Wunder der Natur - Wilde Orchideen in Lappland - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Wunder der Natur - Wilde Orchideen in Lappland

Behind the scenes: Entspannen und die Seele baumeln lassen. Nach einem ziemlich anstrengenden 12-Stunden Reportageeinsatz - die ganze Nacht hindurch und das für vier Fachredaktionen gleichzeitig mit jeweils eigenen Vorgaben für Thema und Aufmachung der Bilder - habe ich mir einen besonders langen Ausflug in die Natur gegönnt, um abzuschalten.

Es hat sich wieder einmal gelohnt, denn ein ganzes Feld wilder Orchideen wollte entdeckt werden. Die wilden Orchideen in Lappland sind einfach traumhaft. Ich könnte stundenlang dasitzen und sie einfach nur betrachten. Nun bin ich kein Pflanzenkundler. Aber ein solcher, der uns vergangenes Jahr besuchte, bezeichnete diese Art als Dactylorhiza fuchsii (engl. Common spotted orchid, deutsch: Fuchs' Knabenkraut).

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Flower Power - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Flower Power - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Was wäre der Sommer in Lappland ohne „Flower Power“? Dadurch, dass es rund um die Uhr Sonnenschein gibt, ist es hier im Moment wie in einem gigantischen Treibhaus.

Für alle Neueinsteiger: Den Sommer über poste ich dieses Jahr Eindrücke vom Arktischen Sommer am Polarkreis in Lappland. Keine strikte Serie, sondern „Spotlights“, die den Alltag und das Leben beleuchten.

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Vorgartenidylle - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Vorgartenidylle - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Nein, das ist kein deutscher Vorgarten. Auch wenn alles dafür spricht. Es ist tatsächlich ein schwedischer Vorgarten, irgendwo in Lappland. Klarer Befund: Schweden und Deutsche scheinen - zumindest teilweise - auf ein gemeinsames „Kulturerbe“ zurück zu blicken. Hat-Tip an Petra Fuelbert für das Entdecken des Motives!

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Sunset - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Sunset - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Am Ufer. Es ist spät. Gegen 23 Uhr 30. Die Sonne geht unter in Lappland. Soweit sie eben sinkt am Polarkreis zu dieser Jahreszeit. Farbenspiel im Wasser. Meine Träume und Gedanken gehen auf die Reise...

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After the rain - Arktischer Sommer in Lappland 2013

After the rain - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Die letzten Tropfen des kurzen, aber heftigen Schauers gleiten an mir herunter. Die Erde atmet. Nebelschwaden steigen aus dem getränkten Boden zu mir auf. Die Pflanzen wirken dankbar für die Erfrischung. Das Grün um mich herum scheint gleichsam zu explodieren. Die Schwalben ziehen wieder ihre Kreise über dem Fluss. Ich setze meine Wanderung fort. Noch nicht wissend, wohin mich der Weg heute führen wird.

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Road Closed - Location Scouting - Arktischer Sommer in Lapland 2013

Road closed - arctic summer 2013

Behind the scenes: Manchmal ist das Location Scouting spannender als das spätere Fotografieren. Und immer wieder erlebe ich dabei unerwartete Überraschungen. Vergangene Woche wollte ich einige neue Forgotten Places für den Arctic Summer Fotoworkshop besuchen, um die GPS Daten zu erfassen. Doch der Weg dorthin hatte sich verändert. Die alte und baufällige Brücke war anscheinend ins Visier der zuständigen Behörde geraten. Mit verschweissten Traversen gesichert gab es mit dem Auto hier kein Durchkommen mehr. Aber getreu der alten Weisheit „Der Weg ist das Ziel“ habe ich einen schönen Umweg aufgestöbert, der neue Schätze zutage gefördert hat...

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Review: Guy Kawasaki - APE How to Publish a Book

Guy Kawasaki vorzustellen gleicht nun wirklich dem Eulen nach Athen tragen. Ich verfolge seinen Werdegang seit seinen frühen Tagen bei Apple als seinerzeit erster offizieller „Mac Evangelist“. Im Laufe seiner Karriere hat er sich zu einem der weltweit führenden Experten und Berater in Sachen Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung entwickelt. Auch zu den neuen Medien hat er ein sehr aufgeschlossenes Verhältnis. Er ist u.a. einer der führenden Protagonisten von Google+ und sein Buch „What the Plus!“ war einer der ersten (und besten!) Wegweiser für die neue Plattform.

Heute soll es um Guys neuestes Buch „APE – How to Publish a Book“ gehen.

Aber erst einmal die Frage: Warum überhaupt ein Review  zu einem Buch über das Schreiben und Publizieren von Büchern? Geht es hier im Blog nicht hauptsächlich um Lappland und Fotografie? Schon, aber in der Welt des und der Kreativen spielen Bücher – einerlei ob in Papierform oder als Ebook – nach wie vor eine sehr grosse und oft unterschätzte Rolle. Um eine „Botschaft“ oder ein kreatives Werk zu verbreiten, sind Bücher geradezu ein Muss.

Meistens läuft das so: Der Gedanke an ein Buch ist schnell gefasst und auch das passende Thema ist meist vorhanden. Die Tücke aber liegt darin, ein Buchprojekt mit allen seinen Phasen wirklich „durch zu ziehen“. Die harte Arbeit will getan werden und viele Klippen warten entlang des Weges.

Ich schreibe aus eigener Erfahrung. In meiner früheren juristischen Laufbahn habe ich mehrere Bücher zu verschiedenen Themen aus dem Arbeits- und Antidiskriminierungsrecht verfasst, die mich – im Verlauf der Produktionsprozesses -  jedesmal beinahe in die Verzweiflung getrieben haben. Ein guter Ratgeber auf dem Weg wäre Gold wert gewesen. Und genau in diese Lücke springt APE.

Hinzu kommt noch ein Weiteres: Die Welt der Bücherproduktion hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Die Macht der Verlage ist gebrochen. Jedermann kann seine eigenen Werke heutzutage selbst verlegen und vertreiben. Genau an diese Gruppe richtet sich APE mit dem Vorsatz, Licht in den Dschungel des Prozesses vom Schreiben bis zum Publizieren eines Buches zu bringen.

Damit wären wir auch gleich bei der Bedeutung des Titels APE angelangt. Das Akronym steht für Author, Publisher und Entrepreneur, jene drei Rollen, die der Selbstautor und Selbstpublizist inne haben wird.

Der Gliederung nach A, P und E folgt auch der Aufbau des Buches. Die Kapitel 1 bis 7 sind der Rolle als Autor gewidmet, die Kapitel 8 bis 21 der Rolle als Herausgeber und die Kapitel 22 bis 29 schliesslich der Rolle als Entrepreneur. Das Buch ist dabei kein Leichtgewicht: Es umfasst 324 Seiten.

Im ersten Abschnitt (Autor) geht es in erster Linie um die revolutionäre Entwicklung in den Bereichen Ebooks und Eigenverlag. Der Leser versteht, was dieser Paradigmenwechsel für Auswirkungen hat und wie dieser die schreibende Selbstverwirklichung gleich einem Inkubator fördern kann.  

Aus eigener Erfahrung als Fachautor kann ich die Ausführungen, Hinweise und vielen praktischen Tipps durchweg nur unterstreichen. Guy wirft nicht mit „Allgemeinplätzen“ um sich, sondern gibt in einem prägnanten und knappen Stil konkrete Ratschläge und „To-Do‘s“. Das ist wohltuend, weil echter „Know-How-Transfer“ in Reinform.
Sehr nüchtern – hier kommt Guys Hintergrund als Investor deutlich zum Vorschein – widmet er sich dabei auch dem Thema „Wie finanziere ich mein Buchprojekt“.  Auch hier konkrete Tipps und Fakten.  

Was mir im ersten Abschnitt passim besonders gut gefällt: Der durchgängige Gedanke des „Mach Deine Arbeit“. Der Wunsch ein Buch zu schreiben ist schnell gefasst. Es schreibt sich aber nicht von alleine. Ein Buch auf den Weg zu bringen, ist schlicht harte und kontinuierliche Arbeit (die eine intrinsische Motivation erfordert).

Im zweiten Abschnitt geht es um die Rolle als Herausgeber. Hier wird der Weg vom Manuskript zum fertigen Produkt Buch beschrieben. Das beinhaltet die Korrekturen, das Layout, das Cover und vieles mehr; auch die Frage in welcher Form (Papier oder Ebook) das Werk publiziert werden soll.  Besonders interessant – weil andernorts oft unbeachtet – ist die Frage der Preisfindung. Schliesslich widmet sich Guy auch der Zweitverwertung als Hörbuch und Übersetzungen in andere Sprachen.

Der dritte Abschnitt hat einen „beonderen Kick“.  Hier geht es darum, das Werk „an den Mann“ und „an die Frau“ zu bringen. Guy spielt souverän auf der Klaviatur seiner Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Marketing, was die Lektüre zum echten Genuss macht (und viele Einsichten bietet). Vom „Personal Branding“ bis hin zu ganz praktischen Fragen, wie z. B. der Erstellung eines guten Social-Media-Profiles werden alle relevanten Bereiche abgedeckt.

Alles in allem ist das Buch ein äusserst gelungener Wurf. Besonderes Schmankerl sind übrigens auch zahlreichen (knapp über 400) weiterführenden Links zu ergänzenden Informationen, Artikeln und Checklisten.

Zusammenfassung: Ich  kann das Buch allen, die ein eigenes Buch schreiben, herausgeben und vermarkten wollen nur wärmstens ans Herz legen. Was hätte ich mir gewünscht einen solch kompetenten und umfassenden Ratgeber vor einigen Jahren bereits gelesen zu haben.  

Review: Guy Kawasaki - APE How to Publish a Book

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Midsommar - Arktischer Sommer in Lapland 2013

Midsommar am Polarkreis

Behind the scenes: Zu Midsommar das obligatorische Bild mit einer gelben Blüte. Ab Midsommar ist Schweden für einige Wochen gespenstisch. Das sehr populäre Fest – wahrscheinlich der „höchste“ schwedische Feiertag – kündigt sich durch lange Karawanen von Wohnmobilen und PKWs mit Wohnanhängern an. Vor einigen Tagen haben die langen Sommerferien begonnen und spätestens jetzt zieht Schweden kollektiv  in die Sommerstugas und auf Campingplätze.  Während ich diese Zeilen schreibe, herrscht draussen bereits unheimliche Totenstille. Über Midsommar wird - meist in der Natur - kräftig gefeiert und ab jetzt kommt Schweden urlaubsbedingt in weiten Teilen zum Erliegen. Büros und Geschäfte sind verwaist und wehe, es wird jetzt ein Handwerker benötigt oder ein eiliger Behördengang steht an.

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Arktischer Sommer in Lapland 2013 - Moonrise on a foggy day

Arktischer Sommer Lapland 2013 - Moonrise on a foggy day

Behind the scenes: Mondaufgang im Nebel. Der Tag vor „Midsommar“ war in Lappland durchgängig verregnet. Am Abend ziehen dichte Nebelschwaden am Boden entlang bei einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von 100%. Der Mond bahnt sich seinen Weg am beinahe taghellen Abendhimmel.

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Arctic Summer Lapland 2013 - Out in the nature I

Arctic Summer Lappland 2013 - Out in the nature I

Behind the scenes: Heute der Beginn der Bilderserie „Out in the nature“ über den arktischen Sommer 2013 in Lappland. Diese Aufnahme stammt von einem Ort, an dem ich kürzlich Aufnahmen für ein Reisemagazin gemacht habe. Ein sehr idyllischer Platz - wären da nicht ungefähr eine Million Stechmücken unterwegs gewesen.

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Warum gibt es noch keine EU-Norm für die Grösse von Eiskugeln?

Zugegebenermassen schon etwas Off-Topic hier. Aber wir haben ja in Lappland im Moment hier – im Gegensatz zu Mitteleuropa – schönstes Sommerwetter. Das führt zu erhöhtem Eiskonsum. Böse Zungen behaupten natürlich, das führe auch zu den sog. „Sommerlochthemen“, was ich hiermit aber energisch bestreite.

Der erhöhte sommerliche Eiskonsum hat mich jedenfalls zu einer sehr grundlegenden Frage geführt. Wir kennen alle die „Portionseiskugeln“, die beim offenen Verkauf von Eis zur Anwendung gelangen. Stand ich also vor der Entscheidung, in einem gut sortierten Haushaltswarengeschäft einen neuen Eiskugelportionierer zu erwerben.

Was mich dabei äusserst verwirrte, waren die unterschiedlichen Grössen. Hallo? Gibt es da keine Normen? Meine Rückfrage bei der freundlichen Verkäuferin löste zunächst sichtbare Irritationen aus. Ich war wohl der erste Kunde, der just diese Frage stellte. Gut und schön. Ich habe mich schliesslich für ein mittelgrosses, relativ preisgünstiges Modell entschieden.

Die Frage aber blieb: Wie sieht es in diesem Bereich mit der Normierung aus?

Betrachten wir die Frage einmal aus einer grösseren Perspektive. Bekanntlich gibt es ja für fasst alles europäische Regelungen. Die Freiheit des Waren- und Dienstleistungsverkehrs steht schliesslich auf dem Spiel.

Stellen Sie sich einmal vor, Max Muster – tätig im europaweiten Im- und Export - würde auf Sizilien eine (gefüllte) Eistüte kaufen, sich sogleich in ein Flugzeug setzen, in Berlin landen, und ebendiese Eistüte dann in Berlin als „Direktimport aus Italien“ verkaufen wollen. Im Beispiel unterstellen wir natürlich, dass die von den Brüsseler Bürokraten geforderte Kühlkette dabei nahtlos eingehalten wird. Sie finden dieses Beispiel recht hypothetisch? Finde ich gar nicht, denn sehr viele der Problemstellungen, die EU-Regelungen zugrunde liegen, bewegen sich auf ungefähr demselben Niveau.

Weiter im Text also. Nehmen wir weiter an, die Eiskugeln in Sizilien wären im Durchschnitt signifikant grösser, als die in Berlin - schon hätten wir ein ernstes und schwerwiegendes Problem. Voilà. Da ist es: das Regelungsbedürfnis. Wir dürfen den armen Max Muster und seine Branchenkollegen doch nicht einfach im Regen stehen lassen. Und denken wir auch an den Verbraucherschutz! Soll der Verbraucher denn nicht darauf vertrauen dürfen, das, was sich Eiskugel nennt, auch eine anständige europäische Eiskugel ist? Ich finde schon.
Wirklichkeitsfremd sagen Sie? Dann lesen Sie mal die Verordnung (EG) Nr. 2257/94 der EG-Kommission, welche die Eigenschaften und Klassifizierungen eingeführter Bananen rechtlich verbindlich beschreibt. Bananen, die dieser Norm entsprechen werden ja auch als Eurobananen bezeichnet. Warum bitte schön dann keine „Euroeiskugeln“? Gleiches Recht für alle Lebensmittel (und den Verbraucher)!

Besonderes Regelungsbedürfnis besteht hinsichtlich der Grösse, des Gewichts und der spezifischen Dichte der Substanz. Ist Ihnen noch nie aufgefallen, welche eklatanten Unterschiede hier bestehen? Futtern Sie sich nur einmal durch einige Eisdielen in Ihrer Umgebung. Ihnen werden die Augen aufgehen. Und nun denken Sie sich die europäische Dimension hinzu. Ich sehe vor meinem geistigen Auge bereits eine Heerschar von speziellen Eiskugelkontrolleuren durch die Lande ziehen. Wie viele Arbeitsplätze dadurch geschaffen werden könnten… (noch ein ganz klares Argument für eine entsprechende Regelung).

Dazu kommt ein weiteres: Bestimmt ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Grösse und Gewicht der einzelnen Kugeln bei ein- und derselben Eisdiele nicht unerheblich davon abhängen, mit welchem „Schwung“ der Verkäufer, bzw. die Verkäuferin ans Werk geht. Können Grösse und Gewicht der kalten Kugeln denn tatsächlich von der Laune der portionierenden Person abhängen? Nicht hinnehmbar finde ich. Hier muss unbedingt eine Ausbildung mit Zertifikat eingeführt werden. „Diplomierter Eiskugelportionierer“ wäre mein Vorschlag. Alternativ wären allenfalls elektronisch gesteuerte Eisportionierungsroboter, für die freilich eine eigene EU-Norm einzuführen wären.

Überhaupt die Grösse. Eiskugeln sind im Lebensmittelrecht der EU irgendwie systemfremd. Oder können Sie sich Inhaltsangaben je 100 Gramm oder je Kilogramm am kleinen Schildchen unterhalb des jeweiligen Eisangebotes vorstellen? Reichlich wirklichkeitsfremd. Geht also gar nicht.

Ein neues System für die Inhaltsangaben bei „individual portionierten tiefgekühlten Kleinsüsswaren“ muss geschaffen werden.

Sie erinnern sich an unser Beispiel mit Sizilien und Berlin? Da stellt sich natürlich noch eine andere Frage. Die der Sorten. Um den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr zu gewährleisten (und natürlich für die Verbraucher) muss die sortenmässige Vergleichbarkeit von Eiskugeln hergestellt werden. Will sagen: Europaweit einheitliche Geschmacksrichtungen. So ungefähr 8-10 an der Zahl. Mehr darf nicht sein. Wo kämen wir denn auch hin, wenn sich einzelne Eisdielen (und/oder EisverkäuferInnen) Wettbewerbsvorteile durch eigene Kreativität verschaffen könnten?
Eine Frage mit viel weitreichenderen Folgen stellt sich im Zusammenhang mit der Volksgesundheit. Eis wird bekanntlich typischerweise in der wärmeren Jahreszeit verkauft. Die Keime freuen sich dann geradezu darauf, sich endlich vermehren zu dürfen. Warum dürfen also offen portionierte Eiskugeln überhaupt noch verkauft werden? Ich würde einen „Closed-Ice-Process“ vorschlagen. Der sieht ungefähr so aus: Kunde bestellt Eis. Verkäufer portioniert im Reinraum unter Schutzatmosphäre jede Kugel, die anschliessend in einen kleinen Plastikbeutel abgepackt werden muss. Das gleiche Procedere gilt auch für die Waffeln. Auf alle Verpackungseinheiten müssen folgerichtig Verpackungsdatum und Zeit unveränderbar aufgedruckt werden. Der Kunde erhält seine Bestellung auf einem Tablett und darf nun die einzelnen Bestandteile auspacken und in eigener Verantwortung zusammenfügen. So muss das sein!

Wenn Sie mich jetzt als Ex-Anwalt fragen würden, wie man diese Regelungen denn vielleicht möglicherweise umgehen könnte erhalten Sie folgende Antwort:
Haben Sie schon mal über Eiswürfel statt Eiskugeln nachgedacht?

Ich jedenfalls esse jetzt mein Schokoladeneis weiter. Schönen Tag noch.

Eiskugelportionierer - Warum gibt es noch keine EU-Norm für die Grösse von Eiskugeln?
Der Stein des Anstosses: Ein Eiskugelportionierer


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Holzwirtschaft am Polarkreis, Teil 2: Zu Besuch bei Setra

Kürzlich hatten wir über die grossflächige und langfristige Waldbewirtschaftung in Lappland berichtet.

Sind die unglaublich grossen Holzmassen einmal geerntet, wird ein grosser Teil zur industriellen Weiterverarbeitung in - meist ortsnahe - Sägewerke verfrachtet.

Vergangenen Samstag hatte das in Malå ortsansässige Sägewerk von Setra Tag der offenen Tür. Eine interessante Gelegenheit, einmal einen Blick hinter die Kulissen dort zu werfen. Normalerweise bietet sich Besuchern und vorbeifahrenden Touristen nur der Anblick von aussen, der allerdings auch schon das faszinierend grosse Holzlager preisgibt. Richtig spannend wird es aber erst hinter den Werkstoren (die dem Besucher aus Sicherheitsgründen normalerweise verschlossen sind).

Das Holz aus Norrland ist wegen seiner dichten Struktur und Festigkeit übrigens weltweit sehr nachgefragt. Die am Tag er offenen Tür produzierten Chargen wurden z. B. für Abnehmer in Japan verarbeitet.

Im Werk in Malå sind etwa 80 Angestellt damit beschäftigt ein jährliches Holzvolumen von ca. 163.000 Kubikmetern Holz zu verbeiten. Eine gewaltige Menge. Dahinter stecken eine sehr gute und effektive Organisation, und ein beeindruckender Maschinenpark. Verglichen mit den alten ländlichen Sägewerken, die mit Wasserkraft betrieben wurden, und meist nur über ein einziges, grosses Kreissägeblatt verfügten, mutet der moderne Sägewerkbetrieb teilweise geradezu futuristisch an.

Der Tag der offenen Tür war übrigens ein grosser Erfolg. Viele Besucher verschafften sich einen Einblick in die Abläufe des Werkes. Ein grosses Dankeschön an Setra und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort für die freundliche Aufnahme der Besucher und die Unterstützung bei unserer Reportage.

Zur Bildstrecke: Industrielle Holzverarbeitung bei Setra in Malå


Holzwirtschaft am Polarkreis, Teil 2: Zu Besuch bei Setra
Blick hinter die Kulissen: Eines der Kontroll- und Steuerzentren im Sägewerk

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Deine Stimme zählt - Aktion der Fotocommunity: Welchen deutschsprachigen Blog zum Thema Fotografie haltet Ihr für den besten von allen?

Das Team der Fotocommunity hat mich am Wochenende über eine aktuelle Aktion informiert: Die Wahl des besten deutschsprachigen Blogs zum Thema Fotografie.

Ich weiss auch nicht genau warum, aber wir sind auch nominiert :)

Hier gibt es weitere Infos und die Möglichkeit mit abzustimmen.

Spannende Preise werden unter allen Teilnehmern bei der Abstimmung übrigens auch verlost. Und natürlich sind wir nicht böse, wenn jemand für uns abstimmen möchte.

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Arctic summer Workshop – Fotoworkshop am Polarkreis in Lappland

Die arktische Region rund um den Polarkreis in Schwedisch-Lappland hat nicht nur im Winter fotografisch viel zu bieten. Viele fotografische Highlights und Herausforderungen verbergen sich gerade unter der – im Sommer nicht mehr vorhandenen - Schneedecke.

Deswegen werden wir in der Kalenderwoche 33 einen besonderen Fotoworkshop veranstalten.  

Die Programmübersicht:

Montag, 12.08. - Anreise und Begrüssung

Dienstag, 13.08. – Forgotten Places. Tauchen Sie ein in eine vergessene Welt. Fotografische Herausforderungen: Perspektive, Details und Dokumentation. Ausführliche Bildbesprechung.

Mittwoch, 14.08. – Morgen- und Abendlicht am Polarkreis. Fotografische Herausforderung: Wasser, Spiegelungen, Licht und Schatten. Ausführliche Bildbesprechungen.

Donnerstag, 15.08. – Reportage beim Besuch der schwedischen Königsfamilie in Lappland. Fotografische Herausforderung: Portrait und Reportage.  Ausführliche Bildbesprechung und Grillabend.

Freitag, 16.08. – Verlassenheit der Architektur. Fotografische Herausforderung: Storytelling. Ausführliche Bildbesprechung. Alternativ: Abreise für die TeilnehmerInnen mit begrenztem Zeitbudget.

Samstag, 17.08. – Zeit für eigene Exkursionen. Routenvorschläge mit Points of Interest werden zur Verfügung gestellt. Ausführliche Bildbesprechung.

Sonntag, 18.08. – Zeit für eigene Exkursionen. Routenvorschläge mit Points of Interest werden zur Verfügung gestellt. Ausführliche Bildbesprechung. Gemütliches Zusammensein und Abrundung.

Montag, 19.08. – Heimreise

Der Workshop richtet sich an ambitionierte Fotografen. Es geht nicht um technische Grundlagen, sondern um die Weiterentwicklung des eigenen fotografischen Ausdrucks.
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 7 Teilnehmer begrenzt. Alle TeilnehmerInnen sollten gut zu Fuss sein.

Bei Interesse ist eine Verlängerung mit individuellen Coachings möglich.

Die TeilnehmerInnen buchen die Anreise und die Übernachtungen selbst. Adresslisten, Weblinks und Empfehlungen werden selbstverständlich zur Verfügung gestellt. Ein eigener Mietwagen ist sehr empfehlenswert. Wir helfen gerne beim Austausch zwischen TeilnehmerInnen um Car-Sharing zu ermöglichen.

Eine ausführliche Beschreibung mit Preisen und Details senden wir Ihnen ab 6. Juni gerne als PDF zu. Mailen Sie uns einfach (im Betreff bitte Fotoworkshop angeben).

Arctic summer Workshop – Fotoworkshop am Polarkreis in Lappland
Arktischer Sommer am Polarkreis


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