Morgens um halb elf in Lappland

„Schnell, greif zur Kamera“. Ein lauter Ruf der besten aller Ehefrauen schreckt mich gegen halb elf am Schreibtisch auf. Was ist wohl geschehen, frage ich mich blitzschnell und greife die Kamera auf der Kommode. „In den Garten“. Ich eile gespannt.

Was war geschehen? Bei etwas minus 15 Grad hat es ganz leicht geschneit. Ungewöhnlicherweise aber sehr grosse Flöckchen. Alles wirkt wie eingezaubert in bizarrem Gewande. „Hier sind einige eingeschneite Spinnenweben“. Eine halbe Stunde und einen kräftigen Windstoss später ist die Zauberwelt wieder davongeweht.

Morgens um halb elf in Lappland