Die drei besten Bücher für den Fotograf

In Workshops, persönlichen Gesprächen und auch über die digitalen Kanäle kommt immer wieder die Frage auf, welche Lehrbücher zur Fotografie denn besonders empfehlenswert seien. Um diese Fragestellung ein für alle Mal zu beantworten und damit aus der Welt zu schaffen, werde ich die Frage jetzt hier öffentlich im Blog beantworten.

Vorausgeschickt sei, dass es bei der Frage nach den besten Lehrbüchern zur Fotografie nur zu einem kleineren Teil um technisch-fotografische Aspekte geht, als vielmehr um philosophische Fragen.

Denn - Hand aufs Herz: wenn ich z. B. nur wissen will, welches Licht-Setup sich für dramatische Portraits eignet dann bietet dazu bereits YouTube dazu mehr brauchbare Treffer und Tutorials, als man vernünftigerweise benötigt.

Die technischen Fragen sind also nicht die Entscheidenden.

Die Methoden und Techniken gehören zum handwerklichen Teil. Damit wir uns nicht falsch verstehen: sein Handwerk im Laufe der Jahre immer besser zu beherrschen ist eine Voraussetzung dafür sein Motiv ins Bild zu bekommen, was man darin abbilden möchte.

Allerdings ist es eine selbstverständliche Voraussetzung - will sagen: dass du dein Handwerk so gut wie eben möglich meistern musst, ist überhaupt keine Frage oder Überlegung wert. Das ist einfach eine Selbstverständlichkeit, die dir Werkzeuge an die Hand gibt, das auszudrücken, was du ausdrücken möchtest.

Genug zur Vorrede. Eine alte Wahrheit bewahrheitet sich auch in diesem heutigen Thema wieder:

„Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ (Die Bibel, Prediger 1:9). Das kommt u. a. am Erscheinungsjahr zweier der drei Bücher zum Ausdruck.

Jetzt aber zu den Büchern:

1. Malerei, Photographie, Film von László Moholy-Nagy, Bauhausbücher Band 8, 1925

Moholy-Nagy war einer der bedeutendsten Lehrer am "Bauhaus".

Er war dort u. a. Assistent von Walter Gropius und beschäftigte sich mit typografischen Entwürfen und der Fotografie. Seine erste Ausbildung war übrigens ein Jurastudium, bevor er 1918 zur Malerei wechselte. Sein in Gemälden, Plastiken und Fotografien zum Ausdruck kommender Stil war ungegenständlich-konstruktivistisch.

Er erarbeitete die theoretischen und experimentellen Grundlagen für die Etablierung der Fotografie als damals geltende neue Kunstgattung. Man kann sagen, dass er der modernen Fotografie als Kunstform überhaupt zu ihrer Entstehung verhalf.

Moholy-Nagy nutzte dem neuen Medium angemessene Ausdrucksformen, wie z. B. die des Fotogramms. Er prägte auch den Begriff der Fotoplastik als Ausdruck für künstlerische fotografische Arbeiten, die aus der Kombination und Ineinanderschaltung verschiedener grafischer und anderer gestalterischer Elemente mit fotografischen Arbeiten entstanden.

Seinen konzeptionellen Ansatz stellt er umfassend und doch erfrischend knapp und bündig in „Malerei, Photographie, Film“ dar. Ein grosser zweiter Teil des Buches ist mit exemplarischen Bildern gefüllt, die zeitlos atemberaubend und eine Quelle der Inspiration sind.

Originalausgaben des Werkes sind äusserst selten zu finden und werden im antiquarischen Buchhandel (Tipp: zvab.com) zu Mondpreisen (aktuell zwischen etwa 2000 und 10.000 Euro, je nach Zustand) gehandelt. Es gibt allerdings eine Neuauflage aus dem Jahre 2000 die für um die 50 Euro noch erhältlich ist. Und wer des Googelns mächtig ist, kann ein PDF Faksimile der Originalausgabe finden.


2. Der Schlüssel zur Fotografie von heute von Andreas Feininger, 1958

Andreas Feininger, Architekt und Fotograf, war ein Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger. Auch er hat eine Anbindung an das Bauhaus, hat doch sein Vater Lyonel Feininger an der Bauhaus-Hochschule unterrichtet. Nach dem abgeschlossenen Architekturstudium wendete er sich mehr und mehr der Fotografie zu. 1933 emigrierte er von Deutschland zunächst nach Schweden um von dort 1939 in die USA auszuwandern. Sein architektonisch für Perspektiven geschultes und ausgebildetes Auge führte zu seiner Spezialität des Fotografierens mit Fachkameras und sehr langen Teleobjektiven (die er grösstenteils selbst zusammengebaut hat).

Als fotografischer Autodidakt sammelte er wissbegierig alle nur denkbaren Details rund um die Fotografie und fasste sie in einer Reihe von Lehrbüchern zusammen. 

Ich empfinde sein Lehrbuch „Der Schlüssel zur Fotografie von heute“ als das umfassendste Kompendium zur Fotografie, das alle wichtigen Grundlagen und Aspekte abdeckt.

Sehr gut gegliedert führt er den Leser von den künstlerischen Grundlagen über das fotografische Objekt und die Rolle des Fotografen hin zu einer umfassenden Bilderlehre.

Den krönenden Abschluss bildet ein Kapitel über das Wesen und den Wert der Bilderserie.

Kurz und gut: Ein umfassendes Werk, das so gut wie keine Fragen unbeantwortet lässt.

Das Werk ist antiquarisch (Tipp: zvab.com) recht günstig (einge Euro, je nach Zustand) zu erwerben und jeden Euro wert.


3. Die Seele der Kamera ... und die Rolle des Fotografen von David duChemin, 2017

Bereits die perplexe Kontradiktion im Titel des Buches verrät uns den philosophischen Hintergrund des Autors. 

Eine Kamera hat - im Gegensatz zum Fotografen - keine Seele. Der Fotograf indessen sollte eine haben und sie sollte seine Fotografie prägen. Und darum geht es in diesem Buch.

Den bewegten Lebenslauf des Autors zu studieren ist übrigens gewinnbringend. Er ist zwar Vollblutfotograf, hat aber in den vergangenen Jahren zu vielen verschiedenen Themen im Bereich Kunst, Kreativität und Business publiziert. 

Sein neuestes Buch besteht aus einer Serie von 26 Essays, die von der Rolle der Technik über die Rolle des Publikums bis hin zum Streben nach Meisterschaft in der Fotografie führen.

Sie sind jeweils nur einige Seiten lange „Destillate“ der Essenz.

In Davids unnachahmlicher Art und Weise gelingt es ihm stets die Balance zwischen Leichtigkeit und Tiefgründigkeit zu halten und gerade das macht es so angenehm seine Bücher zu lesen. Die Seele der Kamera ist sein erstes Buch das ich auf Deutsch gelesen habe und die Flüssigkeit seines Stils war offensichtlich eine Herausforderung für das Übersetzerteam (dem eine hervorragende Arbeit gelungen ist). 

Es empfiehlt sich, das Buch nicht im „Flächenlesen“ zu verschlingen (wenngleich die relativ kurzen Kapitel dazu verführen mögen), sondern die einzelnen Abschnitte zu studieren, zu bedenken und sacken zu lassen. 

Wer sich in einem bestimmten Bereich weiter entwickeln möchte, kann sich mit Hilfe des gut strukturierten Inhaltsverzeichnisses gezielt einem einzigen Kapitel widmen.

Die zwischen den Kapiteln enthaltenen Fotografien (allesamt in schwarz/weiss gehalten) pointieren die jeweiligen Aussagen. Das Layout ist sehr gelungen und macht das Lesen zum Vergnügen.

Wer die beiden ersten hier vorgestellten Bücher gelesen hat, wird viele Déjà-vu Momente haben. David hat die Gabe das Wesentliche so heraus zu destillieren, dass es sichtbar, und leicht nachvollziehbar wird.

Eine wahres modernes Kompendium der Fotografie. Erschienen beim dpunkt Verlag für knapp 30 Euro.


Mit diesen drei Büchern im geistigen Gepäck bist Du gerüstet, deinen fotografischen Weg zu finden, zu beschreiten und - vorausgesetzt du bist bereit genug Zeit und Beharrlichkeit aufzubringen und zu investieren - zu deiner persönlichen Meisterschaft zu gelangen.

Schweden ./. Deutschland

Nein, in diesem Blogbeitrag geht es nicht um eine sportliche Aktivität wie Fussball oder Eishockey, sondern unsere heutige Sportarena ist die Küche und unsere Mitspieler sind Masseinheiten. 

Wussten Sie, dass die schwedische Hausfrau einen so genannten Masseinheiten-Fächer in der Küche benutzt?

Dieser Fächer besteht aus insgesamt fünf Masseinheiten und zwar:

1. 1x Kryddmått mit 1 ml Einheit,
2. 1x Tesked mit 5 ml Einheit,
3. 1x Einen grossen Löffel mit 1 dl,
4. 1x Matsked mit 15 ml,
5. 1x einen Kaffeemasseinheiten-Löffel.

Backpulver: Schweden ./. Deutschland

Der grosse Unterschied:

In einem deutschen Backpulverpäckchen finden wir insgesamt 15 Gramm Inhalt, in einem schwedischen Backpulverbecher sind satte 250 Gramm weisses Pulver enthalten.

Wenn wir nun nach einem schwedischen Rezept einen Kuchen backen möchten, jedoch ein deutsches Backpulver in den Händen halten, dann fangen die Schwierigkeiten an. Oder auch nicht.

Im deutschen Rezept würde nun die Masseinheit von 1 Teelöffel Backpulver nachzulesen sein. In der schwedischen Rezeptangabe: 1 Tesked vom Backpulver.

Doch entspricht ein deutscher Teelöffel einer echten schwedischen Tesked-Masseinheit?

Ich kann alle Hausfrauen, ob Schwedin oder Deutsche, beruhigen! 

Die deutsche Teelöffel-Masseinheit ist exakt ein schwedischer Tesked. Uff!
Ein Lob auf die Europäisierung!

Wenn die Kuchen mit dem schwedischen Backpulver aber nicht so flockig werden, wie von Oma oder Muttern gewohnt, liegt es nicht an der schwedischen Masseinheit, sondern an der Qualität des hiesigen Backpulvers.

Hier mein Rat: 

Einen halben Teelöffel mehr schwedisches Backpulver verwenden. 

Noch etwas: Nein, das schwedische Backpulver ist bei Einnahme in haushaltsüblichen Mengen - genau wie das deutsche Backpulver - nicht tödlich giftig! 

- Ein Gastbeitrag von Frau Lapplandblog -

Schwedische Messbecher
- Bild: Frau Lapplandblog -

neue serie: #newvision2 #neuessehen2

Fotografie: Neues Sehen braucht das Land. Neue Perspektiven und neue Motive.

Heute Teil 2 der Serie: #newvision2 #neuessehen2

Frei nach Laszlo Moholy-Nagy, einem der Wegbereiter des Bauhauses:

"The photographer is a manipulator of light; photography is a manipulation of light."

-> Zur Serie: #newvision2

neue serie: #newvision2 #neuessehen2

Es war einmal, ...

...oder es ist! Anders.

Am Anfang des Jahres erreichte uns ein aussergewöhnlicher Hilferuf. Wir sind schon einiges gewöhnt, was unsere lieben Mitmenschen von uns wollen, jedoch dieses Mal war es anders.

Völlig anders. Überraschend anders. 

Im Herbst, kurz vor der Winterzeit, sammeln sich die Rentiere, damit sie in ihren Winterquartieren gefüttert werden können, denn nur so sind sie überlebensfähig.

Wenn der Frühling den Winter vertreibt ist es auch die Zeit, in der die Tore der Rentiergehege geöffnet werden, damit die Tiere hinaus in die Wälder streben können. 

Nun sind zu diesem Zeitpunkt im Frühling die Rentierdamen schwanger und es kann passieren, dass die Jungen noch im Winterquartier das Licht dieser Welt erblicken. Die Neugeborenen, bleiben noch ein bis drei Tage liegen, bevor sie auf ihren eigenen Beinchen stehen können. 

Beim Öffnen der Tore rennt nun die Herde hinaus und es kann geschehen, dass die Kleinen entweder nicht schnell genug hinter Mama her rennen können, dafür aber der Herde und finden so doch noch die Mutter; oder wie dieses Jahr geschehen, ein Rentierkind noch gar nicht auf seinen Beinen stehen kann. Weil es erst vor wenigen Stunden geboren wurde. Doch die Mama ist mit der Herde hinaus ins freie Land gerannt. 

Dieses Jahr fand ein Rentierzüchter in seinem grossen Wintergehege ein nach seiner Mama schreiendes, durch das Ereignis völlig erschrockenes Neugeborenes. 

Was tun?

Er klemmte die Kleine unter seine Jacke und nahm sie mit nach Hause. Was sonst?

In der Not frisst der Teufel zwar Fliegen, wie ein deutsches Sprichwort sagt, aber ein Rentierkind verweigert die industriell hergestellte Milch aus dem Supermarkt, weil diese leider keinen Gehalt mehr hat. Es wird wohl wissen warum : )

Jedes Jahr frieren wir einen Teil unserer Ziegenmilch ein, um unsere Ziegenmütter beim Säugen ihrer meist Zwillingsgeburten mit entlasten oder das eine oder andere Lamm mit der Flasche aufziehen zu können, wenn die Mutter es nicht angenommen hat.

So kam also der besagte Hilferuf zu uns: Habt Ihr Milch für ein Rentier?

Ich schaute Herrn Lapplandblog mit gerunzelter Stirn ungläubig an, als er mir die Nachricht, die er zugeschickt bekommen hatte, vorgelesen hatte.

Wie bitte? Erwiderte ich und fühlte mich ein kitzeklein wenig von ihm auf den Arm genommen. 

Er wiederholte den Satz.

Habt Ihr Milch für ein Rentier?

Mir ist schon bewusst, dass ein wildes Tier schneller wächst, als ein domestiziertes und daher wesentlich mehr Nahrung aufnehmen muss um überleben zu können. Doch meinen ganzen Milchvorrat aus der Truhe... mh... was ist, wenn wir eines der noch ungeborenen Lämmer damit aufziehen müssten... 

Egal! Hier geht es um ein Tierleben!

Der Züchter kann kommen, war meine Antwort und Herr Lapplandblog grinste über alle Backen mit den Worten:

Wusste ich doch!

Ja und nun erlebt "unsere" Lisa ihren ersten richtigen Winter. Nein. Bestimmt anders.
Wahrscheinlich mittlerweile als Haustier mehr auf dem Sofa!
Rentierleben anders halt. 

- Ein Gastbeitrag von Frau Lapplandblog -

Rentierkälbchen Lisa - Es war einmal, ...
Unsere Lisa: Gut gelaunt im September
- Bild: Tommy Cederstrand -

Reformationstag 2018 - Geht Dir auch manchmal ein Licht auf?

Der Reformationstag ist der Gedenktag der Reformation. Am 31. Oktober 1517 hat - der Überlieferung nach - Martin Luther - Mönch und Theologieprofessor - seine 95 Thesen zu Ablass und Busse an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen, um eine akademische Disputation herbeizuführen. In der deutschen Übersetzung sind die Thesen z. B. hier oder hier nachzulesen (lesenswert).

Mit seiner Fundamentalkritik an der römisch-katholischen Kirche hat Luther Veränderungen angestossen, die zur Grundlage des reformierten Protestantismus geführt haben. Mit der Rückbesinnung auf die Bibel und die Tatsache, dass der Mensch nur durch die Gnade Gottes von seinen Sünden freigesprochen werden kann, hat Luther den Weg zur Wiederentdeckung des wahren Glaubens geebnet.

Ursprünglich wollte er ja nur die katholische Kirche seiner Zeit reformieren. Das hat sich aber als unmöglich und nicht durchführbar erwiesen und so wurde der Grund für den Protestantismus gelegt. Luthers Werdegang und seine theologischen Kämpfe und Auseinandersetzungen sind wirklich erforschenswert.

Tja, uns was ist daraus geworden? Halloween (für diejenigen, die nicht wissen, was dahinter steckt: hat mit Glauben an Gott rein gar nichts zu tun; im Gegenteil. Halloween ist ein auf keltisch-heidnisches Brauchtum zurück gehender Totenkult). Dann mal viel Spass beim Totentanz auf den Gräbern der verstorbenen Ahnen. Überlegt doch mal wie Ihr Euch, wenn Euch jemand auf dem Kopf herum tanzt...

Die Zeit in der exemplarischen Menschen gelegentlich ein Licht aufgeht, scheint passé zu sein...

Um einen guten Freund zu zitieren: Manchmal denke ich es ist an der Zeit, auf einen anderen Planeten auszuwandern.


Reformationstag 2018 - Geht Dir auch manchmal ein Licht auf?
Reformationstag 2018 - Geht Dir auch manchmal ein Licht auf?

Im Wandel der Zeit: Von den Kartoffelferien zu den Herbstferien

Nicht nur das Schulwesen, nein auch die Schulferien wandeln sich im Laufe der Zeit. So z. B. die Herbstferien („Höstlov“) in Schweden. Heutzutage liegen die Herbstferien in Schweden landesweit in der Kalenderwoche 44.

Die Herbstferien in Schweden haben aber einen bedeutenden geschichtlichen Hintergrund. Ursprünglich hatten sie den Namen „Kartoffelferien“ („Potatislov“, oder auch in der mehr dänischen Version in Südschweden „Pantoffellov“). Die Schulkinder in der guten alten Zeit sollten nämlich Freizeit haben, um mit ihren schlanken und flinken Fingern bei der Kartoffelernte mitzuhelfen. Die geschichtlichen Bezüge sind klar dokumentiert. So ist das Wort „Potatislov“ im Wörterbuch der Schwedischen Akademie seit der Ausgabe 1906 nachgewiesen. 

Wie sich die Zeiten doch gewandelt haben. Heutzutage verbringen die Kinder und Jugendlichen ihre Herbstferien mit dem Endprodukt (sprich Kartoffelchips) und einem Mobiltelefon auf der Couch um zu „chillen“.

Kartoffelernte? Da gibts bestimmt eine App für...

Und die echten Kartoffeln (diejenigen, aus denen die Kartoffelchips für die Couch gewonnen werden (hoffentlich jedenfalls)) werden heute entweder grossflächig mit der Erntemaschine oder von Saisonarbeitern der Erde entrissen. Schöne neue globalisierte Kinderwelt.  

Im Wandel der Zeit: Von den Kartoffelferien zu den Herbstferien
Kartoffelernte? Da gibts bestimmt eine App für...
- Danke an Frau Lapplandblog für die Inspiration zum Bild -