Kristineberg

In Kristineberg (Kommune Lycksele) befindet sich ein Bergwerk, in dem u.a. verschiedene Edelmetalle - darunter Gold und Kupfer - gewonnen werden. Die Grube ist heute noch in Betrieb. Vor über 60 Jahren hat sich dort eine sehr interessante Begebenheit ereignet.

Am 29. November 1946 wurde nach einer am Vorabend vorgenommenen Sprengung in einer Tiefe von 107 Metern eine über 2 Meter grosse Gestalt an der Wand sichtbar. Die Grubenarbeiter erkannten in der Gestalt ein Christusbild mit ausgestrecktem Arm. Das Bildnis war aus einem speziellen Gestein. Das Geschehen sprach sich herum und ein Bericht in der lokalen Presse erschien. Einige Hundert Besucher besuchten diesen Ort, der nur sehr beschwerlich erreichbar war. Das Bildnis verblasste innerhalb weniger Wochen und der gesprengte Raum wurde nach 8 Wochen vorschriftsmässig aufgefüllt.

Leider gibt es nur sehr wenige Originalfotos aus der damaligen Zeit. Unten ist eines davon zu sehen.

Unweit der damaligen Fundstelle wurde 1990 eine unterirdische ökumenische Kapelle in einem ehemaligen Werkstattraum des Bergwerkes eingerichtet. Die Kapelle kann während der Sommermonate besucht werden.

Interessanterweise gibt es zu diesem Ereignis eine stimmige Prophezeiung in der es heisst, dass sich Christus mehrere Male zeigen werde.

Doch damit ist die Begebenheit noch nicht beendet: Im Jahre 1968 wurde beim Umbau eines Ladengeschäftes im Ort Kristineberg unter einer Tiefkühltruhe eine Marmorplatte gefunden, auf der dieselbe Gestalt zu erkennen ist, wie 1946 in der Grube. Diese Marmorplatte ist heute in der Kirche in Kritineberg zu sehen.

Die Ereignisse sind sehr bedenkenswert. Beucher, die während der Sommermonate nach Lappland kommen, sollten Kristineberg unbedingt einen Besuch abstatten.