Victory!

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Klimaveränderung geschieht / Climate change happens / Klimatförändring pågår

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Behind the scenes: Spuren des Klimawandels - Realität in Lapland 2011.




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Shapes in the snow (with gallery)

Eine gute Seite haben auch Schneestürme: Sie schaffen unglaublich schöne Formen.

There is at least one good thing about snowstorms: they create amazing shapes.


-> Hier gehts zur Galerie „Shapes in the snow“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Shapes in the snow“

-> To the gallery „Shapes in the snow“


Shapes in the snow
„Shapes in the snow“
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Vårvinter, oder: The grass is always greener on the other side of the fence

Ich mag Sprichwörter. Oft enthalten sie tiefe Weisheiten und Einsichten. Genau wie das Sprichwort in der Überschrift (deutsche Variante: Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer süsser).

Warum ich das schreibe? Obwohl der meteorologische Frühlingsanfang bereits vor 3 Wochen war (der kalendarische vor ein paar Tagen), fegen seit 24 Stunden Sturmböen und Schneestürme über Lappland hinweg. Neuschnee ist zwar immer sehr hübsch anzusehen, aber in Verbindung mit jeder Menge Schneeverwehungen bisweilen eine Qual. Autofahren wird zum Abenteuer und nicht einmal die Hunde wollen freiwillig eine Pfote vor die Haustür setzen.

Genau genommen warten wir ja auch noch nicht auf den Frühling, sondern den „Vårvinter“. Der „Vårvinter“ ist die fünfte Jahreszeit in Lappland. Der Begriff enthält eine Verbindung von „vår“, d.h. Frühling, und „vinter“, d.h. Winter. Frei übersetzt also „Frühlingswinter“. 

Mit dem „Vårvinter“ neigt sich der Winter seinem Ende zu. Es ist aber - zumindest nachts - noch sehr kalt (Minusgrade), i.d.R. ziemlich windig und es liegt noch jede Menge Schnee (wobei der Schnee tagsüber bei Plusgraden zu tauen beginnt). Kurz: Die Winterstarre beginnt zu enden.

Für den Outdoorler eine herausfordernde Jahreszeit, denn subjektiv sind stürmische minus 5 bis minus 10 Grad deutlich unangenehmer als minus 30 (unabhängig vom Windchill-Faktor).

Ab Ende Februar scheint nun auch die Sonne wieder recht lange und wegen des zunehmend höheren Sonnenstandes auch immer intensiver. Das hat zur Folge, dass diese Jahreszeit - wenn es gerade keinen Schneesturm gibt - unglaublich schön und einladend ist. Im Vårvinter trinken wir gerne einen Kaffee vor der Tür und geniessen das einfach. Es ist an der Zeit zum Auf- und Durchatmen. 

Und auch die Natur erwacht wieder: Bald werden die Rentiere wieder an die Sommerplätze gebracht und der Braunbär, der in der Nähe unseres Dorfes lebt, dürfte nun auch bald wieder - recht hungrig - aus dem Winterschlaf erwachen. Die Auerhahnbalz - ein grossartiges Naturschauspiel - steht bevor. 

Im Moment ziehen übrigens die ersten Vögel, die Lappland im Winter verlassen hatten, wieder ihre Bahnen am Himmel und erfüllen mit ihren Gesängen die sonst stille Luft.

Der Vårvinter ist auch fotografisch eine fantastische Jahreszeit: Jede Menge traumhaftes Licht, Schattenspiele, gigantische Morgen- und Abendsonne und Motive aus der erwachenden Natur. Ein idealer Zeitunkt für die Teilnahme an einem Workshop.

Warum wollte ich eigentlich auf die andere Seite des Zaunes? Es gibt doch gar keinen Grund dafür :)

 The grass is always greener on the other side of the fence
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Snow again in Lapland

Snow again in Lappland
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Behind the scenes: We thought we were done with the winter (at least for this season). But we had quite a bit of a snowstorm and heavy snowfall yesterday. So here we are in the winter again with 25 cm of „fresh“ snow. The storm was so heavy, it had been difficult to stay on the track with the car - you simply couldn’t see where the road was.




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Foto-Futter 12/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie

Zum Wochenanfang wieder eine Ausgabe des aktuellen Foto-Futters mit mit Input und Know-How rund um die Fotografie:


Augenschmaus

-> Für Auge und Gemüt sind im Onlineauftritt der Daily Mail beeindruckende Wolken über dem Mount Everest zu bestaunen.


Aus der Fotowelt

-> Aparte Idee: Begehbares Portfolio

Über einen lesenswerten Artikel bei Michaels Lichtmaschinenkunst bin ich auf die Idee eines begehbaren Portfolios gekommen. Warum nicht einmal eine begeh- und betretbare Fotopräsentation in Form von Fussmatten?


-> Beim Focus gab es die Woche einen wunderbaren Artikel zu Risiken und Nebenwirkungen der Naturfotografie. Lesen und herzhaft lachen (ist auch medizinisch äusserst wertvoll bei der derzeitigen Weltlage)!


-> Auf Macnews gibt es einen interessanten Artikel unter dem Titel “Ist das iPhone eine richtige Kamera?”


Trotz allem (oder gerade deswegen?), was sich in der Welt derzeit vor unseren Augen abspielt, allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die Woche.


iPhone-Cube
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Take care - Don't get trapped

Take care - Don't get trapped
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Behind the scenes: Just one simple, yet powerful thought today: Plesae don’t get trapped. Never.




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Winter-Rainbow

Winter-Rainbow
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Behind the scenes: Japan und die Folgen kreisen um und über uns. Es ist schwer (klassische rhetorische Untertreibung, richtigerweise: unmöglich), einfach mit dem „Business as usual“ weiter zu machen.
Dieser Regenbogen bei noch immer ordentlicher Kälte in Lappland hat mich in diesem Zusammenhang sehr nachdenklich gemacht und mich an einen Satz erinnert, den ich die Tage irgendwo gelesen habe:
„Man kann sich nicht für den Himmel vorbereiten, wenn mann schon im Grab liegt“.




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Japan



Our prayers, hearts and thoughts

are with all the people in Japan.




Information-sources - We ask all our readers to stay updated:


->
CNN-livestream (ENG)


-> Spiegel-Online Liveticker (GER/DEU)


-> n-tv News (GER/DEU)


Twitter-Hashtags: 

-> #jpquake 

-> #japanquake

-> #fukushima





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Holz-Haus

Holz-Haus (Glommersträsk)
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Up into the sky - Die Himmelsleiter

Up into the sky - Die Himmelsleiter
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Foto-Futter 10/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie

• Zum Einstieg heute eine fotografische Delikatesse, die auch gleich noch einen Bezug zu Skandinavien hat.

Der Reihe nach: Facebook hat seine wirklich guten Seiten. Durften wir doch via Facebook Oliver Fell kennen lernen. Oliver hat im vergangenen Sommer insgesamt 8.000 Km quer durch Skandinavien (geographisch eigentlich mehr längs, als quer) auf dem Motorrad zurück gelegt und dazu einen der schönsten und treffendsten Reiseberichte verfasst, den wir bislang gelesen haben. Sein Bericht ist zudem mit etlichen Fotos allerfeinster Güte gespickt.

-> Hier gehts zu Olivers Skandinavien Reisebericht

Ausserden hat Oliver auch ein kleines, aber sehr feines Blog mit ausgesucht schönen schwarz/weiss-Fotografien - hauptsächlich (aber nicht nur) rund um das Thema Motorrad.


• Da wir gerade über Facebook gesprochen haben: Rosh Sillars hat sich einige Gedanken zu den derzeitigen Umstellungen bei Fanpages auf Facebook aus Sicht der Fotografen gemacht. Er sieht die Veränderungen durchweg positiv.


• Und gleich noch ein Artikel von Rosh mit aktuellem Bezug zu dieser Seite. Es geht um die weiterhin rasanten Veränderungen in der digitalen Welt. Haben wir uns gerade so schön in unserer gewohnten PC-Ecke eingewöhnt ist die Gefahr gross, schnell wieder den Anschluss zu verlieren. Mehr und mehr werden von Endanwendern im Web “mobile devices”, d.h. iPads, iPhones, iPods, usw, genutzt. Ich habe mir nach der Lektüre des Artikels mal einige Statistiken zur Hand genommen. Und tatsächlich: Die Anzahl von Seitenbesuchern mit mobilen Endgeräten steigt sprunghaft an. Ein Ansporn, der mir keine Ruhe gelassen hat. Nun ist also auch die Portfolio-Homepage “www.ArchitectOfVision.com” speziell für mobile Endgeräte optimiert. Aber keine Sorge: Beim Betrachten vom PC aus ändert sich nicht viel. Aber z. B. vom iPad aus gibt es ein speziell angepasstes und besonders schlankes Layout. Vielleicht kommt diese optimierte Variante auch noch hier fürs Blog. Gibt es Meinungen oder Wünsche aus der Leserschaft dazu?


Im Blog von Chase Jarvis gibt Scott wertvolle Tipps und Einblicke zum Thema „Sortieren grosser Bildbestände nach einem Shooting“.


• Vor einem Jahr hatte ich hier im Blog die erste Auflage von Robert Kneschkes Buch “Stockfotografie” rezensiert. Diese Woche ist nun per Post die aktualisierte und noch umfassendere zweite Auflage “des Kneschke” angekommen. Bereits die erste Auflage hatte sich in kürzester Zeit die Auszeichnung als deutschsprachiges Standardwerk in Sachen Stockfotografie verdient. Die zweite Auflage hat nun etliche Seiten zugelegt (jetzt 478 Seiten) und ich bin brennend gespannt auf die Lektüre. Rezension folgt.


• Und zum Abschluss noch der Hinweis auf einen sehr schönen Reisebericht mit Highlight :) - Es geht um die Reise von Stefan und Sabine nach New York. Alle 8 Teile gibt es hier im Blog bei Stefan Groenveld (Geheimtipp: Tag 6 :).


Eine gute Woche allerseits!




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“View over Juktån” und “Gelatin”

Heute erst einmal wieder ein Geheimtipp für alle Besucher unserer Region in Lappland: Die Strecke von Sorsele nach Tärnaby. Geradezu ein muss für alle Naturliebhaber. Eine relativ gut ausgebaute Strecke, die - abgesehen vom “Wochenendverkehr ins Fjäll” an Freitagen und Sonntagen - wenig befahren ist. Die Route bietet jede Menge beeindruckende Aussichten und Elche, Füchse und anderes Getier sind beinahe garantiert (Bären kommen auch gelegentlich vor).

Gestern hatte es uns wieder in diese Gegend verschlagen und die Strecke ist einfach zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Wäre da nicht das Wetter gewesen. Um die null Grad und Wind in Sturmstärke. Resultat: Manchmal schiebt es das Auto bei offener und gerader Strecke wie von magischer Hand auf der spiegelblanken Strasse hin und her. Aufpassen war also angesagt. Besonders schön ist die Stelle, an der die Strasse den Juktån (manchmal auch als der “Yukon Lapplands” bezeichnet) passiert.

Obwohl es mich beinahe von der Brücke geweht hat, konnte ich mir ein paar Aufnahmen an dieser Stelle nicht verkneifen.

Fotografischer Teil: Das auch vor dem Hintergrund, dass ich ein paar Bilder zum experimentieren mit einem neuen Bibble-Plugin benötigt habe. Die Bibble-Plugin-Familie hat nämlich vor einigen Tagen schönen Nachwuchs bekommen: Gelatin.

Bereits jetzt waren die Schwarz-Weiss-Möglichkeiten im RAW-Developer Bibble dank der vorhandenen Plugins (u.a. Andrea, INDA und einiger anderer) beinahe ungeschlagen.

Nun hat der bekannte Plugin-Entwickler “Spoilerhead” ein neues Plugin für die schwarz/weiss Konvertierung vorgestellt, das auf den Namen “Gelatin” hört. Das Plugin ist noch im Entstehen, aber bereits die vorliegende Version läuft stabil wie ein Schweizer Uhrwerk (obwohl sie aus Österreich kommt :) und bietet mit einer einfachen, übersichtlichen und schlanken Benutzeroberfläche beeindruckende Effekte. Die jeweils aktuelle Version (für alle Systeplattformen) kann hier im Bibble-Supportforum geladen werden. Mein Rat an alle Bibble-Anwender: Unbedingt ausprobieren! Mein Rat an alle noch-nicht Bibble Anwender: Unbedingt umsteigen :)

Nach über 600 Km Autofahrt habe ich mich dann mit grosser Vorfreude und noch grösserer Nachfreude ans Experimentieren gemacht. Hier das Ergebnis mit Gelatin:

View over Juktån Sorsele kommun Lappland
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Tree

tree in the winter in lappland
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Rezension: The Bibble Survival Guide von Andreas F.X. Siegert und Marco Frissen

Rezension: The Bibble Survival Guide von Andreas F.X. Siegert und Marco Frissen

Heute steht ein spannendes und sehr ergiebiges Buch zur Rezension. Ein Buch, das die Arbeit mit der RAW-Entwickler-Software Bibble an vielen Punkten noch mehr zum Vergnügen macht, als das ohnehin schon der Fall ist. Es geht um den “Bibble Survival Guide” von Andreas F.X. Siegert und Marco Frissen.

Rezension: The Bibble Survival Guide von Adreas F.X. Siegert und Marco Frissen


Vorab noch einige Worte zum Gegenstand des Buches: Es geht um Bibble.

Bibble ist eine (eigentlich nicht nur “eine”, sondern “die”) Software zur Entwicklung von RAW-Dateien. Unter den verschiedenen Softwarepaketen, die sich für diese Aufgabe einsetzen lassen, nimmt Bibble eine herausragende Stellung ein. Bibble ist zum einen speziell für den Workflow von Fotografen entwickelt. Zum anderen ist Bibble der wohl schnellste auf dem Markt befindliche Konverter. Ausserdem ist Bibble plattformübergreifend für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich. Ein weiterer Pluspunkt, der mir persönlich sehr gut gefällt ist auch, dass Bibble auch auf der nicht allerneuesten Hardware seine Dienste verrichtet. Und seit einiger Zeit bietet das Programm auch die Möglichkeit zur Bilderverwaltung. Schliesslich verfügt Bibble über eine offene Schnittstelle für Drittanbieter für Plugins zu Erweiterung des Funktionsumfanges. Einige der Plugins - die meisten sind Free- oder günstige Shareware - sind geradezu spektakulär.

Bibble gibt es als Lite- oder als Pro-Version. Das Buch richtet sich an die Anwender beider Versionen. Die Unterschiede zwischen den beiden unterschiedlichen Versionen werden im Text jeweils gekennzeichnet.

Nun aber zur eigentlichen Rezension. Seit der Version 5, die 2009 vorgestellt wurde, hat Bibble nochmals kräftig an Funktionsumfang zugelegt. Zwar gibt es auf der Homepage des Herstellers einige sehr gute Lehrvideos und ein Manual. Wie das aber mit Programmhandbüchern manchmal so ist, decken diese zwar alle Funktionen technisch korrekt ab, sind aber nicht richtig am fotografischen Workflow und dem praktischen Einsatz ausgerichtet.

In genau diese Bresche springt nun der seit Januar 2011 erhältliche Bibble Survival Guide von Adreas F.X. Siegert und Marco Frissen. Auf 220 Seiten nehmen die Autoren, beide erfahrene Fotografen und IT-ler, den Leser an der Hand und leiten ihn in durchdachter und logischer Folge durch die Arbeit mit Bibble anhand des praktischen Workflows. 
Das Buch liegt als Ebook im PDF-Format vor, das sich bei Bedarf auch problemlos ausdrucken lässt. Eine praktische und umweltschonende Lösung.  Der Preis liegt bei 23 Euro. Das Buch kann über die Homepage zum Buch via Kagi online bestellt werden.

Nach der Aussage der Autoren, beide ausgewiesene Spezialisten, die auch in den Foren zu Bibble als geschätzte Kontributoren aktiv sind, richtet sich das Buch eher an fortgeschrittene Anwender. Nach der eingehenden Lektüre wurde ich das Buch auch vorbehaltslos allen Bibble-Einsteigern empfehlen. Schliesslich können bei der Lektüre einige Kapitel „für später“ aufgespart werden, sind dann aber zur Hand, wenn die Vertiefung gefragt ist. 
 
Das Buch, dessen ausführliches Inhaltsverzeichnis übrigens auch auf der Homepage zum Buch zu finden ist, beginnt bei den Grundlagen und Grundeinstellungen. Nebenbei eine witzige Geschichte: Spannend empfand ich auch die kurze geschichtliche Einführung zu Bibble. Denn dass der Name auf die Hauskatze des ursprünglichen Entwicklers zurück geht, war mir auch neu.

Zu den Grundlagen gehört z. B. ein Kapitel über Farbmanagement. Eine essentielle Materie, deren Nichtbeachtung in aller Regel zu Enttäuschungen und Problemen führt. Ich habe schon einige Darstellungen dieses Themas gelesen. Selten aber eine – trotz der eher „spröden“ Materie – so spannende und lebendige. Das beruht nicht zuletzt auf gut ausgewählten Beispielsbildern und Grafiken. Die Beispielsbilder können ihre Wirkung im PDF voll ausspielen, denn gedruckt kommen veranschaulichende Beispielsbilder meistens nicht so gut zur Geltung.
 
Das ist überhaupt eine der Stärken des Buches: Der Stil ist äusserst angenehm und umgänglich. Selbst wenn der Leser über das ausführliche und präzise Stichwortverzeichnis am Ende des Buches nur ein bestimmtes Thema gesucht und gelesen wird, zieht das Buch den Leser in den Bann und fordert zum Weiterlesen auf. Bemerkenswert.

Das Buch basiert auf der aktuellen Version Bibble 5.2. Der allergrösste Teil des Inhaltes lässt sich aber völlig problemlos auf die Versionen 5 und 5.1 anwenden (obwohl das Update auf 5.2 für alle User kostenlos ist und es folglich keinen Grund gibt, es nicht zu nutzen).

In den einzelnen Kapiteln finden sich viele Aussagen, die auf profunde Kenntnisse und Erfahrungen der Autoren schliessen lassen. So wird im Kapitel über den Weissabgleich z. B. kritisch der Mythos hinterfragt, dass sich in RAW ja alles nachträglich richten lasse. Auch bei den Details zur Belichtungskorrektur sind die Autoren wohltuend realistisch und geben klare Hinweise, was zu reparieren ist und was besser nicht.

Relativ ausführlich erklären die Autoren alle Abläufe um die seit Bibble 5 existierenden Ebenen und Regionen, ohne dabei allerdings in Schwärmerei zu verfallen. So weisen die Autoren bei den Heal & Clone Ebenen darauf hin, dass die reine Heal-Funktion oft kontraproduktiv übertreibt und raten stattdessen zum Einsatz des Clone-Tools.

Auch das Kapitel zum Thema Nachschärfen sucht in praxisrelevanter Ausführlichkeit und Präzision seinesgleichen. Ein umfangreiches Kapitel widmet sich später der in Bibble relativ jungen Bilderverwaltung. Und als besonders nützliche Abrundung findet sich gegen Ende des Buches ein sehr hilfreiches “How-To”-Kapitel. Das ausführliche Stichwortregister am Ende des Buches rundet das Werk ab und ermöglicht das schnelle Auffinden der relevanten Textpassagen.

Fazit: Dem Leser der Rezension wird es nicht entgangen sein. Das Buch hat mich begeistert. Eine Wohltat in der Mischung aus profundem Know-How und einer äusserst angenehm zu lesenden Darstellung. Von meiner Seite aus daher volle Punktzahl und eine klare Empfehlung!



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