Temperaturrekord in Lappland: Kälteste Julinacht seit 44 Jahren

Hach ja, der Klimawandel. Da isser wieder und kommt wie eine Grippe - plötzlich und unerwartet :-D

Das Wetter im Norden ändert sich bisweilen recht schnell.

Noch vor einer Woche litt Lappland unter einer Rekordhitze mit Tagestemperaturen um die plus 30 Grad, aber die gestrige Nacht brachte plötzlich die tiefsten Temperaturen mit sich, die seit 44 Jahren in einem Juli gemessen worden sind.

In Latnivaara (nord-westlich von Gällivare) wurden minus 3,3 Grad gemessen und in unserer Region wies das Thermometer plus 4 kurz nach Mitternacht. Dazu kübelte (und kübelt es noch immer) in Strömen.

Quelle dazu: SMHI


Lappland - „Schatz, hast Du irgendwo unser Haus gesehen? ;-D“


Weil es so schön passt, ein Bild aus dem vergangenen und sehr schneereichen Winter:
„Schatz, hast Du irgendwo unser Haus gesehen? ;-D“

Geteilter Spitzenplatz

Gerade hatten wir die Glanzleistungen der schwedischen PostNord hier im Blog.

Aber jetzt ist Zusammenrücken auf dem Siegertreppchen für die schlechteste Transportleistung in Schweden angesagt.

Und der geteilte Spitzenplatz geht an einen alten Bekannten: DHL, bundesdeutschen Lesern seit langem bekannt durch den Slogan „DHL - Als ob sie ihr Paket selber fallen lassen“.

DHL ist bekanntlich ein Unternehmen der Deutsche Post AG und ist - nach eigenen Angaben - mit 380.000 Mitarbeitern in 220 Ländern tätig.

So auch in Schweden.

Die jüngste Meisterleistung war ein kleines Paket (500 Gramm schwer) aus einer eiligen Bestellung, das von Göteborg zu uns nach Malå transportiert werden sollte.

Für die 1.120 Km von Göteborg nach Skellefteå benötigte DHL einen Tag.

Für die 123 Km von Skellefteå nach Malå benötigte DHL eine ganze Woche. In die Gänge kam die letzte Transportetappe auch erst aufgrund beharrlicher Nachfragen bei der DHL-Hotline (sonst würden wir wahrscheinlich heute noch warten).

Glückwünsche an DHL und einen grossen Applaus für den geteilten ersten Platz.

Die schwedische PostNord und Corona: Das Chaos hat einen Namen

Die schwedische Post (PostNord) hier wir ja schon öfters einmal hier im Blog.

In aller Kürze: PostNord ist eine Katastrophe.

Zum einen gehen massenhaft Sendungen verloren (bei Auslandssendungen insbesondere diejenigen, die nach Schweden transportiert werden) und auf dem Transport werden massenhaft Pakete geöffnet und ausgeraubt. Gerade die Sendungen aus dem Ausland sind bei den „Posträubern“ heiss beliebt. Wir hatten selbst schon viele Fälle verschwundener Sendungsinhalte (u.a. gestohlene Kameras und Objektivem Mobiltelefone und andere elektronische Geräte) zu beklagen.

Tipp: Pakete nach Schweden immer „wiedereintritsicher“ verpacken und rundherum (!) gut zutapen. Damit wird den - unter Zeitdruck stehenden - Räubern zumindest der schnelle Griff ins Paket unmöglich gemacht.

Zum anderen ist PostNord sehr gut darin, sich viel Zeit zu lassen mit der Zustellung. Die interne Transportlogistik muss ein ziemlicher Zustand sein. Sichtbar wird das, wenn man den Weg eines Paketes von A nach B über das Tracking verfolgt. Es ist nachvollziehbar, dass Pakete nicht den direkten Weg nehmen können, sondern über feste Routen und Paketzentren geschleust werden. Oft ist aber zu sehen, wie Pakete in mehreren Durchgängen auf und ab durch ganz Schweden geroutet werden. Irgendwann verliert sich dann die Spur und das Tracking liefert keine Ergebnisse mehr. Die Nerven von Absender und Empfänger liegen dann blank. Wenn man viel Glück hat, fällt einem Postmitarbeiter irgendwann durch Zufall ein verwaistes Paket auf und es kommt dann einige Wochen oder Monate später doch noch an. Leider ist das aber selten der Fall.

Man muss PostNord übrigens löblich zu Gute halten, dass sie zumindest medial scheinbar effektiv gegen die allgegenwärtigen Paketdiebstähle vorgeht. Auf dem YouTube Kanal von PostNord finden sich etliche Videos, in denen die heroische (aber leider erfolglose) Arbeit zur Aufklärung und Verhinderungen von Verbrechen gezeigt werden (z. B. Film 1, Film 2, Film 3).

Die Probleme mit PostNord sind nicht neu, sondern „alte Bekannte“.

Zum Hintergrund: Die heutige PostNord ist 2009 durch Zusammenschluss der schwedischen Posten mit der
dänischen Post Danmark zur Posten Norden, welche 2011 in Postnord (Eigenschreibweise PostNord) umbenannt wurde, entstanden.

Der schwedische Staat hält 60 % , der dänische Staat 40 Prozent der Anteile an der Aktiengesellschaft. Die Stimmrechte sind - zumindest theoretisch - im Verhältnis 50/50 zwischen den Eigentümern verteilt. In der Praxis hat die dänische Regierung aber immer wieder dezent darauf hingewiesen, dass sie die Mehrheitseigentümerin ist, insbesondere wenn es wieder einmal um Einsparungen und Rationalisierungen geht. Und mit der Privatisierung ist geschehen, was eben so im Rahmen von Privatisierungen ehemals staatseigener Dienste geschieht: Der Service wird schlechter, das Chaos grösser und die Preise steigen. Nichts Neues also, wenn da nicht die lästigen Kunden wären die erwarten würden, dass Briefe und Pakete unbeschadet und in der beworbenen Zeit ankommen. Bekannte und lästige Begleiterscheinungen von Privatisierungen eben und es ist ja nun leider nicht so, dass dieses Ergebnis ein völlig einmaliges und unerwartetes Phänomen wäre.

Was aber, wenn es in der Krise auf eine verlässliche Zustellung ankommt? Dann bekommt man die Quittung stehenden Fusses und genau so geschieht es gerade eben.

PostNord wird nämlich auch eingesetzt um Corona-Tests und Test-Kits zu transportieren und auszuliefern. In den Regionen Blekinge und Kronoberg sind 25% (!!!) der Corona-Testproben, die mit PostNord ins Labor geschickt worden sind, verspätet angekommen oder verschwunden. Nach Angaben der Regionen seien die Probleme „langwierig“ und man diskutiere „auf höchster Ebene“ mit PostNord um eine Lösung zu finden. PostNord bedauert die Verspätungen und weist den Vorwurf seit langer Zeit verspäteter Sendungen zurück (das haben Sie bei unseren diversen Beschwerden wegen verschwundener oder beschädigter und/oder gestohlener Sendungen auch immer formvollendet getan).

Schön jedenfalls, dass die Probleme von PostNord mit dem Kerngeschäft jetzt endlich mal in einer Krisensituation deutlich sichtbar zu Tage getreten sind. Ich bezweifle allerdings stark, dass sich etwas ändern wird, aber immerhin kann jetzt niemand mehr sagen, er hätte es nicht gewusst.

Geliefert wir bestellt.


Screenshot von der SVT-Meldung (Direktlink nicht möglich, weil Newsfeed):

postnord_katatsrophe_corona

Schweden und die WHO - Die Sache mit den doppelten Massstäben [2 Nachträge]

Schweden ist in Schockstarre und fährt die Stacheln aus. Die WHO, bekanntlich eine Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen (UN), hat sich in einer Pressekonferenz (Pressemitteilung vom 25.06.2020) erdreistet, Schweden in den Kreis der elf Länder aufzunehmen, die erhebliche Probleme mit der Bewältigung der Corona-Pandemi haben. Der entsprechende Satz aus der Pressemitteilung lautet

„In elf dieser Länder hat eine beschleunigte Übertragung zu einem signifikanten Wiederanstieg geführt, der ohne entschlossene Gegenmaßnahmen die Gesundheitssysteme in der Europäischen Region erneut an ihre Belastungsgrenzen stoßen lassen wird.“

Welche Länder zu diesem „erlauchten“ Kreis gehören, ergibt sich aus der englischen Fassung der WHO Pressemitteilung.

Es handelt sich um: Armenia, Sweden, Republic of Moldova, North Macedonia, Azerbaijan, Kazakhstan, Albania, Bosnia and Herzegovina, Kyrgyzstan, Ukraine, Kosovo.

Und sofort ist ein faszinierendes Phänomen zu beobachten: Eigentlich stehen die Schweden voll und ganz auf internationale Organisationen, grenzübergreifende Zusammenarbeiten, usw. Der Tag der Vereinten Nationen (24. Oktober) wird z. B. an schwedischen Schulen mit grossem Trara gefeiert und begangen, und was an Verlautbarungen von der UN kommt, steht in Schweden hoch im Kurs.

Doch wehe, wenn sich eine der - ansonsten so hoch geschätzten Organisationen - mit einer Verlautbarung gegen Schweden wendet.

Umgehend wurde am heutigen Tage kommunikativ aufgerüstet und der Chef der schwedischen „Volksgesundheitsbehörde“ (Folkhälsomyndigheten), Anders Tegnell, hat zum Gegenschlag ausgeholt. Im der heutigen Sendung „Morgenstudio“ des schwedischen Staatsfernsehens schlug er verbal wie folgt zu:

Die WHO habe die schwedischen Daten völlig falsch interpretiert und daraus dann falsche Schlüsse gezogen. Und der eigentliche Fehler liege vermutlich darin, dass die WHO nicht zuerst in Schweden angerufen habe, um sich die Lage hier erklären zu lassen um seine Aussagen damit zu krönen und abzuschliessen, dass die Aussage der WHO in Anbetracht der angespannten Lage für den schwedischen Tourismus schliesslich sehr ungeschickt sei.

Pure Scheinheiligkeit, denn dass das schwedische Gesundheitssystem unter der Leitung der Volksgesundheitsbehörde die Lage nicht im Griff hat und viel zu spät und viel zu seicht reagiert hat, ist - in Schweden wie auch im Rest der Welt - weitgehend unstreitig.

Ich zitiere mal einen anderen Blogger: Es sind nicht die Massstäbe die mich ankotzen, es sind die doppelten Massstäbe.


Nachtrag 2020-06-26: Im Laufe des Tages ist die WHO nach den energischen Protesten aus Schweden verbal ein kleines Stück zurück gerudert, hat aber Schweden auf der Liste der elf Problemländer belassen.

Nachtrag 2020-06-27: Und schon ist auch Visita (der Branchenverband der im Tourismus tätigen Unternehmen) zur Stelle um sich darüber zu beklagen, dass Schweden derzeit täglich 316 Millionen SKR (umgerechnet ca. 33 Millionen Euro) an Einnahmen im Tourismus verliert. Die führenden Länder, aus denen Touristen nach Schweden kommen, würden nämlich weiterhin wegen der gerade in Schweden hohen Corona-Virulenz von Reisen nach Schweden abraten. „Das ist eine Katastrophe“ sagt Thomas Jakobsson, der Finanzchef von Visita (Quelle: Link zu SVT). Wieso eigentlich? Geliefert wie bestellt.

In Lappland rast der Bär

In Lappland rast der Bär

und hinterlässt seine Spuren...

Tönnies und so - ein altbekanntes Problem

Im Zuge der Corona „Herdenforschung“ wird eine mediale Sau durch die Kanäle getrieben: Die Zustände in deutschen Schlachthöfen. Die tierschutzrechtliche Seite lasse ich (mit Träne im Knopfloch) hier einmal aussen vor, sondern es soll um die Zustände gehen, die zur Entstehung der „Corona-Herde“ beigetragen (geführt?) haben.

Aus den diversen Medienberichten erschliesst sich, dass hier - nach wie vor - hauptsächlich vermeintlich selbständige Mitarbeiter am Werk sind, die unter weitgehend menschenunwürdigen Zuständen arbeiten und in den vom „Auftraggeber“ teuer gemieteten Unterkünften wie die armen Schweine, die es zu schlechten und zu verarbeiten gilt, hausen müssen. Ein wahres Paradies für jeden Virus. Das mediale Geschrei ist - völlig zurecht! - gross.

Nur: Das Problem ist alles andere als neu, sondern ein alter Bekannter aus dem Arbeitsrecht. Um den Arbeitnehmerstatus dieser bemitleidenswerten Menschen wurde seit Jahrzehnten gekämpft. Eigentlich ist die ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes zu diesen Fragen klar und deutlich. Aber bei einzelnen Mitarbeitergruppen und Tätigkeiten kommt sie an ihre Grenzen, denn es wird auch auf die Gebräuchlichkeit in den beteiligten Verkehrskreisen („Eigenart der jeweiligen Tätigkeit“) abgestellt. Und in den Schlachthöfen wird seit jeher unter diesen unwürdigen Bedingungen gearbeitet. In Anbetracht der völligen wirtschaftlichen Abhängigkeit geht es hier beinahe eine Art moderner Sklaverei.

Und der bundesdeutsche Gesetzgeber hat sich - wie auch bei etlichen anderen betroffenen Gruppen - über Jahrzehnte erfolgreich weg geduckt. Eine Schande. Hätte man die Probleme schon vor Jahrzehnten angepackt und einer gesetzlichen Regelung zugeführt, würde die Lage - auch im Hinblick auf die „Corona-Herde“ heute anders aussehen. Aber was kümmert das die Politik schon?

Wer sich tiefer mit der Problematik befassen möchte, dem seien hier zwei Auszüge aus einschlägigen Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichtes ans Herz gelegt:

Arbeitnehmer ist derjenige Mitarbeiter, der seine Dienstleistung im Rahmen einer von Dritten bestimmten Arbeitsorganisation erbringt. Insoweit enthält § 84 Abs. 1 Satz 2 HGB ein typisches Abgrenzungsmerkmal.

Nach dieser Bestimmung ist selbständig, wer im wesentlichen frei seine Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit frei bestimmen kann. Unselbständig und deshalb persönlich abhängig ist dagegen der Mitarbeiter, dem dies nicht möglich ist. Zwar gilt diese Regelung unmittelbar nur für die Abgrenzung des selbständigen Handelsvertreters vom abhängig beschäftigten kaufmännischen Angestellten.

Über ihren unmittelbaren Anwendungsbereich hinaus enthält diese Bestimmung jedoch eine allgemeine gesetzgeberische Wertung, die bei der Abgrenzung des Dienstvertrages vom Arbeitsvertrag zu beachten ist, zumal dies die einzige Norm darstellt, die Kriterien dafür enthält.

Die Eingliederung in die fremde Arbeitsorganisation zeigt sich insbesondere darin, dass der Beschäftigte einem Weisungsrecht des Arbeitgebers unterliegt. Dieses Weisungsrecht kann Inhalt, Durchführung, Zeit, Dauer und Ort der Tätigkeit betreffen. Die fachliche Weisungsgebundenheit ist für Dienste höherer Art nicht immer typisch.

Die Art der Tätigkeit kann es mit sich bringen, dass dem Dienstverpflichteten ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit, Eigeninitiative und fachlicher Selbständigkeit verbleibt. Für die Abgrenzung entscheidend sind demnach in erster Linie die Umstände der Dienstleistung, nicht aber die Modalitäten der Entgeltzahlung oder andere formelle Merkmale wie die Abführung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen und die Führung von Personalakten. Die Arbeitnehmereigenschaft kann nicht mit der Begründung verneint werden, es handele sich um eine nebenberufliche Tätigkeit. Umgekehrt spricht nicht schon der Umstand für ein Arbeitsverhältnis, dass es sich um ein auf Dauer angelegtes Vertragsverhältnis handelt.

Bei der Frage, in welchem Maße der Mitarbeiter persönlich abhängig ist, ist vor allem die Eigenart der jeweiligen Tätigkeit zu berücksichtigen. Denn abstrakte, für alle Arbeitsverhältnisse geltende Kriterien lassen sich nicht aufstellen. Eine Anzahl von Tätigkeiten kann sowohl im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses als auch im Rahmen eines freien Dienstverhältnisses (freien Mitarbeiterverhältnisses) erbracht werden. Umgekehrt gibt es Tätigkeiten, die für andere andere regelmäßig nur im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses ausgeübt werden können. Das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses kann also auch aus Art oder Organisation der zu verrichtenden Tätigkeiten folgen. Das Bundesarbeitsgericht hat diesem Gedanken in mehreren Entscheidungen maßgebliche Bedeutung beigemessen, etwa für Orchestermusiker (BAG 14.2.1974 – 5 AZR 298/73; BAG 3.10.1975 – 5 AZR 427/74; BAG 29.7.1976 – 3 AZR 7/75), für Lehrkräfte, die an allgemeinbildenden Schulen und in schulischen Lehrgängen unterrichten (BAG 24.6.1992 – 5 AZR 384/91), für (studentische) Hilfspfleger im Krankenhaus (BAG 13.2.1985 – 7 AZR 345/82) und für die Tätigkeit von Mitarbeitern fremdsprachlicher Dienste von Rundfunkanstalten mit routinemäßig anfallender Tätigkeit als Sprecher, Aufnahmeleiter und Übersetzer (BAG 3.10.1975 – 5 AZR 162/74; BAG 16.2.1994 – 5 AZR 402/93; BAG 9.3.1977 – 5 AZR 110/76).

BAG 20.7.1994 – 5 AZR 627/93)



Nutzt ein Auftragnehmer zur Durchführung der Ausbein-, Zerlege und Schlachtarbeiten die ihm vom Inhaber des Schlachthofs zur Verfügung gestellten technischen Einrichtungen, macht deren Einsatz den eigentlichen Kern des zur Wertschöpfung erforderlichen Funktionszusammenhangs aus. Darin ist die wirtschaftliche Einheit zu sehen. Führt der neue Auftragnehmer die Schlachtarbeiten ohne zeitliche Unterbrechung unverändert wie der bisherige Auftragnehmer fort, ist von einem Betriebsübergang auszugehen. Auf die eigenwirtschaftliche Nutzung der sächlichen Betriebsmittel und auf die Übernahme von Personal kommt es nicht an.

BAG 15.2.2007 – 8 AZR 431/00