Sürströmmings-Fest...

Heute war wieder Surströmming angesagt: Eine schwedische Fischdelikatesse

Für das Sürströmming werden kleine Ostsee-Heringe ohne Kopf in Holzfässern eingesalzen und vergoren. Danach werden die Heringe in Konservendosen abgefüllt. Dort findet dann nochmals eine Nachgärung statt.




Wenn sich diese Kondervendosen dann - etwa ein halbes Jahr später - aufgrund des entstehenden Gasdruckes beginnen auszubeulen – werden sie traditionell ab dem dritten Donnerstag im August verkauft. Beim Öffnen der Dosen - am besten im Freien (!) - ist Vorsicht angesagt.




Die Zubereitung auf dem Teller ist dann wie folgt: Einige Heringe werden fachmännisch zerlegt - was durchaus eine Kunst ist - und auf mit Butter bestrichenes, hartes oder weiches Tunnbröd gelegt. Als Unterlage dienen zerdrückte weichgekochte Mandelpotatis, gehackte rohe Zwiebeln und saure Sahne (unbeding zu empfehlen für einen milderen Geschmack). Als weitere Beilage werden oft Tomaten verwendet.



Delikat ist der bei diesem Essen entstehende Duft. Beim ersten Verzehr wird das Gericht häufig als gewöhnungsbedürftig empfunden. Nach einiger Zeit erkennt man aber den ganz besonderen Genuss.