Extra: Weihnachts-Fotofutter

Geschenke ausgepackt? Festmahlzeit(en) verspeist? Familienkrach mit Anstand überlebt?
 
Kommen wir zum nächsten Punkt: Langeweile am zweiten Weihnachtsfeiertag? Dem kann abgeholfen werden.
 
Einige Stunden hochkarätige Videos von der Photoshelter Luminance Konferenz 2012. Insgesamt 25 Vorträge von jeweils ungefähr 30 Minuten warten auf den interessierten Betrachter.
 
Spannende Themen rund um die Fotografie. Meine persönlichen Favoriten sind der Vortrag von Zack Arias zum Thema Social Media und der Vortrag von David Burnett zu seinen "analogen Abenteuern"
  
Hoffe, der Tag ist damit gerettet :)

Frisch ausgepackt: Das Weihnachts-Foto-Futter 2012
Frisch ausgepackt: Das Weihnachts-Foto-Futter 2012

Fröhliche Weihnachten

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Weihnachtsgruss 2012
Weihnachtsbild 2012

22.12. - Wir leben noch und was ist sonst so geschehen?

Die gute Nachricht zuerst: Den 21.12. haben wir - aus Gesamtweltperspektive gesehen - mit Anstand gemeistert. Will sagen: es gibt uns noch. Ist doch schon mal was.
 
Passiert ist trotzdem etwas. Witzigerweise gerade um das vielbeschworene Datum herum. Instagram hat den Selbstmord geprobt. Und jede Menge Vertrauen verspielt. Und User verloren. Vor allem ernsthafte Amatuer- und Profifotografen.
 
Eigentlich wollte ich ja eine Linkliste zum Thema hier einstellen. Nachdem dann innerhalb eines Tages bereits mehr als 40 lesenswerte Links beisammen waren, war die Menge einfach zu gross. Die Geschichte dürfte sich mittlerweile ohnehin flächendeckend herum gesprochen haben. Und nun ist Instagram gerade dabei, auf Raten zurück zu rudern.
 
Was mich eigentlich stört ist nicht die Tatsache, dass - für den User kostenfreie Soziale Medien - ein Geschäftsmodell entwickeln müssen, wenn sie überleben wollen. Seit ich 2009 "Free: The Future of a Radical Price" von Chris Anderson gelesen habe, war mir das System von Facebook & Co endgültig klar. Und Hand aufs Herz: als User wissen wir, dass unsere Daten die Handelsware sind, mit der die Gewinne gemacht werden. Denkende Anwender überlegen daher, was sie von sich preisgeben. Insofern eine Art "faires Geschäft".
 
Was mich stört ist die dreiste 180-Grad-Wende, die sich nach der Übernahme von Instagram durch Facebook vollzogen hat. Als Facebook vor wenigen Monaten den Milliarden-Deal der Instagram-Übernahme bekanntgab, lautete das Statement von Mark Zuckerberg: Auch unter dem Dach des weltgrößten Online-Netzwerks soll sich nichts ändern.
 
Aha. Die Halbwertszeit dieser Aussage war durchaus begrenzt. Einige Monate später bereits wurde die Umstellung auf die neuen "terms of service" bekannt gegeben, denen zufolge sich Instagram Veröffentlichungs- und Verwertungsrechte an allen hochgeladenen Bildern sichern wollte (alle juristischen Fragen und Zweifel zur Zulässigkeit blende ich der Einfachheit halber hier aus).
 
Jedenfalls: Für mich - und viele andere User weltweit - war und ist das eine wesentliche Änderung. Eine ziemlich wesentliche sogar. Wir wissen, wie die Geschichte weiter geht. Grosse Proteste zwingen Instagram jetzt dazu, zurück zu rudern. Das ist gut. Im Kern aber bleibt der Vertrauensverlust. Ich nenne das unehrlich und unseriös.
 
Vielleicht gab es gute wirtschaftliche Gründe für den Schwenk. Ein Geschäftsmodell für Instagram zu entwickeln ist nicht ganz trivial. Aber bitte nicht durch den Verstoss gegen gegebene Zusagen.
 
Deswegen habe ich meinen Account dort nun auf Eis gelegt und ein eigenes Moblog (mobiles Fotoblog) gestartet mit Einblicken in das Alltagsleben eines Fotografen am Polarkreis.
 
Meine Bitte: bookmarken und täglich dort vorbeischauen :) Danke.

Perspektive 22.12.2012 - Es geht weiter!
Perspektive 22.12.2012 - Es geht weiter!

Vorschau mit Vorbehalt

Vor dem Weltuntergang?
 
Er ist in aller Munde und derzeit in vielen Medien nachzulesen: Der Maya-Kalender. Und nach einer Auslegungsvariante desselben steht das Ende der Welt sozusagen "vor der Tür". Konkret soll es um den 21.12 gehen. Und bis dahin sind es ja nur noch ein paar Tage. Was den Blogautor wiederum vor Herausforderungen stellt: Soll ich jetzt noch viele neue Artikel schreiben? Denn wenn die Welt in ein paar Tagen untergeht wäre die Mühe vergeblich.
 
Arbeitsthese: Ich schreibe auf jeden einen Artikel für den Fall, dass die Welt nicht untergeht. Für den alternativen Fall bereite ich keinen Artikel vor. Wer sollte ihn denn dann auch lesen? Fragen über Fragen. Als Blogger hat man es eben nicht leicht...
 
(Klarstellung fürs Protokoll und um Missverständnissen vorzubeugen: Nein, ich glaube nicht an das Maya-Kalender-Gedöns!)
 
Jetzt aber im Ernst: Vorschau (unter dem Vorbehalt, dass die Welt nicht untergeht :)
 
Die angekündigte ruhigere Zeit hier im Blog habe ich für eine Anzahl Reviews genutzt. Bücher und Software stehen ganz oben auf der Liste. Einige Artikel werden hier erscheinen; andere werden als Gastbeiträge auf anderen Blogs veröffentlicht werden. Als kleinen "Appetithappen" lass ich schon mal raus, dass sich in Sachen RAW-Konverter etwas richtig Grosses getan hat. Etwas, das in Sachen Bildqualität vielen Fotografen grosse Freude bereiten dürfte. Damit aber genug der Andeutung.
 
Und sonst?
 
Der Winter hat in Lappland nun mit allen seinen "Segnungen" Einzug gehalten. Kälte, Wind und Schnee sind vollzählig vertreten. Für alle, bei denen der Winter auch bereits vollumfänglich angekommen ist, ein Bild unter dem Titel "Etwas Warmes braucht der Mensch".
 
Einen guten Start in die Woche allerseits!

Lagerfeuer: Etwas Warmes braucht der Mensch
Etwas Warmes braucht der Mensch - besonders im Winter

 
 

Meine Favoriten beim fotografr Foto-Wettbewerb

Michael "Omori" Kirchner, geschätzter Fotografenkollege und Herausgeber von "fotografr" hat kürzlich zu einem Foto-Wettbewerb aufgerufen. Die erste Runde des Wettbewerbs steht unter dem Titel "Mein fotografisches Highlight 2012". Insgesamt 150 Teilnehmer haben ihr "Bild des Jahres" eingereicht. Darunter zahlreiche sehr gute und beeindruckende Bilder.
 
Michael hat mich gefragt, ob ich bereit wäre in der Jury zur Auswahl der Siegerfotos mitzumachen. Eine grosse Ehre und gleichzeitig keine leichte Aufgabe, bei so vielen beeindruckenden Einsendungen.
 
Die Bewertung von Wettbewerbseinsendungen ist immer eine individuelle und sehr persönliche Sache. Spricht mich ein Bild an? Bewegt es mich und lädt es mich zum Verweilen ein?
 
Ich bin gespannt auf das Endergebnis, denn die Jury ist persönlich und fotografisch gut gemischt: Stefan Groenveld, Torsten Mühlbacher, Robert Kneschke, Hendrik Roggemann, Ralf Nöhmer, Manuel Mauer, Sven Wickenkamp, Manfred Huszar und Stefan Neuweger sind neben mir mit dabei.

 
Hier nun meine drei Favoriten, die ich an Michael gemeldet habe (wobei die Reihenfolge der Nennung keine Rangordnung enthält):
 
- Ungewissheit von Andrea Grewe-Hagemann

Das Bild enthält etwas "Ur-Menschliches". Die Mischung von Weite, Sehnsucht und Ungewissheit. Eine Kurzfassung des Menschseins.

 
- Hallgrímskirkja von Elisa Häntschel

Schlicht. Schön. Majestätisch. Himmlisch.
 

- Gargoyle von Marcel Felbor

Eine ungewohnte und mir bislang unbekannte Perspektive über Paris.