Foto-Futter 5/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie

Wieder ist es Sonntag und damit Zeit für das Foto-Futter 5/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie


• Der heutige Augen- und Sinnesschmaus der Woche wurde heute von Frau Lapplandblog entdeckt und wird von ihr schon eine geraume Zeit beobachtet. Es geht um eine ganz besondere Empfehlung: Die Website und das Portfolio von Michael Hagedorn.

Viel wird derzeit über projektorientierte Ansätze in der Fotografie gesprochen und Michael ist ein brilliantes Paradebeispiel dafür. Er hat Thema. Und sehr bewegende noch dazu. Am meisten hat uns sein Portfolio zum Thema “Alter” beeindruckt. 


• Das führende Portal für die deutschsprachigen Fotoblogs, das “Foto-Radar” von Manfred Huszar - alias Zoomyboy - hat diese Woche ein neues Design bekommen und ist in diesem Zuge auch auf einen neuen, schnelleren Server umgezogen.

Wer Foto-Radar noch nicht kennen sollte, dem sei die Seite sehr ans Herz gelegt!


• Rosh Sillars hat auf seinem Blog NewMediaPhotographer einen sehenswerten Video verlinkt, in dem der legendäre Steve McCurry über seine eigene Photographie reflektiert.


• Die Ära der Point-and-Shoots Kameras scheint sich - dank der omnipräsenten Mobiltelefone mit mittlerweile beachtlichen eingebauten Kameras - immer mehr dem Ende zu zu neigen. Casio hat mit dem neuen Tryx nun einen charmanten Ansatz gefunden: Ein Mobiltelefon ohne Telefonfunktion :) Mehr dazu in diesem interessanten Artikel auf Cnet. Der Megatrend der mobilen Fotografie ist zur Lawine geworden.
 

• Zum Abschluss noch etwas Popcorn bitte - Popcorn II: Heiko Keim hat unser jüngstes Pocornthema fortgeführt und auch etwas zu Fotocommunities gebloggt. Seine harte Überschrift: Fotocommunities sind unnützes Zeug und Zeitfresser.


Allen Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Sonntag. Greift zur Kamera!

Winterliche Weite
„Winterliche Weite“



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Closed today

Closed door - closed today
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Underground in Skellefteå

Underground in Skellefteå
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The waiting room at the gate to eternity

The waiting room at the gate to eternity
„The waiting room at the gate to eternity“

Foto-Futter 4/2011 - Input und Know-How rund um die Fotografie

-->> Aus persönlichen Gründen heute knapp und bündig.


• Futter für Augen und Sinne

- Interessant, besinnlich und erfrischend: Vicente Diaz Penas

- Innovativ: Hiroshi Seo


• Der meiner Meinung nach beste RAW-Konverter der Welt, Bibble, liegt seit dieser Woche in der Version 5.2 vor.


• Parallel und passend dazu ist der “Bibble Survival Guide” von Andreas Siegert und Marco Frissen erschienen. Auf 220 Seiten findet sich Input für Einsteiger und Fortgeschrittene. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr vielversprechend und das Rezensionsexemplar wird alsbald gelesen. Ausführliches Review folgt dann.


• A propos Buch: Diese Woche ist auch das neueste EBook von Craft & Vision unter dem Titel „Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett erschienen. Fundgrube für alle Fotografen, die sich vom Winter angezogen fühlen. Kurzrezension hier.


• Wie ein Foto-Workshop äusserst unerwartet verlaufen kann, schildert Thom Hogan. Im Artikel nebenbei auch einige hochinteressante Aussagen abseits der Fotografie.


• Und schliesslich gehts um Schrauben. Einmal um die neuen von Apple verwendeten Schrauben contra klassische Schlitzschraube bei Leica :)


Das wars für heute.

Nutzt Eure Lebenszeit gut und weise!

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett - Kurzrezension

In der The Print & The Process Serie con Craft & Vision ist wieder ein neues Ebook erschienen:

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett .

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett - Kurzrezension

David DuChemin, der Herausgeber von Craft & Vision war wieder so freundlich, uns vorab ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.

Darwin Wiggett ist ein weltweit bekannter und anerkannter Natur- und Landschaftsfotograf aus Canada. Seine grosse fotografische Liebe gilt den kanadischen Rockies. Und das ganz besonders in der Wintersaison. Und in diese Landschaft und Jahreszeit nimmt Darwin den Leser mit auf die fotografische Workshopreise. Ein fotografischer Winterzauber.

Das neue Buch setzt die The Print & The Process Serie fort. Die Serie folgt einem brillianten Konzept: Ausgehend von 50 Aufnahmen wird der fotografische Entstehungsprozess von der Aufnahme bis zum Print dargestellt. Ein Workshop in Buchform, der auf 69 Seiten durch den fotografischen Workflow führt. Der Preis des Buches beträgt USD 5.

- Im ersten Teil des Buches - “The Premise” - finden sich - nach einer kurzen Einleitung - 50 ausgesucht inspirierende Aufnahmen von grösstenteils überwältigender Schönheit. Zu diesen Aufnahmen folgen im dritten Abschnitt dann die Details der Entstehung und Bearbeitung. Vielen Aufnahmen ist anzusehen, dass sie mit grossem Einsatz und unter grossen Mühen entstanden sein müssen.

- Im zweiten Teil - “The Process” - geht Darwin auf grundlegende und wichtige Fragen der Outdoorfotografie im Winter ein. Die Stichworte lauten: Innere Einstellung; Vorbereitung (Winterkleidung, Nichtfotografisches Equipment, Fotografisches Equpiment, Kältespezifische Fotoprobleme); Die Stimmung des Lichtes im Winter; Abstraktion und Winter; Spezielle Techniken.

Das Wetter in den hiesigen Breitengraden in Lappland ist mit dem Wetter in den kanadischen Rockies sehr gut vergleichbar und aus der Lappland-Perspektive kann ich Darwins Ausführungen nur voll und ganz zustimmen. In Sachen Vorbereitung und Equipment (fotografisch wie nicht-fotografisch) zeigt Darwin, dass er auf profunde Erfahrung zurückgreifen kann und dass er sich bei seinen Extremtouren stets auf der sicheren Seite bewegt. Das finde ich sehr gut. Und nur selten habe ich so gute Zeilen gerade auch zu den Auswirkungen der Winterlandschaft auf die Bildgestaltung gelesen. Wer sich ernsthaft für das Fotografieren im Winter interessiert, wird aus Darwins Texten einen grossen Nutzen ziehen können.

- Im dritten Teil folgen dann Anmerkungen zu jedem der im ersten Teil gezeigten 50 Aufnahmen. Darwin nennt Details zur Entstehung, Komposition, Bildgestaltung und technische Details. Ein Konzept, das mich in dieser Form immer wieder begeistert, weil es einem Workshop nahe kommt.

Fazit: Alle Fotografinnen und Fotografen, die sich ernsthaft für die Fotografie im Winter - mit allen ihren Besonderheiten und Beschwernissen - interessieren, werden aus dem Buch grossen Nutzen ziehen können. Das Buch bekommt von mir auch wieder eine klare Empfehlung. Und wer das im Buch Erlernte dann auch in der Praxis umsetzen und vertiefen möchte, darf sich gerne bei uns für einen Winter-Workshop melden.


Das eBook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als App für das iPad. Ich präferiere und empfehle die ausdruckbare PDF-Version.

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 22. Januar 2011, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: ROCKIES4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes ROCKIES20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett - Kurzrezension

Stockholm impressions reloaded in black&white

Ich habe einige der Aufnahmen aus Stockholm aus dem Dezember durch die „Entfärbungs-Waschmaschine“ laufen lassen und eine kleine Serie in black&white zusammen gestellt. Kleine Kostprobe:

Stockholm impressions reloaded in black&white
„A man and a dog - Loneliness in Stockholm“
License picture / Buy print


-> Hier gehts zur Galerie „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“

-> To the gallery „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“



Foto-Futter 3/2011 - Input und Know-How rund um die Fotografie

• Auch heute zum Einstieg wieder eine Fotoblogempfehlung

Heute das sehr inspirierende Fotoblog von Fabrizio Perelli aus dem schönen Italien. Fabrizio lebt übrigens in Rom.


• In eigener Sache

Wir haben die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um aus den privaten Archiven nicht mehr genutzte und benötigte Sachen auszusortieren.

Hier die Liste mit dem Fotozubehör und hier die Liste mit dem Computerzubehör. Bei Interesse bitte einfach eine Mail senden.


• In der zurückliegenden Woche hatte ich viele erbauliche Gespräche mit Fotografinnen und Fotografen, die einfach “besser” werden wollen. Viele haben nach Bildkritik und dem Nutzen von Fotocommunities gefragt. Und diesem Thema möchte ich den ersten grossen Block heute widmen:


-> Zum Einstieg empfehle ich einen Klassiker zur Lektüre: Die Seite der Buxtehuder Fotofreunde. Eine echte Schatzgrube.

Zum Thema Bildkritik findet sich dort folgender wunderbarer Artikel.

Und ganz besonders möchte ich dem geneigten Leser auch die Reihe “Mein Nachbar Kurt” ans Herz legen.


-> Und jetzt bitte die ganz grossen Popcorntüten auspacken. Es wird sehr unterhaltsam, denn nun geht es um Fotocommunities.

Ein Artikel auf dem Illuminateblog von Boris hat diese Woche Wellen geschlagen. Unbedingt auch die Kommentare lesen - und nicht vergessen, dabei das Popcorn zu knabbern :).


-> Dazu passt auch sehr schön ein Artikel bei Bogenheimer’s Photography Blog, der sich mit derselben Thematik befasst.

Zitat einer der Kernaussagen: “Zu was taugt nun eine Fotocommunity? ... Schwieriger wird es, wenn man seinen eigenen Stil entwicklen möchte oder kreative Experimente wagt. Die Community bestimmt den Stil indem sie lobt oder schweigt. Der Community-Stil entspricht dem Mainstream und das Postkartenmotiv ist oft das höchste Ziel. Wer sich zu sehr in einer Community bewegt, merkt früher oder später, dass er für die Community fotografiert und das bedeutet oft ein Ende der Kreativität.

Auf den Punkt getroffen und das kann doch nicht das Ziel sein, oder?

(Die Popcorntüten dürfen jetzt wieder beiseite gelegt werden).


• Ein schöner Artikel zum Thema “10.000-Stunden-Regel” ist bei Eric Kim nachzulesen. Fazit: Leute greift zur Kamera!


• Ausnahmsweise mal ein rein technischer Link: Mit Pirawnha ist jetzt die erste RAW-Develoment Software für das iPad erschienen. Ich habe sie noch nicht getestet, bin aber einigermassen erstaunt und erwartungsvoll. Wir werden sehen.


Zum Abschluss noch 3 Artikel mit sehenswerten Videos:


Chase Jarvis geht in die Luft. Und zwar mit dem Helicopter zu Landschaftsaufnahmen über Neuseeland im Rahmen eines privaten Projektes. Lehrreich anzusehen und einfach sehr schöne Fotos.


• Und nochmals Chase: Diesmal mit einem Beitrag über “The Sartorialist” (Scott Schumann), dessen Blog sich seinerseits hier findet. Beeindruckend. Er tut es einfach und mit seinem eigenen Stil und auf seine eigene Art und Weise: Fotografieren. Unbedingt ansehen! Gutes fotografisches Vorbild!


• Und schliesslich noch ein interessanter (pratkischer und nicht wissenschaftlicher) Vergleichstest von Eric Kim: Autofocus contra manueller Fokus (in Form einer Leica M9 Rangefinder) in der Street-Photography.


So. Und jetzt allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Wochenende!

Eine Runde Schneeschuh bitte und: Lappland sendet wieder!

Puh. In den vergangenen Tage war wieder wirklich sehr viel los. Einige Auswärtstermine und ein grösseres Shooting für eine Outdoor-Zeitschrift. Deswegen habe ich gestern wieder eine grössere Natur-Runde eingelegt. Was mit dem Schneemobil begann endete dann aber - aufgrund unerfindlicher technischer Probleme - mit einer längeren Schneeschuhwanderung. Erstaunlich, dass es da im Körper immer wieder Muskeln gibt, von deren Existenz man vorher nichts gewusst hat :) Jedenfalls durfte ich also so etwa 5 Km durch den Schnee stapfen. Und wenn nicht die in einigen Kilometern Entfernung stehenden, letztes Jahr errichteten Windkraftwerke rhythmisch vor sich hingerauscht hätten (Umweltzerstörung und Windkraft ist ein anderes Thema - da schreibe ich jetzt nichts zu, sonst rege ich mich nur unnötig auf) wäre es wirklich totenstill gewesen. Also “beinahe” traumhaft. Ein paar bezaubernde Motive haben trotzdem den Weg gekreuzt. Zwei davon hier.

Snow sculptures Lapland
„Snow sculptures“ - License picture / Buy print

Ja, und dann haben wir eine wichtige Durchsage: “Lappland sendet wieder!”.

Mit einem herzlichen Dank an die Unterstützer haben wir die grosse Freude die Wiederinbetriebnahme der Lappland-Webcam verkünden zu dürfen. Auch bei Frau Lapplandblog ist die Webcam jetzt übrigens mit hübschem Bild in der Seitenleiste zu finden. Die Aussicht ist im Moment leider winter- und witterungsbedingt ziemlich schwarz-weiss. Aber der Schnee schmilzt ja hoffentlich bald mal wieder. Technische Anmerkung am Rande: Das Thermometer weigert sich, unter minus 20 anzuzeigen. Auf dem Digitalthermometer werden gerade minus 27 angezeigt. Das klassische Rundthermometer ist aber im Tieftemperaturstreik. Wir arbeiten an der Lösung dieses Problemes.

Endlich wieder auf dem Trail in Lappland
„Endlich wieder auf dem Trail“ - License picture / Buy print

My dear cat - You're watching too many films on YouTube

My dear cat - You're watching too many films on YouTube
„My dear cat - You're watching too many films on YouTube“


Behind the scenes: -->> Achtung „cat-content“ <<--

Klarer Nachahmer unser Kater. Insgeheim hat unsere Lappland-Katze wahrscheinlich all die vielen Filmclips auf YouTube gesehen, in denen irgendwelche Katzen auf irgendwelchen Computern herum turnen :) Und das wollte er dann endlich auch einmal selbst ausprobieren.

Im Ernst: Wegen der zahlreichen Nachfragen, wieder einmal ein aktuelles „Katzenbild“. Nicht gestellt übrigens. Als wir zur Tür hereinkamen, sass er da. Ob er insgeheim eine Mail schreiben wollte, ist nicht bekannt.

"High-Noon" in Lappland - 12 Uhr im Schatten


„High-Noon in Lappland“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Das Dasein einer Sonnenuhr im schneereichen Winter ist eine ziemlich triste Angelegenheit. Auch für den Anwender.

Foto-Futter 2/2011 - Input und Know-How rund um die Fotografie

Wieder ganz erstaunlich, was sich im Laufe der Woche so alles angesammelt hat.

Beginnen möchte ich mit zwei besonders schönen Fotoblogs, die mir persönlich gut gafellen und die ich allen Leserinnen und Lesern empfehlen möchte:


Melanie Webers Fotoblog. Eine echte Augenweide. Melanie bloggt übrigens aus einem der “Gebirge im Süden”.


Auch Dave Tickells Fotoblog ist eine visuelle Empfehlung, die gerne zum Verweilen einlädt.


Und jetzt zum Know-How-Input:


Von Ansel Adams stammt der bemerkenswerte Satz “Twelve significant photographs in any one year is a good crop”.

Nick Turpin greift diesen Gedanken auf und gibt sehr guten Input, warum das Aussortieren von Aufnahmen so wichtig ist. Er schreibt mit primärem Fokus auf Street Photography, seine Gedanken sind aber universeller Natur. 

Seine bedenkenswerte Essenz lautet: “Instead of editing a days shooting and posting your best image of the day.....edit your years shooting and post your best ten images of the year....now that will be a set worth looking at.” 


Da wir gerade Ansel Adams genannt haben. Ganz in Ansels Tradition steht George DeWolfe. Sein Portfolio ist wirklich sehr exquisit. Und einige sehr gute Bücher hat er auch verfasst. Insbesondere sein 2009 erschienenes “B&W Printing” ist beinahe Pflichtlektüre für alle Fotografen aus der Schwarzweiss-Fraktion. Die ersten beiden Kapitel des Buches lassen sich übrigens von Georges Homepage kostenlos als PDF laden.


Silberstudios von Marc Silber hat gerade ein schönes neues Lehrvideo mit dem Travel-Photographer Jeff Johnson veröffentlicht. Ansehen lohnt sich.


Was tun, wenn Du irgendwo ein “geklautes” Foto von Dir entdeckst?

Rob Haggart hat in seinem Artikel “A Unique Way To Fight Photo Theft By Corporations” eine einfache, effektive und sehr charmante Reaktion beim schwerwiegenden Fotoklau vorgestellt. 


Auf photofocus gibt es einen lehrreichen Artikel von Scott Bourne unter dem Titel “Five Ways To Know Your Photos Aren’t Cutting It”. Lesens- und bedenkenswert.


• Und bei BlogTimes gibt es einen gut zu lesenden Artikel zur Landschaftsfotografie in schwarzweiss mit interessanten Gedanken.


Sodele. Ich hoffe mal, dass das ausreichend Lesestoff fürs Wochenende ist und wünsche allerseits einen guten Start in die neue Woche!

The entrance to the old cave
Aus der Ruinenserie: „The entrance to the old cave“

Rollin rollin rollin - Zugleich: Über Visualisierung und Musik

Für mich immer wieder eine interessante Erfahrung beim Fotografieren.

Worum geht es? Gute 10 Jahre war ich aktiver Musiker. Und manchmal „schlägt“ das auch beim Fotografieren zu.

Wie? Nun, bei manchen Motiven drängen sich mir Melodien oder Songs auf. So auch bei diesem Motiv.

Im Vorbeifahren hat mich die Szene geradezu magisch angezogen und sich innerlich mit einem Song verknüpft. Die mittelalten Leser kennen den vielleicht noch (und den Film dazu natürlich auch) : Rollin rollin rollin :)

Geht Euch das auch manchmal so?

Rollin rollin rollin
„Rollin rollin rollin“


Auf dem Skoter

Gar nicht so einfach, die richtige Überschrift zu finden. Welche Bezeichnung wird am besten verstanden? Skoter, Scooter, Schneemobil? Alltägliche Sorgen eines Bloggers in Lappland.

Jedenfalls habe ich mir heute einen längeren Ausflug mit dem Schneeskoter gegönnt. Und auch gleich eine grosse Lehre gezogen. Manchmal ist es wirklich besser, vorher nachzudenken. Warum? Es waren so um die minus 22 Grad und bei der 2-stündigen Ausfahrt war es dann wirklich sehr kühl, obwohl ich nach dem klassischen Zwiebelprinzip in mehreren Schichten eingepackt war. Egal. Es war sehr schön. Und der Gedanke, irgendwo ganz weit weg von der nächsten menschlichen Zivilisation zu sein und mitten im Nichts eine Tasse Kaffee aus der Thermoskanne zu schlürfen, schafft immer wieder ein unbeschreiblich behagliches Gefühl. 

A propos. Nach der aktuellen Monatsstatistik für den Monat Dezember 2010 von Trafikanalys, der Behörde, die hier in Schweden auch für die Fahrzeug- und Transportstatistiken zuständig ist, gibt es in Schweden derzeit 213.785 "Terrainfahrzeuge". In dieser Gruppe sind auch die registrierungspflichtigen Schneeskoter enthalten. In der Statistik wird allerdings nicht zwischen Quads und Schneeskotern unterschieden. Persönlich würde ich sagen, dem Gefühl nach müsste die Zahl viel höher sein. Aber so ist es mit der Statistik.

Auf dem Skoter
„Auf dem Skoter“ - License picture / Buy print

Twins reloaded

Twins reloaded
„Twins reloaded“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Zwei einprägsame Steine mit besonderer Anziehungskraft. Irgendwo draussen in Lappland, weitab der Zivilisation. Im Sommer hatte ich sie schon einmal besucht. Hier nun die Winteransicht. Welche Version ist schöner?

I want to ride my bicycle...

I want to ride my bicycle...
„I want ro ride my bicycle...“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Ich liebe einsame und halbverfallene Häuser und Höfe. Sie strahlen so einen besonderen Charme aus. Erst recht, wenn noch eine eingeschneite Antiquität am Haus angelehnt ist.

Foto-Networking 2011

Foto-Networking 2011

Facebook und Twitter und Facebook haben sich in den letzten Monaten als Plattformen bewährt, um in Verbindung zu bleiben, Fragen zu beantworten und Kontakte zu knüpfen.

Der besondere Vorteil ist die Aktualität: Über Facebook und Twitter lässt sich viel schneller und unkomplizierter kommunizieren.  Und über Facebook und Twitter teile und retweete ich auch oft aktuelle und interessante Informationen, die es im Blog nicht gibt.

Dabei sein und in Verbindung bleiben lohnt sich also. Mit einem Klick auf das Facebook-Icon und das Twitter-Icon könnt Ihr Euch ganz einfach mit mir auf diesen Plattformen verbändeln.




Foto-Futter 1/2011 - Input und Know-How rund um die Fotografie

Und in das neue Jahr steigen wir gleich mit einer Menge Input und Know-How für alle Fotografen und Fotografie-Fans ein. Für alle Stammleser, die sich über den Titel wundern: Die bisherigen Sonntagslinks hören ab den neuen Jahr auf den Namen “Foto-Futter”.

 
• An erster Stelle ein Praxistipp: Der Kamera- und Equipment-TÜV zum Jahresbeginn

Nicht nur Autos sollten regelmässig zur Kontrolle. Das gilt auch für die Fotoausrüstung. Ich empfehle das für den Jahresanfang. Das ist ein guter und fester Zeitpunkt. Was sollte kontrolliert werden?

- Trageriemen und Handschlaufen: Ist irgend etwas ausgefranst oder durchgescheuert? Sitzen alle Klemm- und Klettverschlüsse noch fest? Nichts ist ärgerlicher, als eine zu Boden gehende Kamera mit Linse.
 
- Akkus: Haben alle Akkus noch eine gute Kapazität? Falls nein: Rechtzeitig austauschen. Wer über ebay, o.ä. einkauft bekommt bei vielen Verkäufern Mangenrabatt oder Kombipreise.
 
- Speicherkarten: Ich rate ja grundsätzlich, eine Speicherkarte nach jedem Überspielen der Fotos auf den Computer neu zu formtieren. Wer das nicht tut, sollte es jetzt tun. Natürlich bitte vorher die noch nicht gesicherten Aufnahmen auf den Rechner überspielen.

- Objektive / Linsen: Alle kritisch prüfen und durchchecken. Gegebenenfalls reinigen (Tipp dazu z.B. hier). 

- Kamerataschen: Zubehör in allen Kamerataschen kontrollieren und gegebenenfalls nachfüllen. Oft verschwinden im Laufe des Jahres die seltener genutzten Dinge, wie z. B. Graukarten.


• Finger weg von Stockfotos! 

Zack Arias hat in seinem Blog einen sehr lesenswerten und nachdenklich machenden Beitrag veröffentlicht. Er beschreibt treffend und sehr nüchtern die Marktmechanismen rund um die Stockfotografie. Und ich finde, seine Argumentationen treffen genau ins Schwarze. Stock ist nämlich i. d. R. für Fotografen und Kunden schlecht.

Denn: Stock ist im Regelfalle nicht billiger und darüber hinaus oft schädlich für den Anwender. Oder wollten Sie Ihre Werbung mit Fotos schmücken, die etliche andere auch lizenziert haben und die damit ein sehr fragliches Licht auf Sie werfen könnten? Das deckt sich übrigens auch exakt mit den Erkenntnissen aus der Nielsen-Studie “Photos as Web Content”, über die ich neulich hier berichtet hatte.

Jakob Nielsen war in seiner Studie zu dem folgenden Schluss gelangt: “Webseiten-Besucher achten sehr auf Fotos und andere Bilder, die relevante Information enthalten. Sie ignorieren aber nichtssagende Bilder, die eine Seite nur als Füller “aufpeppen” sollen.”  Im Klartext: Finger weg von Stock-Fotos, denn diese sind meistens nur reine “Füller”. Solche Füller sollten unbedingt weg gelassen werden. Stattdessen lieber in reale Fotos investieren. Es zahlt sich aus. 


• Zehn Dinge, die vermutlich bald aussterben werden!

Unter diesem charmenten Titel hat die Welt-Online einen äusserst lesenswerten Artikel veröffentlicht, der in einigen Punkten die Fotografie streift. Es geht nämlich u.a. um Postkarten und Papierbilder.

Einer der Schlüsselsätze lautet z.B.: “Etwa seit Mitte der Nullerjahre sind viele Reisen und private Ereignisse nur noch auf Chipkarten und in Computern gespeichert. Wehe den Babys, die 2010 geboren wurden – ist ihre Kindheit nach einem PC-Absturz komplett ausgelöscht?”

Fotografinnen und Fotografen: Zieht die Schlüsse aus diesen Überlegungen und handelt dementsprechend!


• 6 Predictions for Social Networks in 2011

Auf Mashable gibt es einen interessanten Beitrag mit “6 Predictions for Social Networks in 2011”. Aus fotografischer Sicht ist besonders die Nummer 6 “The Social Networking Trend of 2011: Mobile Photos” interessant. Bitte lesen, denn hier ändern sich die Rahmenbedingungen gerade im Rekordtempo tiefgreifend!


• Schatzgrube für Street-Photography

Schliesslich noch ein Schmankerl für alle Liebhaber der Street-Photography: Die Website von Eric Kim. Eine Fundgrube. Das Verweilen auf der Seite lohnt sich. Schätze sind zu bergen!


Wünsche allerseits einen guten Start in die neue, erste Woche des Jahres 2011!




„Winter shapes“