region derzeit häufig unter minus 20 Grad. Erhöhte Anforderungen an Mensch und Technik in jeglicher Hinsicht. Ich werde in den nächsten Tagen deswegen hier auch die aktualisierten Fototipps für das Fotografieren in der arktischen Kälte publizieren.

plus 20 degrees C in Lapland
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minus 20 degrees C in Lapland
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Good morning Lapland

Good morning Lapland
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Behind the scenes: A very nice sunset on the way to a meeting with a client featuring minus 18 degrees C.

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Sonntagslinks 2010-11-21 und "Icy Flow"

Schon wieder Sonntag. Wie die Zeit vergeht. Ans Werk:


-> Weihnachtskarten: Letzter Aufruf


Nur teilweise spezifisch fotografisch, aber trotzdem nicht vergessen: Die Uhr tickt. Sie tickt schnell. Höchste Zeit für die Vorbereitung der Weihnachtskarten!


-> Rosh Sillars New Media Photographer ist immer wieder einen Besuch wert. Insbesondere auch seine regelmässigen Podcasts.


-> Auf dem Weg zum eigenen Stil: Michael Trout hat gerade einige sehr interessante und bedenkenswerte Gedanken zur fotografischen Entwicklung geschrieben.

Zitat: “Wer in der Historie der Fotografie stöbert, wird selten die fotografische Entwicklung von Spitzenfotografen an Bildreihen verschiedener Epochen ablesen können. Bekannt sind zumeist nur jene Bilder, die als groß und einzigartig erachtet werden. Der lange Weg davor bleibt oft verborgen.“


-> Wer gerne mal sein Lichtzubehör u.a. selber bastelt, wird bei DIYPhotography fündig. Vielleicht eine gute Idee für lange Feiertage um den Jahreswechsel herum?


-> Wer gerne seinen Horizont erweitert und geistig rege bleiben möchte, für den ist Change this Pflichtlektüre!


-> Einige schöne Tutorials zu verschiedenen Themen rund um die Fotografie gibt es bei Chuck Gardener. Die sind zwar schon etwas älter, aber nach wie vor eine Schatzgrube.


-> Zum Wetter in Lappland statt vieler Worte ein selbsterklärendes Bild vom gestrigen Tage:

Icy Flow
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Wünsche allen Leserinnen und Lesern
einen wunderschönen Sonntag
aus dem eisigen Lappland!



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Propeller View

Propeller View
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Behind the scenes: Another one from my business trip to Stockholm this week. A very nice shot into the sun through the window of the propeller airplane, shot with the new Minox DSC (improved silver edition) which is undergoing some intense testing right now. Can't figure out precisely how the decent effekt occured in technical terms but it looks quite cool :)

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"En passant" in Stockholm

En passant in Stockholm
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Behind the scenes: „En passant“ - Im Vorbeigehen in Stockholm gesichtet.

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Back from Stockholm and: "Game over" :)

Game over
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Behind the scenes: Wieder zurück nach einigen angefüllten Tagen in Stockholm. Immer wieder erstaunlich, wie gross die Abstände in Schweden sind und welche Unterschiede sich daraus ergeben: In Stockholm waren es tagsüber Plusgrade und Sonnenschein. Wunderbares Herbstwetter. Das sehr schöne Hotel hatte auch einen kleinen Golfplatz. Der war allerdings schon eingefroren. „Game over“ für diese Saison. Bei der Heimreise dann kurz vor dem Landeanflug auf Arvidsjaur ein kleiner Schock, denn die Ansage lautete auf „minus 20 Grad“ in Lappland :)

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Wedding-Food-Photography: Zu Besuch beim Restaurant Skogshuset in Kristineberg / På besök hos Restaurang Skogshuset i Kristineberg

Wedding-Food-Fotografie ist immer eine besonders spannende Angelegenheit. Umso mehr, desto besser das Essen aussieht. Und ein ganz grosses Problem kann entstehen, wenn die Fotografen auch noch hungrig zum Shooting anreisen :)

Wedding-Food-Photography: Zu Besuch beim Restaurant Skogshuset in Kristineberg / På besök hos Restaurang Skogshuset i Kristineberg


So ist es uns vergangenen Freitag bei unserem Besuch im Restaurant Skogshuset in Kristineberg gegangen. Einfach lecker! Aber der Reihe nach.

Wie gehen wir an ein Food-Shooting “in der freien Wildbahn”, d.h. ausserhalb des Studios, heran? 

Grundregel: Aus der Perspektive des Gastes. Die Kunst ist, sich in einen Gast hinein zu versetzen. Mit dieser inneren Perspektive nähern wir uns dem Buffet und drehen erst einmal eine Runde, um alles auf uns wirken zu lassen. Die Stimmung will erfühlt werden. Hier ging es um eine Hochzeitstafel. Welche Emotionen und Stimmungen schwingen mit? Die innere Visualisierung - auch der emotionalen Situation - sollte “gespeichert” werden für die spätere RAW-Konvertierung und Nachbearbeitung der Aufnahmen. In diesem Fall ging es um warme Farben und eine festlich-harmonische Atmosphäre. Um dies einzufangen ist ungefähr die Hälfte der späteren Aufnahmen nur mit available light entstanden. (Natürlich wurden auch einige Aufnahmen mit der Graukarte im Bild gemacht, falls es im Nachhinein auf genaue Farbtreue ankommt).

Dann geht es in die Details. Hier gilt es, die besondere Kreation und Kreativität zu sehen. Was macht diese Tafel ganz besonders? Woran werden sich die Gäste gerne erinnern?

Und dann schliesslich wird fotografiert. Vom Allgemeinen zum Besonderen. Es gibt eine Art unausgesprochenen Food-Standard. Ist der im Kasten experimentieren wir grundsätzlich noch etwas (wenn es der Zeitplan zulässt). Das sind dann oft die fotografischen “Sahnehäubchen”.

Hier hatten wir ca. 30 Minuten für das Buffet. In dieser halben Stunde sind so um die 400 Aufnahmen (und einige Filmclips) entstanden.

Und anschliessend gab es auch noch eine kulinarische Kostprobe für die hungrigen Fotografen. Erste Klasse. Das Skogshuset in Kristineberg ist ein echter Tipp, den Sie sich vormerken sollten. Und ein richtig gutes und günstiges Tagesessen gibt es von Montag bis Freitag auch.

-> Hier gehts zur Galerie „Skogshuset Kristineberg“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Skogshuset Kristineberg“

-> To the gallery: „Skogshuset Kristineberg“ 


Und hier der Filmklipp zum Skogshuset:



Wenn Sie mal im Skogshuset vorbeischauen wollen - was wir unbedingt empfehlen - finden Sie das Skogshuset im Skolvägen 5, in 92040 Kristineberg. Telefonisch erreichen Sie das Skogshuset (auf Schwedisch und Deutsch) unter 0953 20007.

Die Tagesmenüs finden Sie immer auf der Facebook-Seite des Skogshuset.

Wedding-Food-Photography: Zu Besuch beim Restaurant Skogshuset in Kristineberg / På besök hos Restaurang Skogshuset i Kristineberg


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Sonntagslinks 2010-11-14

Schönen Sonntag allerseits. Hier kommt etwas Lesestoff für den Tag und die Woche. Ab heute noch übersichtlicher: aufgeteilt nach Rubriken.


KREATIVITÄT / FOTOGRAFIE

-> Anschauen / Pflichtprogramm: Ein Highlight ist die von Chase Jarvis gehaltene Keynote bei der PDN Photo Plus Expo in New York. 

Unter dem Titel “The New Creativity and the Social Art of Photography” gibt er so richtig kreativ Vollgas und rundet seinen beigeisternden Inspirationsvortrag mit einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde ab. Eine Stunde Video, die sich garantiert lohnt anzusehen! 

-> Immer wieder einen Blick wert ist das Blog swissmiss von Tina Roth Eisenberg, die seit 1999 in New York als Designerin tätig ist. Dort findet sich viel immer Inspirierendes aus Grafik, Design und Fotografie.


FOTOGRAFISCHER ERNST DES LEBENS :)

-> Zack Arias hat zwischen einem Wut- und Depressionsanfall (der nebenbei auch deutlich die Schattenseiten des fotografischen Daseins beleuchtet) einen ganz wunderbaren Artikel unter dem Titel “Top 10 Ways To Become A Professional Photographer” verfasst. Macht Spass zu lesen und das Nachdenken kommt von ganz von alleine. Versprochen.


BUSINESS / FOTOGRAFIE

-> Wer die neue Studie von Jakob Nielsen “Photos as Web Content” noch nicht gelesen hat: Bitte jetzt lesen. Es lohnt sich.

-> Auf dem Blog A Photo Editor findet sich ein hochinteressantes Interview mit dem Fotografen Clint Clemens, in dem es u.a. um die Auswirkungen des “iTunes Effekts” auf die Fotografie, deren Zukunft, und vieles mehr geht. Prädikat: Sehr lesenswert!


Aus Lappland allen Leserinnen und Lesern
einen schönen Sonntag und einen
guten Start in die neue Woche!


Traumimmobilie in Lappland III
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Behind the scenes: Nummer 3 aus der Serie zu vermeintlichen „Traumimmobilien“ in Lappland.


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Hausbesetzung / Squatting

Hausbesetzung / Squatting
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Behind the scenes: Another one from the golden autumn.

Btw this one is converted with kbarni’s iNDA-Plugin for Bibble. kbarni ported the well known GIMP Plugin to Bibble (imho the worlds best RAW-converter). iNDA is very easy to use and gives very descent results.

If you’re looking for a more sophisticated Plugin for b/w-conversion within Bibble you ought to have a look at Sean Puckett’s Andrea Plugin (the standard version is now included in the Bibble 5.1 package). Andrea includes a lot of film and paper simulations but is therefore a bit more complicated in the usage.

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Early winter shapes IV - Coastline

Early winter shapes IV - Coastline
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Behind the scenes: Another one from the series „early winter shapes“.

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Photos as Web Content von Jakob Nielsen: “Must read” für Fotografen, Webdesigner und Bildkäufer

Vor einigen Tagen hat Jakob Nielsen auf seinem Blog (“Alertbox”) eine Studie vorgestellt, die alle Fotografen, Webdesigner und Bildkäufer kennen sollten.

Zuerst ein paar Worte über Jakob Nielsen. Er ist eine der führenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Benutzerfreundlichkeit und bekannt für seine - oft strenge - Kritik an populären Webseiten. Er bemängelt z. B. regelmässig verspielte Details wie Animationen, Flash und überflüssige Grafiken.  Seine Website, dort insbesondere seine “Alertbox”, ist eine wichtige Quelle rund um das Thema Usability im WWW.

Am 1. November hat Nielsen dort die Zusammenfassung einer aktuellen Studie zum Thema “Photos as Web Content” veröffentlicht. Bei der Studie wurde das Nutzerverhalten auf Websites mit Hilde des sog. “eyetracking” untersucht.

Die Studie hat es in sich, wie bereits die Kurzzusammenfassung verrät:

“Webseiten-Besucher achten sehr auf Fotos und andere Bilder, die relevante Information enthalten. Sie ignorieren aber nichtssagende Bilder, die eine Seite nur als Füller “aufpeppen” sollen.”

Einige ausgewählte Details aus dem Inhalt:

-> Viele Bilder werden von den Besuchern völlig ignoriert. Das betrifft insbesondere die üblichen “feel-good”-Bilder, die nur zur Dekoration und Ausschmückung („Füller“) dienen. 

-> Bilder die Personen zeigen werden hingegen eingehend betrachtet und visuell “untersucht”. Eine wichtige Einschränkung gibt es dabei allerdings: Das gilt nur für “reale” und “echte” Fotos von Personen, die mit dem Inhalt der Seite auch etwas zu tun haben. Nichtssagende Personenbilder aus dem Stock-Fundus werden beinahe augenblicklich als solche erkannt und “aussortiert”.

Also: Finger weg von Stock-Fotos in diesem Zusammenhang. Diese sind ohnehin meistens nur reine “Füller”. Solche Füller sollten unbedingt weg gelassen werden. Stattdessen lieber in reale Fotos investieren. Es zahlt sich aus.

-> Sehr wichtig ist auch ein ansprechendes Bild der Person, die hinter einer Website steckt.

-> Produktfotos sind natürlich wichtig. Sie enthalten relevanten Inhalt. Sehr gerne werden von den Besuchern auch relevante (will sagen für eine Produktentscheidung wichtige) Produktdetails betrachtet. 

-> Optionen zur vergrösserten Ansicht von Bildern werden ebenfalls gerne gesehen. Wichtig ist, dass die vergrösserte Ansicht mindestens doppelt so gross wie die Vorschau sein sollte. Die Vorschaubilder sollten auf der Seite “nicht in den Weg geraten”, also nicht zu gross sein.

Zusammenfassung: Die Studie weist klar auf den Kerngedanken der Usability-Forschung hin: Keep it simple. Alles was unnötig ist, soll weg gelassen werden.
Fotos mit relevanten Inhalten, d.h. Fotos, die Informationen enthalten, sind wichtig und werden gerne betrachtet. Das gilt auch für reale Personenfotos. Nichtssagende (Stock-) Fotos zur reinen Ausschmückung werden abgelehnt.

Fazit / Empfehlung: Individuelle und professionelle Bilder, gleich ob People, Produkt oder Reportage, sind immer eine gute und wertvolle Investition, die sich auszahlt!



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Dreamland

Dreamland Lapland
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Behind the scenes: Simply Lapland.



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Fallen Triangle

Fallen Triangle
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Behind the scenes: Eine Triangel. Vom Himmel gefallen. Mitten in Lappland. Und festgefroren. Irgendwo. Weit draussen. Fernab der Zivilisation. Unbemerkt. Und doch entdeckt. (Btw - i’d like to hear from you.)



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Der Sonntagslink 2010-11-07

Schönen Sonntag allerseits:

Heute gibt es in den Sonntagslinks zur Fotografie nur einen Link. Der sollte dafür für die ganze nächste Woche ausreichen, wenn er denn gut durchdacht wird. Er ist für Fotografen genau so wichtig wie für Bildkäufer. Denn immer die Philosophie beider Seiten zu kennen, ist ja nicht ganz unwichtig.

Zur Sache. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Link wirklich posten soll. Es geht um einen brandneuen Artikel von Ken Rockwell. Viele verbinden mit ihm nämlich eine ausgeprägte Hassliebe. Ich bekenne mich allerdings gerne dazu, bei ihm immer wieder vorbei zu schauen. Gerade seine fotografisch-philosophischen Gedanken empfinde ich sehr häufig als Bereicherung.

In diese Kategorie fällt auch sein neuester Artikel „It's Not About Your Camera“.

Eine geradezu tiefsinnige Aufforderung zur Kreativität. Eine Aufforderung, an die Grenzen zu gehen für ein wirklich spektakuläres Bild.

(Oh, noch etwas. An alle, die nach den ersten Zeilen des Artikels schon meinen, alles das bereits zu kennen, oder bereits einmal gehört oder gelesen zu haben: Lest den Artikel trotzdem ganz durch. Es steht noch viel mehr drin!)

Meine Meinung: Unbedingt lesen! Unbedingt bedenken! Unbedingt die eigene Einstellung analysieren und ggf. ändern!


Allen Leserinnen und Lesern einen nachdenklichen Sonntag!





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The last summer glow in Lapland

The last summer glow in Lapland
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Behind the scenes: Und noch ein Farbfoto :) Einer der wunderbar gefärbten Steine Lapplands, auf einer Bank am Strand. Irgendein Tourist hat ihn wahrscheinlich dort abgelegt. In der leuchtenden Abendsonne schien er zu glühen. Ein Bild, das innerlich wärmt. Ein Bild noch aus der Zeit vor dem Schnee. Vor einigen Wochen entstanden.

Klima- und Wetterupdate: Mittlerweile hat der Winter Lappland relativ fest im Griff und an die Stelle, an der die Aufnahme entstanden ist, gelangt man nur noch durch eine anstrengende Schneewanderung. Die Temperaturen liegen nun durchweg im guten Minusbereich. Der Schnee ist noch recht verhalten, nichtsdestotrotz - oder gerade deswegen :) - sind die Strassen im Moment übrigens durchweg spiegelblank. 

Übrigens: Jetzt beginnt die ideale Zeit für den fotografischen Winterurlaub in Lappland. Bei Interesse einfach mailen!



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Color spot in the winter


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Behind the scenes: Some readers have asked if there are any colors here in Lapland under the winter season or if everything is just toned in grey. Have a look on this picture i shot some days ago and decide for yourself. As often in life it depends on your perspective and what you are looking for.



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Tower

Ersta Tower
- “Glaubensruf” - Aufgenommen beim Ersta Diakoniezentrum -
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Behind the scenes: Noch eine Aufnahme mit der neuen Minox DSC Silber Edition vom vergangenen Donnerstag in Stockholm. S/W-Umwandlung - wie fast immer - mit dem sagenhaften BW-Styler.



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What is freedom about?

What is freedom about?
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