Sommersonnenwende in Lappland - Im Land der langen Schatten

Ab heute werden die Tage wieder kürzer in Lappland. Vergangene Nacht (d.h. vom 20.6. auf den 21.6.) war die Sommersonnenwende („solstitium“): Die Sonne hatte ihren Höchststand über dem Horizont eingenommen.

Praktisch heisst das, dass es in der Region um den Polarkreis und nordwärts rund um die Uhr Tageslicht gibt.

Obwohl die langen Sommerferien in Schweden um den 10 Juni herum begonnen haben (es gibt regionale Abweichungen zwischen einzelnen Bundesländern und Kommunen) und der „richtige“ Sommer jetzt begonnen haben sollte, zeigt sich das Wetter diese Woche leider nicht von seiner besten Seite. Es ist verregnet, schwül und gleichzeitig zu kalt für diese Zeit des Jahres. Was aber (noch) nicht ist, kann ja noch kommen.

Zurück zur Sommersonnenwende. Am Samstag (23.6.) ist kalendarisch „Midsommar“ („Mittsommerfest“), was von den Schweden ausgiebig gefeiert wird. Auch wenn viele offizielle Feiern dieses Jahr buchstäblich ins Wasser fallen werden, tut das der schwedischen Feierlaune keinen Abbruch. Das eigentlich zutiefst heidnische Fest wird dann eben im Haus gefeiert denn es reicht ja, wenn der Grill im Freien steht.

Alle Theorie ist grau. Wie sehen die sog. „Weissen Nächte“ in der Praxis aus? Da das Wetter diese Woche verhangen und nicht besonders fotogen ist zeige ich hier ein Bild, das vor zwei Wochen gegen Mitternacht entstanden ist (ein hier eher seltenes Selfie übrigens). Mein Schatten auf dem Bild ist zwar recht lang (deswegen wird Lappland auch als „Land der langen Schatten“ bezeichne), aber taghell war es.

Lappland - im Land der langen Schatten

Comments

Kurze Durchsage zur Zukunft von Windows [Achtung: Satire]

In der FAZ hat Frau Lapplandblog beim sonntäglichen Frühstück gerade einen interessanten Artikel ausgegraben, der Auskunft über den neuen Fünfjahresplan von Microsoft gibt: „Microsoft wagt sich ins heikle Marihuanageschäft“

Dass die Kunden - zumindest die, bei denen noch ein Rest an so antiquierten Werten wie Privatsphäre und Datenschutz vorhanden sind - mit Windows 10 alles andere als zufrieden sind, ist allgemein bekannt. Sogar Microsoft hat das jetzt bemerkt und begonnen, seine Geschäftspolitik neu auszurichten. Der Artikel in der FAZ ist der deutliche Beweis für das Rebranding - ja sogar Total Business Reengineering - von Microsoft. Der Einstieg ins Drogengeschäft wird sich auch auf Windows 11 auswirken.

- Wie von Apple schon seit langen Jahren vorgemacht, wird Microsoft Windows 11 einen „richtigen“ Namen haben. Windows 11 wird „Dope“ heissen.

- Die in Windows 11 enthaltene Chatfunktion wird auf den Namen „Hasch-mich“ umgetauft werden.

- Den Startscreen beim Hochfahren wird die Botschaft „Kurbel mir einen“ zieren (genug Zeit dafür dürfte der Startvorgang allemal bieten).

- Ist das Betriebssystem mit irgend etwas beschäftigt, werden keine Sanduhren oder drehende Rädchen, sondern stattdessen die Botschaft „Stopf mich“ angezeigt.


Wie der Standardbildschirmhintergrund aussehen wird, muss ich nicht weiter ausführen. Nur soviel: Microsoft hat einen weltweiten Wettbewerb ausgeschrieben, mit dem das schönste und ansprechendste Blatt einer Cannabis sativa Pflanze gesucht wird. Dem Gewinner winken Ruhm, Ehre, Hausdurchsuchungen und eine Familienlizenz. Mit der Neuausrichtung will Microsoft vor allem ältere Nutzer ansprechen.

Symbolbild
Symbolbild

Comments

Das Jantelagen und die sozialistische Einheitssprunggrube

Manchmal ist ein einziges Bild, eine einzige Einstellung der Schlüssel zum Verständnis komplexer Geschehen und Handlungsabläufe. So geschehen bei einem abendlichen Spaziergang durch Malå diese Woche.

Zuerst aber etwas Hintergrund. Der Hintergrund besteht aus zwei Teilen, einem mehr soziologisch-psychologischen und einem regionalen Anteil.

In den skandinavischen Ländern gibt es ein kulturelles und soziologisches Kuriosum, das weitreichende Auswirkungen auf fast alle Bereiche der Gesellschaft hat. 

Das Phänomen hört auf den Namen „Jantelagen“ - „Das Gesetz von Jante“.

Es geht zurück auf einen Roman des dänischen Autors Aksel Sandemose. In „Ein Flüchtling kreuzt seine Spur“ beschreibt der Autor  Sandemose das kleingeistige Milieu einer fiktiven dänischen Kleinstadt namens „Jante“. Die ungeschriebenen Gesetze von Jante setzen alle Einwohner einem unglaublichen Druck zur Gleichmacherei und  Anpassung aus. 

In den skandinavischen Ländern wird dieses soziologische Horrorszenario erstaunlicherweise ambivalent betrachtet. Es sei positiv, dass die Begrenzung des Individualismus zu Ordnung und Struktur führten. Andererseits beinhalten die sozialen Normen eine Eingrenzung und Unterdrückung der individuellen Entfaltungsmöglichkeiten. 

Kurz: Das „Jantelagen“ ist die kodifizierte, typische „Selbstzügelung“, die auswärtige Besucher in Skandinavien sofort wahrnehmen (wenn sie denn nicht völlig abgestumpft sind). 

Das Gesetz von Jante besteht - wohl in Anlehnung an die biblischen Weisungen - aus folgenden 10 Geboten:

Du sollst nicht glauben, dass du etwas Besonderes bist.
Du sollst nicht glauben, dass du uns ebenbürtig bist.
Du sollst nicht glauben, dass du klüger bist als wir.
Du sollst dir nicht einbilden, dass du besser bist als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du mehr weißt als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du mehr wert bist als wir.
Du sollst nicht glauben, dass du zu etwas taugst.
Du sollst nicht über uns lachen.
Du sollst nicht glauben, dass sich irgendjemand um dich kümmert.
Du sollst nicht glauben, dass du uns etwas beibringen kannst.

Auch in Schweden ist das mehr als überdeutlich. Alle sind an der Oberfläche und nach aussen hin äusserst nett zueinander, auch wenn sie sich eigentlich lieber gegenseitig an die Gurgel gehen würden. Alle wirken nach aussen hin selbstlos und bescheiden. 

Der „Erfolg der Gemeinschaft und des Kollektivs“ stehen nach aussen hin im Vordergrund (weswegen in Schweden auch über Jahrzehnte sozialdemokratische [besser: sozialistische] Regierungen regiert haben). 

Das Jantelagen ist auch Grund für die mitunter verzweifelte Suche nach einem Konsens mit dem alle leben können (welcher dann aber inhaltlich in der Regel nichts mehr wert ist). Echte inhaltliche Werte, die Entscheidungsprozessen Richtung geben würden und könnten, sind sehr selten. Und wer solche Werte hat, traut sich nicht, diese zu äussern oder offen zu zeigen (sic).

Im Innern sind die Menschen in Schweden und den anderen skandinavischen Ländern aber genau so wie alle anderen menschlichen Lebewesen: 

Egoistisch und auf den eigenen Vorteil bedacht. 

Aber im „kuscheligen gesellschaftlichen Miteinander“ darf das eben nicht gezeigt werden. Aus psychologischer Sicht sind die Folgen klar: 

Resignation, ja Depression, Verlust des Selbstwertgefühls und im schlimmsten Fall zur ernsten Autoaggressionen machen sich im einzelnen Menschen breit und nehmen Raum ein. Es ist kein Wunder, dass Alkoholismus und andere Abhängigkeitsprobleme in den skandinavischen Ländern weite Verbreitung haben. 

Soweit der soziologisch-psychologische Hintergrund. 

Teil zwei der Hintergrundinformation ist regionaler und politischer Natur.

Bei einem Spaziergang durch Malå vergangene Woche standen Frau Lapplandblog und ich plötzlich wie elektrisiert vor einem Bauwerk. Ein Bauwerk, das auf einer Methode basiert, die beileibe nicht besonders ist und wahrscheinlich in allen europäischen Ländern vorkommt. Jedenfalls ist mir das hier zu schildernde Geschehnis aus verschiedenen kleineren und grösseren Gemeinden und Städten in Deutschland von den Grundlagen her nur zu gut vertraut. Das ist zwar schon einige lange Jahre her, aber in der Sache dürfte sich da nichts geändert haben.

Politische Parteien und Fraktionen sind stets auf Machterhalt bedacht (worum sollte es denn sonst auch in die Politik gehen?). Was bietet sich Besseres an, als den Bürgerinnen und Bürgern nette Geschenke zu machen um diese davon zu überzeugen, dass sie „richtig“ gewählt haben (uns das bitte auch zukünftig tun mögen)? 

Ein besonders attraktives Feld für diese Art von - nennen wir es einmal - Bestechung ist der sog. Breitensport. Gegen Ende einer Mandatsperiode und in zeitlicher Nähe zu Wahlterminen werden da gerne einmal, als Beispiel, neue Sportplätze gebaut. Dass es derer schon mehrere gibt, ist dabei völlig belanglos. Sportanlagen verkaufen sich in der öffentlichen Meinung immer gut und sind zudem über die Aspekte der Gesundheitsförderung und der Förderung des sozialen Zusammenhalts im Verein stets "trendy" zu rechtfertigen. 

Kratzt man etwas an der Oberfläche - ohne dem Ding gleich ganz auf den Grund zu gehen - wird noch ein weiterer sehr netter Nebeneffekt sichtbar. Auf den „alten“ Sportplätzen dürfen sich nach der Einweihung des Neubaus die „schlechteren“ Spieler (oder gar nicht dem Verein zugehörige Kinder und Jugendliche) vergnügen. 

Strukturen und Hierarchien werden modelliert und perpetuiert.

Zurück nach Malå und zur sozialistischen Einheitssprunggrube. 

In Malå regieren die Sozialdemokraten. Deswegen darf sich Malå auch mit dem schmucken Titel „arbetarkommun“ („Werktätigenkommun““) schmücken. Die letzten Wahlen waren heiss umkämpft (so heiss, wie es für schwedische Verhältnisse eben sein darf). Was lag da also näher, als nach der Wahl ein neues Sportfeld zu bauen und mit viel Pomp und Getöse einzuweihen (bislang gab es schliesslich nur zwei solche Plätze). Sogar für einen richtigen Kunstrasen (ob beheizt, ist uns unbekannt) hat die Finanzierung ausgereicht. 

Alles für den Breitensport, denn der ist wichtig bei den Sozialdemokraten in Malå. 

Eigenartigerweise fehlen Sitz- und Tribünenplätze rund um den Platz. Vielleicht wurde bei den Planungen ja erst gar nicht mit dem späteren Interesse der Allgemeinheit gerechnet? Oder ist das gar eine Folge des Jantelagen, denn den Sportlern soll doch keine Gelegenheit gegeben werden, sich etwa in ihrem Erfolg zu suhlen. 

Neben dem Kunstrasenplatz gibt es sogar eine kurze Aschenbahn (für eine Bahn, die rund um den Platz geht haben die baulichen Gegebenheiten und / oder das Geld nicht gereicht). Die Aschenbahn ist genau genommen keine Aschenbahn, ist doch auch sie mit Kunstbelag versehen. Und am Ende der Aschenbahn gibt es einen kleineren Abschnitt mit einer Sprunggrube für den Weitsprung. 

Ein eigentlich unwichtiges sportliches Detail. 

Wir sahen in die Grube, dann sahen Frau Lapplandblog und ich uns an, und dachten spontan dasselbe. Normalerweise entspricht die Tiefe der Spuren in der Sandgrube ziemlich genau einer Gaußschen Normalverteilung. 

Einige wenige Sportler springen nicht so weit, die Mehrheit der Springer landet in der Mitte und einige wenige zeigen eine herausragende Sprungleistung und landen ganz weit weg vom Begrenzungsbalken.

Nicht so in Malå. 

Allem Anschein nach sind fast 100% der Springer in exakt derselben Vertiefung gelandet. Die Kuhle glich an dieser Stelle mehr einem Krater. Kaum zu glauben, aber der Jantelagen schlägt auch im Sport voll durch. Deswegen haben wir die Sandgrube feierlich auf den Namen „sozialistische Einheitssprunggrube“ getauft. 

Oft sind es die scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten, welche die tiefen soziologischen und psychologischen Aspekte einer Gesellschaft zum Vorschein bringen.

Die „sozialistische Einheitssprunggrube“ in Malå
Die „sozialistische Einheitssprunggrube“ in Malå

Comments

Sicher im Urlaub - Unwetter- und Katastrophenwarnungen in Schweden

Vor einigen Tagen ist ein Kommentar zu einem Blogeintrag eingegangen:

„Mal so eine frage: Wie sieht es eigentlich bei euch aus, wenn vor einen Unwetter gewarnt werden soll? Was passiert bei euch? Ist gerade eine Diskussion, die hier in Deutschland stattfindet. Und die Aussage ist, das die Meisten gar nicht gewarnt werden. Daher die Frage.“

Die Frage ist der Anlass für diesen Artikel.

Wir leben in sehr dynamischen und immer unsicheren Zeiten. Von Terrorgefahren bis hin zu schweren Unwettern ist heutzutage fast alles nur Denkbare an der Tagesordnung. Das gilt leider auch im Urlaub in Schweden. Wie kannst Du Dich als Urlauber in Schweden über die aktuelle Lage im Land und eventuelle Gefahren am besten „up-to-date“ halten?

Die erste Anlaufstelle ist die Webseite der Myndigheten för samhällsskydd och beredskap (MSB), der schwedischen Zivilschutzbehörde. Hier gibt es eine Fülle an Informationen zum Zivil- und Katastrophenschutz in Schweden. Eine englische Version ist auch vorhanden.

Wer sich hauptsächlich einen schnellen Überblick über eventuelle Gefahren und Risiken verschaffen will, dem sei die Seite „Krisinformation“ (Kriseninformation) ans Herz gelegt. Hier werden alle aktuellen Risikolagen und Gefahren sehr übersichtlich aufgelistet. Die englische Version ist leider nicht so ergiebig, denn dort gibt es nur allgemeine Hinweise und Informationen. Der Tipp ist also die schwedische Hauptseite mit Hilfe von Google-Translate im Auge zu behalten. Wer die neuesten Warnungen immer ganz aktuell haben möchte, kann den Twitterfeed der Kriseninformationen abonnieren.

Ganz generell ist das Sicherheitsbedürfnis in Schweden sehr ausgeprägt. Alle eventuellen Risikolagen sind - beinahe in Echtzeit - auch in allen Medienkanälan (TV, Radio, Webseiten der Tageszeitungen) zu finden. Generell würde ich dazu raten, die Webseite der lokalen Tageszeitungen im jeweiligen Urlaubsgebiet zu bookmarken.

Aus der aktuellen Erfahrung der vergangenen Tage, in denen ein sehr schwerer Sturm über uns hinweg gezogen ist, der und einige Tage Stromlosigkeit beschert hat, können wir erneut bestätigen, dass das Mobilfunknetz im Prinzip unabhängig von der normalen lokalen Stromversorgung funktioniert (auf jeden Fall für 48 Stunden). Bei grösseren Unwettern und Katastrophen können die im Artikel genannten Webseiten also noch echt lange über das Mobiltelefon oder Tablet abgerufen werden, so lange denn die Akkus mitspielen. Extratipp: Eine geladene (!) externe Powerbank dabei zu haben, ist immer eine gute Idee.

Die grösste Quelle von Ungemach und Risiken im Urlaub dürften Wetterkapriolen bereit halten. Auch hier gibt eine klare Empfehlung: Die Webseite des schwedischen Wetterdienstes (SMHI). Dort gibt es eine Seite mit aktuellen Unwetterwarnungen (die englische Version ist hier zu finden), auf der eine Schwedenkarte zu sehen ist. Ein Klick auf die jeweilige Region führt zu einer Liste der aktuellen Warnungen. Die Warnungen sind von einer reinen Risikowarnung (blau) über 1 („Beschwerliches Wetter“, gelb), 2 („Sehr beschwerliches Wetter“, orange) bis 3 („Extremes Wetter“, rot) klassifiziert und farblich gekennzeichnet. Daneben gibt es noch Warnungen für Waldbrandrisiken (lila) und ungewöhnlich hohe Temperaturen (grün).

Auch diese Seite sollte im Mobiltelefon oder auf dem Tablet gebookmarked und regelmässig kontrolliert werden.

Bekanntlich wird das Wetter desto instabiler und unvorhersagbarer, je weiter Du nach Norden kommst. Ein regelmässiger Blick auf den allgemeinen Wetterbericht kann also auch nie schaden. Vielleicht auch schon deswegen, weil wetterabhängige Ausflüge oder Fahrtstrecken geplant sind.

Der einigermassen verlässliche Vorhersagehorizont liegt in der Höhe des Polarkreises derzeit bei ungefähr zwei Tagen. Alles was darüber hinaus geht, ist nur als allgemeiner Trend anzusehen. Man sagt dem schwedischen Wetterbericht allerdings nach, dass er lediglich sehr gut darin sei zu sagen, wie das Wetter gewesen ist. Die allgemeinen Vorhersagen - insbesondere in den nördlichen Gefilden - sind sind mit Vorsicht zu geniessen.

Unsere Empfehlung ist die Webseite des norwegischen Wetterdienstes, die üblicherweise viel bessere Vorhersagen bereit hält. Im Menü oben rechts auf der Seite lässt sich „English“ als Sprache auswählen.

Einfach im Suchfeld den gewünschten Ortsnamen eingeben (Achtung: Immer auf der eingeblendeten Karte kontrollieren, denn viele Namen kleinerer Orte gibt es mehrfach in Schweden!) und schon gibt es den zugehörigen Wetterbericht. Die „Översikt“ (3-Tages-Übersicht) ist die beste und aussagekräftigste Ansicht. Wer es ganz genau wissen will, klickt auf „Time för time“ (Stündliche Übersicht der kommenden 48 Stunden) klicken. Der „Langtidsvarsel“ (Langzeitvorhgersage) ist - wie schon gesagt - mit Vorsicht zu geniessen.

Mit diesen Webseiten im Mobiltelefon oder Tablet bist Du als Schwedenurlauber für das Meiste gerüstet, für das man realistischerweise gerüstet sein kann.

Extratipp: Die allgemeine Notrufnummer für Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr ist in Schweden übrigens die 112.

Comments

1. März bis 15. Mai - Lappland in Bildern

Die fotografische Rückschau "Lappland in Bildern" umfasst heute den Zeitraum vom 1. März bis 15. Mai.

-> Zur Bilderstrecke „Vom 1. März bis 15. Mai in Lappland in Bildern“

Comments

Schwedenurlauber aufgepasst: Diese Geldscheine sind ab 1. Juli 2016 nicht mehr gültig

Vielleicht haben Sie auch die nette Angewohnheit, das „Reisegeld“ aus anderen Ländern in einer Kaffeedose - oder anderswo - für den nächsten Urlaub aufzuheben. Wenn Sie regelmässig in Schweden Urlaub machen, sollten Sie Ihre gesparten schwedischen Kronen jetzt schleunigst einer Sichtung unterziehen.

Im Rahmen eines lang angelegten Umtauschprogrammes zum Austausch der schwedischen Banknoten und Münzen tritt bald die nächste Stufe in Kraft.

Seit 1. Oktober 2015 sind bereits die neuen Banknoten in der Stückelung zu 20, 50, 200 und 1000 Kronen im Umlauf. Die 200er sind übrigens gänzlich neu.

Die alten 20er, 50er und 1000er Scheine werden mit Ablauf des 30. Juni 2016 (d.h. ab 1. Juli 2016) ungültig.

Auf der Grafik der Schwedischen Reichsbank („Riksbanken“) können Sie unten links dis alten Scheine sehen, die ab 1. Juli nicht mehr gültig sind.

Schwedenurlauber aufgepasst: Diese Geldscheine sind ab 1. Juli 2016 nicht mehr gültig

In der zweiten Stufe ab dem 1. Oktober 2016 startet dann der Austausch der 100er, 500er und des Münzgeldes.

Was tun? Die Riksbanken tausche alte Scheine zeitlich unbegrenzt um, erhebt dafür aber eine Gebühr von 100 Kronen pro Umtausch. Also am besten gleich nach Lappland fahren und die alten Scheine noch vor dem 30. Juni ausgeben :)

Kleiner Extratipp am Rande: Bitte bringen Sie keine 1000-Kronen-Scheine in Ihrer Urlaubsreisekasse mit. 1000er sind praktisch nicht in Verwendung und wenn sie mit diesem Schein zahlen wollen, können Sie ungläubige Blicke ernten, denn der 1000er gibt in Schweden als klassischer „Geldwäscheschein“. In der Praxis sind die 500er die grösste Banknote, die in Verwendung ist.

Comments