Fotozubehör zu verschenken und zum Tausch - Frühjahrsputz bei der Fotoausrüstung

Heute gibt es ein besonderes Osterei: Zu Ostern findet immer der traditionelle Frühjahrsputz in den Fotokisten statt. Es hat sich wieder einiges angesammelt, was für den einen oder anderen interessant sein könnte. Computersachen sind auch mit dabei.
 
Es gibt zwei Listen: Zu verschenken und zum Tausch.
 
- Verschenken ist hoffentlich selbsterklärend (lediglich das Porto für den Versand hätte ich gerne). Pro Person bitte jeweils nur ein Artikel, damit möglichst viele Interessenten eine Chance haben.
 
- Bei den Sachen in der Tauschliste tausche ich gegen Objektive für Nikon oder m4/3. Wenn Ihr also eine Linse habt, die Ihr nicht mehr braucht, seid Ihr im Rennen.
 
Alle Teile sind "as is" und haben beim letzten Einsatz funktioniert. Bei Interesse bitte Email. Ihr wisst schon: Wer sich zuerst meldet, bekommt den Zuschlag...
 

Fotozubehör zum Tausch

Zum Tausch
 
- Für alle, die schon immer in die Foveon-Welt eintauchen wollen:
Sigma DP1, Originalverpackung, Originalzubehör, Zusatzakku
 
- Leica D-Lux 2, Ledertasche, Originalverpackung, Originalzubehör, No-Name-Ladegerät (Original ist verloren gegangen), Zusatzakku
 
- Kiev 60, analoge Spiegelreflex-Mittelformatkamera mit Volna 80mm f2.8 Normalobjektiv, Prismensucher mit Belichtungsmesser, zusätzlich der alternative Lichtschachtsucher, Blitzadapter, Passende Originaltasche.

- Bei Interesse bitte Email
 

Fotozubehör zu verschenken

Zu verschenken
 
- Extension Tube Set für Pentax K/M, Originalverpackung
 
- Ladegerät Canon CB-2LXE für Akku NB-5L inc. zwei Akkus
 
- Ladegerät Canon CB-2LVE für Akku NB-4L incl. Akku
 
- Lade-/Dockingstation für Casio Exilim EX-V7. Die defekte Kamera gibt es gerne dazu.
 
- Externes USB Modem Apple MA034
 
- Ovolab Phlink Telephone Adapter incl. Originalsoftware
 
- TEAC externes USB 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk

- Bei Interesse bitte Email
 

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Kahlschlag - Forstwirtschaft in Lappland

Holz und Mineralerze sind die beiden natürlichen Hauptressourcen, die Lappland zu bieten hat. Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft sehen aber völlig anders aus, wie in den mitteleuropäischen Breitengraden.

„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet
„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet

 
Die vorhandenen Waldflächen sind gigantisch und der Wald in Lappland wird „geerntet“ (so das schwedische Wort), nicht abgeholzt oder gerodet. Wir reden hier über Quadratkilometer.

Der Forstwirtschaft am Polarkreis liegt ein anderes Verständnis der Zeitabläufe zugrunde. Wald ist sehr wertvoll und wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Alle 80 bis 100 Jahre kann „geerntet“ werden. Die „Ernte“ geschieht heutzutage mit modernster Technik. Gigantisch grosse Maschinen ziehen querfeldein. Sie fällen, entasten und verstauen die Stämme auf der Ladefläche. Mit Ketten versehen gibt es praktisch keine Hindernisse für die Kolosse. Sie hinterlassen eine unwirtliche Landschaft, die einem Schlachtfeld gleicht.

„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist
„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist

 
Früher verblieben die Baumstümpfe als Dünger für den später neu gepflanzten Wald im Boden. Mittlerweile wurde sogar eine Spezialmaschine entwickelt, welche die Stümpfe aus dem Boden reisst. Aus dem Wurzelwerk werden nun Pellets für Heizanlagen hergestellt.

„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer
„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer

 
Egal ob Winter oder Sommer: Wald wird in Lappland immer geerntet, auch bei minus 30 Grad und zwei Metern Schnee. Für den Abtransport des Holzes werden – quer durch den Wald und die Landschaft – eigene Wege gezogen. Für den Mitteleuropäer sind die Dimensionen ungewohnt. Ganze Ökosysteme werden binnen Stunden „umgepflügt“. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich binnen kürzester Zeit anpassen und umstellen. „Zurück auf Start“ für die nächsten paar Jahrzehnte.

„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht
„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht

Obwohl die Walsarbeit stressig ist - es wird oft rund um die Uhr gearbeitet - sind die körperlichen Anstregungen heute passé. Und gute Laune scheint die Arbeit im Cockpit der Maschinen auch zu machen, wie dieses Fundstück beweist. Wahrscheinlich bei einer Fikapause enstanden.

„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?
„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?

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Was Fotografen über die neue Google Bildersuche wissen müssen

Was Fotografen über die neue Google Bildersuche wissen müssen
 
Ein Gastbeitrag von Michael Schilling. Michael Schilling ist bundesweit als Portrait- und Hochzeitsfotograf tätig.
 
Man stelle sich vor, man könne auf Google nicht nur suchen, sondern die Artikel auch direkt lesen, ohne Google verlassen zu müssen. Was wie aus einem Science-Fiction-Film klingt, wird mit der neuen Google Bildersuche bittere Realität und hat erhebliche Nachteile für Fotografen.
 
In der Google Bildersuche werden zu einem Suchbegriff zunächst Miniaturbilder (Thumbnails) angezeigt. Klingt man auf eines der Suchergebnisse, so wurde bisher die Webseite, in der das Bild eingebunden ist, geladen sowie rechts weitere Informationen über das Bild angezeigt.

Die alte Google Bildersuche


Das war eine Lösung, die beiden – Google und den Betreibern von Webseiten – einen Nutzen brachte. Google durfte die Miniaturbilder anzeigen und brachte den Betreibern Besucher auf deren Webseiten.
 


Von der Suchmaschine zur weltgrößten Bildergalerie

 

Die neue Google Bildersuche


Damit ist in der neuen GoogleBildersuche Schluss. Google will nun einen anderen Weg gehen und die Inhalte direkt und in voller Größe anzeigen. Ein Besuch der eigentlichen Webseite wird dadurch überflüssig. Die Folgen sind dramatisch.
 

Besucherrückgang von durchschnittlich 60 Prozent

 Besucherrückgang bei der neuen Google Bildersuche


Ein Besucherrückgang von 60 Prozent könnte bedeuten, dass sich etliche Webseiten nicht länger finanzieren lassen. Blogger investieren oftmals mehrere Stunden damit für ihren Artikel zu recherchieren, ihn zu bebildern und in Worte zu fassen. Weniger Werbeeinnahmen bedeuten dann, dass qualitativ hochwertiger Content nicht mehr erstellt werden kann, da der Blogger weniger Zeit in seinen Content investieren kann. Doch gerade dies, nämlich hochwertigen Content, wünscht sich Google in seinen Suchergebnissen.
 
Fotografen müssen davon ausgehen, dass weniger potentielle Kunden den Weg auf ihre Webseite finden. Das bedeutet weniger Auftragsarbeiten und weniger verkaufte Nutzungsrechte.

 
Googles leere Versprechungen
 
Laut Google soll dem Webseiten-Betreiber weniger Übertragungskosten (Traffic) entstehen, jedoch mehr Besucher als zuvor auf deren Webseiten bringen. Beide Aussagen sind an Ironie nicht zu übertreffen. Google speichert die großen Bilder nicht sondern bindet sie per Hotlink vom Server des Betreibers ein. Mit jeder Darstellung des großen Bildes entsteht Traffic, und zwar beim Betreiber der Webseite, ohne dass er einen Gegenwert in Form eines Besuchers erhält.

 
Urheberrechte und Google
 
Google nimmt sich das Recht heraus, Urheberrechte zu missachten. Jeder andere, der so agiert würde eine strafbewehrte Unterlassungserklärung und eine Schadenersatzforderung wegen Verstoßes gegen das Urheberrechterhalten.
 
Offensichtlich ist den Google-Juristen aber klar, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, wenn diese Art der Bildersuche in einem Land eingeführt wird.

 
Yahoo mit ähnlicher Bildersuche juristisch gestoppt
 
Diese Erfahrung musste die Yahoo! Deutschland GmbH bereits machen. Der Fotografenverband Freelens warf Yahoo die massive Verletzung von Urheberrechten vor und forderte zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auf. Innerhalb weniger Tage musste Yahoo in Deutschland von der neuen Bildersuche auf die alte Version umstellen.

 
Das Prinzip Bildersuche
 
Würde man die Vorgehensweise der neuen Bildersuche auf die Websuche anwenden, so sähe das Szenario wie folgt aus: Google würde zu einem Suchbegriff, wie bisher die Ergebnisse anzeigen. Nach einem Klick auf eines dieser Ergebnisse würde sich jedoch nicht die eigentliche Webseite öffnen, auf der der Suchende den vollständigen Artikel lesen könnte. Stattdessen würde Google den vollständigen Artikel anzeigen oder ihn per Sprachausgabe vorlesen lassen. Welchen Grund sollte ein Suchender dann noch haben, die eigentliche Webseite aufzurufen?

 
Unterschriftensammlung gegen die neue Google Bildersuche

 Verteidige dein Bild

 
-->> Mitmachen: Bis Ende März sammelt der Düsseldorfer Werbe- und Hochzeitsfotograf Michael Schilling Unterschriften gegendie neue Google Bildersuche. Bereits über 1.700 Betreiber von Webseiten, darunter viele Fotografen, haben die Petition bereits unterzeichnet.
 

Ergänzung: Und weil es im Zusammenhang sehr gut passt, sei zum Thema "Contenthoheit" ergänzend noch auf einen aktuellen Blogartikel von Olaf Bathke verwiesen.
 

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Eternity

Das Leben ist ein Augenblick zwischen zwei Ewigkeiten

Das Leben ist ein Augenblick zwischen zwei Ewigkeiten
Thérèse von Lisieux



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