Warum ich es liebe - Oldtimer-Paradies Lappland

Midsommartag gegen 1 Uhr nachts. Auf der Heimfahrt von einem Fototermin. Hundemüde und nach Ruhe verlangend. Ein ziemlich abgelegener Waldweg. Ein lautes „Stop“ und „hau mal den Rückwärtsgang rein“ durchdringen plötzlich meine Schläfrigkeit.

Frau Lapplandblog - auf schöne und exotische Motive spezialisiert - hatte etwas abseits des Wegs erspäht. Also rückwärts und instinktiv eine Kamera gegriffen.

Da stand doch tatsächlich zwischen verfallenden Gebäuden wieder so eine echte Rarität in Form eines Oldtimers. Mit etwas geübtem Auge - meine Gattin ist da sehr gut - gibt es viele traumhaft schöne Oldtimerwracks abseits der Wege in den Weiten Lapplands.

Es war zwar mitten in der Nacht. Midsommar sei Dank war aber trotzdem noch bestes Fotolicht. Eine gute halbe Stunde sind wir dann gemeinsam um das bildschöne Exemplar gerobbt und haben es aus allen Perspektiven „verewigt“. Zwei Aufnahmen sollen etwas Appetit machen.

Die Serie hat natürlich nach schwarz/weiss verlangt (und technisch noch ganz simpel dazu: D40 DSLR-Knipsecam mit Kitobjektiv (weil alles andere alle schon wieder gut verstaut gewesen ist), RAW, Bibble, Ilford FP4 Simulation mit Andrea PlugIn).

Kleines Quiz noch dazu: Wer weiss, um was für einen Oldtimer es sich da handelt?

Oldtimer-Paradies Lappland

Oldtimer-Paradies Lappland
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

Tigerstone

Tigerstone

Tipp: Alternative Mückenbekämpfung

Beim Besuch in meiner Hau- und Hof-Autowerkstatt ist mir eine simple und alternative Art der Mückenbekämpfung ins Auge gestochen:

Ein kleiner Blecheimer und zwei Holzscheite. Unbedingt auf eine feuerfeste Unterlage achten. Anzünden. Ab und an ein Büschel grünes Gras o.ä. ins Feuer geben. Und den Eimer so ausrichten, dass man selbst immer im leichten Strom des Rauches sitzt oder steht. Zuverlässig, einfach und kostengünstig.

Nicht in der Umgebung brandgefährlicher und brennbarar Stoffe und Materialien zu verwenden! Nutzung und Anwendung auf eigene Gefahr!

Alternative Mückenbekämpfung

Die kleine Flugschule: "Ready for take off?"

Herrliche Szenen spielten sich da am Donnerstag vor meinem Bürofenster ab: Dieser junge Herr (oder gar eine Dame? - Ornithologen sind gefragt) absolvierte seine routinemässigen Flugstunden. Ein Kreis nach dem anderen. Immer weitere und grössere Kreise zog er da. Und beinahe jedes Mal nach der Landung drehte er sich fragend zu mir um: „Ready for take off?“

Die kleine Fulgschule:

UNESCO Weltkulturerbe in Lappland: Gammelstads kyrkstad in Luleå

Am Montag hatte ich die grosse Ehre an einer exclusiven Führung durch die Gammelstads kyrkstad in Luleå unter der Leitung des weltbekannten Historikers Kjell Lundholm teilzunehmen. Ein Besuch in der Kyrkstad ist meiner Meinung nach ein “Muss” für alle Urlauber, die hoch in den Norden Schwedens reisen. Zudem ein idealer nördlicher Endpunkt einer Schwedenrundfahrt.

Der Begriff Kyrkstad lässt sich am besten mit “Kirchdorf” übersetzen. Insgesamt 71 alte Kirchdörfer dieser Art gibt es, von denen allerdings nur wenige in gutem Zustand erhalten sind. Die Geschichte der Kirchdörfer beginnt im 16. Jahrhundert. Sie wurden für die Bevölkerung geschaffen, die - für damalige Verhältnisse - weit entfernt von den Kirchen wohnten. Denn der regelmässige Kirchgang war damals “staatsbürgerliche Pflicht”. Bis zu 32 „Kirchen-Pflichtbesuche“ pro Jahr konnten sich ergeben. An- und Abreise am selben Tag waren aber aufgrund der weiten Wege undenkbar, und nahmen oft mehrere Tage in Anspruch. Daher wurden kleine Hütten als Übernachtungsmöglichkeiten gebaut. In der kyrkstad in Luleå entstanden so über 400 Hütten (“kyrkstugor”). Die Hütten sind netzförmig um die zentrale Kirche herum gebaut.

Gammelstads kyrkstad in Luleå
- Von überall aus gut sichtbar: Die zentrale Kirche -

Die Hütten werden auch heute noch von traditionsbewussten Menschen genutzt. Die Nutzung geschieht übrigens aufgrund einer abenteuerlichen rechtlichen Konstruktion. Eigentum kann nur an den Hütten selbst - als “fliegende Gebäude” - erworben werden. Grund und Boden gehören nach wie vor der Kirche. Um die Hütten aber auch tatsächlich nutzen zu dürfen, bedarf es zusätzlich einer besonderen Erlaubnis des königlichen Beauftragten. Die Eigentümer und Nutzer müssen sich dabei an viele Vorschriften halten. Die Nutzung ist u.a. nur von Freitag bis Montag, aber nicht in der Zeit von Montag bis Freitag gestattet. Ausserdem gibt es in den kleinen Hütten keinen Strom (da habe ich allerdings einige Ausnahmen gesehen), kein fliessendes Wasser und keine Toiletten. Sanitätsräume befinden sich in Form von Gemeinschaftsanlagen auf dem Gelände.

Gammelstads kyrkstad in Luleå
- Der Turm der alten Kirche -

Zentral in der kyrkstad liegt die alte Kirche. Ein relativ schlichter Bau, errichtet aus risiegen Steinen. Eingeweiht wurde sie im Jahre1492 und war damals noch katholisch. Die Hüttenbauten um die Kirche herum entstanden allerdings erst nach der Reformation, nachdem das Königshaus den evangelischen Glauben und auch die Kirchenpflicht eingeführt hatte.


- Detail an der Kirche -


Besonders interessant und erfreulich ist der Umstand, dass das Kirchendorf Gammelstad mit zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Schweden hat lediglich 14 Objekte zu verzeichnen, die zum Weltkulturerbe gehören (Stand: 2010). Neben der Gammelstads kyrkstad gehören dazu:

Der Marinehafen von Karlskrona, Das Stora Alvaret - Agrarlandschaft von Süd-Öland, Die Hansestadt Visby auf der Insel Gotland, Die Radiostation Grimeton in Varberg, Die Felszeichnungen von Tanum, Der Skogskyrkogården bei Stockholm, Die Wikingersiedlungen Birka und Hovgården, Das Schloss Drottningholm , Die Eisenhütte Engelsberg bei Fagersta, Der Kopparberget - Großer Kupferberg in Falun , Die Höga Kusten , Laponia in Lappland und der Struve-Bogen in Norrbotten.


- Nebengebäude der Kirche -


Noch ein Wort zu Kjell Lundholm. Der Historiker, der im Laufe seiner Karriere u.a. Leiter des Norrbotten-Museums war, hat rund 25 kulturhistorische Bücher und über 300 Fachartikel verfasst. Seine souveränen Geschichtskenntnisse in beinahe allen denkbaren Bereichen sind überaus beeindruckend. Das Wissen sprudelt bei ihm sozusagen aus jeder Pore. Und äusserst unterhaltsam waren Vortrag und Führung noch dazu. Sollten sie des Schwedischen mächtig sein und sich Ihnen eine Gelegenheit zu einer Führung oder einem Vortrag von Kjell bieten: Nutzen Sie diese einmalige Chance!

Framing card - The best thing before you pick up the cam: A Marc Silber recommendation

Was war der wichtigste Boost, den Ansel Adams für alle Fotografen bereit gehalten hat?

Wichtiger als die Frage nach der richtigen Linse, der richtigen Kamera oder der richtigen Anwendung des Zone-Systems?

Ganz einfach. Ganz grundlegend. Ganz effektiv: Sehen lernen.

Die optimale Hilfestellung dafür ist simpel: Zuerst zur “framing card” greifen und sehen, wahrnehmen und fühlen.

Marc Silber hat dazu kürzlich einen äusserst empfehlenswerten Beitrag auf seinem Blog veröffentlicht.

Der Beitrag enthält auch einen Link zu einem Lehrvideo und sogar ein Muster mit dessen Hilfe eine framing card ganz einfach selbst hergestellt werden kann.

Die Woche in Lappland und das Wetter

Die vergangene Woche war relativ ruhig in Lappland, dafür aber mit umso mehr Arbeit angefüllt. Üblicherweise gibt es in den Wochen vor Midsommar immer jede Menge Termine und Dinge zu erledigen. Nach Midsommar wird es erfahrungsgemäss deutlich ruhiger, da dann die Sommerurlaubszeit in Schweden voll in die Gänge kommt.

Einen beklagenswerten Punkt gibt es aber: Das Wetter. Von richtigem Sommer ist noch keine Spur zu erkennen. Es ist kühl, viel zu kühl für die Jahreszeit (im Durchschnitt so um die 10-12 Grad tagsüber), und verregnet. Zwar verspricht der Wetterbericht „über 20 Grad“ für die nächste Woche. Langsam kommen aber Zweifel auf, denn das geht nun schon seit 4 Wochen so :(

Klimawandel in Lappland?

Auch wenn dieses Bild vor einigen Tagen entstanden ist, trügt der Schein. Denn das ist keine ausgetrocknete Wüste.

Die Realität sieht zur Zeit eher so aus:

Fors Lappland

Trotzdem allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!



5 Foto-Tipps (nicht nur) für den Urlaub in Lappland

Die Sommerferien stehen vor der Tür und Millionen von Fotoapparaten schwärmen nun wieder - gemeinsam mit ihren Besitzern - in alle Winkel der Erde aus. Auf was sollte bei Urlaubsfotos besonders geachtet werden, damit auch die “Nachbetrachtung” noch Freude bereitet?


1. Es darf und soll Spass machen!

Sie sind im Urlaub. Nicht auf Arbeit und nicht auf Akkord. Knipsen Sie was Ihnen Spass macht und wenn Sie sich danach fühlen. Setzen Sie sich nicht unter Zwang. Immer locker bleiben! Lassen Sie sich nicht einschüchtern von allpräsenten, vermeintlichen “Fotoprofis”, die sich “wichtig machen”. Fotografieren Sie stattdessen, was Sie persönlich anspricht und bei Ihnen Emotionen auslöst.


2. Ran ans Motiv!

Gar nicht oft genug zu betonen. Ran an das Wesentliche. Was wollen Sie mit Ihrem Bild zeigen? Genau das soll auch auf dem Bild zu sehen sein. Scheuen Sie sich nicht, sich ein paar Schritte in Richtung Motiv zu bewegen. Und Details berichten oft viel mehr über eine Situation, einen Platz oder einen Menschen als “langweilige” Panoramaaufnahmen und Übersichten.


3. Gerne ein paar Bilder mehr machen

Machen Sie ruhig ein paar Bilder zuviel - jedenfalls wenn Sie digital fotografieren. Knipsen Sie drauf los, wenn Ihnen danach ist, und Sie ein spannendes Motiv gefunden haben (vorausgesetzt Sie haben Ersatzbatterien oder einen Ersatzakku, und eine zusätzliche Speicherkarte dabei). Wieder zu Hause löschen Sie am heimischen Computer einfach gnadenlos alle Fotos, die Ihnen nicht gefallen. Voilà.


4. „Abseits der Wege gehen“

Es gibt überall auf der Welt die bekannten “Postkartenmotive”. Die müssen Sie eigentlich nicht mehr fotografieren. Kaufen Sie lieber eine Postkarte oder greifen Sie auf das Bild im Reiseführer zurück. Viel gebender ist es, sich abseits der ausgetretenen Pfade zu bewegen und auch zu fotografieren. Machen Sie Ihre eigene und ganz persönliche Urlaubsreportage. In der Regel ist es dabei viel wichtiger, eine Stimmung oder Atmosphäre einzufangen. Ganz wie wenn Sie selbst für GEO oder National Geographic schreiben und knipsen würden. Da würden Sie doch auch nicht das 100.tausendste Foto der Tower-Bridge knipsen, oder?


5. Licht, Licht, Licht

Bestimmt ist es Ihnen ohnehin bereits aufgefallen: In den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden (“goldene Stunden”) hat das Licht die “besondere Fotoqualität”. Besonders schöne Motive verdienen es, bei diesen besonderen Lichtverhältnissen abgelichtet zu werden. Gilt übrigens nicht für alles. Die einfache Faustregel (die aber auch bewusst durchbrochen werden darf) lautet: Details und Portraits besser bei bedecktem Himmel und diffusem Licht; Landschaft und alle Totalen in den goldenen Stunden.


Übrigens: Der wichtigste Tipp für gute Urlaubsfotos ist es, immer die Kamera dabei zu haben. Deswegen lieber eine brauchbare Kompaktkamera in der Jacken- oder Hosentasche dabei, als die Spiegelreflexausrüstung im Hotelzimmer zu haben.


Und ganz speziell für alle diejenigen, die nach Lappland in den Urlaub reisen: Ein richtig gutes Insektenschutzmittel sollte keinesfalls fehlen. Wir empfehlen Mygga (und verraten Ihnen auch warum).


Haben Sie Fragen zum Thema Urlaubsfotos? Einfach die Kommentarfunktion nutzen. Ich verspreche Antworten nach bestem Wissen und Gewissen :)

Mark Mc Loughlin

Auf einem Fotoblog habe ich kürzlich einen Artikel unter dem Titel „Facebook - zu was soll das denn nützlich sein?“ gelesen. Hmm. Ich finde Facebook immer sehr interessant und nützlich, um interessante, neue internationale Kontakte zu knüpfen.

Über Facebook bin ich vor einigen Wochen auch auf den begabten und talentierten englischen Nachwuchsfotografen Mark Mc Loughlin aufmerksam geworden.

Mark - gerade einmal 17 Jahre alt - hat sich der Sportfotografie verschrieben, liefert aber auch in etlichen anderen Genres wirklich ansehnliche Ergebnisse ab. Er steht kurz davor, das College zu beginnen. Natürlich in der Fachrichtung Fotografie. Und er hat auch schon bei etlichen Sportevents sehr erfolgreich geschossen.

-> Zum Flickr-Stream von Mark Mc Loughlin

Nicht durchs Raster fallen...



Bemerkenswert: blindphotographers.org

Kürzlich ist Frau Lapplandblog auf eine Seite gestossen, bei der wir uns erst einmal richtig „die Augen gerieben“ haben: Blind Photographers.

Wie geht denn das? - Das haben wir uns gefragt, denn Blind Photographers ist eine Seite rund um die Werke von nichtsehenden und sehgeschädigten Fotografen. Unglaublich, oder? Sehen und staunen Sie selbst!

-> Blind Photographers

Richtig Auswandern (2)

Eine weitere wichtige Regel:

Deine Zeit und Dein Zeitbegriff sind nicht das Mass aller Dinge!

Nimm Dir Zeit!

Ein wunderbares Wochenende und ein fliegender Hund :)

Wie üblich gehen die wunderbaren Wochenenden immer viel zu schnell vorbei. Wir sind derzeit an einem grösseren dokumentarischen Fotoprojekt und waren auch am Samstag wieder zu Gange. Irgendwo sind wir dann auf eine grosse Röhre gestossen, die auf unseren „Taschenwolf“ eine magische Anziehungskraft hatte. Kein Wunder, hat die Hundedame in jüngeren Tagen doch ausgiebig Agility trainiert. Also haben wir die Fotosession unterbrochen und unseren „fliegenden Hund“ in der Röhre beobachtet. Natürlich durften dann auch ein paar Fotos nicht fehlen :)

Fliegender Hund / flying dog
„Im Freiflug von Fotograf zu Fotograf“


Kostenloses iPad Wallpaper: Bubbles

Heute als Wochenendgoodie aus Lappland zum Start in die neue Woche:

Ein kostenloses Wallpaper für alle Apple iPad-Nutzer zum freien Download: Bubbles.

Bitte hier klicken zum Download (Bubbles, 1024x1024 Pixel iPad-Wallpaper-Format).

Das Wallpaper sieht aus wie das Bild, enthält aber keinen Copyright-Hinweis.

(Tipp: Eine gute Erklärung, wie neue Wallpaper auf dem iPad installiert werden, findet sich hier.)

Enjoy!

iPad Wallpaper: Bubbles


A closer look: Bibble 5.1 - Die RAW-(R)Evolution geht weiter

Bibble - der derzeit beste RAW-Konverter - hat wieder einen Evolutionssprung gemacht. Seit einigen Tagen liegt nun die Version 5.1 vor. Jetzt gibt es auch - wie früher unter Bibble 4 wieder zwei Versionen: Eine Lite-Version und eine Pro-Version.

Wir haben die 5.1 Pro-Version übers Wochenende bereits an den ca. 1.500 Aufnahmen des Wochenendes getestet und sind ganz angetan.

Einige neue und nützliche Funktionen sind hinzugekommen und die PlugIn-Verwaltung wurde deutlich vereinfacht. Wermutstropfen dabei ist allerdings, dass die PlugIn-Pakete jetzt in einem neuen Format vorliegen müssen. Noch nicht alle PlugIn-Programmierer haben ihre PlugIns im neuen Format bereit gestellt (für alle, die es ganz eilig haben, gibt es im Supportforum aber auch einen Workaround).

Einen Überblick über die wichtigsten Neurungen und Änderungen habe ich von der Seite des deutschen Vertriebes für Bibble (Application Systems in Heidelberg) hierher kopiert:

• NEU: Reparieren & Klonen - "Reparieren & Klonen" ist ein praktisches Retusche-Werkzeug zum Reparieren von Verschmutzungen inklusive Sensorflecken und für die gezielte Korrektur fehlerhafter Bildinhalte durch Klonen intakter Bildbereiche.

• NEU: Perfectly Clear® - Die 1-Klick-Optimierung "Perfectly Clear®" wurde von Athentech Imaging entwickelt und nutzt eine intelligente, dynamische Kombination verschiedener aufwendiger Korrekturfunktionen zur automatischen Bildoptimierung. Perfectly Clear macht in den meisten Fällen viele aufeinanderfolgende manuelle Bearbeitungsschritte überflüssig und erlaubt es so, mit nur einem Mausklick Bilder für Präsentation, Web-Export oder Ausdruck aufzubereiten.

• NEU: Web-Galerien - "Web-Galerien" generiert via Stapelverarbeitung Web-taugliche Fotogalerien aus den selektierten Bildern.

• NEU: Auto-Kontrast - Auto-Kontrast sorgt für eine automatische Korrektur von Spitzlichtern und Schatten.

• SDK und Schnittstelle für Drittanbieter-Plug-ins wurden wesentlich erweitert und verbessert und ermöglichen jetzt noch mehr und leistungsfähigere Zusatzfunktionen.

• NEU: Format-Support für weitere Konica Minolta-Kameras: ALPHA-5 DIGITAL, ALPHA SWEET DIGITAL, ALPHA-7 DIGITAL

• NEU: Format-Support für weitere Olympus-Kameras: E-450 und E-600

• NEU: Format-Support für weitere Panasonic-Kameras: Lumix DMC-G2 und Lumix DMC-G10

• NEU: Format-Support für weitere Sony-Kameras: a450, NEX-3 und NEX-5

• NEU: Linsenkorrektur für folgende Canon-Objektive: Canon EF-S 18-200mm f/3.5-5.6 IS, Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM (Rekalibrierung)

• NEU: Linsenkorrektur für folgendes Nikon-Objektiv: Nikkor 28-70mm f/2.8D IF-ED AF-S Zoom

• NEU: Linsenkorrektur für folgende Sigma-Objektive: Sigma 70-200mm f/2.8 EX APO IF HSM, Sigma 50mm f/1.4 EX DG HSM

• NEU: Linsenkorrektur für folgende Tamron-Objektive: Tamron SP AF 90mm f/2.8 Macro 1:1, Tamron SP AF 10-24mm f/3.5-4.5 Di II LD Aspherical (IF), Tamron SP AF 17-50mm f/2.8 XR Di II VC LD Aspherical (IF)

• NEU: Linsenkorrektur für folgendes Zeiss-Objektiv: Zeiss Vario-Sonnar T* DT 16-80mm f/3.5-4.5 ZA

• Weitere Optimierungen


Blue scene

Keine Angst: Es geht nicht um einen „Bluescreen“ :), sondern um eine „Blue scene“.

blue scene
- Skellefteälven mellan Mörttjärn och Rönnliden -

Sommer und Winter / Sommar och vinter

Dieselbe Stelle zu zwei unterschiedlichen Jahreszeiten: Vergleichsbilder finde ich immer sehr schön und lehrreich.

Hier zwei Ansichten einer Stelle, einmal aus dem zeitigen Frühjahr und einmal aus der letzten Woche. Nummer 1 bei einigen Minusgraden und noch einigem Schnee; Nummer 2 bei einigen Plusgraden und Sonnenschein.

Der Standpunkt war nicht 100% derselbe, weil mir letzte Woche eineinhalb Meter Schnee als Untergrund gefehlt haben, um an genau dieselbe Stelle zu gelangen :)

Erstaunlich, wie sich die Natur in einigen Wochen verändern kann, oder?







En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

Frühsommerwetter von der besten Sorte. Wechselndes Licht zwischen praller Sonne und tiefem Schatten. Eine gute Priese Wind. Wie geschaffen für eine Wanderung durch den farbenfrohen Wald Lapplands. Fotografische Eindrücke in der Galerie:

-> Hier gehts zur Galerie “Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald”

-> Klick här så kommer du till bildspelet “En försommarpromenad ute i skogen”


En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

Fotografie Update und Browserfutter

Heute ein Fotografie Update mit jeder Menge hochwertigem Browserfutter:

- Eine Quelle von Inspiration und Tipps ist das Blog von Marc Silber. Insbesondere seine Interview- und Lehrfilme sind sagenhaft gut.

- Auch der amerkanische Hochzeitsfotograf David Ziser hat einen hochinformativen Blog zu bieten, in dem er regelmässig auch jede Menge Tipps rund ums Fotografie-Business postet.

- Und etwas deutschspachiges Futter gibt es auch zu vermelden: Bei Blogtimes ist blogfrisch (druckfrisch passt da ja irgendwie nicht) die Liste der deutschspachigen Fotografieblogs zu lesen. Genug inspirierender Lesestoff für mehrere Tage!

Sky and weather are rocking

Sky and weather are rocking

Der Sommer ist endlich auf dem Weg.

Endlich.

Durchatmen.

Staunen.

Strand

(ja, das gibt es auch in Lappland)

Tipp: Urlaubsparadies :)


Fika

Wieder ein solches Motiv, das sich im “Augenwinkel” beim Vorbeifahren bemerkbar gemacht hat. Dieses deutliche Gefühl, dass da eben etwas besonderes am Strassenrand zu sehen war. Also: Blick in den Rückspiegel, Bremsen, Anhalten, Schauen, Fühlen, Knipsen.

Fika


Einige Arbeiter hatten sich eine Sitzgruppe im Freien eingerichtet, um die Fikapause in der Sonne verbringen zu können. Ein wunderbares Motiv, um einige Zeilen über die Institution der Fikapause in Schweden zu schreiben.

Die Fika

Eine schwedische Institution, die den Alltag prägt: Die Fika. Was steckt dahinter?

Oft wird der Begriff Fika mit “Kaffeepause” übersetzt. Das trifft den Kern aber nicht richtig. Denn zum einen gibt es in aller Regel auch einen Happen dazu, zum anderen - viel wichtiger - dient die Fikapause dem sozialen Austausch.

Gerade “auf Arbeit” ist die Fika keine echte Pause, sondern eine lebendige Informationsrunde, in der alle Themen - private wie berufliche - auf einer wunderbar informellen Basis angesprochen und diskutiert werden.

Deswegen ist es treffender, die Fika als eine Art typisch schwedische Institution zu verstehen. Die klassische Morgenfika liegt übrigens zeitlich ungefähr gegen 9 Uhr 15, die Mittagsfika gegen 15 Uhr 15. Aber auch Abends ist eine Fikapause essentieller Bestandteil fast jeder Veranstaltung.

Übrigens: Richtig und völlig zutreffend ist es, dass Schweden in Sachen Kaffeeverbrauch beinahe an der Weltspitze liegt. Einige statistische Auswertungen in grafischer Form (Verbrauch pro Person in Kg, Liter, und Tassen pro Tag) gibts übrigens hier auf der Seite kaffeinformation.se.

Das geflügelte Wort dazu lautet: Das Schlimmste, das geschehen kann ist, unerwarteten Besuch zu bekommen, und keinen Kaffee im Haus zu haben :)


Über das Wetter... / Om vädret...

Ein kleines Update zu Hochwasser / Überflutung und den Wasserständen:

Die Wasserstände in Lappland normalisieren sich wieder. Abgesehen von den grösseren Flüssen - z. B. am Vindelälven - sind zwar noch nicht ganz die Normalstände erreicht, aber die Lage hat sich deutlich entspannt.

Das Wetter ist übrigens deutlich zu kalt für die Jahreszeit. Gestern zeigte das Thermometer gegen Mitternacht nur 1 Grad. Und das 3 Wochen vor Midsommar. Ein Gutes hat das aber: Eigentlich müssten bereits Heerscharen von Stechmücken unterwegs sein. Die verharren aber dankenswerterweise anscheinend noch immer in kältebedingter Schockstarre :)

Hochwasser und Überschwemmung in Lappland

PS: Aufmerksame Leser werden die Veränderungen bemerkt haben. Frau Lapplandblog hat ein neues Panoramabild für den Header der Seite beigesteuert. Im gleichen Zuge habe ich auch die Seitenbreite um 100 Pixel auf 800 angehoben. Damit soll künftig auch grösseren und breiteren Bildern Raum gegeben werden :)

Meinungen aus der Leserschaft zu den Veränderungen?

Colors & Shapes: Im Griff / Att ha koll på

Im Griff / Att ha koll på