Meister der Fotografie: Henri Cartier-Bresson

Vor ein paar Tagen habe ich mit einem guten Freund in Deutschland telefoniert, seines Zeichens ein brillianter Schwarz-Weiss-Fotograf. Jemand, der noch so richtig analog mit einer FA und einer F3 ins Felde zieht. Wir haben ein bisschen gefachsimpelt, denn ich greife im Moment auch immer wieder einmal zur guten alten FM und sind dann auf Henri Cartier-Bresson getroffen. Er war einer der Besten des letzten Jahrtausends in Sachen Schwarz-Weiss.

Witzigerweise sind wir unserem Telefonat dann beide darauf gekommen, dass die allermeisten Fotos des Meisters unscharf sind, oder an sonstigen „technischen Mängeln“ leiden. Die „Mängel“ stehen dabei bewusst in Anführungszeichen. Da zeigt sich nämlich, dass heutzutage viel mehr Wert auf technische Perfektion statt auf fantastische Motive gelegt wird. Summa summarum: Die Idee eines Bildes ist entscheidend, und nicht in erster Linie die nach der hervorragenden Schärfe oder technischen Umsetzung bemessene "Qualität eines Bildes".

Und nach dem Telefonat bin ich dann mal auf die Suche gegangen und habe tatsächlich ein unglaublich eindrucksvolles Interview mit Henri Cartier-Bresson gefunden. Volle 58 Minuten auf Googe-Video. Geheimtipp: Unbedingt ansehen!